Die "Grand Canyon Mule Ride: we did it again" Tour 2019

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    • jkrt wrote:

      Eigentlich viel zu teuer, aber die Lage ist unschlagbar,
      das ist halt wie bei allen Immobilien: Lage, Lage, Lage

      jkrt wrote:

      Wir checken ein in der Bright Angel Lodge.
      waren wir seinerzeit auch





      yee-haaa: I'm a certified cowboy now!!


      No heaven can heaven be, if my horse isn't there to welcome me.
    • Redrocks wrote:


      jkrt wrote:

      Zuerst für die Cabin die wir für 3 Tage gebucht haben
      Oh, ihr habt sie behalten? Dafür war ich damals zu knausrig ;) - wir hatten nur je eine Übernachtung vor und nach dem Ritt, und dazwischen das Gepäck im Auto.
      Man kann das Gepäck auch in der Bright Angel Lodge deponieren, so haben wir das das letzte Mal gemacht. Dann muss man aber am Morgen des Rittes zuerst auschecken, wenn man dann am nächsten Tag wieder oben ist kann man noch nicht auf das Zimmer weil es noch zu früh ist zum einchecken.
      Die weitere Überlegung war: wenn der Muliritt kurzfristig abgesagt wird, z.B. weil der Trail wetterbedingt beschädigt wurde, oder - wie ein paar Wochen vor unserem Ritt - die Wasserversorgung im Canyon nicht funktioniert ... dann hat man am Rim kein Zimmer mehr, muss dann womöglich wegen einer Nacht in Williams etwas suchen. Deshalb haben wir die Cabin behalten. Manchmal lohnt es sich nicht zu sparen, dass sage sogar ich als Schwabe ;)
      Grüße,
      Jochen
    • Bin ganz gespannt auf euren Ritt!
      2008: USA: Los Angeles - Las Vegas - Chicago
      2013: USA: Südwestrundreise - 2014: Jordanien
      2015: USA : Las Vegas - Yellowstone - Moab - Lake Powell Hausboot - Antelope - Las Vegas
      2015/2016: USA Dezember - Januar; San Francisco Umgebung
      2016: Chicago - Badlands - Black Hills - Moab - Torrey - Escalante - Bryce - Zion - Las Vegas
      2017: Seattle - Oregon - Lake Powell Hausboot - Torrey - Las Vegas
      2018: Seattle - Yellowstone - Las Vegas
    • 9. Grand Canyon - Muli Ritt

      Bevor ich mit diesem Tag fortfahre zuerst einen Blick in die Vergangenheit.
      September 2008: damals war unse erster Ritt in den Canyon. Das Mule dass ich damals reiten durfte hies Charlie. Charlie war langsam und träge. Damit er bzw. wir den Anschluss zum Rest der Gruppe nicht verloren, musste ich ihn sehr oft mit dem "Mule Motivator" - d.h. Peitsche - auf den Hintern hauen ... motivieren. So oft, dass ich nach dem Ritt eine Zeitlang mit einer überlasteten rechten Schulter zu kämpfen hatte. Diese kleine Vorgeschichte wird im Laufe des Tages noch eine Rolle spielen.
      Hier ein Bild von damals, Charlie und ich sind ganz vorne:





      Los gehts: unser Gepäck für die 2 Tage welches in eine kleine Tüte passen musste haben wir schon am Vortag gepackt. Treffpunkt ist spätestens um 7Uhr am Trailhead des Bright Angel Trails, ein paar Schritte von der Bright Angel Lodge entfernt. Frühstück gibt es auf dem Zimmer in Form von Obst, Müsli Riegel und Joghurt.
      Wir sind überpünktlich am kleinen Corral.



      Nach ein paar Minuten hören wie die die Mulis kommen. 2008 gab es noch 2 Gruppen mit je 10 Reitern und je 1 Wrangler. Mittlerweile gibt es nur noch eine Gruppe, dafür mit 2 Wranglern. Unsere waren Tex (Lisa) und Melissa. Da 3 Gäste nicht erschienen, war die Gruppe mit nur 7 Gästen erfreulich klein.
      Zuerst gab es vom Manager eine kleine, lockere Einführung: wie wird geritten, was darf man nicht tun, was sollte man tun usw ...
      Vor dem Ausitzen noch die Möglichkeit fürs WC.

