Mit dem Zelt durch den Südwesten – Weil‘s so schön war, gleich noch einmal!

  • Mit dem Zelt durch den Südwesten – Weil‘s so schön war, gleich noch einmal!


    Utah und ein klein bisschen Nevada und Arizona


    Drei Jahre nach unserer ersten Südwest-Reise ist es im September 2016 endlich wieder soweit! Es geht wieder für vier Wochen zu den roten Steinen und wieder mit dem Zelt, da uns diese Art des Reisen wirklich sehr gut gefallen hat. ;;PiPpIla;;


    Dieses mal geht es aber nicht wie beim letzten Mal mit einem Reiseführer in Buchform los. In monatelanger „Arbeit“, was sag ich, eigentlich die ganzen letzten drei Jahre vor Beginn der Reise habe ich mich durch unzählige Reiseberichte und Tourenbeschreibungen geklickt, Notizen gemacht, Listen erstellt, Fotos zusammen getragen.


    Herausgekommen ist fast der gleiche Routenverlauf wie in 2013 und doch eine ganz andere Reise!!!


    Wer hat Lust uns zu begleiten? Das Nächtigen im (eigenen!) Zelt ist nicht zwingend erforderlich, es darf auch gerne ein Zimmer dazu gebucht werden! ;;NiCKi;:


    Und nun zum Routenverlauf:

    03.09.16 Anreise nach Las Vegas


    04.09.16 Wiedersehen mit dem Valley of Fire

    05.09.16 Der erste Arch und verrückte Hügel

    06.09.16 Es bleibt bunt – Yant Flats

    07.09.16 Der erste Slot-Canyon - Kanarra Creek Falls

    08.09.16 Zion – Eisbein in The Narrows

    09.09.16 Einsame Wanderung im Zion

    10.09.16 Endlich offroad - House Rock Valley Road

    11.09.16 Wir haben ein Permit für die CBS – White House CG, der schönste Campingplatz!

    12.09.16 Paria Canyon – Toadstool Hoodoos

    13.09.16 Der erste Regen – ausgerechnet heute!


    14.09.16 Kodachrome SP – Panorama Trail

    15.09.16 Hole-in-the-Rock-Road – Devils Garden – Sunset Arch – Moonrise Arch


    16.09.16 Nun wird‘s eng: Peek-A-Boo Canyon – Spooky Canyon – Dry Fork

    17.09.16 Lower Calf Creek Falls

    18.09.16 Der Mächtige - Phipps Arch

    19.09.16 Der Einsame - Horizont Arch


    20.09.16 Moab – wir kommen


    21.09.16 Die Bridge, die keine ist - Morning Glory Bridge

    22.09.16 Der Große und der Schönste - Tower Arch – Delicate Arch

    23.09.16 Canyonlands - Island in the Sky

    24.09.16 Der Majestätische - Corona Arch

    25.09.16 Die längste Tour - Chesler Park Trail

    26.09.16 Menschenmassen - Grand Canyon South Rim

    27.09.16 Klein aber oho - Cathedral Wash Canyon

    28.09.16 Die Flucht - Spencer Trail – North Rim – VoF

    29.09.16 Schon wieder - VoF

    30.09.16 Bunter geht‘s nicht mehr - VoF

    01.10.16 Las Vegas – Heimflug

    02.10.16 Ankunft München

  • Herausgekommen ist fast der gleiche Routenverlauf wie in 2013 und doch eine ganz andere Reise!!!

    Klingt interessant. ;;NiCKi;:

    Das Nächtigen im (eigenen!) Zelt ist nicht zwingend erforderlich, es darf auch gerne ein Zimmer dazu gebucht werden!

    .puh!; Das wäre für mich ein ko-Kriterium gewesen. ;)

    Ich versuche dran zu bleiben

    Dito - auch wenn ich schon bei den meisten der momentan laufenden Berichte irgendwie den Anschluß verloren habe. :(

  • Das Nächtigen im (eigenen!) Zelt ist nicht zwingend erforderlich, es darf auch gerne ein Zimmer dazu gebucht werden!

    Ich buche sofort ein Zimmer ;):gg: und bin natürlich auf die Reise gespannt.

    Liebe Grüße

    Ilona


    "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


  • Leider hatte ich es nicht geschafft, nach meinem ersten Reisebericht ein Fazit anzuhängen und irgendwann war es mir dann zu spät dazu. Deshalb will ich mit ein paar Unterschieden in der Planung und Vorbereitung anfangen, darin ist gewissermaßen ein kleines Fazit der letzten Reise beinhaltet.


