Namibia 2019 - Der Bericht

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    • Mittwoch, 05.06.2019: Tok Tokkie - Duwisib Castle - Tirasberge

      Die zweite Nacht im Freien war deutlich kälter als die erste und so ist unser Wakeup Call - verbunden mit einem heißen Kaffee am Bett serviert - sehr willkommen.

      Um diesen zu trinken, müssen wir aber natürlich ein kleines Stück aus unserer Bettrolle herauskriechen. Das kostet ordentlich Überwindung, denn es weht noch dazu ein eisiger Wind. Gefühlt hat es nur 2-3 Grad über Null.

      Trotzdem ist die Dämmerung vor dem Sonnenaufgang wieder sehr stimmungsvoll und wir möchten es nicht anders haben. Das warme Wasser, was uns Stanley später bringt, wissen wir heute aber besonders zu schätzen









      Beim Frühstück sitzen dann alle in ihre Ponchos eingehüllt und wärmen sich die Hände an den Kaffeepötten und am heißen Topf mit dem Porridge.

      Handschuhe einzupacken (wie es eigentlich vom Veranstalter auch empfohlen wurde), hätte durchaus Sinn gemacht - wir haben es einfach nicht glauben wollen...


      Der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht ist schon echt krass hier - in zwei Stunden werden wir wieder schwitzen und eine Lage nach der anderen ausziehen. Während des Frühstücks geht die Sonne auf und taucht alles in ein warmes Licht - wir genießen den Anblick.



      Gegen 8:15 Uhr brechen wir dann auf zum letzten Stück der Wanderung, während Stanley und Puye das Camp zusammenpacken und unser Gepäck wieder zum Ausgangspunkt zurückbringen.

      Die heutige Wanderung ist nur noch recht kurz aber nicht minder schön. Wieder stapfen wir durch das Dünenmeer, entdecken winzige Wüstenbewohner oder ihre Spuren und lauschen Sebastian‘s Erklärungen.













      Als wir gegen 10:00 Uhr wieder am Farmhaus ankommen, gibt es noch einmal Erfrischungsgetränke und leckeren Schokoladenkuchen. Wir tauschen mit den anderen Teilnehmern die E-Mail Adressen aus und plaudern noch eine ganze Weile, bis wir uns dann eine Stunde später verabschieden und in verschiedene Richtungen aufbrechen.

      Unsere Reise führt heute weiter nach Süden in die Tirasberge.

      Da wir reichlich Zeit und heute nichts weiter vor haben, machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Duwisib Castle, was für uns keinen großen Umweg bedeutet.

      Das Schloss gehört - seiner Optik, Lage und Entstehungsgeschichte wegen - zu den skurrilsten deutschen Kolonialbauwerken des Landes. Es wurde 1908 während des Herero-Krieges für den sächsischen Artillerie-Offizier Hansheinrich von Wolf gebaut und erinnert mit seinen roten Mauern, Wehrtürmen und Zinnen an eine mittelalterliche Festung.

      Die Familie von Wolf lebte allerdings nur ganze sechs Jahre hier: auf einer Schiffsreise nach Europa im Jahre 1914 erreichte sie die Nachricht vom Ausbruch des ersten Weltkrieges und zwei Jahre später fiel von Wolf im Krieg gegen Frankreich. Seine Frau kehrte nie wieder nach Südwest-Afrika zurück.









      Das Schloss ist ganz nett anzuschauen - aber es passt irgendwie so überhaupt nicht in die Umgebung...

      Gegen 13:30 Uhr kommen wir dann auf die Panoramastraße D707. Hier ist es richtig nett: sanfte Hügel begleiten den Weg und am Himmel gibt es heute zur Abwechslung sogar mal ein paar dekorative Schleierwölkchen. Da macht das Fahren richtig Spaß.













      Zwei Stunden später erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage: die Fest Inn Fels Lodge auf der Ranch Koiimasis.