      Ein kleiner Smalltalk mit dem Manager. Er will das übliche wissen: woher kommen wir, waren wir schon mal hier, schon mal geritten. Sinngemässer Dialog:
      Ich: "Es ist unser zweites Mal, der Ritt"
      Er: "Wann war das erste Mal"
      Ich: "2008"
      Er: "Erinnerst Du Dich noch an das Mule von damals?"
      Ich: "Ja: Charlie"
      Er wirft den Kopf nach hinten: "Ooooh Chaaaarlie .... he was a good mule, but soooo slow".
      Ob ich nicht Schmerzen in der Schulter hatte vom vielen motivieren wollte er dann noch wissen ... er war sichtlich amüsiert einen "Charlie Veteranen" zu treffen.

      Charlie ist mittlerweile übrigens in Rente. Wenn ich mich richtig erinnere: Im Alter von ca. 10 bekommen die Mulis ihre ersten Gäste auf den Rücken nachdem sie entsprechend trainiert wurden. Bis zu Alter von ca. 25 tun sie dann ihren Dienst. Dann können diese von jedermann erworben werden, sie werden wohl üblicherweise zwischen 40 und 50 Jahre alt.

      Dann hies es: aufsitzen. Mein Mule war "Black Burn".


      Erste kleine Pause nach gefühlten 500 Metern Wegstrecke im Canyon. Diese dient auch dazu zu fragen ob sich alle wohlfühlen.


      Im Canyon hängt noch leichter Nebel




      Auf dem Weg nach unten gibt es immer mal wieder kurze Stops, d.h. die Mulis werden in Richtung Canyon gedreht mit ein paar erklärenden Worten von Text über den Grand Canyon



      Es geht immer tiefer, kurz vor Indian Garden, die einzige Stelle wo man auf dem Weg nach unten absitzt und eine Pause mit einem Snack hat:




      In Indian Garden sind die Temperaturen noch ganz angenehm, es wird aber immer heisser werden, bis ca. 35°C ganz unten.



      Während wir etwas essen, kommt ein Wanderer auf unsere Gruppe zu. Er erzählt, dass er sich freut die Mulis zu sehen weil er den Ritt vor über 10 Jahren auch gemacht hat und in guter Erinnerung hat. Er fragt: "Is Charlie here ..." ich verschlucke mich fast. Auch er erinnert sich daran dass Charlie einfach ein faules Stück war....herrlich ;haha_

      Weiter gehts. Rund um Indian Garden ist es überraschend Grün









      Der Punkt hier nennt sich "Oh Jesus"... man muss nicht erklären warum:







      Das hier ist das letzte Bild bevor wir in der Phantom Ranch ankommen:


      Wir hatten kurz nach diesem Zeitpunkt gefühlte 90% der Höhenmeter zurückgelegt, ca. noch 1 Stunde zum reiten. Die Temperatur war sicher schon >30°C.

      Bei einem kleinen Stop kam er dann: der Blackout.


      Auf dem Muli sitzend trinke ich kräftig. Merke kurz danach dass mir etwas unwohl wird...ich merke dass mir etwas schwindelig wird ... ich merke dass dies nicht nur "etwas" ist, das hier "etwas nicht stimmt" und mache mich bei Tex und Melissa bemerkbar indem ich "I feel sick" rufe ... das nächste an was ich mich erinnere ist, dass jemand sagt "I got him" und ich neben dem Muli "hänge", der linke Fuss noch im Steigbügel hängt und ich dann auf den Boden gesetzt werde.

      Auf dem Boden sitzend bekomme ich Eiswasser über Kopf und Schultern und neben reichlich Wasser eine Elektrolytlösung zum Trinken. So schnell wie ich weg war, so schnell ging es mir auch wieder gut. Die Zeit ist schwer zu schätzen, aber nach vielleicht 15Minuten stehe ich wieder, es geht mir durch die reichliche Abkühlung mit Eiswasser besser als zuvor. Ich war nach dem Urlaub vorsorglich für eine Herz/Kreislauf Untersuchung beim Arzt, der nichts feststellen konnte und den Verdacht vor Ort bestätigte: wahrscheinlich zu wenig zuvor getrunken, grosse Hitze, geringe Luftfeuchtigkeit, stundenlange körperliche Anspannung (es darf keiner Denken dass der Ritt nach unten leicht ist) dann der Moment der Pause wenn die Anspannung nachlässt, das Blut im Körper in die Beine sackt .... und weg ....

