Indian Summer im Indianerland - Ostkanada 2013

  • dann wäre es auch DIE Rösti gewesen ;)


    Aha, da kann ich dann wohl punkten, wenn ich mal wieder in der Schweiz bin und sowas sage. :D Wieder eine Bildungslücke geschlossen. ;;NiCKi;:


    Aber sagt mal, warum? Ist das dann so wie bei den Waterfalls. Die sind ja auch immer in der Mehrzahl obwohl es nur einer ist. :nw:

  • Aber sagt mal, warum? Ist das dann so wie bei den Waterfalls. Die sind ja auch immer in der Mehrzahl obwohl es nur einer ist. :nw:


    Das ist ja nicht Mehrzahl.....die Rösti ist schlichtweg weiblich und kommt als Kurzform von Kartoffelrösti. Mehr zur Rösti oder eben Rööschti, wie wir Schweizer sie liebevoll nennen, gibt es hier *klick*

    • Official Post

    Warum benennen die ihre Städte dann nach englischen Orten?


    - weil es eine englische Kolonie ist
    - weil England Schottland 1745 vernichtend bei Cullodon geschlagen hat und danach die Schotten verhungern lies, einsperrte oder in die Kolonien deportierte
    Möglich.


    Jedenfalls verliesen zwar bereits 1622 die ersten Siedler Schottland, dennoch gab es bis zur Gründung von Halifax 1749 keine erwähnenswerte größere Siedlung.
    Bis 1755 waren es katholische und franz. Akadier, danach wurden sie gewaltsam vertrieben, weil sie der Krone nicht die Treue schwören wollten. Dann folgten rund 8000 Siedlern aus den Neuenglandstaaten den Ruf des damaligen Gouverneurs und nach dem Ende des Unabhängigkeitskrieges kamen weitere 16000 Loyalisten.
    Die Hochlandschotten hingegen immigrierten nach Cap Breton, das 1763 zu Nova Scotia kam.


    Fazit: die meisten Siedler waren ehr englischer Abstammung.

  • In der Tat. Nun jedenfalls war Deine Perspektive/Bildkomposition besser.

    :schaem: :jaMa: Dankeschön!


    Pulswärmer und ähnliches


    Ähnliches? ;;MfRbSmil#


    ;haha_



    Zitat von »Raven« Sehr pittoresk, aber halt nicht bei diesem Mistwetter.
    Nein, auf keinen Fall. Wenn ich da an meinen Besuch denke.

    Ja doch. :rolleyes:


    Und noch unheimlicher finde ich, dass genau dort an der Küste auch viele Überlebende und Tote der Titanic an Land gebracht wurden. Das war ja auch nicht so weit weg.

    Sehr viele andere Möglichkeiten hätte es da ja auch nicht gegeben. :nw:


    Zitat von »Raven« während Missjöh sich mit dem netten Mädel am Infotresen unterhält.
    :EEK: Aha.

    Wieso :EEK: ? Ist doch nix Schlimmes dabei. :nw:


    Doch nicht etwa auch im Plattenladen?

    Nö, den gab's da ja schon nicht mehr.


    Zitat von »Juniper« Dann hat man ja wieder kein Auto um dort rumzufahren.
    Warum nicht? Das nimmst mit auf die Fähre.

    Ich glaube, Anja meinte die Option mit dem Flugzeug. ;;NiCKi;:


    Och Mist....so eine tolle Landschaft und dann so ein sch.... Wetter.

    Ja, was meinst du, wie wir uns darüber geärgert haben... :(


    Der Leuchtturm ist wirklich schön, schade nur, dass du das Bild mit dem Anker im Vordergrund nicht vor der Busladung gemacht hast

    An dem kamen wir zuerst gar nicht vorbei, deshalb fiel er mir erst beim Rückweg ins Auge. Naja, beim nächsten Mal weiß ich's. :gg:


    Wenn ich richtig gelesen habe, dann wars das jetzt mit Regen, oder?

    ;;NiCKi;: ;;NiCKi;: ;;NiCKi;: ::;;FeL4;


    Wäre es eine Rösti von Schweizern gewesen, dann wäre es auch DIE Rösti gewesen

    Aha, wieder was gelernt. :!!


