Schlangenbiss, was nun

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    • Das was Raven schreibt, habe ich tatsächlich letzte Woche erst gelesen, leider weiß ich nicht mehr wo. Klapperschlangen haben wohl relativ wenig Gift und das sparen sie für ihre "Fressbeute" auf. Menschen sind keine Fressbeute, da zu groß. D.h. meistens geben erwachsene Klapperschlangen wenig bis kein Gift in die Bisswunde ab. Wunde mit Wasser auswaschen, nicht aussaugen, und immer zeitnah und auf alle Fälle zum Arzt.

      Gefährlich sind die jungen Tiere, da diese die kontrollierte Giftabgabe noch nicht gelernt haben.

      So oder so habe ich immer ordentlich Respekt, vor allem wenn wir mit den Kids unterwegs sind. Wir hatten tatsächlich eine Klapperschlange am Escalante River Trail. Sie lag etwa 1,5 m links vom Weg unter altem Holz. Zum Glück hatten uns entgegenkommende Hiker gewarnt und das Klappern haben wir dann auch gehört. Ist schon gruselig....
    • Hier meine 3 Schlangen der letzten USA reise.

      1.) BabyPrärieklapperschlange in Wild Rivers NM, ich habe meine schrittemarkiert, da rutscht einem schon das Herz in die Hose wen manplötzlich so eine Klapperschlange zwischen den beinen sieht.,besonders da wie bereits geschrieben kleine Klapperschlangen oft ihrkomplettes Gift injizieren.

      Wild Rivers Schritte.JPG
      Im Hintergrund ist noch mein Schuhabdruck zu sehen.
      Wild Rivers Prärie.JPG


      2.) Klapperschlange am Toroweap Pt., die genaue Art weiß ichnicht, wieder wäre ich fast über sie drüber gelaufen aber ca. 3Meter vor mir habe ich sie entdeckt, auch sie lag einfach da ohne zurasseln.Toroweap Weg.JPG
      Eine schöne Schlange
      Schlange.JPG

      3.)Am nächsten Tag eine Ghoper Snake im Zion, diese ist ca. 8Meter vor mir über den weg gekrochen.Zion Ghoper.JPG

      Beste Grüße
      Nopal
    • Gibts denn ein schönes Schlangenbuch, in dem sie ausführlich beschrieben sind, Lebensweise, Aussehen, usw.? Weiß jemand eins? Irgendwie kommt es mir vor, dass ich entweder völlig blind und taub bin und glücklich durch die Prärie gestapft bin bin, oder die Tierchen sehen mich schon aus der Ferne antrampeln und verschwinden. Ich nehme das mal zum Anlass, mich besser einzulesen. Nach 10 mal Westen kenne ich nur tote ungiftige auf der Straße. Danke Eckensteher für die Links. Das lässt sehr nachdenklich machen.
      Ich machte im Anza Borrego ein Erfahrung mit einem anderen kleinen Monster. Zusammengefaltet war es klein wie ein weiblicher Kleinerfingernagel und es saß unterm Waschbecken/ WC Campground. Tierlieb wie ich bin, wollte ich es auf ein Stück Papier schubsen und raus bringen. Da entfaltete es sich blitzschnell und streckte mir, wenn auch immer noch kleine Skorpionzangen samt Stachel entgegen. Ich hatte das Wesen (ohne Brille!!!) als Käfer gedeutet. Nun Weiß ich immer Brille aufsetzen!
      LG eagle
    • Diese ganzen Schlangen mit all ihren Unterarten sind immer schwer eindeutig zu identifizieren. Bei Nopal's Schlange vom Toroweap Point würde ich auf eine Great Basin tippen :nw:
      Viele Grüße, Patrick
    • Zuerst dachte ich bei der Toroweap Schlange an eine Black Tailed Rattlesnake, aber ich sehe es wie Patrick und würde ebenfalls behaupten es ist eine Great Basin.

      Beste Grüße
      Nopal
    • Nopal wrote:

      Zuerst dachte ich bei der Toroweap Schlange an eine Black Tailed Rattlesnake, aber ich sehe es wie Patrick und würde ebenfalls behaupten es ist eine Great Basin.
      Auf dieser Nationalparkseite des Grand Canyon gibt es Bilder der 6 Klapperschlangenarten, die dort vorkommen. Danach könnte es eine Great Basin oder eine Mojave sein. Wobei die Great Basin wohl nur am North Rim vorkommt.

      Wird Zeit, dass die Klapperschlangen ordentliche Namensschildchen tragen. ;,cOOlMan;:
      Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit

      Faszination USA Südwesten - Explorer Edition 2018 / 2019, ISBN 978-3981050431
    • Am Toroweap hatte ich das Vergnügen mit einer Black Tailed Rattlesnake.
      Gruss
      nirschi
      ;ws108;

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    • Diese Western Diamondback Rattlesnake ist mir auf meinem Weg zum Boquillas Canyon im Big Bend Nationalpark in West Texas begegnet. Sie saß mitten auf dem Weg und als ich näher kam, ist sie sofort in Drohhaltung gegangen. Ich habe dann einen großen Bogen um sie gemacht und dabei von allen Seiten fotografiert. Sie hat sich aber die ganze Zeit keinen Millimeter vom Fleck gerührt. Show down in der Wüste -





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