Diskussion zu Erfahrungen mit Corona-bedingten Flugstornierungen

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    • Michi wrote:

      b) was passiert wenn der Virus nicht an Ostern vorbei ist (wie der Duck es suggeriert)
      Ostern? WElches Jahr? ;)

      WeiZen wrote:

      Aber sie könnten unbefristete Voucher ausstellen (oder 3 Jahre), denn wer im Frühjahr fliegen will, hat nichts vom Rest des Jahres.
      Damit kann man leben, wenn dann die Airline insolvent geht, Shit happens.
      Exakt darauf warte ich, gedulde ich mich :!!

      betty80 wrote:

      BTW: Ich kenne genügend Handwerker, die inzwischen Vorkasse wollen
      Hab ich meinen Handwerkern bereits von mir aus angeboten. Und die kommen gerne :jaMa:

      malenz wrote:

      Vor 20 Jahren könnte man umbuchen, Namen ändern wenn falsch geschrieben etc. Aber seit Ryanair wollen wir es ausschließlich billig
      Sorry, der Beitrag passt nur bedingt in diesen Thread
      Aber ist vollkommen korrekt!
      Diese besch.... Geiz ist geil Mentalität hat etwas gutes komplett zerstört :traen:

      pupsilienchen wrote:

      m Reisebüro werden doch auch nur 20 % (zumindest wenn mit Landleistung gebucht) fällig als Anzahlung (vermutlich je nach Anbieter) ...
      TUI mittlerweile bis 40 % Anzahlung

      Petterson wrote:

      ch denke, selbst wenn ich gestorben wäre, würde mir LH nicht den Flugpreis erstatten.
      Doch, das wäre zB ein Grund

      raigro wrote:

      Er sagt mir, dass er mich auf "Hold" stellt, was immer das auch bedeuten soll?
      Das nicht angetretene Flugticket verfällt nicht automatisch, sondern wird auf "hold" gestellt.
      Im Moment ( kann sich jederzeit ändern) bis 31.08.20
      Alf

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    • jkrt wrote:

      Hi,

      das die Fluggesellschaften nun lieber Gutscheine statt Erstattung geben wollen ist logisch. Gerecht finde ich das jedoch nicht, weil:
      Die Fluggesellschaften haben nun das volle Geld für den Flug, müssen aber vorerst keine Leistung erbringen und haben vorerst reduzierte Ausgaben, d.h. für den bezahlten Flug fallen nicht alle Kosten an, z.B:
      - Start- Landegebühren
      - Gebühren für Flugsicherung
      - Kerosin
      - Gehälter (das bezahlt schon die Allgemeinheit durch die Finanzierung von Kurzarbeit, was auch vollkommen ok ist.)

      Somit: ich sehe keinen rationalen Grund, warum nun die Kunden das volle Risiko für den bereits bezahlten Flug tragen sollen, d.h. das Risiko der Insolvenz der Fluggesellschaft = annähernd voller Verlust

      Man könnte ja mal auf eine Aufteilung des Risikos nachdenken:
      - Der Kunde bekommt die Hälfte des Tickets sofort erstattet
      - Die andere Hälfte bekommt er als Gutschein
      Bravo...ein ganz neuer Aspekt
    • Weiß eigentlich jemand was passiert, wenn man den Gutschein nimmt und der nächste Flug aber billiger ist? Kann ich den Gutschein dann so lange auf die nächsten Flüge anrechnen, bis das Geld aufgebraucht ist?
      Viele Grüße Elke
    • Und ich häng mich gleich an: Sind die Gutscheine personengebunden.