    Bei strahlendem Sonnenschein ist bald etwas schön, aber ich finde da hat das Wetter grad so richtig dazu gepaßt.
    Leuchtturm und Sonnenschein geht ja gar nicht.

    ;:ba:;


    Man kann's ja mal versuchen

    Aber nicht mit uns. :neinnein:


    :gg:



    Inzwischen wirst Du ja bestimmt alle Spieler wieder kennen, oder?

    Nein, leider nicht - als wir nach Montreal zurückkamen, waren die alle auf einem Auswärtstrip. :rolleyes:



    Ist das eigentlich normal, dass das da immer so viel regnet? Dann will ich da nicht hin. Da ist mir dann doch der Südwesten lieber, da regnet es eher selten.

    Nein, Betty, das war definitiv nicht normal, da hatten wir einfach nur unheimlich viel Pech. Irgendwie sind wir der Schlechtwetterfront gefolgt oder sie uns. :( Natürlich regnet's dort häufiger als im Südwesten, aber vor dieser Reise hatte ich nie mehr als ein, zwei Tage schlechtes Wetter am Stück.


    Dabei sind deine Fotos immer noch so wunderschön, es fehlt halt nur das Himmelblau dazu.

    Dankeschön! =) Ab jetzt wird's blau, versprochen. ;;NiCKi;:


    Okay, das Wetter war jetzt alles andere als schön, aber ehrlich gesagt gefällt mir der Tag von den Locations her bis jetzt am Besten

    Wäre halt mit schönem Wetter noch besser gewesen. ;) Und wir hätten noch einige Locations in der Ecke gewußt, die auch klasse sind, aber bei strömendem Regen hat das natürlich keinen Sinn. :rolleyes:


    Mit Sonne wäre es natürlich noch schöner gewesen. Aber ihr habt das Beste daraus gemacht.

    Blieb uns auch nichts anderes übrig. ;)


    Wir kennen nur das Puff Aber das würde jetzt Claudias Reisebericht sprengen, genauer darauf einzugehen

    ;_CoHo_;


    Jedenfalls verliesen zwar bereits 1622 die ersten Siedler Schottland, dennoch gab es bis zur Gründung von Halifax 1749 keine erwähnenswerte größere Siedlung.
    Bis 1755 waren es katholische und franz. Akadier, danach wurden sie gewaltsam vertrieben, weil sie der Krone nicht die Treue schwören wollten. Dann folgten rund 8000 Siedlern aus den Neuenglandstaaten den Ruf des damaligen Gouverneurs und nach dem Ende des Unabhängigkeitskrieges kamen weitere 16000 Loyalisten.
    Die Hochlandschotten hingegen immigrierten nach Cap Breton, das 1763 zu Nova Scotia kam.

    Super erklärt, danke Ulrich! :clab:

  • :wut1: :wut1: Ich will Sonne. :wut1: :wut1:


    Das ist ja wirklich langsam deprimierend und so richtig nutzt ihr das schlechte Wetter ja auch nicht aus, wie langweilig. Nur Besichtigungen im Regen zu vermelden. Aber das sollte ich vermutlich gar nicht schreiben. :schweg;
    Ok, dann eben so: Wenn es nicht geregnet hätte, dann hätte das ein super Tag werden können. Auch so fand ich das eine oder andere Stimmungsfoto ganz toll, aber im Urlaub kann man ja wirklich auf so ein Wetter verzichten.
    Ich wüsste ja schon Alternativen, aber darüber kann ich leider auch nichts mehr schreiben. :gg:


    Deswegen schicke ich dir jetzt ein wenig :songelb: :songelb: und hoffe, dass es nun endlich wieder besser wird.

  • Ich will Sonne.

    Ich auch. :wut1: :wut1: :wut1:


    Das ist ja wirklich langsam deprimierend und so richtig nutzt ihr das schlechte Wetter ja auch nicht aus, wie langweilig. Nur Besichtigungen im Regen zu vermelden. .

    Das mit dem Päuschen im Auto in Lunenburg hast du wohl überlesen... ;,cOOlMan;: :gg:



    Ok, dann eben so: Wenn es nicht geregnet hätte, dann hätte das ein super Tag werden können. Auch so fand ich das eine oder andere Stimmungsfoto ganz toll, aber im Urlaub kann man ja wirklich auf so ein Wetter verzichten.