    Wie gesagt, die grobe Reiseroute war die gleiche. Während wir 2013 hauptsächlich die großen Nationalparks besucht haben und dort die bekanntesten Trails gelaufen sind, die typischen Ersttäter-Klassiker halt, haben wir uns dieses mal des öfteren abseits der Nationalparkroute bewegt.


    Wir hatten so viele offene Punkte aus der ersten Reise, wo uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, bzw. vorausgegangene Unwetter die Wege unpassierbar gemacht haben, dass auch wieder ein paar der großen Nationalparks mit dabei sind (wenn ich es so recht überlege, eigentlich alle, außer dem Bryce, den haben wir wirklich rechts liegen gelassen). Aber auch in den großen Parks haben wir einige Touren abseits der Touristenmassen gemacht.


    Da wir wieder in Las Vegas landen werden, steht natürlich auch das Valley of Fire nochmals auf dem Plan. Dieser kleine Park ist mir richtig ans Herz gewachsen. ;;ebeiL_, Und da uns der Grand Canyon (North Rim) wieder nicht wohlgesonnen ist ;:ba:; , fahren wir sogar zweimal hin, ins Feuertal. Aber davon später.


    Dann war das Thema „Offroad“ bei der Erstlingstour kein Thema gewesen (bis auf ein Stück der Notom Bullfrog Road zum Surprise Canyon). Mittlerweile „kennen“ wir die Cottonwood Canyon Road, die Hole in the Rock Road und die House Rock Valley Road und wollen diese unbedingt auch im wahrsten Sinne „erfahren“. ;;PiPpIla;;


    Bei der ersten Reise hatten wir überhaupt nichts vorgebucht, außer den ersten drei Hotelübernachtungen in Vegas. Trotz geplanter Reiseroute wollten wir uns nicht festlegen, wann wir wo zu sein haben. Wir wollten so flexibel wie möglich sein, schließlich wollten wir „nur“ zelten und waren nicht auf gebuchte Unterkünfte angewiesen. Daß die schönsten Plätze auf Monate voraus ausgebucht waren, wußten wir damals noch nicht. :rolleyes:


    Da uns der Kodachrome SP 2013 so gut gefallen hatte, haben wir dort gleich mal zwei Übernachtungen reserviert. Für den Devils Garden im Arches waren wir leider zu spät dran, da kann/muss man 6 Monate im voraus buchen, beim Kodachrome sind es nur 4 Monate.


    Permitpflichtige Wanderungen haben uns damals auch noch nicht interessant, nach dem Motto: wie soll ich Monate vor der Reise wissen, wann ich wo bin??? :nw: Und wieso soll ich mich um ein Permit bewerben, diesen Aufwand betreiben, wenn ich überall sonst so wandern kann? :nw:


    Diesesmal sah es anders aus. Mittlerweile habe ich so viel über gewisse Gebiete gesehen und gelesen, dass ich da unbedingt hin will. Wir haben uns an der Wave-Lottery beteiligt, was leider nicht geklappt hat. Doch für die Coyote Buttes South konnten wir ein Permit ergattern. ;ws108;


    Natürlich waren wir diesesmal auch besser ausgerüstet: mit auf Tour ging ein GPS-Gerät (Garmin Etrex 10). Ich hatte mir kurz zuvor eine neue Nikon (D5300) gekauft, doch die kleine Panasonic Lumix, mit der 2013 fotografiert habe, kam trotzdem wieder mit, sie kann Panorama-Bilder machen und ihr Makro ist besser.


    Für unsere geplanten Wanderungen haben wir uns das Buch von Peter Felix Schäfer „Wandern im Südwesten der USA“ und den „Valley of Fire eGuide“ von Isa und Steffen Synnatschke gekauft, beides hat uns sehr gute Dienste erwiesen. :!!


    Aber die allerwichtigste Veränderung mit den weitreichendsten Auswirkungen war die Tatsache, dass wir uns eine große Kühlbox gekauft haben und dass wir schon wussten, welches Brennmaterial wir für unseren Trangia-Kocher brauchen würden und wo wir es bekommen werden. So gab es von Anfang an Kaffee in der Früh und warmes Essen. Bei unserer ersten USA-Reise sind wir tatsächlich ohne Kühlbox gereist, keine Ahnung warum ?( , nun aber kamen wir nach langen Wanderungen in den Genuss gekühlter Getränke.


