M&M-Tours in Ruanda, Uganda und Kenya 2019 (Gorilla-Tracking und mehr)

  • Viel anders sah mein Klassenraum damals auch nicht aus.

    :pipa:

    Stimmt aber:nw:

    So im Prinzip waren unsere Bänke, wir hatten allerdings keine Holzverkleidung an den Wänden.

    https://www.alamy.com/alte-sch…immer-image357919211.html


    Unsere waren allerdings miteinander verbunden, so daß eine komplette Reihe im Stück ein Möbel war, mit gleichen Sitzabstand logisch.

    So war keine Stühle rücken möglich und ab einer gewissen Leibesfülle wurde es eng.;,cOOlMan;:

  • eine völlig andere Welt

    Das trifft es genau;;NiCKi;:

    Gab es dort eigentlich Wifi und Internet oder wart ihr völlig abgeschnitten?

    Es gab Wifi. Zwar nicht im Zimmer, aber im Hauptgebäude.

    Die afrikanischen Namen für die Gäste sind einfach nett gemacht. Wir hatten einen "Difference" als Bedienung, So kann man sich die Namen wenigstens merken.

    Ja, das finde ich auch immer herrlich. Zumal sich unsereiner die Namen weder merken kann, noch sie auch nur annähernd richtig aussprechen kann;haha_. Wir haben uns da schon manchmal beim Üben eines Namens fast die Zunge gebrochen.

    Die Spannung steigt

    :wink4:Ich hoffe, dass wir morgen zu den Gorillas kommen.

    Schöne Fotos und 2 Videos geguckt, die Zusammenfassung von Haiko gelesen - ich bin im Bilde!

    Anne, wie schön::HeLLBudy;;

    Viel Obst u. Gemüse sowie Vegetarier-konformes Essen - super.

    Ja, absolut. Wir essen zu Hause ja schon viel vegetarisch, aber deutsche Restaurants bieten noch immer nicht so die Knaller. In Asien und Afrika schmeckt vegetarisches Essen meist echt super.

    freue mich aufs Tracking ... Trekking ... kurz: auf die Gorillas!

    :gg:

    Stimmt aber

    Das glaube ich Dir glattweg, bin aber doch etwas erstaunt, denn sooo viel älter als ich bist Du ja nicht.

  • Sehr gut genutzer Puffertag!=)

    Wie so oft stolperten wir auch hier mal wieder über die Definition von Armut....

    Da stolpere ich in deutschen Medien auch immer drüber ...

    Da es mit Massentourismus an dieser Ecke aber noch nicht wirklich weit her ist, waren wir weit und breit die einzigen weißen Menschen und unsere Tour war wirklich schön und sehr interessant.

    Das sieht auch wirklich toll aus! Sehr interessant und die Leute wirken wirklich, als ob ihnen die Tour auch Spaß gemacht hätte.

    Hier ist ein kurzes Video zu unserer Dorftour.

    Super Video wieder! Bei den Werkzeugen kommt mir einiges von unserer Tour in Namibia bekannt vor.

    Wieder war die erste Nachthälfte gut, in der zweiten kam dann offensichtlich doch etwas Gorilla-Nervosität auf und wir wälzen uns eher hin und her, als dass wir schliefen.

    Ui, da wäre ich sicher auch aufgeregt gewesen!

    Do you have mad people in Germany. Yes, sure. :gg:;haha_

    Jede Menge sogar! :D

    Swahili haben wir und auch ein paar wenige Worte angeeignet ;) .

    Pole Pole kann ich schon.:gg: Wird wohl einer der wichtigsten Begriffe werden.

  • Da stolpere ich in deutschen Medien auch immer drüber ...

    :rolleyes:

    Super Video wieder! Bei den Werkzeugen kommt mir einiges von unserer Tour in Namibia bekannt vor.

    Es ist immer wieder spannend, wie gut so alte Techniken teilweise funktionieren.

    Jede Menge sogar!

    Vielleicht auch zu viele????

    Pole Pole kann ich schon. :gg: Wird wohl einer der wichtigsten Begriffe werden.

    :la1;In der Tat:la1;

  • Heute gibt es für M&M-Verhältnisse viel Text:schaem:, aber ich denke, dass manche Dinge Euch vielleicht auch wirklich interessieren;).


    Montag, der 4. November 2019 – Gorilla-Tracking 1


    Um 5:45 Uhr klingelte der Wecker und um 6:00 Uhr kam der Sicherheitsweckdienst mit einem Kaffee an die Tür. Eine sehr nette Geste. Nach einer kurzen Wäsche schwangen wir uns in unsere Klamotten, was durch das Anlegen der Gamaschen ein wenig länger als üblich dauerte, und gingen zum Frühstück.


    Danach bekamen wir noch unser Lunchpaket, dann ging es los zum Nationalparkbüro, wo wir von den Rangern sehr freundlich (und gar nicht militärisch, wie wir im Vorfeld gelesen hatten:neinnein:) empfangen wurden.


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    Dort waren viele sehr informative Dinge über die Gorillas und ihren Lebensraum zu erfahren.


