Namibia 2019 - Der Bericht

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    • Elke wrote:

      Hier sehen wir auch zum ersten Mal Köcherbäume - einige davon blühen sogar. Im warmen Morgenlicht sehen sie echt toll aus.
      Wie schön ;;ebeiL_,

      Elke wrote:

      Im Gegenteil: wir genießen es und sind froh über diesen schönen Zwischenstopp für die lange Autofahrt.
      ... wer nicht wagt, der nicht gewinnt ;) ... ich glaub wir hätten das auch miteingebaut ;:FeEl2;.

      Elke wrote:

      und probieren den legendären Apfelkuchen. Er schmeckt ganz gut, aber der Hype darum ist wohl doch etwas übertrieben...
      Wahrscheinlich ging es dabei nur um die Größe des Stücks :EEK: :gg: .....

      Elke wrote:

      Der danach eigentlich geplante Sundowner an der Elim-Düne muss leider ausfallen, da diese innerhalb der Parkgrenzen liegt und man nur dann bis zum Sunset bleiben darf, wenn man innerhalb des Parks übernachtet - andernfalls muss man um 18:15 Uhr wieder draußen sein. Schlecht recherchiert
      Mist, aber dafür ward ihr in einer wunderschönen Lodge untergebracht ;;NiCKi;:

      Elke wrote:

      Man isst dabei immer viel zu viel, weil man alles mal probieren möchte und hinterher ärgert man sich nur.
      ;haha_ ;haha_ ;haha_ das kommt mir nur allzubekannt vor ... manchmal komm ich mir nach so einem Essen, vor wie Max und Moritz, wie sie nach Witwe Boltes Hühnerschmaus ihren Wamst in die Luft strecken ;te: ;haha_


      Elke wrote:

      , da wir das letzte Morgenlicht gerne noch für die toten Bäume haben möchten.
      Traumhaft schön ;;ebeiL_,

      Elke wrote:

      müssen auf den besonders steilen Abschnitten den Allrad zu Hilfe nehmen
      ;haha_ jaja , Dünenklettern ist nix für Weicheier ;haha_ drei Schritte vorwärts und zwei zurück ;te: :p ;haha_ aber es hat sich vollends gelohnt: unglaublich tolle Bilder habt ihr mitgebracht :clab:
      Herzliche Grüße Ulli
    • Elke wrote:

      Da bin ich vor Schreck gleich gar nicht ganz sicher - ich meine auf dem dritten Bild, das ist die Düne 45, oder?
      Genau, ich meinte auch Bild Nummer 3. Ehrlich gesagt, wenn man selbst noch nicht da war, sehen diese Dünen irgendwie alle gleich aus. Gleich schön! Aber da wir sowieso keine Chance haben, vor dem großen Ansturm zu Dead Vlei oder zur Big Daddy Düne zu kommen, überlege ich, ob wir erst mal in Ruhe Düne 45 fotografieren, so lange das Licht noch richtig gut ist.

      Ach ja, die Bilder des heutigen Tages, vor allem die Panoramen, finde ich ganz besonders toll! :clab:
      Viele Grüße
      Nadine
    • Elke wrote:

      Im Nachhinein muss man sagen: Ja - man kann Big Daddy durchaus auch von der falschen Seite aus angehen. Und ja - man kommt auch auf diesem Weg irgendwann oben an. Aber es ist definitiv die harte Tour.
      Und ja, das ist definitiv die falsche Seite. Ich würde das vermutlich gar nicht schaffen. Und dann aufs Runterlaufen verzichten??? Völlige Fehlplanung.

      Elke wrote:

      Wir überlegen kurz, ob wir noch den Sesriem Canyon anschauen sollen
      Ich muss gestehen, ich hab ihn mir noch nie angeschaut.

      Elke wrote:

      der in jeder Körperritze steckt
      Das überlasse ich Claudia...
      25.8. - 7.9.2019: kurzer USA Trip mit Freunden. Männnerrunde, hoffentlich sieht uns keiner
      18.1. - 9.2.2020: Vegas, da war ich noch nie
    • Als Camper durften wir damals schon eine Stunde vor dem großen Ansturm in den Nationalpark. :MG: Nummern wurden damals (2010) aber auch noch nicht verteilt, wenn ich mich recht erinnere.
      Ich hasse die Kombi Sand und Bergauf. Alle Achtung, dass ihr zwei Stunden auf die Düne hochgekraxelt seid! :!!

