Patagonien 2020 - Eine Reise an's Ende der Welt

  • Donnerstag, 06.02.2020: Von Lago Posadas nach Las Horquetas


    Nach drei faulen Tagen am Stück rafft sich Andreas heute mal wieder zum frühen Laufen auf, ich genieße dagegen noch ein wenig die gemütliche Bettwärme.


    Um 8:00 Uhr gibt es Frühstück im Salon, danach checken wir aus und zahlen unsere Rechnung.


    Hier in Argentinien ist Cash offenbar sehr gerne gesehen - am liebsten in USD. Wir sind darauf eingestellt und haben entsprechende Bargeldvorräte dabei. Das Rückgeld lassen wir uns in ARS geben, damit wir zumindest ein paar dieser „Flöhe“ in der Tasche haben - man weiß ja nie...


    Bevor wir zum nächsten langen Fahrtag aufbrechen, steht direkt vor dem Ortsausgang noch ein bisschen Bewegung an.


    Wir laufen auf dem Sendero Cerro de los Indios eine kleine Runde durch die trockene Pampa, kommen dabei vorbei an Felsen in bunten Farben, an den Überresten einer alten Ranch und müssen sogar unerwartet einen kleinen Bach überqueren, der alles im näheren Umfeld satt grün färbt.


    Tiere sind außer vereinzelt ein paar Vögeln unterwegs kaum zu sehen, nur vereinzelte Kuhfladen und Knochenfunde deuten darauf hin, dass es hier tatsächlich welche gibt.










    Nach reichlich zwei Stunden haben wir unsere Runde beendet und fahren gegen 11:15 Uhr los.


    Wir nehmen die nächsten 70 Kilometer Schotter in Angriff und hoffen auf bessere Straßen, wenn wir auf die Ruta 40 stoßen.


    Die Strecke ist ziemlich unspektakulär:



    Am abwechslungsreichsten sind noch ein paar Ruinen unterwegs ...




    ... die hübschen Wattebällchen am Himmel...



    ... und eine seltene Begegnung mit einem Albino Guanako, was vor uns über die Straße läuft.




    Kurz vor Ende der einsamen Schotterstraße sehen wir einen Pickup am Straßenrand stehen, der uns vor einer Weile überholt hat - offenbar zu schnell für die Straßenverhältnisse, denn jetzt hat er einen geplatzten Reifen.


    Der Fahrer sieht ein wenig ratlos aus und wir halten an - vielleicht braucht er ja Hilfe.


    Und die braucht er in der Tat. Das erste Problem: Er hat angeblich keinen Wagenheber. Kein Ding, er kann unseren haben. Das zweite Problem: Er weiß nicht, wie er das Ersatzrad vom Unterboden seines Pickups abbekommen soll. Ich habe davon keine Ahnung, Andreas versteht kein Wort Spanisch und der Argentinier - der natürlich kein Wort Englisch spricht - scheint auch nicht besonders technisch versiert zu sein.


    Irgendwann kommen wir jedoch auf die glorreiche Idee, mal im Handbuch nachzuschauen. Das hat er zum Glück dabei und mit Hilfe der hübschen Bilder darin und meinen wenigen Spanisch-Brocken können die beiden Männer sukzessive ein Problem nach dem anderen lösen.




    So finden sie denn nach mehreren Fehlversuchen die richtige Position, um den Wagenheber anzusetzen, bekommen das Ersatzrad von der sichernden Metallkette gelöst und irgendwann auch das zerfledderte Rad herunter.


    Irgendwie alles recht kompliziert bei dem Pickup - das war bei unserer Susi deutlich einfacher. Es zieht sich, aber nach einer geschlagenen Stunde ist das Werk vollbracht.


    Der Argentinier ist mega happy, bedankt sich überschwänglich und küsst uns fünf Minuten lang ab


    Wir freuen uns, dass wir ihm helfen konnten - in einer ähnlichen Situation an so einer einsamen Straße wären wir ja auch total glücklich über jegliche Hilfe.


    In Bajo Caracoles stoßen wir auf die Ruta 40. Hier gibt es eine Tankstelle, an der wir unsere Reserven wieder auffüllen wollen.


    Auf den ersten Blick wirkt alles wie ausgestorben - die Anzeige an den Zapfsäulen ist tot und es ist weit und breit niemand zu sehen. Aber schließlich machen wir doch einen Tankwart ausfindig, der uns für unsere restlichen ARS etwas Benzin einfüllt.



    In USD hätten wir volltanken können, aber der Wechselkurs, den er uns anbietet, ist so unverschämt schlecht, dass wir dankend verzichten und stattdessen unsere letzten "Flöhe" investieren.


    Direkt neben der Tankstelle gibt es ein paar Imbissstände und wir holen uns als Wegzehrung zwei Burger, die extrem lecker aussehen und genauso schmecken.




    Mittlerweile hat der Wind ziemlich aufgefrischt, sodass es richtig kühl ist und uns beim Burger essen die Finger zittern.


    Ab hier wird die Strecke dann extrem eintönig. Wir fahren kilometerlang stur geradeaus durch eine kahle und ebene Landschaft und machen einfach nur Meter auf Asphalt.