      Was wir hätten vorsorglich tun können: beim Stop in Indian Garden den Oberkörper und Kopf kräftig mit Wasser befeuchten, so wie wir das bei unserem ersten Ritt nach Anweisung des Wranglers damals auch getan hatten. Wir haben es einfach vergessen.


      Beim weiteren Ritt reitet Tex direkt hinter mir um schnell eingreifen zu können, was unnötig war.


      Wir kommen in der Phantom Ranch an, ich bekomme bei der Ankunft als erster eine ausführliche "Dusche" mit kaltem Wasser. Der Mitarbeiter Alfredo sagt noch, dass ich mir nichts dabei denken soll, dass einem Reiter unwohl wird passiert in fast jeder Gruppe. Übrigens Alfredo: er erzählt im Smalltalk dass er seit 28 Jahren im Grand Canyon in der Phantom Ranch lebt. Er arbeitet 12 Tage am Stück, hat dann 5 Tage am Stück frei. Wenn er diese 5 Tage nicht im Canyon verbringen will, muss er zu Fuss hoch und wieder runter ...

      Man hat nun den Rest des Tages - es ist etwa Mittag - Zeit sich rund um die Phantom Ranch und am Colorado umzusehen.




      Auch ich stelle mich mit den Füssen in das eiskalte Wasser des Colorado, eine schöne Abkühlung.
      In der Phantom Ranch gibt es dann das Abendessen: Steak, Kartoffeln, Salat. Das Abendessen gibt es nicht auf Abruf, das wird zu einer festen Zeit serviert. Auch für die Wanderer die dort essen wollen und dieses Essen auch vor Ihrer Tour bereits reservieren müssen. Es gibt ein Steak Dinner, nachfolgend ein Stew Dinner.

      Irgendwann nach dem Essen fallen wir müde ins Bett ...







      Übrigens: ein sehenswertes kleines Video über den Mule Ride gibt es hier:
      Ab etwa 1:12 spricht Lisa "Tex" Parker, die uns zusammen mit Melissa in den Canyon geführt hat.
      Grüße,
      Jochen
    • jkrt wrote:

      "I feel sick" rufe ... das nächste an was ich mich erinnere ist, dass jemand sagt "I got him" und ich neben dem Muli "hänge", der linke Fuss noch im Steigbügel hängt und ich dann auf den Boden gesetzt werde.
      Ohje, das ist ja nochmals gut gegangen. Stell dir vor, dass wäre während des Rittes passiert... :EEK:

      jkrt wrote:

      Wenn er diese 5 Tage nicht im Canyon verbringen will, muss er zu Fuss hoch und wieder runter ...
      Wenn der nicht fit ist... :gg:

      Ganz tolle Bilder!
      Ich reite nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es ein irres Gefühl ist, durch diese Landschaft zu reiten.
      Kann man das auch als Ungeübter machen? Auch wenn man noch nie auf einem Pferd gesessen hat? Oder ist eine gewisse Vorerfahrung nötig?
      Schon alleine das lange sitzen! Wie viele Stunden waren es denn genau?
      Dann gibt es ja doch einige ausgesetzte Wegstrecken. Ich glaube, ich würde dauernd denken: bitte jetzt nicht stolpern! __PiK1__
      Und außerdem sind die doch ganz schön hoch... und schnell...
      Ich seh schon, ich bleib lieber auf Schusters Rappen :schaem:

      Bin schon gespannt auf das Wiederaufsteigen auf's Muli am nächsten Morgen ;) :gg: und den Ritt nach oben.
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • PeKa wrote:

      jkrt wrote:

      "I feel sick" rufe ... das nächste an was ich mich erinnere ist, dass jemand sagt "I got him" und ich neben dem Muli "hänge", der linke Fuss noch im Steigbügel hängt und ich dann auf den Boden gesetzt werde.
      Ohje, das ist ja nochmals gut gegangen. Stell dir vor, dass wäre während des Rittes passiert... :EEK:

      Das haben wir uns natürlich vorgestellt ;)
      Ja, das hätte auch übel ausgehen können. Als ich auf dem Boden sass, hat sich meine Frau auch schon überlegt wie es weitergeht wenn ich nun mit dem Hubschrauber abgeholt werde. Während es für mich schon wieder klar war, dass ich wieder aufsitze, war für sie gar nichts klar.