      Die Lodge ist total schön gelegen und sehr harmonisch in die umgebenden Felsen integriert. Es gibt vier Gästehäuschen, die sehr individuell und interessant mit Naturmaterialen gestaltet sind. Auch Sonnenterrasse, Bar und Restaurant sind sehr geschmackvoll angelegt und dekoriert. Man kann es nur als einzigartig beschreiben - wir sind absolut begeistert.











      Wir richten uns in unserem Häuschen ein und erkunden etwas das Gelände - ich eher geruhsam und genießerisch und Andreas im Laufschritt









      Auf dem Lodge-Gelände springen ziemlich viele Rock Dassies herum, ansonsten haben wir auf der Farm bisher kaum Tiere gesehen. Allerdings wird für die Wanderwege rund um die Lodge vor Mambas und Kobras gewarnt.





      Zum Abendessen bereiten die Mädchen in der Küche ein leckeres 3-Gänge-Menü zu. Es gibt gratinierte gefüllte Gartenkürbisse, Schaschlik vom Springbock mit Kartoffeln und Rotkohl und einen Schokoladenpudding. Alles ist außerordentlich lecker! Aber statt des Essens haben wir heute ausnahmsweise mal die tolle Aussicht aus den Panoramafenstern fotografiert:





      Nach dem Essen studieren wir noch die Karte für die After dinner specials. Andreas verliert beim Schnick-Schnack-Schnuck und muss den "Schwulen Kudu" probieren, wohingegen ich den "African Dream" nehmen darf.



      Am Ende sind wir jedoch alle beide mit unserem jeweiligen Getränk sehr zufrieden



      Roland, der Besitzer und Erbauer der Lodge kommt nach dem Essen noch an jedem Tisch vorbei und erkundigt sich, ob alles passt und was für den nächsten Tag so geplant ist. Alles ist hier sehr individuell und persönlich und wir fühlen uns gut aufgehoben.

      Wir melden uns noch für den Farm Drive morgen Nachmittag an und lassen den Abend dann gemütlich ausklingen.


      Gefahrene Kilometer: 194 Strecke
      Wetter:
      Übernachtung: Ranch Koiimasis
      Liebe Grüße, Elke
    • Elke wrote:

      Gefühlt hat es nur 2-3 Grad über Null.
      :EEK: Ach herrje. Das ist ja gruselig. Gut, dass es in Afrika immer schnell warm wird.

      Elke wrote:

      Handschuhe einzupacken (wie es eigentlich vom Veranstalter auch empfohlen wurde), hätte durchaus Sinn gemacht - wir haben es einfach nicht glauben wollen...
      Herrlich. kann ich gut nachvollziehen, denn das ging uns genau so, als wir das erste Mal als junge Hüpfer im März an die See gefahren sind. Alle hatten es uns gesagt.....und dann sind uns beim Strandspaziergang fast die Hände erfroren :la1; .

      Elke wrote:

      Das Schloss ist ganz nett anzuschauen - aber es passt irgendwie so überhaupt nicht in die Umgebung...
      Das finde ich auch. Aber einfach mal interessant.

      Elke wrote:

      Die Lodge ist total schön gelegen und sehr harmonisch in die umgebenden Felsen integriert.
      Das können sie in Afrika einfach phantastisch :!! . Die Lodge sieht echt toll aus.

      Elke wrote:

      Andreas verliert beim Schnick-Schnack-Schnuck und muss den "Schwulen Kudu" probieren
      :lach: :lach: :lach:
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • langsam komme ich näher ;)

      Elke wrote:

      und das Thermometer zeigt nur noch 13 Grad an.
      wie warm ist es dann mittags maximal?

      Elke wrote:

      Der Himmel ist vollständig bedeckt und die Sonne lässt sich überhaupt nicht blicken.
      wahrscheinlich eher normal für Swakopmund

      Elke wrote:

      Wir kaufen in einem Safari-Ausstatter für Andreas ein paar neue Wanderschuhe
      wie ist für sowas das Preisniveau dort?