    Dabei müssen wir immer wieder unvermittelt Schlaglöchern ausweichen, die teilweise so groß wie eine ganze Fahrbahnseite sind. Ziemlich gefährlich eigentlich, da die Straße - u.A. durch ein explizites Tempolimit von 110 - zum schnellen Fahren verleitet.


    Irgendwann ist dann endlich die Estancia La Angostura ausgeschildert. Wir zweigen von der Ruta 40 ab und fahren durch ein Tal mit einer grünen Flussauen-Landschaft bis zu unserer heutigen Unterkunft.




    Gegen 17:30 Uhr kommen wir auf der Farm an und lernen Maria und ihre Familie kennen, die dieses kleine Paradies in der Pampa betreiben.



    20.000 Hektar Land, 400 Rinder, über 1000 Schafe, ein paar Pferde, Hunde und diverses Federvieh gilt es hier zu versorgen und in den Wintermonaten noch nebenbei Gäste zu betreuen. Respekt!


    Wir beziehen unser Zimmer, springen unter die Dusche und machen es uns dann im großen Gemeinschaftsraum gemütlich. Es gibt hier sogar Internet - das hatten wir eigentlich überhaupt nicht erwartet, aber man geht halt mit der Zeit...






    Um 19:30 Uhr gibt es Abendessen in der Estancia, für das wir uns beim Check-In angemeldet haben. Es gibt außer der eigenen Kühlbox aber auch nicht wirklich Alternativen hier.


    Und es war definitiv die richtige Entscheidung. Wir sitzen mit einer Schweizer Familie mit zwei Kindern zusammen am großen Tisch und tauschen Reiseerfahrungen aus. Sie kommen gerade aus El Chaltén und schwärmen uns vor, wie toll es dort gewesen ist. Offenbar gibt es in der Region gerade ein absolut untypisches Wetterhoch, das noch ein paar Tage anhalten soll.


    Das lässt unsere Herzen höher schlagen - morgen kommen wir!!!


    Das Essen ist sehr gut und super reichlich. Es gibt solide Hausmannskost: Salat, Kaninchen, Auberginen und rote Beete als Vorspeise, Lamm mit Kartoffeln und Karotten als Hauptgang und als Nachtisch eine ähnliche Creme Caramel wie gestern.


    Dazu leckeren Rotwein und angeregte Gespräche und es wird recht spät, bis wir in unsere Kojen hüpfen.



    Gefahrene Kilometer: 266 Strecke
    Wetter:
    Übernachtung: Estancia La Angostura
    Wanderung: Sendero Cerro de los Indios

  • Hallo Elke,


    die Aufgabenverteilung ist bei uns genau wie bei euch: die Planung ist zu 100% mein Anteil, während ER am Steuer sitzt und sich überraschen läßt :D


    Das mit dem Riss in der Scheibe klingt ja allerdings nicht so toll... Was hättet ihr denn gemacht, wenn der sich über die ganze Scheibe ausgebreitet hätte und keine Werkstatt in der Nähe gewesen wäre?


    Vielen Dank für die Infos und das Foto zur Wanderung zu den Rio Blanco Cascadas: Ich glaube, ich traue mir das doch noch zu, obwohl ich deutlich älter bin als du, aber wenn man sich wo festhalten kann, dann geht es meistens noch. Ich bin jedenfalls wild entschlossen, es nächstes Mal zu versuchen...


    Pisco Sour oder Calafate Sour - mein absolutes Lieblingsgetränk, es gibt für mich einfach nichts Köstlicheres! =)


    Jetzt aber weiter mit der Lektüre, ich bin immer noch auf Aufholjagd:
    Zur Fährfahrt: Wir kennen mittlerweile beide Strecken. Angesichts der frühen Stunde habt ihr mit der Route außen rum sicher die bessere Alternative gewählt.


    Die Wanderungen im Pumalin fanden auch wir wunderschön. Ganz besonders hatte es mir übrigens die Piste durch den Park mit den riesigen Rhabarber-Pflanzen rechts und links angetan. Tolle Fotos mal wieder!


    Die Posada Kahuel hatte mich auch gereizt, sie hat ja sehr gute Bewertungen. Aber sie war für unsere Termine ausgebucht.


    Zum Erdrutsch bei Villa Santa Lucia: Bei unserer 1. Reise Anfang 2018 war das Unglück gerade erst geschehen. Damaliger Stand: 11 Tote und 15 Vermißte. Die ganze Region sah unglaublich verwüstet aus.


    Die rafting-Tour und dann noch eine Wanderung - ihr zwei seid ja wirklich supersportlich, da könnte man neidisch werden ;-) Jedenfalls ein perfekter Tag!


    War ja klar, daß wir uns in Puyuhuapi wieder begegnen würden ;) - nämlich im Mi Sur. Es gefiel uns genauso gut wie euch, gemütlich und schmackhaftes Essen.


    Schade, daß ihr den Ventisquero Colgante nicht in seiner ganzen Pracht sehen konntet, aber das gehört zu Urlaubszielen wie Patagonien nun einmal dazu: man kann nicht immer Glück mit dem Wetter haben... Wobei ihr bisher eigentlich fast nur schönes Wetter hattet!


