Geschichten, Fabeln und Legenden der Ureinwohner

  • Moin,
    was in üblichen Reiseführern ehr am Rande abgehandelt wird, sind die Sagen und Legenden die sich um einige Orte ranken. Ich möchte die hier mal gerne sammeln.
    Es gibt so nette Sagen, wie der Lake Tahoe oder die Rillen im Devilstower endstanden sind, aber das trifft sicherlich auch auf andere Orte zu.


    Index
    Die Entstehung des Crater Lakes in Oregon


    So entstand El Capitan, Yosemite


    Die lebenden Geisterbären


    Legends of America Unglaubliche Menge an Infos für Historiker und Nostalgiker.


    So entstanden Half Dome, North Dome und Basket Dome


    So entstand der Lake Tahoe


    Shiprock


    So entstand der Devils Tower


    Pag-Osah "Healing Waters", nannten es die Ute Indianer, die Hot Springs in Pagosa Springs.


    Sammlung von Märchen und Sagen

  • Prima Idee.


    Ich fange mal an mit einer der vielen Legenden über den Shiprock in NM:



    Vor langer Zeit lebten die Diné (die Vorfahren der Navajo) noch in einer ganz anderen Gegend. Dort wurden sie von ihren Feinden stark bedrängt. Eines Abends beteten ihre Medizinmänner für ihre Rettung und wurden von den Göttern erhört. Aus dem Boden erhob sich ein riesiger Vogel und flog das ganze Volk auf seinen Schwingen in eine sichere Gegend, wo er zu dem Berg wurde, auf dem sie von nun an lebten (Tsé Bit' A'í - Berg mit Flügeln). Dort lebeten sie eine ganze Weile zufrieden und sicher und verließen den schützenden Berg nur, um ihre Felder in der Ebene zu bestellen. Eines Tages, als die Männer auf den Feldern im Tal waren, kam ein riesiges Geweitter auf, ein Blitzschlag zerstörte den einzigen Weg, der vom Berg hinab führte und hinterließ nur glatte steile Klippen. Da die Frauen, Kinder und Alten auf dem Berg keine Nahrung hatten, verhungerten sie dort und ihre Seelen leben heute noch auf dem Berg.


    Dies ist auch der Grund, warum der Shiprock von niemandem bestiegen werden darf.

  • Die Felsformationen gegenüber der Crater Lake Lodge wecken Fantasien, wie etwa Llao Rock, ein wuchtiger Felsen östlich des Nordeingangs, der als erstarrter Lavafluß halb in den See ragt.
    Die Indianer sagen, es sei der Geist des Crater-Lake-Gottes Llao (sprich: Lah-oh) im Gestein, sein Kopf sei Wizard Island. Sein Gegenspieler, der Oberwelt-Gott Skell, ist in Skell Head, einem Vorsprung auf der Ostseite, verewigt.



    Die Entstehung des Crater Lake in Oregon:


    Es gab eine Zeit, da stieg Skell, der Gott des Himmels und der Erde, oft auf die Welt herab, um sich mit den Menschen zu unterhalten.
    Er wählte dazu den Berg Llao-Yaina, den ihr Mount Mazama nennt.
    Unter diesem Berg aber lebte der Gott der Unterwelt, Llao. Auch Llao liebte es, die Welt zu besuchen. Dazu schlüpfte er durch eine Höhle aus dem Inneren seines Berges nach oben, stieg auf den Gipfel, und sein Kopf berührte die Sterne.


    Eines Tages erblickte Llao bei einem seiner Besuche Loha, die Tochter des Häuptlings, und er verliebte sich in sie. Sie aber wies ihn zurück, weil er so hässlich war und aus der Unterwelt kam.
    Da wurde Llao wütend und stieß feurige Flüche aus.
    Erschreckt baten die Klamath-Indianer Skell um Hilfe. Skell stieg vom Himmel hinab, und die beiden Götter kämpften miteinander unter Donnergetöse.
    Sie ließen die Erde erzittern, bewarfen sich mit heißem, rotglühendem Gestein.
    Die Erde versank in tiefer, schrecklicher Dunkelheit. Es regnete brennende Asche.
    Alle Geister mischten sich in den Kampf ein, und die Menschen waren voller Entsetzen.
    Der Kampf tobte immer heftiger.
    Um die wilden Vulkangeister zu besänftigen, opferten sich schließlich zwei Medizinmänner: Gemeinsam stürzten sie sich hinab in den Schlund des Berges.
    Das beeindruckte Skell, den Gott des Himmels und der Erde, zutiefst, und er kämpfte erbitterter denn zuvor.
    Endlich trieb Skell Llao in die Unterwelt zurück. Mit einem Hieb zertrümmerte er den Berg über dem Kopf seines Gegners und versperrte ihm den Weg zurück. Llao war gefangen unter dem Gipfel des Mount Mazama.
    Und um dem düsteren Ort wieder Frieden und Ruhe zu schenken, füllte Skell ihn mit wunderbarem, blauem Wasser.