      Elke wrote:

      Sehr interessant der Glimmer, der aus ganz vielen feinen Schichten besteht:
      jetzt in den Black Hills ist mir auch sehr viel Glimmer ausfgefallen

      Elke wrote:

      eine kleine Steinheuschrecke
      interessant, habe ich noch nie gesehen

      Elke wrote:

      Nach knapp zwei Wochen Fleisch satt freuen wir uns heute mal auf Fisch.
      das kann ich gut verstehen ;;NiCKi;:
      sportlich entspannte Grüsse

      Markus

    • Canyonrabbit wrote:

      Gut, dass es in Afrika immer schnell warm wird.
      Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht waren schon echt krass.

      Canyonrabbit wrote:

      Die Lodge sieht echt toll aus
      Dort hat es uns auch total gut gefallen - war eine der schönsten Lodges im ganzen Urlaub.

      malenz wrote:

      wie warm ist es dann mittags maximal
      in den ersten 2-3 Wochen schon deutlich h über 30 - gegen Ende hin dann etwas kühler.

      malenz wrote:

      wahrscheinlich eher normal für Swakopmund
      Ja, dort braucht man schon etwas Glück, um blauen Himmel zu haben...
      Liebe Grüße, Elke
    • Elke wrote:

      Man kann es nur als einzigartig beschreiben - wir sind absolut begeistert.
      :wow: was für tolle Hütten :clab: .



      Wer kommt denn auf so einen Namen für einen Absacker ;haha_ .
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • Jetzt hab ich gerade die letzte Unterkunft von Katja und Volker bewundert und jetzt toppst du das hier nochmal - sensationell schön. Die Gegend ist ein Traum.

      Saguaro wrote:

      Wer kommt denn auf so einen Namen für einen Absacker
      Exakt das ging mir beim lesen auch durch den Kopf ;haha_ - schwuler Kudu - ich fass es nicht :gg: - aber Hauptsache, es schmeckt ;;PiPpIla;;

      The post was edited 1 time, last by carovette ().

    • Elke wrote:

      Ich hab mal noch 3 Bilder angehängt von der Dusche, dem WC und dem Waschbecken.
      Brav Elke, danke für die ausführliche Beschreibung ;ws108;

      Elke wrote:

      Um diesen zu trinken, müssen wir aber natürlich ein kleines Stück aus unserer Bettrolle herauskriechen. Das kostet ordentlich Überwindung, denn es weht noch dazu ein eisiger Wind. Gefühlt hat es nur 2-3 Grad über Null.
      ;;schlotter1;;

      Elke wrote:

      Die heutige Wanderung ist nur noch recht kurz aber nicht minder schön.
      Ich liebe diese Farben :HERZ4;

      Elke wrote:

      Da wir reichlich Zeit und heute nichts weiter vor haben, machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Duwisib Castle, was für uns keinen großen Umweg bedeutet.
      echt skuril :MG: :MG:

      Elke wrote:

      Zwei Stunden später erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage: die Fest Inn Fels Lodge auf der Ranch Koiimasis.
      Woh, cooles Hotel :clab: :clab: :clab:

      Elke wrote:

      Allerdings wird für die Wanderwege rund um die Lodge vor Mambas und Kobras gewarnt.
      die bräuchte ich jetzt nicht unbedingt :neinnein:

      Elke wrote:

      Aber statt des Essens haben wir heute ausnahmsweise mal die tolle Aussicht aus den Panoramafenstern fotografiert:
      Besser :app:

      Elke wrote:

      Andreas verliert beim Schnick-Schnack-Schnuck und muss den "Schwulen Kudu" probieren, wohingegen ich den "African Dream" nehmen darf.
      ;haha_ :la1; ;haha_
      und wie war der schwule Drink ;,cOOlMan;:
      liebe Grüße

      Ina

    • Saguaro wrote:

      Wer kommt denn auf so einen Namen für einen Absacker
      Ich meine, Roland hätte uns erzählt, dass er irgendwo in Österreich mal einen "Schwulen Hirsch" getrunken und dies dann als Vorbild genommen hätte.