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    Es waren bereits zwei amerikanische Ehepaare anwesend und dann kamen noch fünf Deutsche; ein Ehepaar mit drei erwachsenen Kindern, die auf den ersten Blick zwar keinen hypersympathischen Eindruck machten, sich im Laufe der Tour aber als wirklich nette Begleiter herausstellten=). So gab es an diesem Tag zwei Gruppen: Eine amerikanische und eine deutsche.


    Wir erhielten ein erstes Briefing, allerdings noch ohne Infos zum Verhalten, wenn wir die Gorillas erreichten. O-Ton des Rangers : "Wenn wir das jetzt erzählen, haben es alle, bis es so weit ist, wieder vergessen und machen genau das Gegenteil“;haha_.


    Mit den Autos fuhren wir noch ein ganzes Stück durch die dicht besiedelte Gegend und bekamen weitere Eindrücke von der Armut und der Einfachheit, in der die Leute hier leben.


    Dann ging es endlich los und wir begannen, vorbei an Feldern, bergab zu stiefeln. Unsere Gruppe bestand wie geschrieben aus sieben Touristen. Neben uns noch der Senior-Schwabe, der sich recht schnell als konditionsschwach erwies, sein Sohn, der ein wenig komisch wirkte und es in Sachen Sport auch eher mit Churchill zu halten schien;) und die beiden Töchter, die mit Abstand den fittesten Eindruck erweckten und auch sonst mega nett und sympathisch waren. Last not least der Gruppenelefant, also die Mutter der Gruppe, die sich als völlig unfit erwies, was tatsächlich noch zu Schwierigkeiten führen sollte:EEK:.


    Einschub:

    Bei der Art des Schreibens (Tagebuchauszüge) handelt es sich nicht um abfälliges Schreiben über Menschen mit Übergewicht! Wer uns kennt, der weiß das, aber ich möchte es für alle anderen ausdrücklich schreiben!!!

    Man muss dazu nämlich wissen, dass diese Gorilla-Touren im Bwindi Nationalpark als extrem abenteuerlich gelten. Wenn man sich auch nur ein klein wenig mit der Thematik beschäftigt, stößt man im Internet auf wirklich abschreckenden Berichte. Z. B. auf Bewertungsportalen. Markus und ich sind nun wirklich recht fit, dennoch haben wir durchaus für uns geprüft, ob die Ansprüche einer solchen Tour zu hoch sein könnten. Da liest man Berichte von extrem sportlichen und fitten Leuten, die davor warnen, die Touren zu unterschätzen. Man liest von Stürzen im Schlamm und Stürzen beim Überklettern von Baumstämmen. Man liest von extrem bergigem Gelände, was konditionell viele Menschen an ihre Grenzen bringt, und so weiter und so fort.

    Vor diesem Hintergrund konnten wir es bereits nach ein paar Hundert Metern des Bergabgehens über einen normalen Wanderweg nicht fassen, dass Muttern schon Probleme mit Trittsicherheit und Kondition hatte. Hatte sie sich vorher so gar nicht mit dem Thema beschäftigt:EEK:? Wir fragten uns nach kurzer Zeit, wie sie die Strapazen einer solchen Tour schaffen will:nw:. Natürlich hatten wir auch Bedenken, dass die Tour wegen ihr hätte abgebrochen werden müssen:EEK:. Wir haben während der ganzen Tour alles getan, damit die Frau sich nicht schlecht gefühlt hat;;NiCKi;: (was sie aber dennoch leider getan hat:traen:) und haben geholfen, wo es nur ging. Insofern sind die im Weiteren weiterhin folgenden etwas angepassten Auszüge aus unserem Tagebuch nicht böse gemeint, spiegeln nun aber das Erlebnis aus unserer Sicht.


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    Da zu kamen vier Guides, zwei davon bewaffnet, um eventuell angreifende Tiere wie z. B. Elefanten (nein, nicht den Gruppenelefanten;)) verjagen zu können, und die vier Porter. Die Porter sind die Träger, die man engagieren kann und auch sollte;;NiCKi;:. Die Porter sind Bewohner aus der Gegend, die sich damit etwas Geld verdienen. Sie sollen von jedem Touristen dessen Rucksack sie tragen, 15 USD bekommen. Jeder der Porter darf nur ein Mal im Monat als Porter arbeiten, damit alles gerecht unter den Menschen verteilt ist. Durch diese Verdienstmöglichkeit wird auch die Akzeptanz der einheimischen Bevölkerung für die Gorillas gefördert, denn der Gorillaschutz führt auch dazu, dass die einheimische Bevölkerung in ihrer Felderbewirtschaftung eingeschränkt wird. Das ist ein interessantes Thema, das ich hier aber nicht näher erläutern möchte, weil es einfach zu weit führen würde. Jedenfalls wird einem geraten, einen Porter zu engagieren, weil sie dadurch ein Einkommen mit vernünftiger Arbeit generieren können :!!und auch, weil sie eine enorme Hilfe auf dem Weg sein können, wenn selbst die sportlichsten und fittesten Leute an ihre Grenzen kommen. Letzteres war am heutige Tag nicht der Fall, aber dazu morgen mehr...;,cOOlMan;:


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    Unsere beiden Porter, Jeffrey und Thanas, waren sehr sympathisch=). Vor allem Thanas sprach sehr gut Englisch, da er Tourismus studierte und später Guide in der Tourismusbranche werden wollte.