      Elke wrote:

      ich meine auf dem dritten Bild, das ist die Düne 45, oder?
      Ja, das ist sie. Weil wir es trotz der früheren Einfahrt nicht mehr bis ins Deadvlei oder auf eine der Dünen dort geschafft hätten, sind wir die Düne 45 hoch. Aber selbst dafür war die Zeit sehr knapp.
      Wir sind dann statt Big Daddy noch die Big Mama hoch, das war nicht so anstrengend wie die Düne 45, da weniger steil. Eine gute halbe Stunde haben wir gebraucht. ;)

      Elke wrote:

      Allerdings sind dann die Temperaturen nichtmehr wirklich angenehm und das Licht lädt auch nicht mehr zum Fotografieren ein.
      Zwischen 9.30 Uhr und 15.30 Uhr haben wir mit dem Camper im Park gerastet. Das Fotolicht ist dann ja wirklich nicht besonders. Erst zum Nachmittag hin sind wir dann noch mal los, und brauchten so die 4WD-Strecke nicht 2x fahren. :gg:

      LG
      Katja
    • Elke wrote:

      Gegen 8:30 Uhr erreichen wir schließlich den Parkplatz an der Big Daddy Düne und schließen uns der hier einsetzenden Völkerwanderung an. Es ist kein Vergleich mit den einsamen Wanderungen der letzten Tage - hier ist Massentourismus angesagt.
      Puh, ich glaube, ich könnte auch ganz gut ohne die große Düne leben :MG: :MG: :MG: ;)

      Elke wrote:

      Im Nachhinein muss man sagen: Ja - man kann Big Daddy durchaus auch von der falschen Seite aus angehen. Und ja - man kommt auch auf diesem Weg irgendwann oben an. Aber es ist definitiv die harte Tour.
      ;te:

      Elke wrote:

      Wir kämpfen uns meterweise voran, müssen auf den besonders steilen Abschnitten den Allrad zu Hilfe nehmen und streckenweise müssen wir alle 40 Schritte eine kurze Verschnaufpause einlegen
      Hier kreischen meine Knie schon beim Lesen __PiK1__ , ihr seid echt beinhart, im wahrsten Sinne des Wortes ;haha_ :la1; ;haha_

      Elke wrote:

      Fotos sichten und sichern (Auflösung passt
      Stell dir mal vor, du quälst dich 2 Stunden von der falschen Seite die Düne hoch und , trara, die Bilder sind Mist geworden ;haha_ ;haha_ :MG: ;)

      Elke wrote:

      So verchillen wir den Nachmittag, bis es Zeit zum Abendessen ist. Eigentlich ist das ja gar nicht unsere Art, aber heute ist es irgendwie passend.
      hey, dass muss auch mal sein ;,cOOlMan;:

      Elke wrote:

      Und auch heute sitzen wir nach dem Essen noch eine Weile mit einem Schlummertrunk am Lagerfeuer, aber die schöne Stimmung verfliegt recht schnell, als sich ein paar Damen einer deutschen Reisegruppe dazusetzen und lauthals anfangen, über die Angestellten herzuziehen und über alles Mögliche zu schimpfen.
      Ich hasse das :wut1: :wut1: :wut1: :wut1:
      liebe Grüße

      Ina

    • Ulli wrote:

      ich glaub wir hätten das auch miteingebaut
      Lag ja quasi fast auf dem Weg, und es war ein echt schöner Trail.

      Ulli wrote:

      manchmal komm ich mir nach so einem Essen, vor wie Max und Moritz, wie sie nach Witwe Boltes Hühnerschmaus ihren Wamst in die Luft strecken
      :la1; ;haha_ :la1;

      Ulli wrote:

      Dünenklettern ist nix für Weicheier drei Schritte vorwärts und zwei zurück
      Du sagst es...

      MsCrumplebuttom wrote:

      Aber da wir sowieso keine Chance haben, vor dem großen Ansturm zu Dead Vlei oder zur Big Daddy Düne zu kommen, überlege ich, ob wir erst mal in Ruhe Düne 45 fotografieren, so lange das Licht noch richtig gut ist.
      Ist halt die Frage, was Dir wichtiger ist. Bei der Düne 45 hat uns ein Bild mit kurzem Anhalten gereicht - im Dead Vlei wollten wir mehr Zeit haben.
      Und Big Daddy erklimmen war sowieso gesetzt.
      Seid Ihr 2 Nächte in der Sossusvlei Lodge - fahrt also nur einmal in den Park rein?
      Man kann es natürlich auch wie Katja und Volker machen - frühmorgens die eine Location und dann im Park bleiben bis zum späten Nachmittag, wenn das Licht wieder besser wird?
      Wobei ich da auch morgens bis hinter fahren und dann die Düne 45 auf dem Rückweg besuchen würde.