    Ja, manche Bilder sehen mit dem vielen Grau auch nicht sooo schlecht aus, aber wenn wenigstens hin und wieder die Sonne durchgekommen wäre... :rolleyes:



    Ich wüsste ja schon Alternativen, aber darüber kann ich leider auch nichts mehr schreiben.

    Wieso denn? Du darfst hier doch alles schreiben, was du willst! ;;NiCKi;:



    Deswegen schicke ich dir jetzt ein wenig :songelb: :songelb: und hoffe, dass es nun endlich wieder besser wird.

    ;;NiCKi;: Ab jetzt kein Tröpfchen Regen mehr, versprochen. :SCHAU:

  • Tag 15 – 2. Oktober


    Milton – Annapolis Royal


    Kejimkuji’jk – Little Fairies




    Heute müßt ihr tapfer sein, denn es gibt seeeeeehr viele Bilder. :lls:


    Bei wunderbarer Ruhe schlafen wir sehr gut bis acht. Ups, fast verschlafen – aber das haben wir natürlich einkalkuliert :gg: , denn wie gesagt, Frühstück gibt’s eh erst ab halb neun.


    Ein vorsichtiger Blick zum Fenster raus zeigt uns Erfreuliches: Sonne und blauer Himmel! ::;;FeL4; Nach dem Mistwetter gestern, das bis in die Nacht hinein anhielt, hätte ich das nicht gedacht.


    Beim Frühstück leistet uns ein auf den ersten Blick erzkonservatives, dann aber überraschend liberales älteres Paar aus Arkansas Gesellschaft, das unverhohlen über die Tea Party vom Leder zieht und heftig gegen Fracking und ähnliche Umweltsünden wettert. Martin, die eine Hälfte des Besitzerpaars, schließt sich da gleich an und schimpft kräftig über den Ölsandabbau in Alberta, der mindestens genauso schlimme Folgen hat. Trotzdem schmeckt uns das Frühstück, das aus Obst, Joghurt und Eier Benedict besteht, ausgezeichnet. ;:HmmH__


    Bei herrlichem Sonnenschein und immerhin schon 15° (im Laufe des Tages wird sich das noch auf knapp 25° steigern) fahren wir gegen halb zehn los. Eigentlich dauert die Fahrt in unser heutiges Ziel, den Kejimkujik National Park (von den Locals einfach Keji genannt, das spart Zeit ;) ), eine knappe Stunde, aber wir brauchen fast zwei – nicht weil wir in einen Stau geraten, sondern weil die Landschaft mit den Herbstfarben hier so unglaublich schön ist. Immer wieder stoßen wir auf herrlichen Fleckchen mit bunten Bäumen, Flüssen und kleinen Seen, da muß man doch einfach anhalten und genießen. ;;ebeiL_,











    Ein Forumsmitglied hat hier sogar eine eigene Straße… :EEK:



    Gegen viertel nach elf erreichen wir den Eingang vom Nationalpark. Hier ist man auf mein Kommen offensichtlich gar nicht vorbereitet. ;,cOOlMan;:



    Im Visitor Center bezahlen wir unseren Eintritt (5,80$ pro Kopf), plaudern ein wenig mit der netten Rangerin, die heute wegen der tollen Herbstfarben auch fast zu spät zur Arbeit gekommen wäre, und schauen uns die kleine, aber feine Ausstellung an.



    Noch schnell ein paar bunte Bäume beim Parkplatz geknipst…



    …und schon stiefeln wir los auf den ersten Trail, Mersey Meadows. Der ist sehr kurz und führt erstmal durch den Wald, ehe er mit ein paar Aussichtsplattformen an einer mit Rotahorn gesäumten Flußaue (ja, wir sind hier im Auenland! ;) ) des Mersey River endet.




    Hier begegnet uns eine von vielen Libellen, die hier im Park herumschwirren, und die läßt sich auch ganz geduldig fotografieren.



    Den zweiten Trail, den zu den Mill Falls, nehmen wir auch gleich in Angriff. Zuerst bietet er wunderbare Ausblicke auf den Mersey River, der hier noch ganz ruhig und harmlos ist.






