Posts by Katja

    Biden will auch die Grenzen von Bears Ears und GSENM überprüfen lassen, die ja von Trump signifikant verkleinert wurden. Bleibt zu hoffen, daß das auch klappt. Allerdings besteht halt bei sowas immer das Problem, daß solche Entscheidungen alle vier Jahre wieder rückgängig gemacht werden.

    Ich gehe eigentlich davon aus, dass die ganze Geschichte mit Bears Ears für Trump eine Gelegenheit war, sich an Obama zu rächen und dessen Entscheidung rückgängig zu machen, die dieser ja noch kurz vor dessen Amtsantritt getroffen hatte. Wenn Biden die Angelegenheit rückgängig macht, würde ich davon ausgehen, dass es diesmal länger Bestand hat.

    Zu hoffen wäre es zumindest.

    Irgendwie ist es krass, dass die Präsidenten in den USA einfach so per Dekret Entscheidungen treffen können. Aber jetzt bin ich froh, dass diverse Entscheidungen von Trump so leicht wieder rückgängig gemacht werden können! Wäre er noch vier Jahre länger im Amt geblieben, wäre so schnell vielleicht nichts mehr passiert...


    Viele Grüße

    Katja

    Biden macht die Bestimmungen Trumps rückgängig:


    "End Keystone XL pipeline and revoke oil and gas development at national wildlife monuments. To do this, Biden's climate adviser Gina McCarthy explained the Biden administration will discard or redo more than 100 "harmful" presidential proclamations, memoranda or permits signed by the Trump administration that the new administration views as detrimental to the environment.

    Revoking permits will effectively nix the Keystone pipeline. Mr. Biden also will reverse the 2020 decision by the Trump administration to allow land development at the Bears Ears and Grand Staircase-Escalante national monuments in Utah and at the Northeast Canyons and Seamounts Marine national monuments in New England, which were set aside for wildlife protection by former President Obama in 2016."

    Link zum Artikel

    Fazit:


    Mit diesem Urlaub haben wir viel Glück gehabt.

    Es sollte unser erster dreiwöchiger Urlaub seit 2017 werden. Eigentlich sollte es dann auch eine Fernreise werden, aber als das neue Coronavirus für eine weltweite Pandamie sorgte, wollten wir erst einmal die weitere Entwicklung abwarten und lieber mit dem Auto in Europa unterwegs sein. Als sich die Situation im Frühsommer besserte, beschlossen wir die Unterkünfte zu buchen. Zum Ende des Sommers wurde Kroatien dann zum Risikogebiet, und vor unserer Abreise Mitte September stiegen die Infektionszahlen allgemein schon wieder an. Als wir Anfang Oktober zurückkamen, standen wir schon bald kurz vor dem nächsten Lockdown auch in Deutschland!

    Letztendlich waren wir froh, dass wir uns für den Frühherbst als Urlaubszeitraum entschieden haben. Vorher konnte ich beruflich nicht länger weg, und wenn wir wegen einer Fernreise später im Jahr geplant hätten, wären wir wahrscheinlich gar nicht mehr weggekommen!

    Auch mit dem Wetter hatten wir viel Glück. Die Hälfte der Zeit hatten wir Sonnentage, und es war auch noch schön warm. Die zweite Hälfte war zwar insgesamt wechselhafter, aber durch den Ortswechsel an die Küste blieben wir vor dem Großteil der Regenfront in den Bergen verschont.

    Letztendlich hatten wir nur einen kompletten Regentag und haben alles machen können, was wir uns vorgenommen hatten. Der frühe Wintereinbruch in den Bergen führte dann noch dazu, dass mein Traum, die Großglocknerhochalpenstraße mal mit Schneepanorama zu erleben, Wirklichkeit wurde! :gg:

    Der Urlaub war insgesamt sehr abwechslungsreich mit Wanderungen, Radtouren und Städtebesichtigungen. Und wir haben eine Gegend in Europa erlebt, die wir noch nicht kannten. Zwar war ich mit meinen Eltern vor 40 Jahren schon einmal dort, aber daran habe ich kaum noch echte Erinnerungen. Da es uns gut gefallen hat, könnten wir uns vorstellen, dass es uns in den nächsten Jahren wieder einmal in die Gegend zieht. Da wir drei Wochen Zeit hatten, konnten wir die lange Fahrt auch mit mehreren Zwischenstops gut auflockern. Und da sind wir besonders froh, dass auch mit wechselneden Unterkünften während dieses Coronajahrs alles problemlos geklappt hat.