    Das letzte Foto am 2. Abend in Puyuhuapi mit den bunten Holzhäuschen gefällt mir besonders gut, es gibt die idyllische Atmosphäre in dem hübschen kleinen Örtchen meines Erachtens sehr gut wieder.


    Zum Riesen-Rhabarber: Einmal trafen wir auf einer Wanderung ein junges chilenisches Paar, das sich gerade einen Nalca-Stängel schälte und in handliche Häppchen schnitt, von denen wir dann auch welche angeboten bekamen. Sie stippten sie in etwas Salz - das Ganze war für meinen Gaumen recht gewöhnungsbedürftig. Aber die Pflanzen sehen wirklich toll aus, zumal sie übermannshoch werden.


    Was die Wanderung zum Bosque Encantado betrifft, so kann ich dich trösten: die war zu eurer (und unserer) Zeit schon seit längerem gesperrt. Auch wir waren sehr enttäuscht, suchten sogar eine Weile nach dem trailhead, um wenigstens ein Stückchen (verbotenerweise) in den verzauberten Wald hineinzuwandern, aber der war nicht zu finden. Alles total zugewachsen...


    Liebe Grüße
    Savannah

  • Wir laufen auf dem Sendero Cerro de los Indios eine kleine Runde durch die trockene Pampa, kommen dabei vorbei an Felsen in bunten Farben, an den Überresten einer alten Ranch und müssen sogar unerwartet einen kleinen Bach überqueren, der alles im näheren Umfeld satt grün färbt.

    Schöne bunte Felsen, tolle Landschaft :!!

    Irgendwann kommen wir jedoch auf die glorreiche Idee, mal im Handbuch nachzuschauen.

    ;haha_:la1;:la1;;haha_ da wäre ich gerne Mäuschen gewesen ;haha_

    und mit Hilfe der hübschen Bilder darin und meinen wenigen Spanisch-Brocken können die beiden Männer sukzessive ein Problem nach dem anderen lösen.

    Ich schmeiß mich weg :gg::gg::gg:

    Der Argentinier ist mega happy, bedankt sich überschwänglich und küsst uns fünf Minuten lang ab

    Da ist dann das südländische Temperament mit dem Knaben durchgegangen ;haha_

    uf den ersten Blick wirkt alles wie ausgestorben - die Anzeige an den Zapfsäulen ist tot und es ist weit und breit niemand zu sehen. Aber schließlich machen wir doch einen Tankwart ausfindig, der uns für unsere restlichen ARS etwas Benzin einfüllt.

    Schön bunt sind die Tanksäulen :gg:

    Dabei müssen wir immer wieder unvermittelt Schlaglöchern ausweichen, die teilweise so groß wie eine ganze Fahrbahnseite sind. Ziemlich gefährlich eigentlich, da die Straße - u.A. durch ein explizites Tempolimit von 110 - zum schnellen Fahren verleitet.

    Gift für eure Frontscheibe :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

  • die Aufgabenverteilung ist bei uns genau wie bei euch: die Planung ist zu 100% mein Anteil, während ER am Steuer sitzt und sich überraschen läßt

    Haha, das habe ich schon von vielen so gehört - da muss uns Frauen wohl im Blut liegen ;haha_

    Das mit dem Riss in der Scheibe klingt ja allerdings nicht so toll... Was hättet ihr denn gemacht, wenn der sich über die ganze Scheibe ausgebreitet hätte und keine Werkstatt in der Nähe gewesen wäre?

    Also in Argentinien wäre es echt schwierig geworden. Der Herr Grüner von Seelmann hatte mir geschrieben, dass sie versuchen, unsere Scheibe noch zu tauschen, dass das aber nur in Chile ginge und nicht Argentinien, weil es dort keine Originalen Suzuki Scheiben gäbe. Zum Glück kamen dann aber für uns viele Tage wo wir fast nicht mehr Auto gefahren sind - so haben wir in den 5 Tagen El Chalten und 3 Tagen El Calafate unser Auto so gut wie gar nicht bewegt. Das war eine gute Erholungsphase für unsere Susi. Ich hab Dir mal noch ein Bild angehängt - so sah der Riss an dem Tag aus, als wir nach Argentinien gefahren sind.

    Vielen Dank für die Infos und das Foto zur Wanderung zu den Rio Blanco Cascadas: Ich glaube, ich traue mir das doch noch zu, obwohl ich deutlich älter bin als du, aber wenn man sich wo festhalten kann, dann geht es meistens noch. Ich bin jedenfalls wild entschlossen, es nächstes Mal zu versuchen...

    Das schaffst Du ganz bestimmt und die Wanderung war echt toll. Die lohnt sich wirklich und bis auf das letzte Stück ist sie auch ganz easy zu laufen.
    Der Startpunkt ist vielleicht ein bisschen schwierig zu finden, weil der Weg nicht offiziell ausgeschildert ist - er geht ja am Anfang über ein Privatgrundstück.
    Ich habe aber die GPX Tracks zu unseren Trails immer am Ende jeder Tagesetappe angehängt - da kannst Du sie Dir bei Bedarf runterladen.

