Edmaiers Secret oder einfach die "Brown Pocket"

  • Edmaiers Secret oder „Brown Pocket“


    Diese Ecke wurde von einem anderem Forum Edmaiers Secret getauft, aber einen offiziellen Namen gibt es wohl gar nicht, da die Gegend hier ebenso wie bei der White Pocket durch „Brainrocks“ geprägt ist, könnte man auch von der „Brown Pocket“ sprechen. :MG:


    Die Anfahrt ist identisch wie zur Wave, da wir von Page kamen, nahmen wir auch an der Permitverlosung für die CBN teil, leider hatten wir kein Glück.


    Am Parkplatz an der Paria Station standen zwei nette Offroadfahrzeuge und beide hatten deutsche Kennzeichen, diese „Autovermietungsgebührsparer“.



    Unser SUV lenkte uns über die mit tiefen Spurrillen schlecht zu fahrende House Rock Valley Road bis zum ersten Parkplatz für den Buckskin Gulch. Nachdem wir uns in der Registerbox eintrugen, folgten wir dem klar erkennbaren Trail, teilweise ging er neben dem Wash, bzw. direkt im Wash.



    Mittlerweile gingen wir ca. 40 Minuten und wir konnten unser Zielgebiet bereits von der Ferne sehen, entweder wandert man weiter im Wash bis auf der linken Seite ein weiterer großer Wash einmündet und folgt diesem oder



    man biegt vorher links in die Prärie ab (gelbe Linie unser Weg, rote Linie zeigt den Wash)



    Rein zufällig trafen wir auf eigenartige Felsplatten die mehr oder weniger senkrecht in die Höhe standen




    Danach führte der Weg vorbei an weißen Brainrocks



    und stetig nach oben, so dass wir einen tollen Überblick auf dieses Gebiet hatten




    diese Area war teilweise sehr filigran



    Nachdem wir nahezu auf der Spitze dieses Berges waren, hatten wir einen guten Überblick in alle Richtungen. Von weitem zeigte sich der markante „Crack in the wall“ und im Vordergrund konnten wir wieder braune und weiße Brainrocks sehen.



    Das wollten wir natürlich näher sehen und es ging an farbigen Felsen vorbei





    Ein kleines Wasserloch



    Kurz davor




    Gebilde wie bei der bekannten White Pocket



    Ein Blick zurück



    Auf dem Rückweg








    Wabenmuster




    Filigrane Felsen


    Hoodoos




    Und nochmals bei den abstrakten Felsplatten



    Damit die Größe vorstellbar ist, musste Bunny auf`s Bild



    Insgesamt waren wir 5 Stunden unterwegs, hier noch ein Bild das die Standorte zeigt


    Gelbe Linie unser Hinweg
    Blauer Pfeil, hier stehen die Steinplatten
    Rosa Pfeil, hier sind die Hoodoos




    Fazit: Sicher kann dieses „Secret“ von den Formen und Farben nicht mit der CBS bzw. CBN mithalten, aber einen Besuch ist diese Gegend auf jeden Fall wert.


    Gruss
    Christian

  • Toll, was sich so hinter diesem Zaun alles verbirgt :app:.


    Diese Route werden wir nächstes Mal auch nehmen :gg:.


    LG,


    Ilona

    Liebe Grüße

    Ilona


    "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


  • Quote

    Original von Thomas
    5 $ für Day Permit per self pay


    Wenn ich nicht irre 3 km One Way, andere haben´s vieleicht noch genauer. Und glaube mir das schaffst du, beschissen ist nur der Tiefsand zum Schluss im Sandwash.


    Klasse Bericht und ich kann die Gegend nur empfehlen


    Ist jetzt teurer geworden, die wollen jetzt 6$ haben. :wut1:


    Und es soll afrikanische Honigbienen in der Gegend geben. Überall hängen Zettel.

  • Quote

    Original von bikejoe


    Liegt die tote Kuh eigentlich immer noch im Wash?


    Das würde mich auch interessieren :gg:


    LG,


    Ilona

    Liebe Grüße

    Ilona


    "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


  • Quote

    Original von bikejoe



    Liegt die tote Kuh eigentlich immer noch im Wash?



    Hi,


    wir sind am 04. Mai bei Edmaier`s gewesen. Im Wash haben wir keine tote Kuh gesehen, aber ein totes Kälbchen kurz bevor man wieder zum Trailhead kommt, auf der Weidefläche, dort wo es so schön grün ist. War ein ziemlich trauriger Anblick.