      PeKa wrote:

      Ganz tolle Bilder!
      Ich reite nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es ein irres Gefühl ist, durch diese Landschaft zu reiten.
      Kann man das auch als Ungeübter machen? Auch wenn man noch nie auf einem Pferd gesessen hat? Oder ist eine gewisse Vorerfahrung nötig?
      Schon alleine das lange sitzen! Wie viele Stunden waren es denn genau?
      Dann gibt es ja doch einige ausgesetzte Wegstrecken. Ich glaube, ich würde dauernd denken: bitte jetzt nicht stolpern! __PiK1__
      Und außerdem sind die doch ganz schön hoch... und schnell...

      Man braucht keine Vorkenntnisse. Ich sitze auch sonst nicht auf einem Pferd. Als ungeübter wirst Du halt nach einiger Zeit viele Knochen und Muskeln spüren von deren Existenz Du bis dahin noch keine Ahnung hattest ;)
      Der Ritt ist nicht einfach, er ist anstrengend. Wer denkt dass es ein "bequemes auf dem Muli sitzen und nichts tun" ist, irrt sich gewaltig. Besonders beim Ritt abwärts muss man ständig Körperspannung halten, mit beiden Beinen in den Steigbügeln bei jedem Schritt des Mulis dagegen halten.

      Die beste Option wäre für mich: zu Fuss runter, auf dem Muli wieder hoch :MG:

      Der Ritt dauert jeweils ca. 5h. Beim hochreiten gibt es deutlich mehr Pausen für die Mulis, der Weg auf dem South Kaibab Trail ist aber auch kürzer als der Bright Angel Trail.
      Was die ausgesetzten Wegstrecken betrifft: es gab seit 100 Jahren noch nie einen Absturz mit Gästen.

      Bei der Einweisung vor dem Ritt, sinngemässe Übersetzung: "Ein Pferd geht stolz mit erhobenem Kopf ... und stürzt in den Abgrund. Ein Muli geht weise mit gesenktem Kopf und sucht den besten Weg"
      Grüße,
      Jochen
    • jkrt wrote:

      Dasselbe nochmals in sw, was mir persönlich besser gefällt:
      :!! mir auch, super Foto, wie die meisten ;;NiCKi;: fast alle, natürlich, echt jetzt :clab:

      jkrt wrote:

      Und auch unterhaltsam. Dass das hier auch wirklich jeder liest:
      ;haha_

      jkrt wrote:

      Hat es jeder verstanden?
      ;haha_ ;haha_

      Super Tour der Mule Ride, muss man schon ein bischen schwindelfrei sein, denke ich.
      :r4w:
      carpe diem
      reiseliesels seite
    • Oooh, das sind so schöne Erinnerungen ;dherz; ;dherz;

      jkrt wrote:

      "Ooooh Chaaaarlie .... he was a good mule, but soooo slow"

      jkrt wrote:

      Auch er erinnert sich daran dass Charlie einfach ein faules Stück war....herrlich
      :gg: :gg:

      jkrt wrote:

      Der Punkt hier nennt sich "Oh Jesus"...
      Bei uns hieß er "Oh my God Point" :gg:

      jkrt wrote:

      Bei einem kleinen Stop kam er dann: der Blackout.
      ach herrje :EEK: . Aber gut, dass du bald wieder aufsitzen konntest. Die Wrangler sind schon Klasse - das sieht man gerade in solchen Situationen :!! . Für deine Frau war es aber sicher ziemlich schlimm, bis sich herausstellte, dass du ok bist.

      jkrt wrote:

      Übrigens Alfredo: er erzählt im Smalltalk dass er seit 28 Jahren im Grand Canyon in der Phantom Ranch lebt. Er arbeitet 12 Tage am Stück, hat dann 5 Tage am Stück frei. Wenn er diese 5 Tage nicht im Canyon verbringen will, muss er zu Fuss hoch und wieder runter ...
      Wow, echt faszinierend - das ist schon eine sehr spezielle Art zu leben.

      jkrt wrote:

      Man hat nun den Rest des Tages - es ist etwa Mittag - Zeit sich rund um die Phantom Ranch und am Colorado umzusehen.
      Soooo schön, dort einfach Zeit und Muße zu haben =)

      PeKa wrote:

      Dann gibt es ja doch einige ausgesetzte Wegstrecken. Ich glaube, ich würde dauernd denken: bitte jetzt nicht stolpern!
      Und außerdem sind die doch ganz schön hoch... und schnell...
      Da gebe ich auch mal meinen Senf dazu ;) : Ich bin ja als Beifahrerin im Auto ziemlich ängstlich, vor allem wenn die Straße an einem Abgrund entlang führt - und hatte vor dem Ritt genau diese Bedenken (abgesehen von denen, wie ich da überhaupt hoch kommen sollte ;) ). Aber auf dem Muli war das erstaunlicherweise überhaupt kein Thema! Man hat sofort gemerkt, wie sicher die Tiere auf dem Weg sind, und sie sind so gut geschult.
      Es wird aber auch immer darauf geachtet, dass sie nicht unnötig erschreckt werden, bspw. durch herunterfallende Gegenstände (Kameras z.B. müssen umgehängt werden) oder durch Wanderer.

      PeKa wrote:

      Schon alleine das lange sitzen!
      Wie Jochen beschrieben hat, ist es ja keineswegs ein Stillsitzen :gg: . Der Körper hat ganz schön zu tun, vor allem beim Abwärts-Reiten. Aber die Westernsättel sind auch ziemlich bequem und man kann sich zwischendurch mal "reinstellen", um die Sitzfläche zu entlasten.

      PeKa wrote:

      Ich seh schon, ich bleib lieber auf Schusters Rappen
      Ja, wem das möglich ist - dann ist das natürlich super ;;NiCKi;: . Ich persönlich wäre halt ohne die Mulis nie an diesen Sehnsuchtsort gekommen und bin riesig dankbar für diese Möglichkeit =)

      jkrt wrote:

      Was die ausgesetzten Wegstrecken betrifft: es gab seit 100 Jahren noch nie einen Absturz mit Gästen.
      Ich habe beim Einchecken _#IriE;; spaßhalber _#IriE;; ;,cOOlMan;: gefragt, wie viele denn jedes Jahr abstürzen ;) . Die Antwort war sinngemäß: In den letzten 100 Jahren noch niemand, aber wenn ich die erste wäre, würde ich immerhin in die Geschichte eingehen :gg:
      Viele Grüße,
      Andrea
    • Redrocks wrote:



      Aber die Westernsättel sind auch ziemlich bequem und man kann sich zwischendurch mal "reinstellen", um die Sitzfläche zu entlasten.
      Ja, am Anfang hat man noch die Wahl ob nun Sitzfläche oder Knie weg tun sollen ... dann ist es irgendwann egal :MG:
      Grüße,
      Jochen
    • jkrt wrote:

      Man braucht keine Vorkenntnisse. Ich sitze auch sonst nicht auf einem Pferd. Als ungeübter wirst Du halt nach einiger Zeit viele Knochen und Muskeln spüren von deren Existenz Du bis dahin noch keine Ahnung hattest....
      Vielen Dank Jochen für die ausführliche Antwort!

      Redrocks wrote:

      ch bin ja als Beifahrerin im Auto ziemlich ängstlich, vor allem wenn die Straße an einem Abgrund entlang führt - und hatte vor dem Ritt genau diese Bedenken (abgesehen von denen, wie ich da überhaupt
      dito! Ich stemm fast das Bodenblech durch :schaem:

      Redrocks wrote:

      Ich persönlich wäre halt ohne die Mulis nie an diesen Sehnsuchtsort gekommen und bin riesig dankbar für diese Möglichkeit
      Ich möchte auch unbedingt mal nach unten und hab mehr Schiss vorm Runtergehen (Knie). Deshalb hatten wir letztes Jahr geplant auf dem Cottonwood CG (North Rim) zu nächtigen, haben aber leider kein Permit bekommen. Versuchen es 2020 wieder.
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • jkrt wrote:

      Er wirft den Kopf nach hinten: "Ooooh Chaaaarlie .... he was a good mule, but soooo slow".
      Ob ich nicht Schmerzen in der Schulter hatte vom vielen motivieren wollte er dann noch wissen ... er war sichtlich amüsiert einen "Charlie Veteranen" zu treffen.
      Der Bursche hatte wohl so gar keine Lust, 15 Jahre wie blöd den Canyon runter und wieder hoch zu latschen :MG: :MG:

      jkrt wrote:

      Während wir etwas essen, kommt ein Wanderer auf unsere Gruppe zu. Er erzählt, dass er sich freut die Mulis zu sehen weil er den Ritt vor über 10 Jahren auch gemacht hat und in guter Erinnerung hat. Er fragt: "Is Charlie here ..." ich verschlucke mich fast. Auch er erinnert sich daran dass Charlie einfach ein faules Stück war....herrlich
      ;haha_ :la1; er hat wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen :lach:

      jkrt wrote:

      Der Punkt hier nennt sich "Oh Jesus"... man muss nicht erklären warum:
      ;;_Fe6__

      jkrt wrote:

      mache mich bei Tex und Melissa bemerkbar indem ich "I feel sick" rufe ... das nächste an was ich mich erinnere ist, dass jemand sagt "I got him" und ich neben dem Muli "hänge", der linke Fuss noch im Steigbügel hängt und ich dann auf den Boden gesetzt werde.
      :schreck: gut, dass du dich noch bemerkbar machen konntest und nicht alleine im Sattle gehangen bist :EEK: :EEK:

      jkrt wrote:

      Übrigens Alfredo: er erzählt im Smalltalk dass er seit 28 Jahren im Grand Canyon in der Phantom Ranch lebt. Er arbeitet 12 Tage am Stück, hat dann 5 Tage am Stück frei. Wenn er diese 5 Tage nicht im Canyon verbringen will, muss er zu Fuss hoch und wieder runter ...
      Na, dass ist ja eine tolle Option ;te:
      liebe Grüße

      Ina

    • Absolut genial.
      sind die Plätze sehr begehrt zum Buchen?
      2008: USA: Los Angeles - Las Vegas - Chicago
      2013: USA: Südwestrundreise - 2014: Jordanien
      2015: USA : Las Vegas - Yellowstone - Moab - Lake Powell Hausboot - Antelope - Las Vegas
      2015/2016: USA Dezember - Januar; San Francisco Umgebung
      2016: Chicago - Badlands - Black Hills - Moab - Torrey - Escalante - Bryce - Zion - Las Vegas
      2017: Seattle - Oregon - Lake Powell Hausboot - Torrey - Las Vegas
      2018: Seattle - Yellowstone - Las Vegas
    • jkrt wrote:

      Verena1 wrote:

      Absolut genial.
      sind die Plätze sehr begehrt zum Buchen?
      Ja. Es gibt eine Lottery: grandcanyonlodges.com/lodging/lottery/Jetzt Im November 2019 läuft die Lottery für Januar 2021
      whoa, sowas habe ich mir leider schon gedacht!
      2008: USA: Los Angeles - Las Vegas - Chicago
      2013: USA: Südwestrundreise - 2014: Jordanien
      2015: USA : Las Vegas - Yellowstone - Moab - Lake Powell Hausboot - Antelope - Las Vegas
      2015/2016: USA Dezember - Januar; San Francisco Umgebung
      2016: Chicago - Badlands - Black Hills - Moab - Torrey - Escalante - Bryce - Zion - Las Vegas
      2017: Seattle - Oregon - Lake Powell Hausboot - Torrey - Las Vegas
      2018: Seattle - Yellowstone - Las Vegas
    • jkrt wrote:

      Im Alter von ca. 10 bekommen die Mulis ihre ersten Gäste auf den Rücken nachdem sie entsprechend trainiert wurden. Bis zu Alter von ca. 25 tun sie dann ihren Dienst. Dann können diese von jedermann erworben werden, sie werden wohl üblicherweise zwischen 40 und 50 Jahre alt.
      Wusste gar nicht das die so alt werden. :EEK:

      jkrt wrote:

      Weiter gehts. Rund um Indian Garden ist es überraschend Grün
      So kenne ich das. ;;NiCKi;:

      jkrt wrote:

      Bei einem kleinen Stop kam er dann: der Blackout.
      Wenn in 100 Jahren nichts passiert ist, passiert es also immer beim Halten. :EEK:

      jkrt wrote:

      Wenn er diese 5 Tage nicht im Canyon verbringen will, muss er zu Fuss hoch und wieder runter ...
      :ohje:
      Bei den Reservierungsfristen werde ich da immer zu Fuß runter müssen, wobei runter ja noch geht, rauf ist so langweilig.
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