      MsCrumplebuttom wrote:

      Ach ja, die Bilder des heutigen Tages, vor allem die Panoramen, finde ich ganz besonders toll!
      Danke ;:HuCKnU;;

      wernerw wrote:

      Und ja, das ist definitiv die falsche Seite
      Jetzt wissen wir das auch ;)

      Katja wrote:

      Alle Achtung, dass ihr zwei Stunden auf die Düne hochgekraxelt seid!
      Umkehren war keine Option...

      Katja wrote:

      Zwischen 9.30 Uhr und 15.30 Uhr haben wir mit dem Camper im Park gerastet.
      Und habt in der Zeit was gemacht? War doch sicher wahnsinnig warm?

      Ina wrote:

      Hier kreischen meine Knie schon beim Lesen
      Kann ich mir gut vorstellen.

      Ina wrote:

      Stell dir mal vor, du quälst dich 2 Stunden von der falschen Seite die Düne hoch und , trara, die Bilder sind Mist geworden
      :EEK: :EEK:
      Liebe Grüße, Elke
    • Die blühenden Köcherbäume sehen ja irre toll aus ;;PiPpIla;; und auch die toten Bäume gefallen mir super. Das verkörpert (für mich) Afrika pur. Nicht lachen, ich war halt noch nie dort. :schaem:
      Die Dünen sind auch toll, aber 2 Stunden hoch .puh!; - doch die Anstrengung hat sich gelohnt, tolle Fotos ;;ZH;;
    • Elke wrote:

      Seid Ihr 2 Nächte in der Sossusvlei Lodge - fahrt also nur einmal in den Park rein?
      Man kann es natürlich auch wie Katja und Volker machen - frühmorgens die eine Location und dann im Park bleiben bis zum späten Nachmittag, wenn das Licht wieder besser wird?
      Wobei ich da auch morgens bis hinter fahren und dann die Düne 45 auf dem Rückweg besuchen würde.
      Nein, wir werden mindestens 2x, vielleicht sogar 3x in den Park fahren. Ggf. fahren wir auch am morgen noch mal rein, bevor wir Sossusvlei ganz verlassen, wir haben also viele Möglichkeiten. =) Bei der Düne 45 gefällt mir, dass sie im schönen Licht meist menschenleer ist. Tagsüber würde ich schon gerne mindestens 1x dort bleiben wollen, weil es dann ja auch sehr leer werden soll.
      Viele Grüße
      Nadine
    • carovette wrote:

      Das verkörpert (für mich) Afrika pur. Nicht lachen, ich war halt noch nie dort.
      Ich lache nicht - denn das geht mir irgendwie genauso. Diese Bilder aus dem Dead Vlei waren für mich immer das, was ich mir unter Namibia vorgestellt hatte.

      carovette wrote:

      aber 2 Stunden hoch -
      Wie gesagt - es wäre auch einfacher gegangen ;)

      MsCrumplebuttom wrote:

      Nein, wir werden mindestens 2x, vielleicht sogar 3x in den Park fahren.
      Na dann habt Ihr ja ausreichend Zeit um alles im Park anzuschauen.
      Liebe Grüße, Elke
    • Hi Elke - bin gerade dabei nach zu lesen

      Elke wrote:

      Diese wird natürlich sofort fotografiert - und zwar heute mit ordentlicher Auflösung
      mir ist in Chicago auch sowas passiert - habe die ganzen tollen Skyline Fotos mit Buckingham Fountain mit ISO 12800 fotografiert :ohje: für den Reisebericht wirds reichen, aber sonst für nix mehr zu gebrauchen X(

      Elke wrote:

      Einige der Bewohnerinnen scheinen dabei allerdings ziemlich gelangweilt und lustlos und wir haben insgesamt nicht wirklich das Gefühl, hier willkommen zu sein.
      wirklich eine etwa komische Situation - aber trotzdem irgendwie auch interessant

      Elke wrote:

      ist die Lodge insbesondere nicht haftbar, wenn wir vom Löwe gefressen werden

      Elke wrote:

      Andreas geht eine Runde laufen
      :EEK: hat er dabei kein komisches Gefühl gehabt

      Elke wrote:

      wenn wir vielleicht einen Löwen in der Nähe sehen sollten. Er wüsste, wie man sich dann verhalten muss und könne uns beschützen
      na dann wart Ihr ja sicher beruhigt ;)

      Elke wrote:

      Dabei zeigt sich, dass es eine echt gute Entscheidung war, die Tour zu buchen anstatt selber zu fahren:
      auf jeden Fall, sonst sieht man ja nur Tiere die quasi direkt über die Straße laufen

      Elke wrote:

      Wir beobachten es von unserem Hügel aus wie es sich entlang des Tales trabend entfernt, bis es aus unserem Blickwinkel verschwunden ist.
      tolles spannendes Erlebniss :clab:

      Elke wrote:

      Nebenher erfreuen wir uns unterwegs an der schönen Landschaft:
      sieht auch ohne Tiere wirklich toll aus
      :!!

      Elke wrote:

      Viel Wildlife gibt es unterwegs leider nicht mehr zu entdecken, nur eine Giraffe aus großer Entfernung, einen einsamen Oryx und ein Kudu-Weibchen.
      Ok, hätte jetzt aber irgendwie noch ein paar Löwen erwartet ;;NiCKi;:
      sportlich entspannte Grüsse

      Markus

    • malenz wrote:

      mir ist in Chicago auch sowas passiert - habe die ganzen tollen Skyline Fotos mit Buckingham Fountain mit ISO 12800 fotografiert für den Reisebericht wirds reichen, aber sonst für nix mehr zu gebrauchen
      Sehr ärgerlich. Ich hoffe Du hast Deinen Fehler nicht auch erst nach 3 Tagen bemerkt so wie ich...

      malenz wrote:

      hat er dabei kein komisches Gefühl gehabt
      Nö ich glaube, mein Gefühl war schlimmer als seines... Er macht sich da meist keinen Kopp

      malenz wrote:

      na dann wart Ihr ja sicher beruhigt
      Unheimlich :gg:
      Liebe Grüße, Elke
    • Elke wrote:

      Um 6:30 Uhr sitzen wir beim Frühstück. Das wurde heute extra für uns ein bisschen früher angerichtet, damit wir zeitig loskommen.
      Das ist aber nett.

      Elke wrote:

      Wir haben aber ein ordentliches Auto und wollen lieber selbst fahren und Andreas, der sich die ganze Zeit immer ein bisschen über die „Luftdruck-Esoteriker“ lustig gemacht hat, lässt die Luft aus den Reifen
      ;haha_ Ich erinnere mich noch genau: Es war im Jahr 2000 und unsere erste "off-road" Fahrt auf Sand. Was sind wir durch die Gegend geschlingert :la1; . Wird uns immer in Erinnerung bleiben.

      Elke wrote:

      Völkerwanderung
      Ui, das klingt ja heftig. Wir waren damals fast alleine dort. Aber so ist es mittlerweile an allen schönen Orten auf der Welt. Ich finde die Aufnahmen phantastisch. man sieht irgendwie auch auf den Bildern, dass Euch die Reise Spaß bereitet hat. Die Wanderung vom Vortag ist ja echt der Hammer. Es gibt so viele Dinge, die wir damals nicht gemacht haben bzw. von denen man damals noch nichts wusste. Irgendwann werden wir dieses schöne Land noch einmal bereisen....
      Und bis dahin erfreue ich mich an Deinem Bericht ;ws108;
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Montag, 03.06.2019: Tok Tockie Trail

      Da wir heute nur eine relativ kurze Strecke vor uns haben und erst gegen Mittag da sein müssen, wird kein Wecker gestellt - und prompt schlafen wir bis 7:00 Uhr.

      Wir packen unsere Koffer ein bisschen um, so das wir alles, was wir in den nächsten 2-3 Tagen brauchen, nur in einer Tasche haben, denn wir sind uns nicht ganz sicher, wie das mit dem Gepäcktransport auf der heute Nachmittag beginnenden Wandersafari funktioniert.

      Beim Frühstück gehören wir dann heute ausnahmsweise mal mit zu den letzten, aber das Buffet ist noch gut bestückt. Zwei mal Omelett Full House und vier Kaffeepötte später checken wir aus und zahlen unsere Rechnung.