      Das heißt:

      - kann ich den Gutschein einfach weitergeben
      - und wenn ich einen Flug für 2 gebucht habe, krieg ich dann für jede Person einen Gutschein oder muss ich den für einen Flug für genau die 2 Personen verwenden?
      Juli 2020: Wanderwoche in der Ramsau (Steiermark), wenns denn geht
      September 2020: Eventuell (wenn USA nicht geht) nochmals Wandern in Gamlitz im September, wenns denn geht
      Oktober 2020: Guide in USA Südwest (mit Frau H.) (wenns denn geht)
      Jänner/Februar 2021: Vegas, Baby, wenns denn geht
      Mai 2021: Guide in Namibia (wenns denn geht)
    • wernerw wrote:

      Und ich häng mich gleich an: Sind die Gutscheine personengebunden.

      Das heißt:

      - kann ich den Gutschein einfach weitergeben
      - und wenn ich einen Flug für 2 gebucht habe, krieg ich dann für jede Person einen Gutschein oder muss ich den für einen Flug für genau die 2 Personen verwenden?
      Ich kann aus Erfahrung nur für die US Airlines sprechen. Da ist der Gutschein völlig ungebunden und offen, eben wie Bargeld nutzbar.
      Liebe Grüße, Betty

      "Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden." - Mark Twain

      Bettys Homepage
    • wernerw wrote:

      Und ich häng mich gleich an: Sind die Gutscheine personengebunden.

      Das heißt:

      - kann ich den Gutschein einfach weitergeben
      - und wenn ich einen Flug für 2 gebucht habe, krieg ich dann für jede Person einen Gutschein oder muss ich den für einen Flug für genau die 2 Personen verwenden?
      Bei KLM ist das so:

      You can redeem max. 2 vouchers per passenger and max. 3 vouchers per booking.
      • Voucher can be used by the owner of the voucher;
      • by passengers holding the same family name;
      • and by passengers travelling together with the original voucher owner, at the time the voucher is being redeemed.
      • The maximum value of a voucher is EUR 800. If the currency of the voucher is other than the currency in which the price of a ticket is published, the rate of exchange will be the bankers selling rate of KLM’s local bank. If, upon payment of a ticket, a balance amount on the voucher remains, a residual voucher shall be issued for that amount but the terms and conditions pertaining to the original voucher shall remain applicable.
      USALetsGo: 427 Galleries | 379 POI | 43 Info | 35 States | 24 Travelogs | 21 Cities | 6 Routes

      "Im Westen ist Amerika" (ISBN 978-3-347-05606-0); alle Infos: amerikaroman.de
    • Kennt sich jemand mit Reiserecht aus?

      - Wir haben unsere Pauschalreise die am 25. März hätte starten sollen am 07. März selbst storniert wegen einer schweren Erkrankung in der Familie. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht abzusehen, dass nur 2 Wochen später überhaupt keine Reisen mehr stattfinden
      - 60% Stornogebühren, die Rechnung vom Veranstalter kam auch noch am selben Tag
      - die Erkrankung ist durch unsere Reiserücktritt abgesichert, d.h. wir haben die Stornokosten dort eingereicht
      - die Versicherung verlangt nun einen Nachweis, dass die Stornogebühren nicht vom Veranstalter erstatten wurden. Erste Reaktion von mir beim Lesen des Briefes "Häh? Warum sollten die das tun? Schliesslich habe ich selbst storniert."
      - Ein Telefonat mit der Versicherung heute ergab: da der Veranstalter die Reise storniert hat, so dass diese auf keinen Fall hätte stattfinden können, muss der Veranstalter auch dann die Stornokosten ersetzen obwohl ich vorher selbst storniert habe. Deshalb will die Versicherung jetzt den Nachweis, damit wir nicht von zwei Seiten das Geld erstattet bekommen, logisch.