    Nach geschätzten 200 Höhenmetern hatten wir den Talboden erreicht und die Tracker (das sind die, die morgens vorgehen und die Gorillas suchen) hatten zwischenzeitlich auch gemeldet, dass sie unsere Gruppe (die Nkuringo Familie) entdeckt hatten:clab:.


    Einschub:

    Die Gorillas müssen ständig vor Wilderern beschützt werden. Sie ziehen durch den Wald und abends machen sie sich ein Nest aus Zweigen und Blättern. Die Tracker merken sich die Stelle, die sich die Gruppe für die Nachtruhe ausgesucht hat, und verlassen erst dann den Wald. Morgens ziehen sie in aller Herrgottsfrühe los zu der Stelle der Nachtruhe und suchen dann nach der Gruppe, die nach der Nachtruhe schon wieder weitergezogen ist. Die Tourigruppe, die die jeweilige Gorillagruppe besucht, geht dann morgens um 9 Uhr los in Richtung der Stelle der Nachtruhe und die Ranger werden per Funk von den Trackern auf dem Laufenden gehalten. Sobald die Tracker die Gorillagruppe gefunden haben, geben sie den Rangern Bescheid und beschreiben grob den Weg, den die Touristengruppe dann zurücklegen muss. So kommt es, dass man manchmal binnen relativ kurzer Zeit bei der Gorillagruppe ist, es aber auch viele anstrengende Stunden dauern kann, bis man einen Gorilla zu sehen bekommt.


    Das Wetter war im Prinzip so, wie wir es uns gestern gewünscht hatten: trocken, ein wenig sonnig und dadurch auch recht warm. Unsere Jacken hatten wir jedenfalls die komplette Zeit im Rucksack, da Elias auch gesagt hatte, dass es nicht so dornig sei, dass man die ganze Zeit mit Jacke rumlaufen müsse.

    Im Tal angelangt querten wir einen Bach und begannen auf der anderen Seite wieder bergan zu steigen. Allzu weit mussten wir nicht gehen, denn unser Track stellte sich im Nachhinein als einer der kürzesten überhaupt heraus. Das war allerdings auch gut so, denn ansonsten hätten wir den Gruppenelefanten nur mit fremder Hilfe wieder nach Hause bekommen. So bogen wir nach vielleicht 40 Höhenmetern links ab und begannen, querbeet durch den Wald zu stiefeln. Das war zwar eine gewisse Herausforderung, aber es machte auch total Spaß. Nach kürzester Zeit hatten wir allerdings dann auch unsere Gorilla-Familie erreicht, denn die waren ganz nah am Waldrand am Fressen. Ein wenig enttäuscht waren wir schon, dass alles so schnell ging, denn wir hatten uns das etwas abenteuerlicher vorgestellt.


    Jetzt wurde es spannend. Kameras klar machen, letzte Infos zum Verhalten bei den Gorillas: ruhig verhalten, in die Augen schauen ist grundsätzlich kein Problem (so lange er keine schlechte Laune hat;haha_), nicht wegrennen, wenn er sich nähert – und dann auf die Plätze – fertig – los! Unsere Rucksäcke blieben mit den Portern bei den Rangern. Unsere Herzen schlugen uns bis zum Hals.


    Langsam wurden wir von den Trackern, die wir kurz vorher kennen gelernt hatten, zu den ersten beiden Gorillas geführt. Die Sicht auf den Gorilla (irgendwo dort musste er sitzen) war zwar noch nicht der Knaller, aber ein erstes Foto musste sein. Der Moment, in dem wir den ersten Gorilla zu sehen bekamen, ist leider unbeschreiblich. Ich weiß auch gar nicht, wie ich das Gefühl, das wir beim ersten Blick auf den ersten Gorilla hatten, mit Smilies untermalen soll, deshalb lasse ich es einfach.


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    Der jährliche Zahnarztbesuch steht aus:


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    Aber das Kauen geht ja noch:


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    Unsere Gruppe erwies sich als sehr diszipliniert und ohne Ausfälle in irgendeiner Hinsicht, so dass es keinerlei Einschränkungen gab:clab:. Jeder hat, sobald er ein paar Fotos aus einer Position gemacht hat, den anderen vorgelassen. Jeder hat sich geduckt, wenn er vielleicht einem anderen im Weg gestanden hat. Das war eine sehr positive Erfahrung, dass unsere Gruppe völlig egoistenlos war:!!. Wir folgten den Gorillas durch den Wald, was recht einfach war, weil sie sich nicht schnell bewegten und das Gelände auch relativ einfach zu begehen war.


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    In einem weiten Bogen führten uns die Tracker und Guides um die Gruppe herum, so dass wir immer wieder andere Tiere beobachten konnten. Erwachsene Weibchen, verspielte Teenager, die sich balgten, ein Tier, das auf einen Baum kletterte und ein erst vier Monate altes Baby, das die laut Markus beste Ehefrau von allen natürlich sooooo süß fand;;ebeiL_,. Es war allerdings auch wirklich drollig anzuschauen, mit seiner Afrofrisur und dem leicht besoffen wirkenden Blick und dem tapsigen Spielen.