      Die Sossusvlei Lodge hat uns sehr gut gefallen, allerdings herrscht hier doch recht viel Betrieb - vor allem viele größere Reisegruppen steigen hier ab. Von daher freuen wir uns jetzt wieder auf ein bisschen mehr Einsamkeit und auf das Abenteuer Tok Tokkie Trail.



      Wir tanken sicherheitshalber noch mal voll - man weiß ja nie - und fahren gegen 8:45 Uhr los. Die C27 nach Süden gehört fahrtechnisch eher zu den schlechteren Straßen, aber landschaftlich gefällt sie uns ausnehmend gut:











      Wir sind überhaupt nicht in Eile und fahren ganz gemütlich. Vor lauter Gemütlichkeit verpassen wir dann dummerweise eine Abbiegung und fahren 10 Kilometer in die falsche Richtung - Asche auf das Haupt des Beifahrers...

      Aber dafür sehen wir durch diesen kurzen Umweg noch einmal ein paar Zebras unterwegs:





      Wir kommen in‘s NamibRand Naturschutzgebiet, wo immer wieder Oryxe und Strauße zu sehen sind. Und anscheinend gibt es sogar Giraffen hier - zumindest lassen das die Straßenschilder vermuten.







      Nach knapp 130 Kilometern in drei Stunden kommen wir gegen 11:45 Uhr schließlich am Farmhaus des Tok Tokkie Trails an und treffen dort Sebastian - unseren Guide für die nächsten Tage.

      Wir sind die ersten und so schauen wir uns noch ein bisschen um und probieren die hausgemachten Cookies, während wir auf die anderen sechs Teilnehmer der Wanderung warten.





      Hier auf der Farm wird sehr nachhaltig gewirtschaftet und alles wird mit Solarenergie betrieben. Dabei werden recht moderne Solarpanels verwendet, die sich automatisch nach der Sonne ausrichten und somit ziemlich effizient sind.

      Der Dieselgenerator kommt nur zum Einsatz, wenn es mal einen ganzen Tag lang total bewölkt ist. Parabol-Spiegel werden zum Kochen verwendet und es gibt sogar einen Backofen, der mit Sonnenenergie betrieben wird:





      Nach einer Weile trudeln die anderen Teilnehmer ein: Heidi und Grant aus Südafrika und Petra und Maurice aus Holland. Eigentlich steht auch noch ein französisches Paar auf der Liste, aber auf die beiden warten wir im Moment vergeblich.

      So gibt es den Lunch ohne die beiden und Sebastian beginnt schon einmal, das Programm für die nächsten Tage zu erklären.

      Wir stellen unser Hauptgepäck bereit, dass von fleißigen Helfern für uns jeweils zu den beiden Camps befördert wird und richten den Tagesrucksack (im Wesentlichen Wasser, Sonnencreme und Fotoausrüstung), der selbst zu tragen ist.

      Und als die beiden Franzosen dann um 14:00 Uhr noch immer nicht da sind und sich auch telefonisch nicht gemeldet haben, starten wir mit dem Programm.

      Dieses beginnt mit einem Besuch des benachbarten NaDEET-Zentrum, wo wir eine einstündige, sehr interessante Führung bekommen.

      NaDEET ist eine gemeinnützige, spendenfinanzierte Stiftung mit dem Ziel, Namibiern - insbesondere Kindern - einen nachhaltigen Lebensstil zu vermitteln und so die natürliche Umwelt des Landes zu schützen.

      Es gibt ein umfassendes Kursprogramm, das u.A. das Kochen auf Parabolkochern und in Solaröfen und diverse Recycling Projekte wie z. B. die Herstellung von Brennbriketts aus Altpapier umfasst.

      Dabei wird zur Motivation der tägliche Energie- und Wasserverbrauch und die Abfallproduktion überwacht, damit die Kursteilnehmer sehen, welche Fortschritte sie machen.









      Der Grundsatz „reduce, reuse, recycle“ wird hier vermittelt und vorgelebt. Beeindruckend, was dabei alles möglich ist. Aber man muss auch die Zeit und Geduld dafür haben - einen Kessel Wasser mit dem Parabolspiegel zu kochen, dauert nämlich schon mal eine halbe Stunde...

      Mittlerweile sind auch die beiden Franzosen Patrick und Virginie mit fast zwei Stunden Verspätung am Farmhouse eingetroffen. Sie hatten sich anscheinend total verfahren - im Zeitalter von GPS schon fast ein kleines Kunststück. Leider sprechen die beiden aber so gut wie kein Englisch, so dass die Verständigung mit ihnen sehr schwierig ist.