    Skell Head



    Quelle und weitere Infos.



    Für mich sehr faszinierend.

  • Lake Tahoe, dessen Wassermenge ausreichen würde ganz CA 14 Inches hoch mit Wasser zu bedecken, wurde von den Washoe Indianer "Großes Wasser" genannt. Ihre Legende besagt, das der Lake Tahoe entstand als ein Böser Geist einen unschuldigen Krieger verfolgte. Um den Krieger zu helfen gab der Große Geist ihm einen Ast mit Blättern, jedes Blatt erzeugt einen kleinen Teich, wenn man es auf den Boden wirft und der Böse Geist muß ihn umrunden. Aber während der Verfolgungsjagd läßt der Krieger aus lauter Furcht den ganzen Ast zu Boden fallen - und erzeugte den Lake Tahoe.

  • Die Indianer nannten ihn Mateo Tepee und meinten Grizzlybärenhütte und es gibt mehrere Legenden hinsichtlich seines Ursprunges. Den Kiowas nach zufolge, die einmal angeblich in diesem Gebiet gewohnt haben, zeltete ihr Stamm einmal an einem Strom, wo es viele Bären gab. Eines Tages spielten sieben kleine Mädchen in einiger Entfernung zum Dorfe und wurden von einigen Bären gejagt. Die Mädchen liefen zum Dorf und als die Bären drohten, sie zu fangen, sprangen sie auf einen niedrigen Stein, ungefähr drei Füße hoch. Einer von ihnen betete zum Stein "Fels, hab Erbarmen, Fels, rette uns." Der Stein hörte sie und fing an, empor zu wachsen, schob die Kinder aus Reichweite der Bären höher und höher. Als die Bären ihnen nachsprangen, kratzten sie den Stein, brachen ihre Klauen und fielen zurück auf dem Boden. Der Stein wuchs weiter, schob die Kinder aufwärts in den Himmel, während die Bären
    ihnen nach sprangen. Die Kinder sind immer noch im Himmel, sieben kleinen Sternen in einer Gruppe, die Plejaden. Der Legende zufolge sind die Spuren der Klauen der Bären an der Seite des Felsens zu sehen.



    Die Cheyenne-Version des Ursprunges des Turmes ist etwas anders. Ihrer Legende zufolge gab es sieben Brüder. Als die Frau des ältesten Bruders hinaus ging, ihr Tipi zu reparieren, verschleppte sie ein großer Bär zu seiner Höhle. Ihr Mann betrauerte ihren Verlust. Der jüngste der Brüder war ein Medizinmann und hatte große Macht. Er wies dem Ältesten an, einen Bogen und vier stumpfe Pfeile zu machen. Zwei Pfeile hatten, rot gemalt zu werden und mit Adlerfedern zu versehen; die anderen zwei sollen schwarz gemalt werden und mit Bussardfedern versehen. Der jüngste Bruder nahm dann den Bogen und kleine Pfeile, sagte den älteren Brüder sie sollten ihre Köcher mit Pfeilen füllen, und sie alle gingen dem großen Bären nach. Beim Eingang der Höhle, sagte der jüngerer Bruder zu den anderen sie sollten sich hinzusetzen und Warten. Er verwandelte sich dann in einen Wiesel und grub ein großes Loch in die Höhle des Bären. Als er hinein kroch, fand er den Bären mit dem Kopf auf dem Schoß der Frau liegend vor. Er ließ den Bären einschlafen und verwandelte sich in einen Indianer zurück. Er kroch zurück zum Eingang wo die sechs Brüder auf ihn warteten. Dann schloß er das Loch. Nachdem die Indianer weg gelaufen waren, erwachte der Bär. Er folgte ihnen mit allen anderen Bären, von denen er der Anführer war.