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    Ist er nicht süß;dherz;?


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    Der einzige, der sich relativ rar machte, war der Silberrücken, den wir nur ganz kurz zu Gesicht bekamen, ohne dass man ihn vernünftig hätte fotografieren können:traen:.


    Entgegen unserer Erwartung vorher, verging die Stunde nicht wie im Flug, sondern wir empfanden die Beobachtung als sehr entspannt. Das lag sicherlich auch daran, dass wir uns vorgenommen hatten, das Tracking nicht nur durch die Kameralinsen zu erleben, sondern auch einfach nur zu genießen, was uns auch gelang.


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    Nach einem Drittel der Zeit dachten wir eigentlich schon, dass es das gewesen wäre, weil die Tiere plötzlich ein Stück weiter zogen, aber das Beste sollte erst am Ende kommen, als wir die ganze Gruppe bei Ihrer Siesta beobachten konnten.


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    Tagebuchauszug: „Das Erlebnis an sich ist eigentlich nicht in Worte zu fassen und ich bin der besten Ehefrau von allen so dankbar, dass sie mich überredet hat, das Geld in diese Reise zu investieren:_LoSMi;:_, denn es ist wirklich etwas ganz Besonderes, das sich mit Geld am Ende auch nicht aufwiegen lässt. Dreizehn der letzten knapp Tausend Berggorillas zu sehen ist ein Privileg, für das man unendlich dankbar sein muss.“


    Die großen und uns so ähnlich sehenden Tiere aus einer solchen Nähe beobachten zu können, ohne dass sie Angst oder gar Aggressivität zeigen ist einfach unbeschreiblich. Ein solches Naturerlebnis hatten wir bisher nur auf Galapagos.


    Die menschlichen Züge waren extrem beeindruckend. Zu ca. 98 Prozent besteht genetische Gleichheit zwischen diesen Tieren und uns Menschen.


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    Die Highlights waren am Ende: Der erste Blick auf einen Gorilla, der Versuch eines Männchens, mit Markus zu spielen;haha_, was ein Guide aber geistesgegenwärtig verhinderte (er wäre beim Spiel auch wahrscheinlich ein wenig durch die Gegend gekegelt worden, denn die Muskelpakete der Menschenaffen sind echt gewaltig:la1;) und die Beobachtung der ganzen im Schatten ruhenden Gruppe am Ende unserer Stunde. Vor allem zwei Tiere waren dabei ganz nahe bei uns, vielleicht zwei bis drei Meter entfernt, so dass man alle Details Ihrer Gesichter sehen konnte.

    Einer der beiden bewies, warum die extreme Menge pflanzlicher Nahrung zu Blähungen führt und furzte in einer Ausführlichkeit, dass man sich nur wundern konnte.


    Michelle hatte irgendwo gelesen, dass man den Blick eines Gorillas nie vergisst, wenn man ihm in die Augen gesehen hat und wir glauben beide dass das stimmt. So friedlich, neugierig, menschlich und auch durchdringend – einfach beeindruckend;;ebeiL_,;dherz;. Die unterschiedlichen Blicke und Gesichtsausdrücke haben uns fasziniert.


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    Nach einer Stunde verließen wir alle extrem fasziniert und euphorisiert die Gorillas und nahmen draußen am Waldrand erst mal unser Lunch ein.


    Danach galt es die größte Challenge des Tages zu bewältigen und die Frage zu beantworten, wie man einen Elefanten aus einer tiefen Schlucht herausbekommt:tongue:. Für die Waldelefanten, die es in Bwindi gibt, ist das offensichtlich kein Problem, für den Gruppenelefanten war es ein ganz großes.


    Am Rüssel nach oben ziehen schied mangels überlanger Nase aus;te:, so dass dem Porter nichts übrig blieb, als an der Hand zu ziehen und das schnaufende, prustende Rüsseltier mit unzähligen Pausen den Berg hinaufzuziehen:lach:.


    Aber auch Mann und Sohn hatten ordentlich zu kämpfen. Herr und Frau Elefant waren allerdings sehr auf sich fixiert:rolleyes:: Auf dem ersten Bergabstück des Rückweges drehte Herr Elefant eine beachtliche Roulade, bei der wir uns echt wunderten, dass die ohne ernstere Verletzung überstand. Wir eilten ihm zur Hilfe und Frau Elefant? Frau Elefant verzog keine Miene und erkundigte sich auch nicht weiter, ob er ok sei:pipa:.


    Als wir uns dann während des Aufstiegs kurz mit ihm unterhielten, sagte er zum Thema Gruppenelefant nur: „Da muss sie schon selber hochkommen“. Na denn. Das muss Liebe sein.