    Zur Fährfahrt: Wir kennen mittlerweile beide Strecken. Angesichts der frühen Stunde habt ihr mit der Route außen rum sicher die bessere Alternative gewählt.

    Wegen der Lichtverhältnisse?
    Das hatte ich auch schon überlegt, ob es schlussendlich vielleicht doch gut so war, wie es ungewollt gekommen ist?
    Die spätere Tour wäre erst gegen Mittag gestartet und die wollten wir auf keinen Fall nehmen, weil wir dann für den Pumalin Park überhaupt keine Zeit mehr gehabt hätten und der war uns schon wichtig.

    Die Posada Kahuel hatte mich auch gereizt, sie hat ja sehr gute Bewertungen. Aber sie war für unsere Termine ausgebucht.

    Ja, dort war es echt nett - die Häuschen mitten im Regenwald haben uns gut gefallen.
    Und die Alternative in Chaitén fanden wir nicht so aufregend - der Ort gibt ja nicht wirklich viel her.

    Zum Erdrutsch bei Villa Santa Lucia: Bei unserer 1. Reise Anfang 2018 war das Unglück gerade erst geschehen. Damaliger Stand: 11 Tote und 15 Vermißte. Die ganze Region sah unglaublich verwüstet aus.

    Das muss echt schlimm gewesen sein damals.
    Wir haben in einem der Häuser, was mittlerweile als eine Art Museum hergerichtet worden ist, viele Bilder gesehen.
    Und dann kam ja dieses Jahr gleich nochmal ein Erdrutsch hinterher. Die Leute dort hat es ordentlich gebeutelt.

    Die rafting-Tour und dann noch eine Wanderung - ihr zwei seid ja wirklich supersportlich, da könnte man neidisch werden ;-) Jedenfalls ein perfekter Tag!

    Ja, der Tag war echt toll. Wart Ihr auch auf dem Piedra del Aquila? Die Aussicht von da ist phänomenal.
    Wir hatten natürlich auch ein Super Wetter an dem Tag.

    War ja klar, daß wir uns in Puyuhuapi wieder begegnen würden - nämlich im Mi Sur. Es gefiel uns genauso gut wie euch, gemütlich und schmackhaftes Essen.

    Dort waren wir ja gleich zweimal zum Essen - echt gemütlich. Die Atmosphäre hat uns super gefallen-

    Schade, daß ihr den Ventisquero Colgante nicht in seiner ganzen Pracht sehen konntet, aber das gehört zu Urlaubszielen wie Patagonien nun einmal dazu: man kann nicht immer Glück mit dem Wetter haben... Wobei ihr bisher eigentlich fast nur schönes Wetter hattet!

    Ja, mit dem Wetter hatten wir wirklich ein Riesen Glück. Okay, es gab einen total verregneten Tag, den haben wir abgehakt.
    Aber überall dort, wo es uns wirklich wichtig war, hatten wir absolutes Traumwetter. Insbesondere in El Chalten, was ja als nächstes kommt auf unserer Reise, wurden wir vom Wetterglück regelrecht verfolgt ;)

    Was die Wanderung zum Bosque Encantado betrifft, so kann ich dich trösten: die war zu eurer (und unserer) Zeit schon seit längerem gesperrt. Auch wir waren sehr enttäuscht, suchten sogar eine Weile nach dem trailhead, um wenigstens ein Stückchen (verbotenerweise) in den verzauberten Wald hineinzuwandern, aber der war nicht zu finden. Alles total zugewachsen...

    Na das tröstet mich jetzt ein bisschen.
    Ich wusste zwar, dass der Bosque Encantado prinzipiell gesperrt war. Ich hatte aber im Vorfeld der Reise bei Conaf hier gelesen, dass die ersten 850 Meter des Trails wieder offen sind und der restliche Weg bis zum 15. Februar wieder eröffnet werden sollte. Das wäre für uns natürlich zwei Wochen zu spät gewesen, aber ich hatte wenigstens auf das erste Stück gehofft und mit ein bisschen Glück vielleicht doch auf den ganzen Trail. Aber nachdem was Du schreibst und unserer anderweitigen Erfahrungen mit zugewachsenen Wegen unterwegs, haben wir dann doch gar nicht allzuviel verpasst.

  • Schöne bunte Felsen, tolle Landschaft

    Das war wirklich hübsch dort - die Pampa ist gar nicht öde, wie man immer denkt, gell?

    da wäre ich gerne Mäuschen gewesen

    Das war wirklich lustig, wie wir in Teamarbeit diesen blöden Reifen gewechselt haben ;haha_

    Da ist dann das südländische Temperament mit dem Knaben durchgegangen

    Aber echt - Temperament haben die Jungs!!!

    Gift für eure Frontscheibe

    Ja leider - unsere Schotterstraßen-Fahrten wurden zu regelrechten Zitterpartien...