    Wo wir eingespart haben, war bei den Wanderstöcken. Dieses mal kam nur ein Paar mit: ich brauche sie zu Hause bei langen Abwärtstouren in den Bergen wegen der Knie, mein Mann schätzt sie bei langen Anstiegen mit schwerem Rucksack. Und genau genommen haben wir sie bei der ersten Reise gar nicht benutzt. Doch vorsichtshalber, die Knie werden ja nicht jünger… :gg:


    So, genug gequatscht, gleich geht's weiter....

  • Komme sehr gerne mit!

    2008: USA: Los Angeles - Las Vegas - Chicago
    2013: USA: Südwestrundreise - 2014: Jordanien
    2015: USA : Las Vegas - Yellowstone - Moab - Lake Powell Hausboot - Antelope - Las Vegas
    2015/2016: USA Dezember - Januar; San Francisco Umgebung
    2016: Chicago - Badlands - Black Hills - Moab - Torrey - Escalante - Bryce - Zion - Las Vegas
    2017: Seattle - Oregon - Lake Powell Hausboot - Torrey - Las Vegas
    2018: Seattle - Yellowstone - Las Vegas

  • Deshalb will ich mit ein paar Unterschieden in der Planung und Vorbereitung anfangen

    interessant ;;NiCKi;:

    Trotz geplanter Reiseroute wollten wir uns nicht festlegen, wann wir wo zu sein haben. Wir wollten so flexibel wie möglich sein, schließlich wollten wir „nur“ zelten und waren nicht auf gebuchte Unterkünfte angewiesen. Daß die schönsten Plätze auf Monate voraus ausgebucht waren, wußten wir damals noch nicht.

    Ja, man lernt halt dazu ;) . Bei den Motels/Lodges ist es ja genauso - so toll Flexibilität ist, aber man verbaut sich so manche Chance, wenn man gar nichts vorbucht. Ich finde es immer am besten, wenn man zwar reserviert hat, aber möglichst noch kurzfristig stornieren kann.

    So, genug gequatscht, gleich geht's weiter....

    aller hopp, sagt man bei uns :gg:

  • Aber die allerwichtigste Veränderung mit den weitreichendsten Auswirkungen war die Tatsache, dass wir uns eine große Kühlbox gekauft haben

    Ist bei mir auch immer dabei - bei großer Hitze mit Blockeis ;;NiCKi;:


    Und am Schluss wird sie verschenkt.



    und dass wir schon wussten, welches Brennmaterial wir für unseren Trangia-Kocher brauchen würden und wo wir es bekommen werden.

    Interessant zu sehen, was andere Zeltler so nutzen. ;)


    Bei mir ist es ein kleiner, faltbarer Primus Outdoor Kocher mit den entsprechenden kleinen Isobutan Kartuschen (gibt's von verschiedenen Herstellern und sind recht günstig). Kann man auch bei Backpacking Touren gut verwenden.


    Neu war bei mir dieses Jahr ein zusammenfaltbarer Alu-Windschutz, weil es im Südwesten ja oft sehr stürmisch sein kann. Der reflektiert gleichzeitig die Hitze, so dass sich die Zeiten fürs Erhitzen oder Kochen ungemein beschleunigt haben.


    Daß die schönsten Plätze auf Monate voraus ausgebucht waren, wußten wir damals noch nicht.

    Ja, das ist schade, finde ich auch. Früher - also vor Einführung der ganzen Online-Reservierungssysteme - ging das prima. Da waren fast alle staatlichen Campgrounds first come, first serve. Viele State Parks haben zwar noch ein paar wenige first come Sites, aber da muss man schon sehr früh ankommen, um noch eine zu erwischen.

  • Ich lese generell viel mit, aber habe keine Zeit zu kommentieren. Ich fahre mal nebenher und schlafe dann in meinem Auto, auch wenn das nicht immer gerne gesehen wird. ;)
    Ich suche auch immer die first come, first serve, da ich mich bis heute nicht dazu durchringen kann, streng nach Plan zu fahren. Und das lästige Abtelefonieren finde ich nur nervig, denn es ist auch nicht überall Empfang. 2011 reisten wir ganz ohne Telefon und ohne Reservierung, das war super prima. Und bei einer Reise haben wir auch nur 30% des Geplanten, wegen schlecht Wetter ausgeführt.
    Wir versuchen auch unscheinbare Campgrounds anzufahren, oder morgens anzukommen und haben eigentlich eine gute Trefferquote. Gut, da bin ich mal neugierig, wie es bei Euch lief. :wink4:

  • Ein herzliches Willkommen an alle, die mitfahren :clab:

    Ich versuche dran zu bleiben

    Ich hoffe, es wird so interessant, dass es dir gelingt ;):gg:

    Ich auf jeden Fall, wenn ich auch vielleicht nicht immer zum Kommentieren komme

    Macht nichts, Hauptsache, du bist mit dabei! =)

    Das wäre für mich ein ko-Kriterium gewesen.

    dann drehen wir es einfach um: OK :!! !

    bin ich froh auch vom Sofa oder Büro mitfahren zu können...

    ...auch das ist möglich! ;;NiCKi;:

    Bin gerne dabei

    Komme sehr gerne mit!

    Freut mich :wink4:

    ch buche sofort ein Zimmer und bin natürlich auf die Reise gespannt.

    Hoffe, du hast noch eines bekommen! :D

    Auch dabei. Kann los gehen.

    Jawohl, jetzt geht's los! :gg:



    Interessant was bei Dir gleich ist.


    Upps :schaem::schaem::schaem::schaem: , hat doch ein bisschen gedauert :gg:


    Dafür gibt es als Einstimmung das hier:




    Und nun zum Routenverlauf:

    03.09.16: Anreise nach Las Vegas


    04.09.16: Wiedersehen mit dem Valley of Fire

    05.09.16: Der erste Arch und verrückte Hügel

    06.09.16: Es bleibt bunt – Yant Flats

    07.09.16: Der erste Slot-Canyon - Kanarra Creek Falls

    08.09.16: Zion – Eisbein in The Narrows

    09.09.16: Einsame Wanderung im Zion

    10.09.16 Endlich offroad - House Rock Valley Road

    11.09.16 Wir haben ein Permit für die CBS – White House CG, der schönste Campingplatz!

    12.09.16 Paria Canyon – Toadstool Hoodoos

    13.09.16 Der erste Regen – ausgerechnet heute!


    14.09.16 Kodachrome SP – Panorama Trail

    15.09.16 Hole-in-the-Rock-Road – Devils Garden – Sunset Arch – Moonrise Arch


    16.09.16 Nun wird‘s eng: Peek-A-Boo Canyon – Spooky Canyon – Dry Fork

    17.09.16 Lower Calf Creek Falls

    18.09.16 Der Mächtige - Phipps Arch

    19.09.16 Der Einsame - Horizont Arch


    20.09.16 Moab – wir kommen


    21.09.16 Die Bridge, die keine ist - Morning Glory Bridge

    22.09.16 Der Große und der Schönste - Tower Arch – Delicate Arch

    23.09.16 Canyonlands - Island in the Sky

    24.09.16 Der Majestätische - Corona Arch

    25.09.16 Die längste Tour - Chesler Park Trail

    26.09.16 Menschenmassen - Grand Canyon South Rim

    27.09.16 Klein aber oho - Cathedral Wash Canyon

    28.09.16 Die Flucht - Spencer Trail – North Rim – VoF

    29.09.16 Schon wieder - VoF

    30.09.16 Bunter geht‘s nicht mehr - VoF

    01.10.16 Las Vegas – Heimflug

    02.10.16 Ankunft München

  • Uns auch, wir haben damals in einer Cabin übernachtet, die gibt es aber anscheinend nicht mehr.

    Weiß ich gar nicht, mir sind sie letztes Jahr auf jeden Fall nicht aufgefallen :nw:

    Bei mir ist es ein kleiner, faltbarer Primus Outdoor Kocher mit den entsprechenden kleinen Isobutan Kartuschen (gibt's von verschiedenen Herstellern und sind recht günstig). Kann man auch bei Backpacking Touren gut verwenden.

    Ja, für Backpacking ist deiner auf jeden Fall besser. Unseren würde ich nicht mittragen wollen. Bisher haben wir noch keine Overnight-Sachen gemacht.

    Neu war bei mir dieses Jahr ein zusammenfaltbarer Alu-Windschutz, weil es im Südwesten ja oft sehr stürmisch sein kann

    So einen hatten wir letztes Jahr auch gehabt. Ist sehr praktisch!

    Ich lese generell viel mit, aber habe keine Zeit zu kommentieren

    Trotzdem schön, dass du dabei bist!

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