      Katja wrote:

      Auf der Farm Koiimasis haben wir damals auf der Campsite übernachtet.
      Dann weißt Du ja, wie schön es dotr ist...

      carovette wrote:

      sensationell schön. Die Gegend ist ein Traum
      Absolut ;;NiCKi;:

      Ina wrote:

      Ich liebe diese Farben
      Ja, die muss man einfach erlebt haben, sonst glaubt man es kaum.

      Ina wrote:

      und wie war der schwule Drink
      Andreas fand ihn ganz gut :D

      MsCrumplebuttom wrote:

      Martin hätte auf jeden Fall freiwillig das schwule Kudu genommen.
      ;haha_
      Liebe Grüße, Elke
    • Hallo Elke,

      ich bin inzwischen bis Twyfelfontein nachgereist. ;ws108;

      Bisher hattet ihr eine tolle Tour :clab: :clab: :clab:

      Gleich zu Anfang eine Frage: Habt ihr bei Hertz keine Vollkasko gebucht, wegen der Suche nach Lackschäden? :nw:
      Normalerweise hat man doch immer Vollkasko und dann ist es eh Wurscht.


      Im Etosha NP hattet ihr ja gleich viel Glück mit den Tiersichtungen. :clab: :clab: :clab:


      Besonders haben es mir die Baby-Elefanten am Wasserloch angetan und die schlafende Löwenbande. Hach wie herrlich ;dherz;


      Wahnsinn, der Elefant im Sonnenuntergang am Wasserloch. :HERZ4;

      Der ist sicher vom NP angestellt. :D


      Verstehe ich es richtig, dass ihr nicht noch einmal in Dolomite Camp fahren würdet, auch nicht wegen der Tiersichtungen? ?(
      Ich frage, da ich vor Jahren mal gropb geplant habe vom Okaukuejo Camp direkt über Outjo nach Khorixas zu fahren. Allerdings habe ich für diese Tour auch nur 3 Wochen geplant.


      Das Damara Living Museum scheint ja entgegen dem Himba-Village richtig klasse zu sein.

      Würdet ihr bei einer nächsten Tour die Himbas eher auslassen?


      Mal blöd gefragt: Spricht man englisch in Namibia? Mich irritiert, dass viele Guides und offensichtlich auch einige Gastgeber deutsche Namen haben. Oder wird in Namibia teilweise noch deutsch gesprochen?
      Ciao beate :songelb:




      Der Reisebericht New York City 2018 ist online


      beate-unterwegs.de
    • beateM wrote:

      Habt ihr bei Hertz keine Vollkasko gebucht, wegen der Suche nach Lackschäden?
      Wir haben auf jeden Fall eine Selbstbeteiligung gehabt.
      Und ich hatte im Vorfeld noch gelesen, dass Hertz sehr, sehr pingelig sein soll bei der Autorückgabe - deshalb der genaue Check.

      beateM wrote:

      Wahnsinn, der Elefant im Sonnenuntergang am Wasserloch.
      Der ist sicher vom NP angestellt.
      ;haha_ Genau das hat Andreas vor Ort auch gesagt: "der kann gar nicht echt sein, das ist ein Zirkus-Elefant" ;haha_

      beateM wrote:

      Verstehe ich es richtig, dass ihr nicht noch einmal in Dolomite Camp fahren würdet, auch nicht wegen der Tiersichtungen?
      Ganz genau - dort würden wir nicht mehr hinfahren.
      Und was heißt "Nicht mal wegen der Tiersichtungen"?
      Im westlichen Teil - je näher wir Richtung Dolomite Camp gekommen sind - haben wir ja wirklich extrem wenig Tiere gesehen.
      Wir haben auf Dolomite ein deutsches Pärchen getroffen, das drei Wochen Urlaub nur im Etosha gemacht hat.
      Die beiden waren ausschließlich wegen Tierbeobachtungen dort.
      Sie haben im Westen bei Dolomite angefangen und wollten eigentlich eine Woche in dem Camp bleiben, bevor sie in östlicher Richtung im Park weiter fahren. Diese eine Woche im Dolomite hatten sie auch bereits komplett bezahlt.
      Als wir sie dort getroffen haben, war gerade ihr dritter Tag und sie haben an dem Tag abgebrochen und auf das Geld gepfiffen, weil es einfach kaum Tiere gab.Sie sind dann über Kamanjab und Outjo nach Okaukuejo weitergefahren.
      Das mit den wenigen Tieren mag in anderen Jahren anders sein - das lag bei uns möglicherweise an der schon so lange anhaltenden Dürre, dass die Tiere alle in den Ostteil des Parks abgewandert sind. Das kann ich nicht beurteilen.
      Aber dazu kam dann auch noch das schlimmste Stück Straße des ganzen Urlaubs und die Unterkunft selbst hatte uns halt auch nicht wirklich überzeugt, vor allem angesichts des Preises.

      beateM wrote:

      Würdet ihr bei einer nächsten Tour die Himbas eher auslassen?
      Zumindest würden wir wohl nicht mehr in so ein Dorf gehen.
      So ein Living Museum wie bei den Damara fände ich aber interessant.
      Aber keine Ahnung, ob es so was von den Himbas gibt. Vielleicht weiter oben im Norden :nw:

      beateM wrote:

      Mal blöd gefragt: Spricht man englisch in Namibia? Mich irritiert, dass viele Guides und offensichtlich auch einige Gastgeber deutsche Namen haben. Oder wird in Namibia teilweise noch deutsch gesprochen?
      Englisch ist offizielle Landessprache, in Swakopmund haben auch einige noch Deutsch gesprochen.
      Liebe Grüße, Elke
    • Elke wrote:

      Wir haben auf Dolomite ein deutsches Pärchen getroffen, das drei Wochen Urlaub nur im Etosha gemacht hat.
      :EEK: Kannst Du Dich erinnern, von wo die kamen? Das könnten unsere Nachbarn gewesen sein....
      Ca. 50 Jahre alt, er nicht soooo groß und sie tolle lange und gelockte Haare? Absolute Afrikafans!
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Elke wrote:

      Und natürlich dürfen wir die Austern anschließend auch zusammen mit einem Glas Schampus probieren.
      ;,cOOlMan;: für mich bitte ein Wurstbrot mit ner Coke ;)

      Elke wrote:

      Und als der Pelikan dann seine Fische bekommt, kommt direkt ein zweiter Besucher dazu - wieder eine Robbe. So langsam wird es eng auf dem Katamaran...
      klasse Foto - der Pelikan sieht toll aus :!!

      Elke wrote:

      Und dann findet Ramon nach mehreren Versuchen noch diesen wunderschönen Sandgecko für uns - einer der sogenannten Little Five, der nur in der Wüste Namibias vorkommt.
      ziemlich bunter Bursche :!!

      Elke wrote:

      Man isst dabei immer viel zu viel, weil man alles mal probieren möchte
      Tja, so ist das ;;NiCKi;:

      Elke wrote:

      Morgen werde ich versuchen, bei den Vorspeisen zu bleiben.
      ;,cOOlMan;: ich bin gespannt :gg:

      Elke wrote:

      Die Sonne taucht alles in ein wunderschönes Licht und die Dünen scheinen zu glühen.
      Mystische Stimmung :!!

      Elke wrote:

      Schade, dass wir die schöne Szenerie nicht mit ein wenig mehr Ruhe genießen können.
      Leider nicht zu ändern - oder ist es Abends besser?