    Ein Stück weiter ändert sich das. Die Mill Falls sind zwar nicht hoch, aber doch ganz schön turbulent. Nicht umsonst hängen hier ein paar Rettungsringe 2011 ist trotzdem in der Nähe der Fälle ein Mann ertrunken, nachdem die Strömung wegen starker Regenfälle deutlich heftiger war als normal.








    Nachdem wir nach den Fällen noch ein wenig weiter gelaufen sind, kehren wir dann doch wieder um und machen uns auf den Rückweg zum Auto, denn wir haben ja noch einiges vor. Als nächstes fahren wir auf der Parkstraße ein paar Aussichtspunkte ab, die herrliche Blicke auf den Fluß bieten. Bei einem davon ziehen wir uns auch schnell um, denn mittlerweile ist es warm genug für T-Shirts, leichte Hosen und Sandalen. Auch hier sind die Herbstfarben einfach wunderschön; wir können uns gar nicht sattsehen – im Gegensatz zu einem älteren Mann aus Nürnberg, mit dem wir kurz ins Gespräch kommen und der sich beschwert, das wäre doch alles noch nicht sooo toll und er warte noch auf den Peak… :pipa:








    Nach diversen Stops erreichen wir den Abzweig Richtung Big Dam, wo uns eine ziemlich holprige ungeteerte Stichstraße mit vielen Pfützen zum Parkplatz für den Flowing Waters Trail führt. Der ist erstmal richtig schön…





    …aber nach ein paar hundert Metern ist für uns an einer riesigen tiefen Pfütze Schluß. Das Wasser ist eiskalt, und in einem seltenen Anfall von Vernunft sieht sogar Missjöh ein, daß es für ihn nach der gerade überstandenen Erkältung nicht so ideal wäre, da durchzulaufen.



    Also kehren wir um und fahren wieder Richtung Hauptstraße, müssen aber nochmal anhalten, weil wir kurz davor auf drei ältere Leute stoßen, die am Straßenrand sitzen und sehr beschäftigt wirken. Wie sich herausstellt, sind das Volunteers, die Babyschildkröten mit winzigen Antennen versehen, damit man sie besser überwachen kann. Die sind nämlich in dieser Gegend sehr selten und stark gefährdet – von den ca. 250 Kleinen, die jedes Jahr geboren werden, schafft es gerade mal 1% zu überleben! :(



    Nachdem wir uns mit den drei netten Leutchen noch eine Weile unterhalten haben, fahren wir mit vielen Stops weiter…





    …zum nächsten Trail, Rogers Brook. Der führt erstmal durch einen verwunschenen Wald, in dem wir schon nach ein paar Schritten die Moskitos verwünschen, denn die fressen einen fast auf, sobald man nur einen Augenblick lang stehenbleibt. :wut1: :wut1: :wut1:



    Doch der Trail ist die Mühe wert, denn obwohl er teilweise auch ein wenig unter Wasser steht (allerdings nicht so schlimm wie der letzte), sind die Farben hier auch wunderschön.






    Am Ende versuche ich mich auch mal an einem „Aquarell“… ;)




    Das nächste Ziel heißt Jake’s Landing. Hier kann man Kanus und Kajaks ausleihen und damit herumpaddeln. Wir widerstehen tapfer der Versuchung, denn erstens haben wir dann doch nicht sooo viel Zeit, und zweitens haben wir das eh schon mal gemacht. So bummeln wir nur ein bißchen herum und bewundern – ihr habt’s wahrscheinlich schon erraten – die herrlichen Herbstfarben. ;;ebeiL_,





    Ein Stück weiter gibt es einen Aussichtsturm, der aber für eine wirklich gute Aussicht viel zu niedrig ist. :nw:



    Naja, auch nicht schlimm. Bei all den schönen Dingen, die wir heute schon sehen durften, kann man das ganz schnell abhaken, und so fahren wir weiter zum Kejimkujik Lake und bewundern den von zwei netten, aber auch nicht so ganz umwerfenden Stränden aus.





    Es gäbe sogar Petroglyphs hier, aber leider kann man die nur im Rahmen einer geführten Tour sehen, und die finden nur im Sommer statt. Im Wald gibt's immerhin das Gerüst eines Mi’kmaq-Wigwams zu bewundern.