  • Ich wusste zwar, dass der Bosque Encantado prinzipiell gesperrt war. Ich hatte aber im Vorfeld der Reise bei Conaf hier gelesen, dass die ersten 850 Meter des Trails wieder offen sind und der restliche Weg bis zum 15. Februar wieder eröffnet werden sollte. Das wäre für uns natürlich zwei Wochen zu spät gewesen, aber ich hatte wenigstens auf das erste Stück gehofft und mit ein bisschen Glück vielleicht doch auf den ganzen Trail. Aber nachdem was Du schreibst und unserer anderweitigen Erfahrungen mit zugewachsenen Wegen unterwegs, haben wir dann doch gar nicht allzuviel verpasst.


    Wir waren am 21.2. am Bosque Encantado, und da war die Situation so wie von mir beschrieben. Die Auskunft der Conaf stimmte einfach nicht! Wir wollten es auch nicht glauben, obwohl der Chef der Posada Queulat uns schon jede Hoffnung geraubt hatte, und der muß es ja wissen. Er sagte uns, daß der sendero äußerst schwierig zu finden sei und daß die Conaf die Brücke ganz am Eingang weggenommen habe. Der Augenschein überzeugte uns dann: wir suchten wirklich lange, aber es war einfach unmöglich, auch nur den Anfang des trails zu finden, geschweige denn, weiter reinzuwandern.Alles undurchdringliche Wildnis.

  • In genau so einem umgebauten alten Bus haben wir auch mal Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Ich fand dieses "Café" höchst originell, und der Kuchen sah genauso aus wie eurer, obwohl unser Bus in Chaiten stand.


    Die Reifenpanne ging ja glimpflich ab, obwohl sie an einem Sonntag passierte. Aber ihr hattet Glück im Unglück, und außerdem noch großes Glück mit dem Wetter! Das war nach dem gestrigen total verregneten Tag nicht unbedingt zu erwarten.


    16 km und 1100 Höhenmeter - jetzt weiß ich, warum wir diese Wanderung ausgelassen haben ;) Aber ich bin dir dankbar, daß ihr sie gemacht habt, denn die Bilder vom Mirador Laguna aus -der dramatische Blick auf die Felswand mit Gletscher und als Kontrast das unwahrscheinliche Türkis des Sees- sind einfach toll!


    Schöne morgendliche Bilder von eurem Zimmer in Villa Cerro Castillo aus - besonders das erste finde ich super! Überhaupt gefiel mir in Patagonien ein malerischer Wolkenhimmel, vor allem, wenn so spektakulär beleuchtet wie auf diesem Foto, oft besser als ein 'nur' blauer Himmel. Der kann langweilig sein...


    Also diese Erdrutsche sind gar nicht so selten in Chile, wir haben selber einen erlebt, sogar ganz in eurer Nähe (nahe Rio Tranquilo). Aber was den Erdrutsch zwischen Santa Lucia und Futaleufu betrifft, so hattet ihr wirklich ein Riesenglück! Andernfalls hättet ihr eure gesamte weitere Route total umgestalten müssen, das wäre ja der Wahnsinn gewesen. Aber - es kann passieren dort unten...


    Der unwahrscheinlich blaue See mit Regenbogen - ein super schönes Foto! (Höchstens noch getoppt vom nächsten mit der Lady davor :D )


    Wir haben die Marmorhöhlen mit einem der kleinen Motorboote besucht, und ich beneidete schon damals die Kajakfahrer, nun aber noch mehr, nachdem ich deine Bilder gesehen habe. Ihr hattet offenbar deutlich mehr Zeit als wir, und ihr konntet euch wohl auch noch tiefer ins Innere dieser wundervollen Gebilde hineinwagen.
    Ob wir nächstes Mal vielleicht auch eine Kajaktour riskieren sollten? Ich habe allerdings Angst vor den oft ganz plötzlich auftretenden heftigen Winden auf dem Lago General Carrera, die können sehr gefährlich sein...


    Wunderschöne Fotos, auch von der weiteren Strecke am See entlang!


    Wow, das Häuschen in Cochrane ist aber wirklich cool. Sehr spendabel von booking, daß sie den Differenzbetrag übernommen haben!


    Die Guanakos finde ich auch immer niedlich, sie sind so grazil. Ganz besonders süß übrigens dein Foto von dem kleinen Vogel vor ein paar Tagen! Und daß ihr sogar einem Stinktier begegnet seid - also da bin ich wirklich verblüfft! Wir sind mehrfach im P.N. Patagonia gewandert, aber solch ein 'exotisches' Tier haben wir nie gesehen. Da braucht es wohl ein besonders geschärftes Auge dafür...
    Deine Tierfotos sind überhaupt große Klasse, auch das vom angriffslustigen Nandu. Später am Tag sogar noch ein Fuchs - was für eine tolle Tierausbeute!


    Aha - endlich mal einer außer mir, der auch in die chilenischen Gewässer hüpft! Dabei gibt es kaum noch anderswo solch sauberes Wasser wie hier, der riesige Lago General Carrera hat, wenn ich mich recht erinnere, sogar Trinkwasserqualität! Aber etwas frisch ist es schon im Lago Posadas, da muß ich deinem Mann recht geben. 5 Minuten reichen absolut, bei mir waren es eventuell auch nur vier ;)


    Das Rio Tarde Casa Patagonica hatte ich ja bereits kommentiert. Unser Eindruck war identisch mit eurem, eine sehr schöne Unterkunft. Und die Landschaft drumherum ganz wundervoll. Was mich dort besonders entzückte: kein Tourismus, fast totale Einsamkeit und Weltverlorenheit.