      Elke wrote:

      Im Nachhinein muss man sagen: Ja - man kann Big Daddy durchaus auch von der falschen Seite aus angehen. Und ja - man kommt auch auf diesem Weg irgendwann oben an. Aber es ist definitiv die harte Tou
      nur die harten kommen in den Garten

      Elke wrote:

      und wir genießen die hart erkämpfte Aussicht, die die Anstrengung aber definitiv wert war.
      das hat sich aber sowas von gelohnt - Hammer :clab: :clab:

      Elke wrote:

      Aber zumindest ich schaffe es, an meinem Vorsatz festzuhalten und etwas weniger zu essen
      Glückwunsch - obwohl Du heute doch die entsprechenden Kalorien in den Dünen gelassen hast

      Die Steaks haben bestimmt nicht viele Kalorien
      sportlich entspannte Grüsse

      Markus

    • Canyonrabbit wrote:

      Kannst Du Dich erinnern, von wo die kamen? Das könnten unsere Nachbarn gewesen sein....
      Ca. 50 Jahre alt, er nicht soooo groß und sie tolle lange und gelockte Haare? Absolute Afrikafans!
      Du, das kann ich Dir leider gar nicht mehr sagen - einzig das Alter, das könnte hinkommen. Aber optisch kann ich mich nicht mehr erinnern.
      Waren denn Eure Nachbarn zu der Zeit im Dolomite Camp? 23./24.5. - frag sie doch mal.

      malenz wrote:

      für mich bitte ein Wurstbrot mit ner Coke
      Hihi - den Schampus hab ich aber schon mitgenommen...

      malenz wrote:

      ziemlich bunter Bursche
      Den fand ich auch total hübsch den Burschen.

      malenz wrote:

      Leider nicht zu ändern - oder ist es Abends besser?
      Kann ich leider nicht sagen - abends waren wir nicht dort :nw:

      malenz wrote:

      nur die harten kommen in den Garten
      Du sagst es :!!
      Liebe Grüße, Elke
    • Donnerstag, 06.06.2019: Tirasberge

      Nach zwei Nächten im Freien mit etwas weniger Schlaf holen wir heute alles wieder nach und schlummern tief und fest, bis uns die Sonne um 6:30 Uhr weckt. Sie färbt den Himmel wunderschön rot, was wir quasi vom Bett aus beobachten können.





      Eine Stunde später sitzen wir im Restaurant beim Frühstück. Was hier richtig schön ist: zur Abwechslung gibt es mal kein Frühstücksbuffet, sondern auf jedem der drei belegten Tische steht quasi alles, was man braucht. Perfekt organisiert - aber das geht eben auch nur, wenn die Anzahl der Gäste entsprechend begrenzt ist.

      Besonders erwähnenswert: es gibt hier jeden Morgen frisch gebackene Brötchen nach original deutschem Bäcker-Rezept



      Nach dem Frühstück kommt Roland noch einmal vorbei und erklärt uns die Wanderwege auf dem Gelände - unser Programm für den Vormittag.

      Wir machen uns startklar und füllen am Auto unsere Wasserblasen, da bemerkt Andreas, dass der rechte Vorderreifen platt ist. Er pumpt ihn noch einmal auf und stellt dabei fest, dass das Ventil irgendwie undicht ist. Aber da wir das Auto heute nicht brauchen, verschieben wir das Problem erstmal auf den Nachmittag.

      Um 9:00 Uhr marschieren wir auf dem Felsental Trail los. Es gibt hier im Gelände drei Wanderwege - sehr gut markiert durch weiße, blaue und grüne Punkte. Sie beginnen alle am Pool der Lodge und verlaufen auf dem ersten Stück parallel. Der weiße Trail zweigt dann relativ früh ab, der blaue führt bis zum Kamm hinauf und kehrt oben um und der grüne geht über den Kamm hinweg in das Nachbartal und führt dann um den großen Felsen herum.

      Wir klettern und kraxeln bei strahlend blauem Himmel nach oben. Der Aufstieg hat es ordentlich in sich, aber nach einer reichlichen Stunde erreichen wir den Kamm.









      Hier oben machen wir eine kurze Pause und genießen den tollen Ausblick, bevor wir ab da den grünen Markierungen folgen.