    Aber sonst hat uns die Gegend auch super gut gefallen.


    Grüssle
    Gabymarie

  • Schöne Beschreibung, waren selbst grad erst da.
    Im Wash liegt keine tote Kuh, aber gleich zu Anfang des Weges lag eine...


    Christian, ihr habt euch noch ausführlicher umgesehen als wir, aber bei uns hingen auch böse Wolken am Himmel.
    Kann die Gegend nur empfehlen.


    Gruß
    Eva


  • Um diese wichtige Frage zu klären kann ich nur sagen, die
    Kuh ist vom Wash weggegangen und liegt jetzt nahezu am Trail,
    eigentlich wollte ich Euch dieses Bild ersparen, aber nun



    Ich kann es nicht nachvollziehen, wie man dort Rinder in dieser wasserarmen Region aussetzen kann, den wir sahen noch viele, denen das gleiche Schicksal droht.


    Gruss
    Christian

  • Auszug aus de Reisebericht:


    Um kurz nach 6.00 waren wir auf der Straße und steuerten ein weiteres Mal auf die House Rock Valley Road zu. Diesmal folgten wir ihr allerdings nur für rund 4 Meilen bis zum Bucksin Gulch Trailhead. Dort parkten wir unseren Wagen und ich füllte den Umschlag für die Day Use Fee aus und steckte die geforderten 12 Dollar hinein. Nachdem wir noch schnell die Wasservorräte aufgefüllt hatten wanderten wir um 7.06 AZ-Zeit los.


    Zunächst folgten wir einem schmalen Trail leicht oberhalb des Bucksin. Nach ca. 5 Minuten wandern stieg dieser ekelige Geruch in unsere Nasen und die Wurzel des Übels lag nur wenige Meter von unserem Pfad entfernt, eine vor sich hingammelnde Kuh.
    Ich erfreute mich lieber des Anblickes der blühenden Wiese durch die der Pfad führte, denn trotz des trockenen Bodens und der Hitze schienen die Blümchen hier wunderbar zu gedeihen.




    Nach einem Weilchen mussten wir im Bucksin selber weiterlaufen, aber das war kein Problem, Wasser war hier weit und breit nicht zu sehen. Lt. der Beschreibung die ich dabei hatte sollte man dem Bucksin folgen bis von links ein weiterer Wash einmündet und dann diesem folgen. Nach einem bisschen mehr als einem Kilometer mussten wir den Bucksin aber erst wieder verlassen, denn er war voll mit diesen stacheligen Buschkugeln (kann mir den Namen einfach nicht merken). Linker Hand begann auf einmal ein Zaun und direkt an dessen Beginn waren einige Fußspuren zu erkennen und da die Spuren genau in die Richtung zeigten in die wir mussten haben wir mal ein bisschen abgekürzt und es uns gespart bis zur Kreuzung zu laufen. Wir mussten zwar durch Sand stapfen, aber der Wash wäre auch sandig gewesen.
    Ja, und bereits nach einer dreiviertel Stunde hatten wir unser Ziel erreicht – Edmaier’s Secret.






    Hier mal ein Größenvergleich von André


    Leider versteckte die Sonne sich hinter dicken Wolken und es zogen immer wieder neue dunkle Regenwolken nach. Wir vertrauten einfach mal auf den Wetterbericht, der die Regen- und Gewitterwahrscheinlichkeit am Nachmittag auf 20% eingeschätzt hatte. Nach einer halben Stunde oder so machte die Sonne auch endlich Anstalten hinaus zu kommen und wir stromerten ein bisschen durch das Gebiet der Brainrocks. Ein Imker hätte bei diesen schönen Wabenstrukturen wohl seine wahre Freude gehabt!







    Irgendwann wurde der Himmel um uns herum immer bedrohlicher und wir beschlossen es sei an der Zeit zurückzukehren. Zwischendurch waren immer mal wieder einige kleine Regentropfen auf uns herabgetröpfelt, aber das waren meist nur ein paar Sekunden. Das meiste ist wohl auf dem Weg auf die Erde schon verdampft. Regen können die hier glaube ich wirklich gebrauchen, wenngleich wir den in unserem Urlaub natürlich nicht wollen. Auf dem Rückweg kamen wir aber auch noch an weiteren fotogenen Steingebilden vorbei uns so zog sich der Rückweg dann doch noch wieder ein bisschen in die Länge.






    Gegen 11.15 warn wir zurück am Wagen.


    .

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