    Jetzt haben wir aber so ziemlich alles gesehen, was wir sehen wollten, und es geht eh schon gegen vier Uhr, deshalb machen wir uns auf den Rückweg. Entlang der Parkstraße werden wir aber nochmal aufgehalten, weil sich da eine kleine Weißwedelhirschfamilie – eine Mama mit zwei sehr hungrigen Halbstarken – zum spätnachmittäglichen Picknick eingefunden hat.



    Kurz vor dem Parkausgang fliegt dann als Krönung des Ganzen noch ein Bald Eagle über uns drüber, leider zu schnell, um ihn zu fotografieren. Auch nicht schlimm; heute dürfte ich dank der vielen schönen Fotomotive eh fast einen neuen Rekord aufgestellt haben. Eigentlich wollen wir ja zügig gen Norden weiterfahren, aber ein paarmal müssen wir dann doch wieder stehenbleiben, denn auch hier gibt’s entlang der Straße herrliche Farben.



    Immerhin erreichen wir gegen fünf Annapolis Royal, das wir uns als nächsten Übernachtungsort auserkoren haben. Die kleine Stadt liegt malerisch am Annapolis River, der hier in die Bay of Fundy mündet.



    Schon 1605 wurde auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses das Fort Port Royal erbaut, damals die erste Siedlung, die von Samuel de Champlain in Kanada gegründet wurde. Nachdem die Briten es einige Jahre später niederbrannten, wechselte man ans andere Ufer und gründete dort eine neue Siedlung, die ein paarmal zwischen Briten und Franzosen hin und her ging. 1710 ergriffen die Briten endgültig davon Besitz und benannten es zu Ehren von Queen Anne in Annapolis Royal um. ;;TeACH;;


    Für uns ist das alles erstmal gar nicht so wichtig, denn in erster Linie geht’s jetzt um ein Nachtquartier. Die ersten drei B&Bs, in denen wir’s versuchen, sind leider Fehlschläge – zwei haben nichts mehr frei, und im dritten, Bailey House, will uns die reichlich hochnäsige Tussi 135$ plus Steuern für ein Minizimmer mit Blick auf den „idyllischen“ Backyard abknöpfen. :pipa: Nee, dann schauen wir lieber weiter.


    Das vierte, empfohlen von dem netten Mädel im ersten, in den wir gefragt haben, ist dafür ein Volltreffer. Es nennt sich Bread & Roses Country Inn, liegt in einer ruhigen Seitenstraße und verfügt über sehr schöne Zimmer. Wir haben die Wahl zwischen zweien, einem einfacheren und einem superschönen mit Himmelbett, und weil das auch nur 10$ mehr kostet, entscheiden wir uns dafür. Missjöh mault zwar wieder mal, von wegen das wäre ja ein „Prinzessinnenzimmer“ und so, aber ich überzeuge ihn mit dem Vorschlag, er solle sich dann halt vorstellen, er sei der edle Prinz, der die entführte Prinzessin aus ihrem Turmzimmer befreien muß. Manchmal muß man Männer halt zu ihrem Glück zwingen. ;,cOOlMan;: Natürlich wird diese tolle Unterkunft ausgiebig fotografisch dokumentiert, einschließlich das kleine Holztreppchen neben dem Bett, das man auch braucht, um hochzukommen. Ja, auch Leute, die größer sind als ich. ;;NiCKi;:


    Weil’s mittlerweile etwas frischer geworden ist, ziehen wir uns um und laufen dann nochmal los zu einem kleinen Bummel durch das wirklich sehr hübsche Städtchen.







    Auch Fort Anne, das Anfang des 18. Jahrhunderts entstand, schauen wir uns etwas genauer an. Heute ist das eine National Historic Site.






    Wie man sieht, bereitet man sich hier schon auf Halloween vor.