      Es geht nun zwar bergab, aber es wird nicht deutlich einfacher, denn das Geröll ist teilweise sehr lose und man muss schon arg aufpassen wo man hintritt. Es ist gar nicht so einfach sich gleichzeitig auf rutschende Steine, Mambas und Kobras zu konzentrieren und dabei auch noch die Aussicht zu genießen





      Als wir dann nach 2.5 Stunden wieder unten sind, geht es wie von alleine und so sind wir bereits gegen 12:30 Uhr wieder in der Lodge zurück.









      Wir setzen uns mit einem Bier und einem Rock-Shandy an die schattige Bar und lassen alle Fünfe gerade sein.

      Nebenbei schauen wir uns das sehr interessante Bau-Tagebuch an, was Roland vom Bau der Lodge erstellt hat. Es ist total spannend und beeindruckend, wie hier in dem unwirtlichen Gelände innerhalb von zwei Jahren so ein Schmuckstück entstanden ist.

      Dann genehmigen wir uns einen kleinen Lunch und vertrödeln die Zeit am Pool weiter während wir Rock Dassies, Klipspringer und anderes Getier beobachten, das direkt vor unseren Füßen vorbeispaziert.









      Für 16:00 Uhr haben wir uns zur Farmtour mit Sundowner angemeldet.

      Wir fahren mit Roland verschiedene Stellen auf der Farm an und er erklärt uns Einiges über das Leben der damals hier ansässigen Buschmänner. Außerdem bekommen wir Wohn- und Jagdplätze der San und ein paar ihrer Felsmalereien zu sehen.



      Wir erfahren viel Informatives über Fauna und Flora und über das Leben auf einer Farm am Wüstenrand. Was uns echt erstaunt, dass eine Rinderfarm hier, um auch nur annähernd wirtschaftlich zu sein, mindestens 40 Hektar Land pro Rind benötigt.

      Nur haben wir während der ganzen Tour irgendwie das Fotografieren vergessen

      Zum Abschluss der Tour fahren wir schließlich noch auf den Hausberg und geniessen bei einem Sundowner und einem glasklaren Sternenhimmel den atemberaubenden Sonnenuntergang, der heute ein ganz besonderes Farbspektakel an den Himmel zaubert.







      Gegen 19:00 Uhr treten wir die Rückfahrt zur Lodge an, wo wir dann direkt zum Abendessen übergehen.

      Heute gibt es eine Art Bruschetta, dann Oryx mit Reis und Paprikagemüse - übrigens der beste Oryx bisher in diesem Urlaub - und einen hausgemachten Muffin als Dessert.





      Und natürlich gibt es wieder einen Schwulen Kudu für Andreas und einen African Dream für mich

      Die anderen Gäste zeigen sich heute nicht sonderlich gesprächig und sind schon lange vor uns aus dem Restaurant verschwunden. So geht es vom Abendessen direkt in unser Häuschen und wenig später in die Koje.


      Gefahrene Kilometer: 0
      Wetter:
      Übernachtung: Ranch Koiimasis
      Liebe Grüße, Elke
    • Elke wrote:

      Er pumpt ihn noch einmal auf und stellt dabei fest, dass das Ventil irgendwie undicht ist
      Ohne Reifenpanne kommt wohl niemand durch's Land. :tongue:

      Elke wrote:

      Es ist gar nicht so einfach sich gleichzeitig auf rutschende Steine, Mambas und Kobras zu konzentrieren und dabei auch noch die Aussicht zu genießen
      Und was für eine Aussicht! Wahnsinn. Ich freue mich schon sehr auf diese Gegend. =)

      Elke wrote:

      Zum Abschluss der Tour fahren wir schließlich noch auf den Hausberg und geniessen bei einem Sundowner und einem glasklaren Sternenhimmel den atemberaubenden Sonnenuntergang, der heute ein ganz besonderes Farbspektakel an den Himmel zaubert.
      Zum Glück habt ihr bei diesem Knaller-Sonnenuntergang das Fotografieren nicht vergessen. Total schön!
      Viele Grüße
      Nadine
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