Posts by Westernlady

    Das ist ein wirklicher Nachteil, gerade in Eurer Situation.

    Aber manchmal denke ich, dass ich ganz froh bin, wenn ich nicht weiß, wo er sich überall rumtreibt. Ich glaube, da hätte ich oft schlaflose Nächte: weil ich ständig gucken würde, wo er ist und aus Sorge, weil ich weiß, wo er ist.

    Aber in der Situation von Euch, da wäre ein Chip, den man tracken kann natürlich eine unheimliche Hilfe.

    Ok, das spricht dann eigentlich etwas dagegen, dass es Toby ist, den die alte Damen gesehen hat. Ich denke, dann würde er auch ankommen, wenn er die Stimme von Mama und Papa hört. Klar, es kann sein, dass er aufgrund der fremden Umgebung etc. dann vorsichtig / ängstlich etc. wäre und nicht sofort kommt. Aber Ihr seid ja auch nicht nur mal fix 3 min dort gewesen. Und die Tigerle mit weißem Gesichtchen sind ja auch nicht so selten. Karlie hat hier in im Wohngebiet auch einen "Bruder", da bin ich in der Dunkelheit auch schon drauf reingefallen und hab die Verwechslung erst dann gemerkt, als der andere davon rannte, als ich gerufen habe. Und wenn das dann "Fremde" sind, für die sieht ja eine Katze genauso aus wie die andere.

    Ich wünsche es Euch aus tiefstem Herzen, aber ich habe wenig Hoffnung, dass dieser Kater dort Toby ist.

    Ja, die Augen können schon beeindruckend beängstend wirken

    Ja, die wirken so kalt.

    erst recht wenn er sein Köpfchen noch ein wenig zur Seite legt

    Ich kann es mir regelrecht vorstellen =) Das ist dann zum Dahinschmelzen.


    Ich glaube, diese Blicke lernen sie bereits mit der Muttermilch :gg: Katzen auch :gg:

    Ich dachte wirklich, dass die immer blaue Augen haben. Und ja, ich finde der Blick sieht dann irgendwie böse aus. (Obwohl man ihnen dann Unrecht tut.) Die seelenvollen treuen braunen Augen von Bandit gefallen mir sooooo gut __Herz3:

    Mäuselchen :gg::gg::gg:

    Er hat total liebe Augen! Huskys haben doch oft blaue Augen, nicht wahr? Aber die wirken immer irgendwie kalt.

    Bei ihm ist das ganz anders.

    Danke Beate :knut1:


    Der Keim (Pseudomonas) ist gar nicht so selten. Den kann er sich draußen aufgesammelt haben, er kann aber auch im Wasser mal drin gewesen sein, etc. Kann sein, dass der schon lange da war, aber halt nicht aktiv. Und wenn er aktiv wird, dann an der Stelle, die schon immer irgendwie ein Schwachpunkt ist, bei Karlie die oberen Atemwege.


    Ich knuddel ihn nachher mal von Tante Beate =) Jetzt schläft er, nachdem er mich heute von 6-9 richtig auf Trab gehalten hat mit Spielen, Schmusen, Quatsch machen. Heute ist der bevorzugte Schlafplatz in Dosis Bett ;dherz;

    aber er ist es leider nicht. ;(

    Och neeee, da hatte man so Hoffnung...

    Ich verstehe, wie zermürbend und traurig das alles für Euch ist.

    Das frisst einen auf...

    Krank?

    Ja, Karlie ist seit 4 Monaten krank.

    Er hatte plötzlich Schnupfensymptome, häufiges Niesen, verstopfte Nase.

    Er ist gegen Katzenschnupfen geimpft aber dennoch können ja Katzen auch Schnupfen bekommen. Und Karlie hat in den letzten Jahren immer wieder einmal im Jahr für 2-3 Tage einen leichten Schnupfen gehabt.


    Da es nicht besser wurde zum TA, ein paar Tage diese pinkfarbenen Antibiotika und Schleimlöser.

    Aber es wurde nicht besser. Im Gegenteil, der Schleim nahm immer weiter zu, behinderte ihn beim Fressen, er fühlte sich draußen teilweise unsicher (weil er nix riechen konnte).


    Also Zähne untersucht, da bei Katzen die Zahnwurzeln teilweise sehr lang sind und die Nebenhöhlen fast erreichen. Zahnsanierung, d.h. 3 Beißerchen raus. Inkl. Röntgen von den Zähnen aber auch Rachenraum- und Nebehöhlen. Dabei wurde ihm aus dem Rachen ein sehr langer, sehr zäher Schleimfaden entfernt, der ins Labor geschickt wurde.


    An den Zähnen lag es nicht, denn die Symptome blieben. Der Befund aus dem Labor brachte einen Keim zutage und Karlie erhielt ein neues Antibiotika.

    Nach einer Woche ohne Symptome, nach weiteren 1,5 Wochen kam der Schleim wieder.


    Es gibt Tage, da ist er richtig antriebslos, mag nicht fressen... und dann gibt es Tage, da "rotzelt" er zwar aber es stört ihn nicht weiter. Da er auch immer wieder den Kopf schüttelt und mit der Pfote reibt, könnten auch Polypen, ein Fremdkörper oder ein Tumor der Auslöser sein. Daraufhin war ich vor ca. einem Monat mit ihm in der Tierklinik. CT, Endoskopie und umfangreiche Laboruntersuchungen.


    Die gute Nachricht war, dass es keinerlei Anzeichen für Tumore, Fremdkörper etc. gibt.

    Aber er hat einen multiresistenten Keim, für den es eigentlich nur zwei Medikamente gibt. Eines ist sehr nierenschädigend, das wäre quasi die letzte Option. Das andere hatte er bereits während dem kompletten Dezember bekommen, aufgrund des Befundes von dem Schleimfaden. Dieses bekommt er jetzt auch wieder, in einer anderen Dosierung. Dann Schleimlöser (für Kühe, aber natürlich weniger dosiert). Und tägliches Inhalieren, dafür habe ich vor einigen Wochen einen keinen und sehr leisen Inhalator gekauft. Ich versuche immer, ihm das Inhalieren "unterzujubeln", so dass er es kaum merkt. Die brutale Methode (in die Transportbox setzen und Handtuch drüber) ist kontraproduktiv, da ihn das natürlich fürchterlich aufregt, was halt auch nicht gut ist.


    Und dazu noch ganz, ganz, ganz viel Liebe, Streicheleinheiten und Schmusen.


    Ich habe im www natürlich bissl nachgelesen. Es ist ein richtig fieser Keim und ob wir ihn bezwingen wissen wir noch nicht.

    Wir kämpfen.

    @ Alf

    Volle Zustimmung, das sind auch meine Erfahrungen.

    Die Vögel, die Karlie in den 9,5 Jahren, die er bei mir ist, gebracht hat, kann ich an einer Hand abzählen.


    Und ich bin richtig froh, dass Du schreibst, dass Eure im Moment nur ganz wenig und ganz kurz rausgehen. Das tröstet, dass es bei Karlie dann nicht nur ist, weil er so krank ist.