    Es war auch interessant zu sehen, wie andere europäische Länder die Coronamaßnahmen umgesetzt haben. In Österreich mussten die Gäste im Hotel keine Masken tragen, und das Personal trug in Gaststätten häufig auch keine Masken. In Österreich und in Bayern wurde zum Teil mit Plastikmasken gearbeitet. In Slowenien musste man in geschlossenen Räumen Masken tragen. In Kontaktlisten mussten wir uns in Österreich und in Slowenien in der Gastronomie nicht eintragen.

    In Slowenien ist der Tourismus dieses Jahr bis zum Sommer aufgrund der wegen der Coronakrise ausbleibenden ausländischen Gäste um 70 Prozent eingebrochen. Einheimische haben von der Regierung deshalb Gutscheine über 200 Euro pro Person für Übernachtungen bekommen, um die Tourismusbranche zu unterstützen.

    Interessant fand ich auch, dass die Gegend rund um Piran aufgrund der Historie zweisprachig slowenisch/italienisch ist. Dort lebt noch eine italienische Minderheit.

    Als wir auf dem Rückweg noch mal ein paar Tage in Österreich waren, wurde die Maskenpflicht offenbar verschärft, und man hat die Kellner nun fast immer mit Maske gesehen. Von den Gästen wurde es in Innenräumen meistens ebenfalls erwartet, zumindest bis zum Tisch. Auch beim Seilbahnfahren oder in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln war es Pflicht. Als wir im Hotel in Österreich am Anfang der Reise mit ca. 60 Gästen zum Abendessen längere Zeit in einem Raum saßen, war uns jedenfalls nicht ganz wohl dabei.

    Als wir über die Grenzen fuhren, waren die Kontrollen minimal. Auch als wir von Slowenien aus wieder nach Österreich bzw. Deutschland eingereist sind, wurde nicht danach gefragt, ob wir aus einem Risikogebiet kommen. Dabei wird sich von den Regierungen also offenbar weitgehend auf die Eigenverantwortung der Leute verlassen. Von Kroatien aus wäre durch Slowenien und Österreich offiziell nur noch die Durchreise möglichst ohne Stopp erlaubt gewesen. Von deutscher Seite aus war Istrien zu der Zeit noch kein Risikogebiet, also hätten wir dorthin theoretisch noch fahren können, aber dann hätten wir von dort aus direkt zurück nach Deutschland gemusst, und wir hatten ja noch Ljubljana und Hochkönig gebucht, so dass wir auf den Istrienaufenthalt verzichtet haben, außerdem weiß man ja im Moment nie, wie schnell sich solche Vorgaben ändern. Ich hatte auch gehört, dass die Coronamaßnahmen in Kroatien öfters nicht so genau genommen wurden, deshalb war es vielleicht auch besser so. Unser Gastgeber in Slowenien hat uns zum Abschied aber auch noch die Hand geschüttelt. Aber wir hatten Desinfektionsmittel im Auto – für alle Fälle. :gg:

    Also insgesamt war der Urlaub sehr gelungen, und es ist alles gut gegangen. ;;NiCKi;:


    Hoffen wir, dass es 2021 bald wieder aufwärts geht und sich das Leben normalisiert! ;;Ddrue;;

    Vielen Dank, dass ihr bei meinem Bericht dabei wart. ;DaKe;; Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und Glück und Gesundheit für das neue Jahr! :skt:
    Katja

    Dann könnten wir uns unbekannterweíse tatsächlich begegnet sein.

    Who knows! ;ws108;


    Hattest du damals auch schon Interesse an Pferden?

    Immer schon! :gg: Ich wäre auch heute noch mal in Lipica vorbeigefahren, aber a) stößt das bei Volker nicht unbedingt auf Interesse und b) wäre es dafür auch nicht ganz günstig...


    Was für eine nette Idee, die Erinnerungen hier ebenfalls zu teilen =) .

    Freut mich, dass dir die alten Bilder gefallen!