    Wir konnten immer nur ein paar Meter gehen und der Gruppenelefant musste dabei geschoben und gezogen werden. Die Frau hat uns trotz der bekifften Idee, eine solche Tour zu buchen, extrem leid getan:traen: (jetzt war es nunmal passiert). Ihr war die Situation sehr unangenehm und Tränen sind auch geflossen. Es gibt für Fälle von schweren Verletzungen im Wald die Möglichkeit, Hilfe zu organisieren, bei der dann Träger mit einer Art Sänfte zur Bergung kommen. Sie wollte das in Anspruch nehmen, ihre Familie hat sie da nicht wirklich ernst genommen und wir haben ihr dann gut zugeredet, dass wir uns doch den Rest des Tages für den Aufstieg Zeit nehmen können und es alle gemeinsam nach oben schaffen würden;;NiCKi;:.


    Irgendwann war der Berg erklommen und wir waren wieder zurück an den Autos. Ein Abschlussfoto noch mit unseren Portern, dann ging es wieder zurück zur Rangerstation, wo wir recht feierlich unser Tracking-Zertifikat verliehen bekamen – eine sehr schöne Geste. Der Gruppenelefant hat an dieser kleinen Zeremonie nicht teilgenommen, weil sie nach Auskunft der Töchter völlig erschöpft war. Für die Frau ist das echt eine traurige Geschichte:traen:. Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass die gesamte Tour einer extrem leichten Almwanderung geglichen hat und wirklich absolut seniorentauglich war. Bei unserer Tour am nächsten Tag wäre nach fünf Minuten Schluss für sie gewesen....;;NiCKi;:


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    Zurück in der Lodge mussten wir auf unser Erlebnis erst mal mit zwei Bier anstoßen:prost:.


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    Nach dem wieder leckeren Dinner (frittierte Zwiebelringe, Kürbiscreme, frittierte Bananen und das ugandische Essen vom ersten Tag) saßen wir noch vor dem Kamin und checkten die Highlights der Fotoausbeute.


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    Hier kommen noch ein paar Videos von diesem Tag:


    Das erste Video dauert insgesamt 1:35 Minuten. Für Eilige: Bei Sekunde 42 will der Gorilla mit Markus spielen;), bei 1:10 taucht das Kleine auf;dherz; und anschließend verschwindet der Silberrücken im Dschungel.


    Video 1


    Das zweite Video dauert 1:36 Minuten und zeigt zunächst kurz den Weg durch den Dschungel und dann das extrem menschliche Verhalten der Gorillas. Auch die Nähe sieht man ganz gut.


    Video 2


    Das dritte Video (1:46 Minuten) ist mein persönliches Glücksvideo::;;FeL4;;dherz;::;;FeL4;: Es zeigt in Ausführlichkeit das Gorilla-Baby;;ebeiL_,. Bei Sekunde 30 war ich kurz irritiert, weil sich zwei Gorillas unmittelbar vor unsere Nasen gesetzt haben:EEK:, aber dann musste ich mich sofort wieder dem Baby widmen:gg:.


    Video 3





  • Wahnsinn!:clab::clab::clab: Ich wusste ja schon aus den Erzählungen, dass es ein umwerfendes Erlebnis ist, aber durch die Erzählungen und die tollen Fotos und Videos kommt das noch mal so richtig rüber!

    Danach bekamen wir noch unser Lunchpaket, dann ging es los zum Nationalparkbüro, wo wir von den Rangern sehr freundlich (und gar nicht militärisch, wie wir im Vorfeld gelesen hatten :neinnein: ) empfangen wurden.

    Auf den Bildern wirkten die tatsächlich immer sehr militärisch, aber solange sie freundlich sind und keinen Feldwebelton haben, ist doch alles supi.

    Last not least der Gruppenelefant, also die Mutter der Gruppe, die sich als völlig unfit erwies, was tatsächlich noch zu Schwierigkeiten führen sollte :EEK: .

    :p

    Hatte sie sich vorher so gar nicht mit dem Thema beschäftigt :EEK: ?

    DAS frage ich mich dann auch immer ...

    Jeder der Porter darf nur ein Mal im Monat als Porter arbeiten, damit alles gerecht unter den Menschen verteilt ist.

    Das ist doch mal ne faire Sache (vorausgesetzt, es läuft in der Realität tatsächlich so).

    Unsere Herzen schlugen uns bis zum Hals.

    ;::Fe:;Kann ich mir gut vorstellen!

    Der jährliche Zahnarztbesuch steht aus:

    :gg:

    Wir folgten den Gorillas durch den Wald, was recht einfach war, weil sie sich nicht schnell bewegten und das Gelände auch relativ einfach zu begehen war.

    Das Bild darunter ist der Hammer!

    Ist er nicht süß ;dherz; ?

    OMG!!! ;;ebeiL_,

    Der erste Blick auf einen Gorilla, der Versuch eines Männchens, mit Markus zu spielen ;haha_ ,

    Der hat gleich den Artgenossen erkannt. :MG:

    Danach galt es die größte Challenge des Tages zu bewältigen und die Frage zu beantworten, wie man einen Elefanten aus einer tiefen Schlucht herausbekommt :tongue: . Für die Waldelefanten, die es in Bwindi gibt, ist das offensichtlich kein Problem, für den Gruppenelefanten war es ein ganz großes.