    Drum gefiel mir auch die Strecke nach Baja Caracoles und die lustige kleine Tankstelle, an der wir natürlich auftanken wollten. Wir waren bereit, jeden Wucherkurs zu bezahlen, jedoch hatte sie seit dem Vortag geschlossen, weil das Diesel alle war. Ich stand dann auf unserer weiteren (sehr einsamen) Strecke Todesängste aus, weil ich befürchtete, daß unser Sprit nicht reichen würde.


    Welch ein déjà-vu: Ich glaube, wir hatten dasselbe Zimmer wie ihr auf der Estancia La Angostura. =) Und auch uns gefiel es ausnehmend gut dort.


    So, jetzt habe ich endlich aufgeholt. :-) Bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

  • In genau so einem umgebauten alten Bus haben wir auch mal Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Ich fand dieses "Café" höchst originell, und der Kuchen sah genauso aus wie eurer, obwohl unser Bus in Chaiten stand.

    Wir haben im weiteren Verlauf der Reise noch öfter solche Busse gesehen.
    Zwar sehr einfach gemacht und kein kulinarischer Hochgenuss, aber wirklich originell :!!


    Aber ihr hattet Glück im Unglück, und außerdem noch großes Glück mit dem Wetter! Das war nach dem gestrigen total verregneten Tag nicht unbedingt zu erwarten.

    Du glaubst ja gar nicht, wie froh wir an dem Tag über das gute Wetter waren.
    Der vorherige Tag hatte uns ja schon etwas "geerdet", obwohl wir natürlich im Vorfeld wussten, dass man in Patagonien mit so einem Wetter einfach zwischendurch mal rechnen muss. Aber wenn es dann so kommt, ist man doch etwas enttäuscht.
    Aber wie gesagt - im weiteren Verlauf wurden wir quasi vom Wettergott heimgesucht und konnten unser Glück Tag für Tag für Tag kaum fassen...


    16 km und 1100 Höhenmeter - jetzt weiß ich, warum wir diese Wanderung ausgelassen haben Aber ich bin dir dankbar, daß ihr sie gemacht habt, denn die Bilder vom Mirador Laguna aus -der dramatische Blick auf die Felswand mit Gletscher und als Kontrast das unwahrscheinliche Türkis des Sees- sind einfach toll!

    Das war wirklich ein tolle Tour und quasi unser "Einwandern" für El Chaltén und die Generalprobe für meine neuen Wanderschuhe.
    Im letzten Stück, wo es dann über das Geröllfeld geht, war es schon ein bisschen anstrengend (zumindest für mich - Andreas wäre das auf dem linken Fuß gehüpft ;) ) aber wenn man sich Zeit lässt und den ganzen Tag zur Verfügung hat, ist es vielleicht auch für Euch machbar.


    Schöne morgendliche Bilder von eurem Zimmer in Villa Cerro Castillo aus - besonders das erste finde ich super! Überhaupt gefiel mir in Patagonien ein malerischer Wolkenhimmel, vor allem, wenn so spektakulär beleuchtet wie auf diesem Foto, oft besser als ein 'nur' blauer Himmel. Der kann langweilig sein...

    Da hast Du recht - ich mag so ausdrucksstarke Himmel auch lieber als einfach nur blau.


    Aber was den Erdrutsch zwischen Santa Lucia und Futaleufu betrifft, so hattet ihr wirklich ein Riesenglück! Andernfalls hättet ihr eure gesamte weitere Route total umgestalten müssen, das wäre ja der Wahnsinn gewesen. Aber - es kann passieren dort unten...

    Das wäre in der Tat ziemlich kompliziert geworden
    Zurück nach Futaleufu, 750 km Umweg über Argentinien und zwei Grenzübergänge um zurück zur Carretera Austral zu kommen.
    Ich will es mir gar nicht vorstellen...


    er unwahrscheinlich blaue See mit Regenbogen - ein super schönes Foto! (Höchstens noch getoppt vom nächsten mit der Lady davor )

    ;:HuCKnU;;


    Wir haben die Marmorhöhlen mit einem der kleinen Motorboote besucht, und ich beneidete schon damals die Kajakfahrer, nun aber noch mehr, nachdem ich deine Bilder gesehen habe. Ihr hattet offenbar deutlich mehr Zeit als wir, und ihr konntet euch wohl auch noch tiefer ins Innere dieser wundervollen Gebilde hineinwagen.
    Ob wir nächstes Mal vielleicht auch eine Kajaktour riskieren sollten? Ich habe allerdings Angst vor den oft ganz plötzlich auftretenden heftigen Winden auf dem Lago General Carrera, die können sehr gefährlich sein...