      Gegen 15:15 Uhr können wir dann endlich mit dem eigentlichen Abenteuer loslegen. Mit dem Landrover fahren wir eine halbe Stunde durch die beeindruckende Dünen- und Bergkulisse bis zum Ausgangspunkt der Wanderung.

      Für heute steht allerdings nur ein kurzes Stück zum Warmwerden auf dem Programm: etwa drei Kilometer sind es bis zum ersten Camp.













      Unterwegs erklärt Sebastian das ein oder andere über Flora und Fauna und wir sind in einem äußerst gemütlichen Tempo unterwegs. Hier sehen wir z.B. die für die Region typischen „Feenkreise“, über deren Entstehung sich die Wissenschaftler bisher noch nicht wirklich einig sind.



      Es gibt die verschiedensten Theorien - uns gefällt am Besten die Alien-Variante

      Und natürlich gibt es auch ein paar Tiere unterwegs zu sehen.





      Nach etwa 90 Minuten kommen wir im wunderschön gelegenen Horseshoe-Camp an und können unsere 1000-Sterne-Desert-Suites mitten in den Dünen beziehen, wo von Stanley bereits alles gerichtet worden ist.





      Unser Gepäck steht schon an den Feldbetten bereit, so dass jeder auf Anhieb sein „Zimmer“ findet.
      Sebastian erklärt uns noch eben ein paar Verhaltensregeln (z.B. die Wanderschuhe nachts auf die Hocker stellen, damit man morgens keine ungebetenen Gäste darin vorfindet) und alles, was wir zur Benutzung der Toiletten, Waschbecken, Nachtlampen und Eimerduschen wissen müssen...









      ... und dann sind wir auch schon bereit, die eröffnete Ostrich-Bar zu testen und es uns mit einem Sundowner gemütlich zu machen.











      Und während wir den Sonnenuntergang genießen und sich am Himmel die ersten Sterne zeigen, zaubert uns unsere Köchin Puye in ihrer kleinen Küche mitten in der Wüste mit den einfachsten Mitteln ein tolles 3-Gänge-Menü zusammen.

      Es gibt eine Karottensuppe mit Knoblauchbrot, Kudusteak mit Kartoffeln, Pilzrahmsoße und Brokkoli-Salat und einen Schokoladen-Brownie.





      Nach dem Essen bekommen wir von Sebastian noch eine kleine Astronomiestunde. Es ist stockdunkel und so präsentiert sich der Sternenhimmel in seiner ganzen Schönheit. Wir sehen die Milchstraße, den großen und den kleinen Magellan-Haufen und mit einem Laserpointer zeigt und erklärt uns Sebastian diverse Konstellationen - wie z.B. das Kreuz des Südens mit dem Alpha Centauri und den Skorpion.

      Gegen 21:00 Uhr ist dann Nachtruhe angesagt. Wir kuscheln uns in Erwartung einer frostigen Nacht mit mehreren Schichten Bekleidung ausgestattet in unsere Bettrollen und hoffen, dass uns die senile Bettflucht heute Nacht verschont

      Gute Nacht!


      Gefahrene Kilometer: 128 Strecke
      Wetter:
      Übernachtung: Tok Tockie Trails
      Liebe Grüße, Elke
    • Ups, Michelle - wir haben uns gerade überschnitten...

      Canyonrabbit wrote:

      Ui, das klingt ja heftig. Wir waren damals fast alleine dort.
      Kaum vorstellbar heute - außer zur Mittagszeit ;)

      Canyonrabbit wrote:

      man sieht irgendwie auch auf den Bildern, dass Euch die Reise Spaß bereitet hat.
      Das hat es wirklich - war ein ganz toller Urlaub ;;NiCKi;: (zu dem Ihr uns u.A. ermutigt habt)

      Canyonrabbit wrote:

      Und bis dahin erfreue ich mich an Deinem Bericht
      ;:HuCKnU;;
      Liebe Grüße, Elke
    • Ups, da habe ich gerade aufgeholt und da geht es schon weiter :EEK:

      Elke wrote:

      Sossusvlei Lodge
      Sag mal: Kann das sein, dass das früher eine Mövenpick Lodge war? In 2000 (!) haben wir, soweit ich mich erinnere, in der Mövenpick Sossusvlei Lodge gewohnt....