    Nachdem wir noch kurz einen alten Friedhof und eine hübsche Kirche bewundert haben, die im Abendlicht leuchten…




    …wollen wir uns eigentlich schon auf die Suche nach Futter begeben, aber dann beschließen wir, doch schnell nochmal in die Ecke zu laufen, wo man einen wunderbaren Blick auf das Annapolis Basin hat. Das erweist sich als kluge Entscheidung, denn wir kriegen einen recht ansehnlichen Sonnenuntergang geboten, bei dem dann sogar mein zweiter Reserveakku (allerdings ein no name-Teil, das nicht mehr viel leistet) den Geist aufgibt. Puh, so viel wie heute habe ich offenbar noch nie fotografiert! :EEK:




    Den krönenden Abschluß dieses wunderbaren Tages bildet ein leckeres Abendessen im Garrison House. ;:HmmH__ Gegen zehn geht’s dann in das herrlich bequeme Bett – mit Aussicht auf schöne Träume und tolles Wetter am morgigen Tag.





    gefahrene km: 140


    Unterkunft: Bread & Roses Country Inn – Preis: 124$ – wunderschöne Unterkunft mit tollen Zimmern, nicht ganz billig, aber für Annapolis Royal verhältnismäßig günstig, leckeres Frühstück







    Wort des Tages: Kejimkujik ist eine leicht vereinfachte Version des Begriffs Kejimkuji’jk, der manchmal mit „kleine Feen“ oder ähnlichem übersetzt wird. Feen gibt’s allerdings in der Mythologie der Mi’kmaq nicht, dafür aber Wesen, die den Gnomen oder Elfen aus der Folklore anderer Völker nicht unähnlich sind. Für die Mi’kmaq sind es kleine Wesen, die den Menschen meistens wohlgesonnen sind. Paßt ja irgendwie zu den hübschen Libellen, die uns heute öfter über den Weg geflogen sind.




    ;arr: Hier geht's ohne Geschnatter zum nächsten Tag

  • Ein vorsichtiger Blick zum Fenster raus zeigt uns Erfreuliches: Sonne und blauer Himmel!

    Na endlich ;ws108; Ihr musstet ja echt lange drauf warten.


    Heute müßt ihr tapfer sein, denn es gibt seeeeeehr viele Bilder.

    Immer her damit, auch wenn's zum zitieren ein bisschen anstrendeng wird - ich liebe viele Bilder ::;;FeL4;


    aber ich überzeuge ihn mit dem Vorschlag, er solle sich dann halt vorstellen, er sei der edle Prinz, der die entführte Prinzessin aus ihrem Turmzimmer befreien muß.

    ;haha_



    Die Fotos mit den herrlichen Bäumen sind einfach toll - eines schöner als das andere. ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;; Nicht umsonst ist der Herbst meine aller-allerliebste Jahreszeit. :gg: . Da können wir uns bestimmt noch auf viele bunte Baumfotos freuen, oder? ;ws108;

    • Official Post

    Huch wie schade, kein Regen heute. :schreck:













    :lls:;)


    Wurd auch mal Zeit-


    im Gegensatz zu einem älteren Mann aus Nürnberg, mit dem wir kurz ins Gespräch kommen und der sich beschwert, das wäre doch alles noch nicht sooo toll und er warte noch auf den Peak…


    Nun so ganz unrecht hat das Würstchen aus Nürnberg auch nicht.
    Obwohl heute der beste Tag war, da war es teilweise schon sehr bunt, so bunt, was ich bei Indian Summer erwarte: Bunt ohne Grün.


    Ein genialer Tag.
    Ich hätte auch das Himmelbett genommen. ;,cOOlMan;:

  • Booooaaaah, der Tag ist bis jetzt mein absoluter Favorit.

    Meiner auch. :gg: Das war definitiv einer der schönsten Tage auf der ganzen Reise, wenn nicht sogar der schönste. ;;NiCKi;:


    Die Fotos mit den herrlichen Bäumen sind einfach toll - eines schöner als das andere. Nicht umsonst ist der Herbst meine aller-allerliebste Jahreszeit. . Da können wir uns bestimmt noch auf viele bunte Baumfotos freuen, oder?

    ;;NiCKi;: Wobei auch noch Tage kommen, wo's nicht so bunt war. Ist halt je nach Gegend ganz verschieden.


    Huch wie schade, kein Regen heute.

    :;StWe:;


    ;)


    Wurd auch mal Zeit-

    Aber echt. X(


    Nun so ganz unrecht hat das Würstchen aus Nürnberg auch nicht.
    Obwohl heute der beste Tag war, da war es teilweise schon sehr bunt, so bunt, was ich bei Indian Summer erwarte: Bunt ohne Grün.