    Ei, ei, ei!

    Da muss sie schon selber hochkommen“. Na denn. Das muss Liebe sein.

    ;haha_

    Das erste Video dauert insgesamt 1:35 Minuten.

    Die Videos sind wieder super, danke! Das Kleine ist im Video fast NOCH schnuckeliger, als auf den Bildern. ;;ebeiL_, Niedlichkeits-Überdosis.

  • Wahnsinn! :clab::clab::clab: Ich wusste ja schon aus den Erzählungen, dass es ein umwerfendes Erlebnis ist, aber durch die Erzählungen und die tollen Fotos und Videos kommt das noch mal so richtig rüber!

    Das freut mich total, wenn ich ein wenig von dem Erlebnis 'rüberbringen konnte=)=)=)

    DAS frage ich mich dann auch immer ...

    Gerade in der heutigen Zeit kann man sich ja wirklich gut informieren und man kann solchen Informationen praktisch gar nicht aus dem Weg gehen. Z. B. wird man von Veranstaltern auch ausgefragt und auf die Art der Tour hingewiesen.

    Das ist doch mal ne faire Sache (vorausgesetzt, es läuft in der Realität tatsächlich so).

    Nach Auskunft unseres Porters ist das wohl tatsächlich so und es gibt wohl auch keinen Streit;;NiCKi;:. Die Jungs machten auch alle einen durchaus zufriedenen Eindruck.

    Der hat gleich den Artgenossen erkannt. :MG:

    ;haha_

    Das Kleine ist im Video fast NOCH schnuckeliger, als auf den Bildern. ;;ebeiL_, Niedlichkeits-Überdosis.

    Jaaaaaaa, ich kann mich auch immer wieder nicht einkriegen;;ebeiL_,.

  • Grandios:thumbup:

    Man kommt ja wirklich sehr nah an unsere Verwandten.

    und haben geholfen, wo es nur ging.

    Ist ja nett, aber ihr wurdert ja nicht als Pflegekräfte gebucht. Ich schreib das vor dem Hintergrund, das der Spaß ja nicht billig ist und ich das letzte Zitat da noch nicht kannte.

    Sie sollen von jedem Touristen dessen Rucksack sie tragen, 15 USD bekommen.

    Praktisch, dann lauf ich auch meilenweit.:SCHAU:

    Nach kürzester Zeit hatten wir allerdings dann auch unsere Gorilla-Familie erreicht, denn die waren ganz nah am Waldrand am Fressen.

    Schade für Euch. ;)Was schwirrt eigentlich so im Busch herum, so wie hier im Wald? Ich meine Insekten.

    dem leicht besoffen wirkenden Blick

    ;haha_aber sehr treffend beschriebn.

    der Versuch eines Männchens, mit Markus zu spielen

    Vielleicht war es doch eine Dame.;)

    Am Rüssel nach oben ziehen schied mangels überlanger Nase aus

    ;haha_

    Ihr war die Situation sehr unangenehm

    Ah, das wirft ein anderes Licht auf die Sache. In dem Fall kann man ja ziehen. Kam erst anders rüber.

    dass die gesamte Tour einer extrem leichten Almwanderung geglichen hat

    :EEK::EEK: Und dann hatte Madam schon Probleme? Krass. Mit Berg rauf, ist der Weg gemeint, von dem Du ein Bild hast? Diese Wanderautobahn?

  • Vielen, vielen Dank, M&M, für die Videos, die Fotos und die sehr gute Beschreibung der Tour :clab:


    Genau so habe ich die Begegnung mit den Gorillas in Ruanda auch empfunden. Unglaublich friedlich, faszinierend und einmalig :!!


    Ein Kleiner hat mir sogar gegen die Kamera geschlagen und ist dann schnell abgehauen :D


    Gottseidank hatten wir keinen Elefanten dabei :p


    Jedenfalls habt ihr mir damit eine große Freude bereitet und ich konnte wieder dort eintauchen :wink4:


    PS: mein Video kennt ihr bestimmt.

  • Grandios

    Schön, dass es Dir gefällt.

    Man kommt ja wirklich sehr nah an unsere Verwandten.

    Ja, das war eigentlich die schönste Erfahrung dabei. Es gibt die Regel, dass man den Gorillas nicht näher als sieben Meter auf die Pelle rücken darf. Wenn sie aber auf einen zukommen, darf man stehenbleiben. Wir hatten vorher davon geträumt bzw. darauf gehofft, dass das passieren würde und waren wirklich extrem happy.

    und ich das letzte Zitat da noch nicht kannte.

    Genau das war ja das Problem. Wir sind wirklich die Letzten, die kein Verständnis für körperliche Schwächen haben, aber in diesem speziellen Fall haben wir echt den Kopf geschüttelt. Und wie Du schon schreibst: Das Vergnügen war nicht ganz günstig und wir hatten echt Schiss, das es wegen ihr ein Debakel werden könnte.

    Praktisch, dann lauf ich auch meilenweit.