    Die Indianer kamen schließlich zu der Stelle, wo der Devils Tower jetzt steht. Der Jüngste trug immer einen kleinen Stein in seiner Hand. Er trug seinen sechs Brüdern und der Frau auf, ihre Augen zu schließen und sang ein Lied. Als er geendet hatte, war der Stein gewachsen. Er sang vier Male und als er aufgehört hatte zu singen, war der Stein so hoch, wie er heute ist. Als die Bären den Turm erreichten, töteten die Brüder all die Bären, außer ihren Anführer, der fortfuhr, gegen den Stein zu springen. Seine Klauen machten die Furchen, die heute auf dem Fels sind. Der jüngste Bruder schoß dann zwei schwarze Pfeile und einen roten Pfeil ohne Wirkung. Sein letzter Pfeil tötete den Bären. Der jüngste Bruder machte dann ein Geräusch wie ein Adler. Vier Adler kamen. Sie hielten sich an den Beinen der Adler fest und wurden zum Boden getragen.


    Mir gefällt Variante 1 besser. :gg:

  • Quote

    Original von rehsde
    Da hast du ja wieder was nettes ausgegraben. Mal sehen, ob wir das Castle nächsten Sommer schaffen.


    Dann pass aber auf, dass Du die Öffnungszeiten nicht übersiehst...wir standen nämlich vor verschlossenen Türen!! :wut1: :ohje:



    Toni, interessante Geschichte...!

  • Die Entstehung des El Capitan



    Ich kann doch Silke nichts abschlagen. =)


    Den El Capitan im Yosemite National Park nennt niemand El Capitan, sondern nur "El Cap".




    Aber sein ursprünglicher, indianischer Name ist Tutokanula. Das englische Wort dafür ist "inchworm"


    Hintergrund für diesen Namen ist eine alte indianische Sage:


    Eines Tages strolchten zwei Bärenjunge herum und entfernten sich von ihrer Mutter. Sie ruhten sich auf einem Stein neben dem Merced River aus und fielen schließlich in den Schlaf. Während sie schliefen wuchs der Stein und wuchs immer weiter bis fast in den Himmel und die Bärenjungen waren auf dem Felsen gefangen. Sie riefen kläglich um Hilfe und ihre Mutter hörte dies und eilte heran, aber die armen Bärchen waren so weit oben, dass ihre Mutter nicht herankam. Die Bärin versuchte, hinaufzuklettern, aber der Fels war zu hoch und zu steil und die Bärenmutter konnte lediglich am Felsen kratzen (daher die Furchen im Fels), aber sie kam nicht hoch.


    Durch all das das Jammern und Wehklagen wurde die Tiere des Waldes auf die mißliche Situation aufmerksam und alle boten ihre Hilfe an und versuchten die armen Bärenjungen zu retten. Sie alle versuchten, hochzuklettern und die beiden herunterzuholen. Aber keiner, nicht der Wolf, nicht der Fuchs, nicht der Berglöwe, nicht der der Coyote, und auch nicht der Luchs konnten die Spitze erreichen. Schließlich, die Bärin und ihre Jungen verzweifelten schon, kam ein klitzekleiner inchworm namens Tutokanula angekrochen und bot seine Hilfe an. Die anderen Waldtiere lachten ihn natürlich aus doch Tutokanula kletterte langsam aber sicher den Fels hinauf. Schließlich erreichte er die Spitze und rettete die beiden Bärenjungen. Und seitdem trägt dieser so gewaltige Fels den Namen eines so winzigen Tierchens.

  • Die Sage von Tis-sa-ack oder die Entstehung von Half Dome, North Dome und Basket Dome


    Im Half Dome kann man ein Gesicht erkennen.




    Hier noch einmal ein Bildausschnitt.





    Klar, dass es zur Entstehung eine Sage gibt.


    Tis-sa-ack, die in einem weit entfernten Land lebte, reiste mit ihrem Mann zum Ah-wah-nee Tal (=Yosemite Valley). Die beiden hatten die hohen Berge überquert und trugen schweres Gepäck mit sich. Sie waren müde und erschöpft von ihrer langen Reise. Sie waren auch sehr durstig und beeilten sich, das Tal zu erreichen um aus den klaren Flüssen und Seen trinken zu können. Als sie Ah-wei-ya (Mirror Lake) erreichten, ließ sich Tis-sa-ack, die ihrem Mann vorausgeeilt war, zum Trinken nieder. Wieder und immer wieder füllte sie einen Korb mit Wasser und leerte ihn aus und als ihr Mann ankam, hatte sie das ganze Wasser getrunken und der See war leer. Als er bemerkte, dass sie das ganze Wasser getrunken hatte, wurde er sehr zornig und - die Sitten seines Stammes vergessend - schlug er sie heftig. Tis-sa-ack aber rannte weg, er rannte ihr hinterher und fuhr fort sie zu schlagen, so dass sie ihren Babykorb mit ihrem Säugling niederlegte. Als ihr Mann immer noch nicht aufhörte, sie zu schlagen, drehte sie sich um und warf ihren (dritten!) mit Gepäck beladenen Korb nach ihm. (Ihr seht, die Geschichte enthält sehr viele Körbe.)


    Der Große Geist selbst, überaus schockiert über dieses Verhalten seiner Kinder, wurde sehr zornig und verwandelte sie zu Granit. Tis-sa-ack wurde zum majestätischen Berg, der nun Half Dome heißt und an der Felswand des Half Dome kann man bis heute ihr Gesicht sehen mit den Tränen, die wegen ihres Schmerzes und ihrer Demütigung an ihren Wangen herunterlaufen. Ihr Mann wurde in den North Dome verwandelt und der Korb, den Tis-sa-ack in ihrem Zorn auf ihn geschleudert hatte, wurde zum Basket Dome. Der Korb mit dem Säugling, den sie weggeworfen hatte, wurde zu den Royal Arches. So sind die alle noch heute zu sehen.

  • hi guys


    hier eine wahre "Kurzgeschichte", die der Indianer Joe Saenz (hat u.a. in "The Missing" mit Tommy Lee Jones und Cate Blanchett mitgespielt) uns auf der Apache Spirit Ranch erzählt hat.
    Joe ist als outfitter tätig und bietet "wilderness trails" etc in New Mexico an.


    Als er wieder einmal mit einem Begleiter unterwegs war, um neue Trails zu erkunden, hatte er einen wunderbaren Platz zum Campen entdeckt.
    "Hier können wir die Pferde anbinden und dort bei den Felsen unsere Zelte aufschlagen."
    Die beiden machten sich also hintereinander auf den Weg zu den Felsen. Plötzlich blieb Joe mitten im Schritt wie eingefroren stehen und sein Begleiter "bumpte" natürlich in ihn hinen.
    Zwischen den Beinen von Joe war eine aufgerollte Klapperschlange.... ! Und als er sich langsam in den Felsen umblickte, sah er überall "rattlers" welche sich in der Sonne wärmten.


    Ganz leise sagte er zu seinem Begleiter: Überall sind Klapperschlangen. Gehe ganz langsam rückwärts zurück. Nichts passierte, Er wiederholte die Aufforderung. Nichts passierte. Also hat er mit dem Ellbogen vorsichtig nach hinten ausgeschlagen und endlich konnte er sich langsam rückwärts zurückziehen.
    Als sie wieder in sicherer Entfernung bei den Pferden waren, hat Joe seinen Begleiter gefragt:
    Warum bist Du nicht zurückgeganen, als ich es Dir sagte? - Du hast nichts solches gesagt! - Doch, ich sagte Dir, Du solltest langsam zurückgehen, es hätte Schlangen hier. - Nein, alles was Du gesagt hast. war: aiaiaiaiaiaiaiaiaiaiai :gg:


    Ende gut - alles gut


    cu
    Mike

  • hi guys


    wie wir von Jesus, einem Chiricahua Apachen erfuhren, töten sie keine Schlangen. Es gibt auch sehr viele Legenden/Mythen um sie und v.a. um Klapperschlangen.
    Folgende Geschichte wurde uns von ihm erzählt (freie Übersetzung von mir):


    Ein junges Indianermädchen und ein junger Indianerkrieger waren wahnsinnig verliebt und sie haben auch geheiratet. Nach der Hochzet haben sie ihr gemeinsames Zelt ein Stück weg von den anderen aufgeschlagen und waren glücklich miteinander.
    Nach einiger Zeit aber war der Mann nicht mehr zufrieden mit seiner Ehefrau und er hat sie fortgeschickt, heim zu den Eltern. Einige Zeit lang hat er sich auch richtig wohlgefühlt und er konnte tun und lassen, was er wollte.
    Dann aber fühlte er sich doch einsam, alleine und vermisste seine Frau. Also ging er zurück und wartete am Dorfrand, bis sein Schwiegervater auftauchte. Dieser fragte ihn, was er wolle. "Ich möchte meine Frau zurückhaben". Der Vater ging zu seinem Zelt und kam an den Dorfrand zurück. "Meine Tochter will hier bleiben".
    Nach ein paar Wochen dasselbe. Warten am Dorfrand, Vater fragt Tochter, Absage.


    Schlussendlich hat der Krieger seinem Schwiegervater gefragt: Ich liebe meine Frau. Was muss ich tun, um das zu beweisen? Und der Vater antwortete. "Gehe zu den Höhlen in den Felsen. In der grössten davon wohnt eine alte Schlange: der König der Klapperschlangen. Setze Dich vor die Höhle und warte, bis der König herauskommt. Dann schaut euch tief in die Augen und schlussendlich wickle Dir die Schlange um die Brust und komme hierher zurück. Wenn Deine Zunge die Wahrheit spricht und Dein Herz rein ist, wird Dir nichts passieren.


    Und der Mann tat, wie ihm befohlen. Er ging zu den Felshöhlen und setzte sich vor der grössten auf den Boden und wartete. Es dauerte nicht lange, und eine grosse Diamantklapperschlange kroch heraus, rollte sich vor dem Indianer zusammen und richtete sich auf. Der Mann fing an zu schwitzen und zu zittern. Die Schlage wiegte sich langsam hin und her und züngelte und die beiden schauten sich in die Augen.
    Als die Schlange nicht angriff oder ihn beissen wollte, fasste der Indianer Mut, ergriff die Schlange und wickelte sie sich um seinen nackten Körper und schloss sein Hemd. Dann ging er zurück zum Dorf. Dort begrüsste ihn der Vater mit seiner Tochten und fragten ihn, ob er seinen Auftrag erfüllt hätte. Wortlos öffnete der Mann sein Hemd und zeigte die Schlange, die sich immer noch friedlich um die Brust des Indianers geschlungen hatte.
    Nun endlich ging die Frau mit ihrem Ehemann in ihr gemeinsames Wigmam zurück und dort lebten sie glücklich......


    eine schöne Geschichte, obwohl ich doch vor Schlangen ja Angst habe (und zum Glück keine in der Natur gesehen habe....)


    c u
    Mike

  • Tolle Idee, Ulrich! :app:


    Ich hätte da noch was von der Rainbow Bridge anzubieten. Hat der Stadionsprecher Alleinunterhalter auf der Bootstour erzählt.


    Zwei Jungen machten sich einen Spaß daraus, Eidechsen den Schwanz abzureißen. Einmal aber gerieten sie an die Falsche - anstatt daß der Schwanz abfiel, wurde die Eidechse größer und größer und jagte sie schließlich regelrecht. Im Davonlaufen beteten die Jungen zu den Göttern und flehten sie an, ihnen zu helfen. Dafür würden sie auch nie wieder Eidechsen quälen. Die Götter hatten Mitleid und schickten ihnen einen Regenbogen, der zu Stein wurde und über den sie fliehen konnten. Die Eidechse, die ihnen folgte, wurde ebenfalls zu Stein. Wieder in Sicherheit, hielten die Jungen sich tatsächlich daran und taten nie wieder einer Eidechse etwas zuleide.


    Die zu Stein gewordene Rieseneidechse kann man auch heute noch sehen:


  • Sehr schön.
    Legenden und Mythen sind etwas, was wohl alle Völker dieser Welt gemeinsam haben. Alle diese Überlieferung haben oft sehr ähnliche Inhalte, obwohl diese Menschen sich nie begegnet sind. Eben doch eine Welt!


    Die Schlange ist ein Tier, dass in vielen Mythen vorkommt und wohl auf allen Erdteilen fasziniert und bewundert wird.



    Joe

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