      Auch wenn ich jetzt keinen wirklichen Grund habe an der Aussage der Versicherung zu zweifeln, kann das jemand bestätigen? Kann ich das irgendwo nachlesen? Ja, ich weiss was google ist ;) Ich habe das natürlich bereits versucht, zu diesem konkreten Fall aber nichts gefunden.
      Grüße,
      Jochen
    • Erfahrungen habe ich damit nicht, aber in den AGB steht drin, die Versicherung greift nur, wenn kein anderer dafür zahlt. Das wird man natürlich gerne prüfen. Und daher würd ich einfach mal den Resieveranstalter bitten ein Statement abzugeben.
      Marc.
    • Das die Versicherung nur greift wenn kein anderer zahlt ist logisch, meine Frage ist ja ob der Veranstalter tatsächlich die Stornokosten erstatten muss.

      Skuromis wrote:

      .... daher würd ich einfach mal den Resieveranstalter bitten ein Statement abzugeben.

      Das habe ich natürlich bereits gemacht ;) In der aktuellen Situation vermute ich aber, dass ich da mehrere Wochen auf eine Antwort warten muss. Die Telefonhotline ist z.B. nicht erreichbar.
      Grüße,
      Jochen
    • jkrt wrote:

      In der aktuellen Situation vermute ich aber, dass ich da mehrere Wochen auf eine Antwort warten muss. Die Telefonhotline ist z.B. nicht erreichbar.
      Das glaub ich gern.

      jkrt wrote:

      meine Frage ist ja ob der Veranstalter tatsächlich die Stornokosten erstatten muss.
      Ja, war mir schon klar, aber wenn er es nicht tut, dann bekommst Du doch das Geld von der Versicherung, oder nicht?
      Also ich kann mir das ehrlich gesagt auch nicht so ganz vorstellen, aber mein rechtsempfinden ist da wohl sehr naiv. :nw:
      Marc.
    • Skuromis wrote:


      Ja, war mir schon klar, aber wenn er es nicht tut, dann bekommst Du doch das Geld von der Versicherung, oder nicht?
      Abzüglich 20% Selbstbehalt, was ca. 700,- entspricht. Somit wäre mir das Geld vom Veranstalter deutlich lieber ;)
      Grüße,
      Jochen
    • Der Versicherungsfall, nämlich das Storno wegen eines bei der Reiserücktrittsversicherung versicherten Anlasses, ist ja schon vor Corona eingetreten. Daher ganz klar ein Leistungsfall der Reiserücktrittsversicherung.
      Dass sich Veranstalter und Versicherer aber irgendwie gegenseitig absichern möchten, damit es nicht zu einem Verstoß vom Bereicherungsverbot kommt, kann ich schon nachvollziehen.

      jkrt wrote:

      Abzüglich 20% Selbstbehalt, was ca. 700,- entspricht. Somit wäre mir das Geld vom Veranstalter deutlich lieber
      :rolleyes:
      Liebe Grüße
      Silke

      Westernlady's World

      Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt. (Honoré de Balzac)
    • Westernlady wrote:

      Der Versicherungsfall, nämlich das Storno wegen eines bei der Reiserücktrittsversicherung versicherten Anlasses, ist ja schon vor Corona eingetreten. Daher ganz klar ein Leistungsfall der Reiserücktrittsversicherung.

      Ja, das war auch mein erster Gedanke, laut der Versicherung ist aber genau das wohl doch nicht so klar.
      Grüße,
      Jochen
    • Westernlady wrote:

      Der Versicherungsfall, nämlich das Storno wegen eines bei der Reiserücktrittsversicherung versicherten Anlasses, ist ja schon vor Corona eingetreten. Daher ganz klar ein Leistungsfall der Reiserücktrittsversicherung.
      Der Schadensfall, also die Krankheit, war doch glasklar zu dem vorherigen Zeitpunkt.
      Und die AGBs des Veranstalters waren, speziell zu dem Zeitpunkt, relevant.
      Es wird zwar offen darüber gesprochen was ist wenn....zB der Veranstalter dann stornieren muss, aber das wird wohl die Justiz beschäftigen und Jahre dauern.
      Ich würde auf den Zeitpunkt der Stornierung beharren und der Versicherung eine Frist setzen.
      Alf

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