    Das war übrigens der Hammer mit den Portern. An dem Tag hatten die ja wegen der einfachen Wegbeschaffenheit nichts zu tun. Aber am nächsten Tag konnten wir uns davon überzeugen, wieheftig so Touren sein können und wie glitschig und undurchdringbar Dschungel sein kann. Und die Jungs sind mit ihren Gummistiefeln über die Ecken, an denen sich alle auf die Fre... gelegt haben geradezu elfenhaft hinübergeschwebt und haben noch versucht, die Stürze der Touris aufzufangen. Unfassbar.

    Was schwirrt eigentlich so im Busch herum, so wie hier im Wald? Ich meine Insekten.

    Das ist echt heftig gewesen;haha_. Lauter kleines Viechzeugs. An uns sind sie nicht gegangen, weil wir uns mit Nobite eingesprüht hatten und lange Sachen anhatten. Die andere Family war ständig damit beschäftigt, um sich zu schlagen und ihre Stiche auf den Armen und an den Beinen zu bedauern:rolleyes:. Wir haben uns auf der Tour zu X Themen gesagt: "Gut, dass wir gut vorbereitet sind".

    Vielleicht war es doch eine Dame.

    :EEK:Dann hätte ich ja mal ordentlich dazwischen gehen müssen:la1;.

    Ah, das wirft ein anderes Licht auf die Sache. In dem Fall kann man ja ziehen. Kam erst anders rüber.

    Ja, ich wusste nicht so genau, ob und wie ich die Situation beschreiben sollte, ohne dass es falsch 'rüberkommt.

    Und dann hatte Madam schon Probleme? Krass. Mit Berg rauf, ist der Weg gemeint, von dem Du ein Bild hast? Diese Wanderautobahn?

    Genau diese Wanderautobahn ist gemeint. Und das war schon eine sehr steile Stelle....

    Das ist ja wirklich sehr gut organisiert.

    Ja, absolut. Auch hier haben wir uns mal wieder gewundert, wie gut sie in einem Land, in dem man es vielleicht einfach nicht vermutet, organisiert sind.

    Ich hätte nicht gedacht, dass die Gorillas ständig von den Menschen "überwacht" werden. Eigentlich traurig, aber wenn es auch zum Schutz dient.

    Ja, das ist in der Tat traurig und wir wussten das vorher auch nicht. Aber nur dadurch hat sich die Population wieder erholt. Jetzt durch Corona und die dadurch mangelnden Touristen hat sich die Situation wieder verschärft. Der Silberrücken dieser Gruppe ist vor ein paar Monaten von Wilderern getötet worden:traen:. Glücklicher Weise erholt sich die Gruppe wohl ganz gut von dem Schock und es bildet sich ein neuer Chef heraus.

    Das war ja ein Erlebnis!

    Hallo Hedy, das ist ja schön, dass Du auch mitliest.

    Das sind ja wunderbare Fotos von den Gorillas und dem Baby Gorilla!

    Danke, da wird der Fotograf sich freuen. Schön, dass Du auch die Videos ansiehst:wink4:.

  • Vielen, vielen Dank, M&M, für die Videos, die Fotos und die sehr gute Beschreibung der Tour

    Sehr gerne, Toni:wink4:

    Genau so habe ich die Begegnung mit den Gorillas in Ruanda auch empfunden. Unglaublich friedlich, faszinierend und einmalig :!!

    Das freut mich zu hören, dass Du damals genauso empfunden hast.

    Ein Kleiner hat mir sogar gegen die Kamera geschlagen und ist dann schnell abgehauen

    Aaahh, das ist ja voll süß!

    Gottseidank hatten wir keinen Elefanten dabei

    :ohje:;haha_

    Jedenfalls habt ihr mir damit eine große Freude bereitet und ich konnte wieder dort eintauchen

    Das ist aber schön. Einen Portion Gorillas kommt ja noch.

    PS: mein Video kennt ihr bestimmt.

    Ja, natürlich. Das hatte ich mir sofort nach unserem ersten Gespräch zum Thema vor ein paar Jahre angesehen:!!. Ich wollte es jetzt jedoch noch einmal gucken und habe das Kennwort nicht mehr. Kannst Du es mir noch einmal schicken?

  • Genau diese Wanderautobahn ist gemeint. Und das war schon eine sehr steile Stelle....

    :EEK::ohje:

    weil wir uns mit Nobite eingesprüht hatten

    Und das nützt wirklich was? Auch bei kurzen Hosen?

    Der Silberrücken dieser Gruppe ist vor ein paar Monaten von Wilderern getötet worden

    Was hat man davon? Bei Elfenbein hat es ja irgendeinen sinnlosen Sinn, aber hier?

    Einfach nur umnieten des umnietens wegen?:pipa:

    Schön, dass es Dir gefällt.

    Bis auf das Essen.

  • Und das nützt wirklich was? Auch bei kurzen Hosen?

    Wir benutzen das seit vielen Jahren mit guter Erfahrung;;NiCKi;:, seit wir festgestellt haben, dass Autan gerade NIX nutzt. Wobei auch wir, eigentlich eher ich;), wenn wir doch mal irgendwo kurze Ärmel tragen, hier und da mal einen Mückenstich abbekommen, deshalb ist lange Kleidung noch immer der beste Schutz.