    1982 haben wir uns oben an der Kirche verlobt

    Wow, das ist ja schon ein Weilchen her! Und da habt ihr dann ja eine ganz besondere Erinnerung daran! ;dherz;


    LG

    Katja

    Campingurlaub Sommer 1980 in Kärnten und Jugoslawien


    Mit meinen Eltern und meiner Schwester bin ich 1980 in den Schulferien mit dem Wohnwagen nach Kärnten und ins damalige Jugoslawien gefahren. Da haben wir viele der in meinem Bericht genannten Orte bereits besucht. Mein Vater hat damals Dias gemacht, und vor ein paar Jahren hat er diese eingescannt. Ansonsten habe ich kaum Erinnerungen an den Urlaub damals.

    1980 waren die Schulferien in NRW von Mitte Juni bis Anfang August. Die Fotos müssten also von Ende Juni bis Ende Juli sein. Meist waren wir vier Wochen unterwegs.


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    Großglocknerhochalpenstraße:


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    Historische Gletscherbahn Großglockner/Heiligenblut - fährt auch heute noch bei schönem Wetter von Mitte Juni bis Mitte September. Als wir dieses Jahr Ende September dort waren, war bereits für die Saison geschlossen:

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    Meterhohe Schneewände im Sommer 1980:


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    Heiligenblut, Kärnten:


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    Irgendwo in Istrien (heute Kroatien):


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    Rovinj (hier wollte ich ja erst hin statt nach Piran):


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    Auf dem Land 1980:


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    Die berühmten Tropfsteinhöhlen von Postojna (heute Slowenien) - schon damals gab es eine lange Schlange:


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    Auch ein Besuch von Lipica stand damals an:


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    Der See von Bled:


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    Vom höhergelegenen Aussichtspunkt:


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    Blick hinab auf unseren Campingplatz am See von Bled:


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    Besuch der Burg von Bled:


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    Blick auf den See und die Marienkirche von der Burg:


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    Die Burg und die Martinskirche in Bled:


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    Und in der Vintgarklamm waren wir offenbar auch:


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    Kein Minitreffen gemacht?

    Leider nein. Zeitlich schwierig und zu Coronazeiten, sollte man das wahrscheinlich auch etwas vorsichtiger sein. :p


    an der Grenze habt Ihr ja Glück gehabt,ich wäre zur Vorsicht Landstraße gefahren.

    Glück gehabt. An anderen Übergängen gab es richtig Stau. Darauf hatte ich keine Lust5. An der Landstraße war niemand.

    Laut Google war an der Grenze kein Stau, so dass wir es einfach probiert haben. Hat dann ja auch gut geklappt.
    Und letztendlich haben die Kontrollen ja auch einen Sinn. Wobei wir uns schon gefragt haben, ob sie nicht noch zu lasch waren, denn woher wir kamen, hat niemanden interessiert... :rolleyes:


    LG

    Katja

    Freitag, 2.10. Fahrt auf den Hohen Peißenberg und Besuch von STOA169

    Wetter: bewölkt, 18 °C


    Um 9 Uhr fahren wir los. Bei Bischofshofen geht's auf die Autobahn Richtung Salzburg.


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    Dann geht es über die deutsche Grenze. Coronabedingt gibt es Kontrollen, aber bei uns wird nur eine Gesichtskontrolle auf deutscher Seite gemacht.


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    Gegen 12 Uhr machen wir in Bad Tölz noch einen Zwischentop im „Café Love“ am Ufer des Inns.


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    Kurz nach 13 Uhr kommen wir bei meiner Schwester in der Region Pfaffenwinkel an. Wir essen gemeinsam zu Mittag, dann machen wir noch einen Ausflug zum Paterzeller Eibenwald und zum Hohen Peißenberg (988 Meter), von wo man einen tollen Ausblick auf die Alpenkette hat.


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    Blick auf die Zugspitze:


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    Anschließend geht es noch zum Projekt STOA169, wo Künstler eine Vielzahl von Säulen unterschiedlich gestaltet haben.


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    Zum Abendessen gehen wir beim Griechen essen.


    Samstag, 3.10. Rückfahrt nach Düsseldorf

    Wetter: zunächst leicht bewölkt, dann Starkregen, 15 °C


    Kurz nach 9 Uhr fahren wir los. Mit einem Stopp in einer Osteria beim Wertheim Village und einem kurzen Stau aufgrund eines Unfalls kommen wir nach 7 Stunden wieder zuhause an.


    Es gibt noch einen Bonus und ein Fazit. =)

    Von den Bildern her, der interessanteste Teil des Weges.

    Der kurze Weg durch die Schlucht war nett, aber die Aussicht auf dem 4-Hütten-Weg fand ich einfach nur klasse! :gg:


    Klasse, wenn man so die Wolken hinter sich lassen kann! Kenne ich so von Teneriffa, dass man von oben auf die dichte Wolkendecke im Tal blickt

    Dieses Wetterphänomen mit dem Nebel in den Niederungen hat man in den Alpen oft im Herbst, nennt sich Inversion, nachzulesen hier. Wir haben das inzwischen schon mehrfach gesehen. Wenn man aus der Wolkensuppe raus ist, ist es grandios!


    Was kostet denn diese Hochkönigcard?

    Nichts. Die war bei der Unterkunft inklusive. Man kann so oft mit der Seilbahn fahren, wie man möchte. :gg:


    Die Gegend um den Hochkönig kenne ich ebenso wie Heiligenblut sehr gut aus meiner Kindheit, weil wir dort oft Wanderurlaub gemacht haben. Ich finde die Gegend noch immer wunderschön, wenngleich sich gerade am Großglockner sehr viel geändert hat. Ich war als 12-jährige mit einem Bergführer auf dem Großglockner - eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.

    Interessant! Prima, dass du wieder aufgeholt hast. Ich hatte dich schon vermisst. =)


    Viele Grüße

    Katja

    Donnerstag, 1.10. Vier-Hütten-Wanderung am Hochkönig und Fahrt auf den Gabühel

    Wetter: sonnig, 16 °C


    Als wir aufstehen, liegt unser Haus im Nebel. Aber auf der Webcam sehen wir, dass der Blick auf den Hochkönig vom Arthurhaus frei ist. Wir packen also nach dem Frühstück unsere Wandersachen und fahren ein paar Kilometer die Mandlwandstraße oberhalb von Mühlbach hinauf. Kaum zu glauben, aber auf einmal lichtet sich der Nebel!


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    Das Auto stellen wir auf der großen Freifläche gegenüber von den Sonneck-Appartments ab. Um 10 Uhr starten wir unsere Rundwanderung. Zunächst laufen wir ein kurzes Stück an der Straße entlang. An der Bushaltestelle hinter der Mandlwand Lodge startet der Wanderweg. Es geht über eine Almwiese bergan, weit unter uns hängen die Wolken im Tal, dann erreichen wir schon die Windraucheggalm.


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    Wir laufen den Vier-Hütten-Wanderweg, der ausgeschildert ist. Es ist ein Panoramaweg mit grandiosem Blick auf das Hochkönigmassiv. An der Brandstatthütte geht es auf einem breiten Fahrweg wieder bergab.


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    Der Kühlschrank:


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    Das letzte Stück geht noch mal kurz bergan durch die Barbaraschlucht.


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    Dann kommen wir an der Mandlwand Lodge an der Straße wieder raus, und nach ein paar weiteren Minuten sind wir wieder am Auto. Dass waren 8,7 Kilometer und 400 Höhenmeter in zwei Stunden und 45 Minuten. Nun fahren wir noch knapp zwei Kilometer bis zum Arthurhaus auf 1500 Metern Höhe. Auf der Sonnenterrasse mit Blick auf den Hochkönig essen wir Forellen aus dem hauseigenen Teich. Mit zwei Radlern zahlen wir 42 Euro plus Trinkgeld.


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    Links ist der eigentliche Gipfel des Hochkönigs (2941 m):


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    Nun wollen wir noch mal die Hochkönig Card nutzen und mit der Seilbahn fahren. Die Karbachalmbahn ab Mühlbach fährt aktuell nicht am Donnerstag. Wir könnten ein zweites Mal mit der Sesselbahn ab Dienten fahren, wo jetzt kein Schnee mehr liegt und freie Sicht herrscht. Aber wir entscheiden uns, noch ein paar Kilometer weiterzufahren bis nach Hinterthal. Dort nehmen wir die 6er Sesselbahn Hochmais auf den Gabühel (1630 m). Die Kabinenbahn ab Dienten auf den Gabühel fährt nur freitags. Der normale Fahrpreis wäre 19,60 Euro pro Person. Mit der Hochkönig Card ist es kostenlos. Gegen 14.30 Uhr schweben wir nach oben. Vom Gipfel hat man einen tollen Rundblick auf die umliegenden Bergketten und den Hochkönig.


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    Hier sind wir gerade noch gewandert (links ist der Hochkönig, der höchste Gipfel der Berchtesgadener Alpen):


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    Auf dieser Hochebene waren wir vor zwei Tagen im Schnee und Wolkennebel:


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    Auf der Sonnenterrasse der Steinbockalm trinken wir einen Aperol Spritz und ein alkoholfreies Bier. Gegen 15.30 Uhr geht’s wieder nach unten.


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    20 Minuten Fahrt sind es zurück zu unserer Ferienwohnung. In Mühlbach halten wir kurz am Bäcker. Auf unserer Terrasse können wir dann noch in der Sonne Kaffee trinken. Zum Abendessen gibt es Brötchen mit Käse bzw. Frischkäse.

    Was immer das auch sein mag.

    Hier gibt es Infos zur Kaspressknödelsuppe (eigentlich sind es nur gepresste Käseknödel in einer Suppe =)).

    das I-Tüpfelchen waren dann die Tiersichtungen – auch ohne Teleobjektiv

    Auf jeden Fall, und insbesondere auch die Steinböcke! ;;NiCKi;:


    Das Bergpanorama mit Schnee und blauem Himmel ist einfach wunderschön!

    Es war wirklich ein Traum! ;dherz;


    Nun kommt der letzte Wandertag kurz vor der Heimreise.


    Viele Grüße

    Katja

    Fortsetzung 30.9.:


    Zurück an der letzten Kreuzung sind es 8 Kilometer an der südlichen Mautstelle vorbei bis nach Heiligenblut.


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    Hier rasten wir noch auf dem Rückweg:


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    Da wir in Heiligenblut kein geeignetes Restaurant zur Einkehr finden, fahren wir zurück nach Schöneck (1953 m) und essen dort eine Kaspressknödelsuppe.


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    Um 15 Uhr machen wir uns auf die Rückfahrt.


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    Hier unten wohnt der Mankeiwirt und rechts oben geht's hoch zur Edelweißspitze:


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    Wir halten noch am Fuscher Törl für die tolle Aussicht unterhalb der Edelweißspitze.


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    Wieder in Bruck an der Großglocknerstraße ist es nicht weit bis Zell am See. Kurz nach 16 Uhr sind wir dort. Wir genehmigen uns am See einen Kaffee mit einem Stück Kuchen und laufen noch durchs Ortszentrum.


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    Die Urlaubshochburg der Araber ist in Coronazeiten weitgehend Urlaubern aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden vorbehalten.

    45 Minuten sind es über Saalfelden am Steinernen Meer und Maria Alm zurück nach Mühlhausen. Nun sehen wir auch endlich das Hochkönigmassiv!


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    Um 18 Uhr sind wir wieder in unserer Ferienwohnung. Heute haben wir um die 200 Kilometer zurückgelegt. Zum Abendessen gibt es die Reste vom Vortag.

    Schön das ihr so ein Wetterglück hattet.

    Es müsste jetzt 44 Jahre her sein, das ich mit Vaters VW Käfer da oben war.

    Ja, das war klasse, dass es so noch gepasst hat!
    1980 war ich mit meinen Eltern auch dort. Da lag noch meterhoch der Schnee im Sommer!


    Wir sind im Sommer 2015 von Heiligenblut aus gefahren, auch bei guter Sicht, haben allerdings leider etwas zu wenig Zeit dafür eingeplant.

    Eigentlich wollte ich die Strecke ja auf der Hin- oder Rückfahrt einbauen, aber letztendlich bin ich froh, dass wir es als Tagesausflug gemacht haben, denn so hatten wir mehr Zeit dafür und konnten die Straße hin und zurück sogar zweimal fahren!


    Die Fotos mit den Bergen, Wolken und Schnee sind grandios, was für ein schöner Ausblick.

    Ja, es war wirklich toll!


    Nach jahrelangen Wanderungen in den Alpen fehlt mir immer noch die Begegnung mit einem Murmeltier.

    Murmeltiere haben wir auch schon mal auf unserer Drei-Zinnen-Wanderung gesehen.


    LG
    Katja

    Das Haareis haben wir letzten Winter in der Kleinen Luxemburgischen Schweiz zum ersten Mal gesehen.
    Ich dachte erst, es wäre ein Pilz! :tongue:


    LG

    Katja

    Mittwoch, 30.9. Fahrt über die Großglockner-Hochalpenstraße und Besuch von Zell am See

    Wetter: sonnig, 2°C auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe, 18 °C in Zell am Zee


    An diesem Morgen ist das Wetter besser als erwartet. Die Wolken hängen zwar noch tief, aber es zeigen sich erste blaue Lücken. Und die Webcam der Großglockner-Hochalpenstraße verheißt freie Fahrt mit Sicht auf verschneite Berge! Gegen 9.20 Uhr machen wir uns also auf den Weg! 45 Minuten Fahrt sind es über St. Johann bis nach Bruck an der Großglocknerstraße. An der Mautstelle zahlen wir 33 Euro mit der Hochkönig Card (statt regulär 37 Euro pro Auto). Die zwischen 1930 und 1935 erbaute Straße ist 48 Kilometer lang und führt über die beiden Gebirgspässe Fuscher Törl (2428 m) und Hochtor (2576 m) bis Heiligenblut in Kärnten. Nach dem Wintereinbruch vor ein paar Tagen war die Fahrt nur mit Schneeketten und/oder Winterreifen erlaubt. Heute geht es aber auch wieder mit Sommerreifen. Wir haben Allwetterreifen mit Winterzulassung, sind also gut gerüstet. Die Straße ist aber gut geräumt und nur noch nass, so dass es überhaupt kein Problem ist. Schon bald erreichen wir die Schneegrenze.


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    Kurz vor dem Fuscher Törl fahren wir die einspurige Stichstraße zur Edelweißspitze hoch. Dort befinden wir uns auf 2571 Metern. Der Panoramablick auf 30 Dreitausender ist zwar durch ein paar Wolken über den Gipfeln etwas getrübt, aber trotzdem haben wir eine grandiose Aussicht.


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    An der Fuscher Lacke (2262 m) mache ich ein paar Fotos vom Mankeiwirt mit seinem Murmeltier, das er gerade ein paar Busreisenden vorführt.


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    Dann geht’s über das Hochtor durch einen Tunnel mit Eiszapfen an den Wänden runter zum Abzweig der 8 Kilometer langen Stichstraße, die zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe führt. Auf dieser Seite liegt weitaus weniger Schnee.


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    Nun sehen wir ihn, den Großglockner, mit 3798 Metern der höchste Berg Österreichs im Nationalpark Hohe Tauern an der Grenze von Kärten und Tirol:


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    Um 12 Uhr sind wir an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2369 m) mit Blick auf den schwindenden Gletscher Pasterze, den darunter liegenden Gletschersee und den darüber thronenden Großglockner.


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    Als ich die Mauer hinunterschaue, sehe ich ein Murmeltier!

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    Dann laufen wir ein Stück nach links, und weiter unten sehe ich Steinböcke! Zum ersten Mal sehen wir Steinböcke in freier Wildbahn. Ein Stück laufen wir dann noch den steilen Weg hinunter, um näher ranzukommen. Mein Teleobjektiv liegt leider in unserer Ferienwohnung!

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    Wir schauen uns noch die Automobilausstellung an. Dieses Fahrzeug bewältigte die erste Überquerung des Tauernmassivs am 22. September 1934:


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    Wir laufen noch den Panoramaweg bis zur Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte.


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    Jedes Jahr zieht sich der Gletscher um mehrere Meter zurück:


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    Auch von hier hat man einen guten Blick auf den Großglockner:


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    Der weitere Weg ist gesperrt. Gegen 13.30 Uhr fahren wir weiter.


    Und wegen der vielen Bilder gibt es diesen Tagesbericht in zwei Teilen...

    :gg: Der Bergdoktor

    Drehorte sind unten auf der Seite.

    Auf der Seite heißt es: "Gedreht wird in Tirol in den Orten Ellmau, Going, Scheffau und Söll vor der Bergkulisse des Wilden Kaisers sowie im fünfzig Kilometer westlich gelegenen Schwaz."


    Die Serie habe ich nicht gesehen.

    Wir waren aber nicht am Wilden Kaiser in Tirol sondern am Hochkönig im Salzburger Land. :gg:

    Das ist quasi die Südseite vom Berchtesgadener Land.


    LG

    Katja