      Elke wrote:

      Nach etwa 90 Minuten kommen wir im wunderschön gelegenen Horseshoe-Camp an
      Ganz ehrlich: Das ist ja der Hammer!!!!! Was Ihr Tolles macht!!!! Der Start der Wanderunf ist ja schon mal sehr interessant gewesen. Ich bin total gespannt, wie es weitergeht. Ich liebe übrigens die Lichtverhältnisse in Namibia :clab: . Die Fotos sind so schön.
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Elke wrote:

      Ups, Michelle - wir haben uns gerade überschnitten...
      :lach:

      Elke wrote:

      zu dem Ihr uns u.A. ermutigt habt
      Echt????? Für uns war es damals schon ein Traum. Aber wenn ich Euren Bericht lese, dann seher ich natürlich, dass die Zeiten und Informationen sich geändert haben und es heute noch viel schönere Möglichkeiten gibt. Gewandert sind wir z. B. damals nur sehr wenig.
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Uiiii, unter freiem Himmel übernachten :gg:
      ich weiß nicht, ob ich da schlafen könnte! Bin gespannt, wie Ihr das erlebt habt.
      Aber bisher klingt dieser Ausflug richtig toll :!!
      Liebe Grüße
      Silke

      Westernlady's World

      Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt. (Honoré de Balzac)
    • Canyonrabbit wrote:

      Sag mal: Kann das sein, dass das früher eine Mövenpick Lodge war?
      Wusste ich bisher nicht - aber ein schnelles Googlen brachte das Ergebnis: Klick - sieht also ganz danach aus.

      Canyonrabbit wrote:

      Ich liebe übrigens die Lichtverhältnisse in Namibia :clab: . Die Fotos sind so schön.
      Danke Dir :knut:
      Ich fand am beeindruckendsten immer den wahnsinnigen blauben Himmel -irgendwie schon fast irreal...

      Canyonrabbit wrote:

      seher ich natürlich, dass die Zeiten und Informationen sich geändert haben und es heute noch viel schönere Möglichkeiten gibt. Gewandert sind wir z. B. damals nur sehr wenig.
      Ja, da gibt es tolle Möglichkeiten heute.
      Und gewandert sind wir doch einiges - kommt auch noch eine Menge...
      Das war vor ein paar Jahren noch der Grund, warum wir Namibia eigentlich nicht so unbedingt in's Auge gefasst hatten - weil in den Reiseberichten die wir so gelesen hatten, wurde kaum von Wanderungen geschrieben, meist ging es da hauptsächlich um den Etosha Park. Aber nach ein bisschen Rechereche bin ich dann doch auf viele tolle Möglichkeiten gestoßen.

      Westernlady wrote:

      Uiiii, unter freiem Himmel übernachten
      ich weiß nicht, ob ich da schlafen könnte!
      Da war ich anfangs auch skeptisch - aber es war richtig toll, so unter dem Sternenzelt zu schlafen.
      Leider musste ich dann irgendwann natürlich meine Brille abnehmen und hab dann nicht mehr so viel davon gesehen ;haha_
      Liebe Grüße, Elke
    • Den Trail hatte ich neulich schon in einem anderen RB bewundert! Die waren aber echt fertig mit der Welt, weil es bei denen so heiß war. :p Dafür war eure Reisezeit natürlich super.

      Elke wrote:

      Es gibt die verschiedensten Theorien - uns gefällt am Besten die Alien-Variante
      Ist die Termiten-Erklärung nicht mittlerweile wissenschaftlich unumstritten? :nw: Na ja, die Guides erzählen wohl lieber was Abenteuerlicheres. :gg:

      Elke wrote:

      Nach etwa 90 Minuten kommen wir im wunderschön gelegenen Horseshoe-Camp an und können unsere 1000-Sterne-Desert-Suites mitten in den Dünen beziehen, wo von Stanley bereits alles gerichtet worden ist.
      Wahnsinn! Total schön!

      Ich glaube, ich würde nachts mit Mundschutz schlafen, damit mir nichts in den Mund krabbelt, aber sonst: HAMMER!

      Canyonrabbit wrote:

      Sag mal: Kann das sein, dass das früher eine Mövenpick Lodge war? I
      Wollte ich dir die ganze Zeit erzählen, weil wir drüber gesprochen haben: ja, das ist die Lodge! Hatte ich ganz vergessen.
      Viele Grüße
      Nadine
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