    Was hat man davon? Bei Elfenbein hat es ja irgendeinen sinnlosen Sinn, aber hier?

    Einfach nur umnieten des umnietens wegen? :pipa:

    Hier geht es grob gesagt darum, dass die Bauern sich durch die Gorillas eingeschränkt fühlen. Sie möchten mehr Felder bewirtschaften (auf einem Foto sieht man ganz gut, dass die Felder sehr dicht an das Gorilla-Gebiet herangeht). Ziel der Regierung ist es, sowohl die Gorillas vor den Menschen und ihrer Landwirtschaft zu schützen und auch den Menschen die Chance auf Erwirtschaftung ihrer Nahrung zu geben. Das ist schon schwierig. Es wird versucht, den Menschen dort zu zeigen, dass sie auch von den Gorillas profitieren können und ihnen nicht nur Land genommen wird. So eben z. B. durch die Porter. Das ist wirklich keine einfache Situation dort. Es ist wie an so vielen Orten der Erde, dass für Tiere einfach kein Platz mehr ist. Bald werden Menschen Tiere nur noch im Zoo sehen können. Und bei Gorillas muss man noch bedenken, dass die Berggorillas in Zoos nicht überleben:traen:.

    Bis auf das Essen.

    Naja, das war jetzt ja auch kein wirkliches Highlight;).

    siehe unten

    :ohje:Danke

  • :wow::wow::wow:

    Ich bin hin und weg!

    Das ist ja mal ein richtiges Lebens-Highlight ... dürfte nur sehr schwierig zu toppen sein!


    Herrliche Fotos!

    Unglaublich, dass Ihr so nah an die Tiere heran gekommen seid.


    Das Baby sieht aus wie ein Monchichi ... mein Mutter-/Oma-Herz hüpft bei dem Video ganz verzückt :HERZ4;

    Und der Alte ... OMG! ::;;FeL4;

  • Ich bin hin und weg!

    Ja, ich auch immernoch, wenn ich jetzt die Bilder und Videos sehe, denn:

    Das ist ja mal ein richtiges Lebens-Highlight ... dürfte nur sehr schwierig zu toppen sein!

    Das stimmt absolut. Wir hatten schon so ein Lebens-Highlight mit den Galapagos-Inseln, aber für mich war das mit den Gorillas tatsächlich noch einmal schöner.

    Unglaublich, dass Ihr so nah an die Tiere heran gekommen seid.

    Wir hatten uns das vorher so sehr gewünscht. Man muss zu den Gorillas einen Abstand von mindestens sieben Metern halten, aber wenn sie sich einem näherh, dann darf man stehenbleiben. Wir waren von der Nähe absolut gerührt.

    Das Baby sieht aus wie ein Monchichi ... mein Mutter-/Oma-Herz hüpft bei dem Video ganz verzückt

    Stimmt, das mit dem Monchichi ist richtig:la1;.

  • Grandios :app::app:- was für ein schönes Erlebnis, spannend und interessant beschrieben und das Schicksal war euch trotz widriger Begleitumstände auch hold.


    Sie sollen von jedem Touristen dessen Rucksack sie tragen, 15 USD bekommen.

    Super Regelung für alle drei Seiten also die Porter, euch und die Gorillas.

    Der einzige, der sich relativ rar machte, war der Silberrücken, den wir nur ganz kurz zu Gesicht bekamen, ohne dass man ihn vernünftig hätte fotografieren können :traen: .

    Silberrücken stehen bei Begegnungen mit Menschen ziemlich unter Stress, da sie für den Schutz der Gruppe zuständig sind. Das bleibt selbst im Zoo nach mehreren Generation in Menschenobhut so. Es gibt sehr viele Silberrücken, die den Blickkontakt mit den Zoo-Besuchern meiden und meistens mit dem Rücken zu den Besuchern sitzen.

    Die Weibchen und Jungtiere waren dafür umso entspannter - tolle Fotos.


    Für die Frau ist das echt eine traurige Geschichte :traen: .

    Die Dame hätte sich besser eine Besuch im Zoo gegönnt. Das wäre für alle besser gewesen.


    Bald werden Menschen Tiere nur noch im Zoo sehen können. Und bei Gorillas muss man noch bedenken, dass die Berggorillas in Zoos nicht überleben :traen: .

    Seit den 70er Jahren hat man es nicht mehr probiert, da die Tiere damals sehr empfindlich auf die Umstellung reagiert haben. Die letzten beiden Berggorillas in Zoos lebten übrigens in Köln. Ernährung, medizinische Betreuung und Haltungsbedingungen sind heute viel besser, so dass man Berggorillas sicher in Zoos halten könnte.


    Die Bestände in Ruanda und Uganda halten sich dank der Schutzmaßnahmen und legen sogar leicht zu. Schlimmer sieht es bei der Unterart im benachbarten Kongo aus, dem östlichen Flachlandgorilla (Gorilla beringei graueri), da dort Bergbau und Gorilla-Schutzgebiete im Konflikt stehen. Das Ganze kombiniert mit einem Staat ohne Kontrolle führt leider über kurz oder lang zur Ausrottung.

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