    Das wird man wahrscheinlich nie mit Sicherheit vorher wissen. Aber wir haben uns sagen lassen, dass windtechnisch die Touren ganz früh am Morgen die besten sind.
    Und so war es dann auch bei uns. Fast windstill. Und wir hatten wirklich mit den Kajaks sooo viel Zeit vor Ort. Als wir gesehen haben, wie schnell die großen Boote immer wieder verschwunden waren, wussten wir, dass wir alles richtig gemacht hatten. Wir konnten auch richtig tief in die Höhlen reinfahren.


    Und daß ihr sogar einem Stinktier begegnet seid - also da bin ich wirklich verblüfft! Wir sind mehrfach im P.N. Patagonia gewandert, aber solch ein 'exotisches' Tier haben wir nie gesehen. Da braucht es wohl ein besonders geschärftes Auge dafür...

    Am Anfang haben wir nur irgendwas schwarz-weißes zwischen dem Gras herumwuseln sehen.
    Dass das ein Stinktíer war, haben wir erst später im Internet bei der Bildersuche festgestellt.
    Sonst hätten wir uns nicht so nahe herangewagt ;haha_

    Aber etwas frisch ist es schon im Lago Posadas, da muß ich deinem Mann recht geben. 5 Minuten reichen absolut, bei mir waren es eventuell auch nur vier

    :la1;:la1;

    Welch ein déjà-vu: Ich glaube, wir hatten dasselbe Zimmer wie ihr auf der Estancia La Angostura. Und auch uns gefiel es ausnehmend gut dort.

    Das ist ja witzig - irgendwie scheinen wir öfters die selben Unterkünfte gehabt zu haben.

    So, jetzt habe ich endlich aufgeholt. :-) Bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

    Als nächstes geht es in unser persönliches Paradies: nach El Chaltén.

  • Wir laufen auf dem Sendero Cerro de los Indios eine kleine Runde

    Das sieht ja sehr nett aus dort :!! - und erinnert etwas an USA-Südwest =)

    Wir freuen uns, dass wir ihm helfen konnten - in einer ähnlichen Situation an so einer einsamen Straße wären wir ja auch total glücklich über jegliche Hilfe.

    Oh, wie toll, dass ihr angehalten und geholfen habt :clab::clab: . Und wie du schreibst: umgekehrt wäre man ja auch sehr dankbar.

    Ab hier wird die Strecke dann extrem eintönig. Wir fahren kilometerlang stur geradeaus durch eine kahle und ebene Landschaft und machen einfach nur Meter auf Asphalt.

    Das ist natürlich nicht so schön, aber immerhin kein Schotter mehr. Jetzt bin ich mal gespannt, was es da in der Pampa Tolles zu sehen gibt =) .

  • Das sieht ja sehr nett aus dort - und erinnert etwas an USA-Südwest

    Stimmt - ein bisschen erinnert das daran.

    Oh, wie toll, dass ihr angehalten und geholfen habt . Und wie du schreibst: umgekehrt wäre man ja auch sehr dankbar.

    In der reichlichen Stunde, die wir mit dem Radwechsel verbracht haben, kam nicht ein einziges anderes Auto vorbei.
    Von daher muss man da ganz einfach helfen. Keine Frage.

    Jetzt bin ich mal gespannt, was es da in der Pampa Tolles zu sehen gibt

    Als nächstes geht es für fünf Tage nach El Chalten - das war unser absolutes Paradies ;dherz;

  • Hier sind zwei riesige Felsbrocken in den See gestürzt, die dann im Laufe der Jahre vom ständigen Wellengang ausgehöhlt und glattgeschliffen wurden. Das Ganze erinnert entfernt an einen riesigen Pilz aus surrealistisch geformten Kammern und Waben.

    Dieser "Pilz" ist ja wirklich der Hammer. Und so eine tolle Stelle auch noch mit einem Kajak zu erkunden, ist ein echter Traum.


    Überhaupt bin ich auch von der Landschaft allgemein heute wieder total angetan. Da möchte man ja alle zwei Minuten anhalten und fotografieren, oder?

    Und man muss sagen, dass wir dabei kein schlechtes Geschäft gemacht haben, denn unsere neue Cabaña entpuppt sich als ein echt tolles Häuschen:

    Allerdings. Sieht auch recht neu aus.

    Eigentlich völlig überdimensioniert für uns zwei.

    Man gönnt sich ja sonst nichts und wenn der Veranstalter die Kosten übernimmt...

    Am Parkeingang zahlen wir insgesamt 16.000 CLP Eintritt (17,50 EUR), was unerwartet viel ist. Dafür suchen wir uns dann aber auch die längste Tour aus - das Geld muss schließlich abgewandert werden

    ;haha_

  • Kurz hinter Cochrane verlassen wir die Carretera Austral und biegen in Richtung Argentinien ab.

    Wie war eigentlich so die Ausschilderung? Seid Ihr mit Navi gefahren?

    Guanakos

    Die finde ich zu schön.

    Stinktier

    Äh, die eher weniger....
    Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern wo, aber wir haben auch schon mal ein solches Tierchen gesehen und ich hatte echt Schiss vor Gestank ;haha_ .

    Andreas testet noch eben die Wassertemperatur, befindet sie jedoch eindeutig für zu kalt und ist bereits nach fünf Minuten wieder aus dem Wasser heraus.