    :neinnein: Ein bißchen Grün muß da auch dabei sein. Sobald alles bunt ist, hat die Hälfte der Bäume ja schon das Laub abgeworfen.


    Ein genialer Tag.
    Ich hätte auch das Himmelbett genommen.

    :gg:

    • Official Post

    Ein bißchen Grün muß da auch dabei sein


    Ein bischen ja, aber nicht so.



    und das dem oben folgende Bild auch entspricht nun nicht meiner Vorstellung von Indian Summer. :nw:

  • Endlich wird's bunter, wobei ich den Nürnberger auch verstehen kann, denn von Peak waren die Bäume wirklich noch entfernt und mir geht's wie Ulrich, unter Indian Summer stell ich mir mehr vor.
    Aber klasse das ihr endlich die Sonne genießen konntet und die Wanderungen sehen auch schön idyllisch aus.
    Das Bett wäre mir allerdings auch too much


    Gruß
    Eva

  • Zitat von »betty80«
    Zitat von »Raven« Sehr pittoresk, aber halt nicht bei diesem Mistwetter.
    Nein, auf keinen Fall. Wenn ich da an meinen Besuch denke.


    Ja doch. :rolleyes:


    :lls: Sorry, aber ich fand es da so schön und war so glücklich, dass ich gutes Wetter hatte.


    Zitat von »betty80«
    Doch nicht etwa auch im Plattenladen?


    Nö, den gab's da ja schon nicht mehr.


    :EEK: Da schon nicht? Mann, das ist jetzt aber langsam wirklich deprimierend.


    Nein, Betty, das war definitiv nicht normal, da hatten wir einfach nur unheimlich viel Pech.


    ;;NiCKi;: Glaube ich auch. Und ihr seid doch im Nordwesten gewesen. Würde mal sagen, dass es dort noch mehr regnet. Aber am Meer kann das ja immer mal passieren. War aber auch ein komischer Herbst wettertechnisch. Alf hatte doch auch so viel Regen und der war in 4C und ich die Tornados.


    Sonne und blauer Himmel! ::;;FeL4; Nach dem Mistwetter gestern, das bis in die Nacht hinein anhielt, hätte ich das nicht gedacht.


    :EEK: Huch, ihr hattet ja fast das gleiche Wetter wie ich an dem Tag.


    Hier ist man auf mein Kommen offensichtlich gar nicht vorbereitet. ;,cOOlMan;:


    :MG: :MG: :MG: Die haben wohl gedacht, dass gegen das Regendurchweichte Land nicht mal du ankommst. Und offensichtlich hats ja gestimmt, denn ich habe nichts von größeren Feuern dort gehört. ;) :MG:


    des Mersey River endet.


    :EEK: Die waren jetzt aber wirklich unkreativ. :MG:


    mit dem wir kurz ins Gespräch kommen und der sich beschwert, das wäre doch alles noch nicht sooo toll und er warte noch auf den Peak… :pipa:


    Das ist die Sorte Deutscher, die ich unterwegs sehr ungern treffe. Die finden doch immer irgendwas, dass ihnen nicht passt. :nw: Als ob der Peak jedes Jahr genau am selben Tag ist.


    in dem wir schon nach ein paar Schritten die Moskitos verwünschen, denn die fressen einen fast auf, sobald man nur einen Augenblick lang stehenbleibt. :wut1: :wut1: :wut1:


    :EEK: Ihr seid doch ganz woanders gewesen. Ich hatte das gleiche Problem einen Tag früher.


    aber ich überzeuge ihn mit dem Vorschlag, er solle sich dann halt vorstellen, er sei der edle Prinz, der die entführte Prinzessin aus ihrem Turmzimmer befreien muß.


    :!! Gut gemacht.


    Manchmal muß man Männer halt zu ihrem Glück zwingen. :gg:


    ;;NiCKi;: Wie Recht du hast. :MG:


    124$ – wunderschöne Unterkunft mit tollen Zimmern, nicht ganz billig, aber für Annapolis Royal verhältnismäßig günstig, leckeres Frühstück


    Das würde ich auch sofort buchen. ich liebe 4 Poster. In Natchez habe ich das schon ein paar Mal gemacht. ;;NiCKi;:

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