    Täuscht das optisch (sieht aus wie Gebirgswasser) oder ist das Wasser nicht seeeeeehr kalt??? Vielleicht liebt Andreas auch Eisbaden???

  • Huhu Michelle - schön dass Du wieder da bist ;:HuCKnU;;

    Überhaupt bin ich auch von der Landschaft allgemein heute wieder total angetan. Da möchte man ja alle zwei Minuten anhalten und fotografieren, oder?

    Genau, und dieses "Problem" wurde in den kommenden Tagen nicht einfacher ;)

    Allerdings. Sieht auch recht neu aus.

    Die Hütte war echt toll, da hätte man es auch gut für länger ausgehalten.

    Man gönnt sich ja sonst nichts und wenn der Veranstalter die Kosten übernimmt...

    Das fanden wir auch echt nett von Booking ;;NiCKi;:

    Wie war eigentlich so die Ausschilderung? Seid Ihr mit Navi gefahren?

    Die war eigentlich ziemlich gut.
    Ein extra Navi hatten wir nicht dabei, ich habe uns hauptsächlich mit der App auf dem iPhone gelotst, die wir auch für die Tracks verwendet haben.
    Das hat eigentlich super funktioniert.

    Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern wo, aber wir haben auch schon mal ein solches Tierchen gesehen und ich hatte echt Schiss vor Gestank

    Hätten wir gewusst, dass es sich bei dem possierlichen schwarz-weißen Etwas um ein Stinktier handelt, hätten wir uns sicher nicht so nah heran getraut.
    Noch dazu, da es uns ja fast permanent sein Hinterteil zugewendet hat. ;haha_
    Diese Erkenntnis kam mangels biologischer Kenntnisse :schaem: erst später, als wir im Internet recherchiert hatten, was uns da eigentlich für ein hübsches Tierchen über den Weg gelaufen ist :gg:

    Täuscht das optisch (sieht aus wie Gebirgswasser) oder ist das Wasser nicht seeeeeehr kalt??? Vielleicht liebt Andreas auch Eisbaden???

    Doch, es war seeeehr kalt - darum ist er ja auch nicht wie geplant bis zum Steinbogen geschwommen sonder war nach 5 min wieder aus dem Wasser raus ;)

  • schön dass Du wieder da bist

    :wink4:

    Genau, und dieses "Problem" wurde in den kommenden Tagen nicht einfacher

    ;haha_ Ich bin gespannt.

    Die war eigentlich ziemlich gut.
    Ein extra Navi hatten wir nicht dabei, ich habe uns hauptsächlich mit der App auf dem iPhone gelotst, die wir auch für die Tracks verwendet haben.
    Das hat eigentlich super funktioniert.

    Das klingt ja klasse :!! .

    Diese Erkenntnis kam mangels biologischer Kenntnisse erst später, als wir im Internet recherchiert hatten, was uns da eigentlich für ein hübsches Tierchen über den Weg gelaufen ist

    Ich werfe mich weg. Das ist ja herrlich. Meine Güte: Was hätte es diesen Reisebericht noch einmal mehr aufgewertet, wenn Du die Story vom angelegten Stinktierparfum hättest erzählen können :lach::lach::lach: .

  • Nach drei faulen Tagen am Stück

    Andreas :EEK::EEK::EEK::EEK:;haha_ .

    können die beiden Männer sukzessive ein Problem nach dem anderen lösen.

    Ah, ich erinnere mich gerade an eine unserer Reifenpannen: Das Reserverad musste man mit so einer Stange herunterdrehen, oder?

    und küsst uns fünf Minuten lang ab

    :EEK: Gut, dass das vor Corona war :D .

    Wir freuen uns, dass wir ihm helfen konnten -

    Das glaube ich. Ist ein schönes Gefühl ;;NiCKi;: .

  • Was hätte es diesen Reisebericht noch einmal mehr aufgewertet, wenn Du die Story vom angelegten Stinktierparfum hättest erzählen können

    ;:ba:;;);)

    Ah, ich erinnere mich gerade an eine unserer Reifenpannen: Das Reserverad musste man mit so einer Stange herunterdrehen, oder?

    Ja, das war irgendwie ziemlich kompliziert und ohne das Handbuch würden wir wahrscheinlich heute noch da sitzen und rätseln wie das Ding abgeht :gg:

    Gut, dass das vor Corona war

    ;haha_;haha_

  • Wir laufen auf dem Sendero Cerro de los Indios eine kleine Runde durch die trockene Pampa, kommen dabei vorbei an Felsen in bunten Farben, an den Überresten einer alten Ranch und müssen sogar unerwartet einen kleinen Bach überqueren, der alles im näheren Umfeld satt grün färbt.

    Landschaftlich wieder ausgesprochen schön :!!:!!

    Der Argentinier ist mega happy, bedankt sich überschwänglich und küsst uns fünf Minuten lang ab

    Das war eindeutig vor Corona :D:D

    lernen Maria und ihre Familie kennen, die dieses kleine Paradies in der Pampa betreiben.

    Auch hier wieder eine nette und gemütliche Unterkunft :clab::clab: