Auf der Jagd nach dem goldenen Licht

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    • 19. Tag, Donnerstag 30.03.2017: Death Valley


      Nach einem gemütlichen Frühstück machte ich mich auf den Weg zur Rhyolite Ghost Town, von der ich schon so viel gehört hatte.
      Die Anfahrt war lang aber es gab einige nette Ausblicke.





      Rhyolite ist die einzige Ghost Town, in der mir tatsächlich mal Geister begegnet sind :gg:



























      Die Geister waren ganz nett aber ich kann nicht sagen, dass mich Rhyolite sehr begeistert ( :gg: ) hat. Es war ganz nett dort aber mehr auch nicht. Wobei das natürlich Geschmackssache ist.

      Als nächstes wollte ich durch den Titus Canyon fahren. Allerdings riet man mir im Visitor Center davon ab, denn die Straße erforderte ein anderes Kaliber von Auto, als einen Nissan Rogue. Da der Canyon nur in eine Richtung zu befahren war, also ein Umdrehen nicht möglich war, verzichtete ich auf dieses Abenteuer.
      Ich fuhr also zum südlichen Ende des Canyons und lief zu Fuß hinein.






      In diesem Teil des Canyons sah die Straße sehr gut aus und ich überlegte schon, ob ich es nicht doch mal probieren sollte.



      Plötzlich fing es an zu regnen! Im Death Valley!!! Ich hatte noch nie Regen im Death Valley erlebt und konnte es nicht glauben.



      Es waren insgesamt nur ein paar Tropfen aber ich fand es witzig.



      Irgendwann drehte ich um und als ich aus dem Canyon herauskam, sah ich: nichts!
      Das Death Valley war verschwunden ?(





      Es tobte ein unglaublicher Sandsturm, keine Ahnung, wo der herkam :]]



      Da an weitere Wanderungen nicht mehr zu denken war, beschloss ich, zum Ubehebe Crater zu fahren.
      Auf dem Parkplatz wäre mir fast die Tür rausgerissen worden. Ich hatte nicht bedacht, dass der Wind von hinten kam und die Kraft hatte ich ebenfalls deutlich unterschätzt. Es war unglaublich, so etwas hatte ich noch nie erlebt! Mit wirklich aller Kraft gelang es mir die Tür wieder zuzuziehen. Danach parkte ich den wagen so, dass ich im Windschatten aussteigen konnte und ging einige Schritte in Richtung Crater. Weit traute ich mich nicht, denn es bestand die Gefahr, dass man hineingeweht wurde.
      Das war wirklich unglaublich.







      Der Rückweg war sehr abenteuerlich, denn das Auto wurde mächtig durchgeschüttelt und zum Teil konnte man die Straße kaum erkennen, weil der Sand seitlich über die Straße geweht wurde.
      Als ich dann an der Kreuzung ankam, wo es Richtung Panamint Springs geht, war die Straße gesperrt. Es war nicht möglich, durch die Sanddünen zu fahren. Einige Motorradfahrer hatten hinter größeren SUV Schutz gesucht, damit die Maschinen nicht umgeweht wurden.
      Mein Plan, das Zelt einzupacken und Richtung Lone Pine abzuhauen, hatte sich mit der Sperrung ebenfalls erledigt.
      Aber ich hatte Glück, denn kurz nachdem ich Richtung Furnace Creek abgebogen bin, wurde auch diese Strecke gesperrt.
      Auf dem Campingplatz fand ich mein Zelt in einem hilflos im Wind flatternden Haufen vor. Eigentlich ist es sehr windstabil aber erstens waren die Heringe ja nicht richtig im Boden und zweitens kam der Wind - wie sollte es auch anders sein - von der Seite und hatte somit natürlich eine perfekte Angriffsfläche.
      Ich wagte mich also in den Sturm, um zu retten, was zu retten war. Dann richtete ich mir mein Bett im Auto ein.





      Aufs grillen musste ich natürlich verzichten, denn obwohl sich der Sturm zum Abend hin beruhigte, war es immer noch sehr windig.
      Was für ein Tag!!!


      Antischnatterlink;arr:
      Liebe Grüße
      Ilka



      The post was edited 1 time, last by illimaus ().

    • illimaus wrote:

      sah ich mir nur den 20 Mule Team Canyon an.
      Den fand ich auch total schön ;ws108;

      illimaus wrote:

      zu einem Mangobier eingeladen.
      Hab ich noch nie gehört - und das schmeckt? Ist das richtiges Bier oder hat es nur das Wort im Namen so wie bei Ingwerbier?


      illimaus wrote:

      Da es ja nur ein kurzer Tag war, geht es gleich weiter mit dem nächsten Tag.
      Huch, das hab ich gar nicht gleich gesehen....aber man kann die Antworten ja bearbeiten.

      Rhyolite fand ich auch ganz nett, so für zwischendurch. Spass hats uns auf jeden Fall gemacht. Schade, dass das mit dem Canyon nicht geklappt hat, wir sind ihn ja letztes Jahr gefahren. Der grösste Teil ging super zu fahren, aber es gab ein paar Stellen, das musste man ein bissl aufpassen. Der Compass hat ja auch nicht unbedingt die beste Bodenfreiheit. Vor uns ist ein Van gefahren, wir wissen bis heute nicht, wie der das geschafft hat...
    • illimaus schrieb:Aufs grillen musste ich natürlich verzichten, denn obwohl sich der Sturm zum Abend hin beruhigte, war es immer noch sehr windig.
      Was für ein Tag!!!
      [/quote]Boah, das kannste in Stein meiseln, ich wäre vor Angst gestorben. Bin halt doch nicht ganz soo mutig :schreck: :schweg; super Fotos, klasse Tour :clab:
      :r4w:
      carpe diem
      reiseliesels seite
    • illimaus wrote:

      Nachdem wir uns verabschiedet hatten, stand ein kurzer Besuch der Outlet Mall South an.
      Ich weiß nicht, was passiert war, aber als ich wieder klar denken konnte, saß ich, unter diversen Einkaufstüten begraben, im Auto.
      ;haha_ :la1;

      illimaus wrote:

      steuerte ich meinen Campingplatz an und baute das Zelt auf. Das war allerdings gar nicht so leicht, denn der Boden war hart wie Beton und ich hatte arge Probleme, die Heringe ich den Boden zu bekommen
      wie in Griechenland, da aber mein Schatz mit Stahlnägeln und " Vorschlaghammer" zum Campen aufbricht, war unser Zelt das einzige, was nach einem nächtlichen Sturm noch an seinem Platz stand :la1; ;haha_

      illimaus wrote:

      Weil Meike und Lars ihre Kühlbox nicht loswurden und sie auch nicht mit nach Hause nehmen wollten, nahm ich sie mit und verschenkte sie an meine Platznachbarn. Die haben sich sehr darüber gefreut und mich zu einem Mangobier eingeladen.
      wie nett, also das mangobierweiß ich nicht, aber die Geste zählt :MG: :MG: :MG: ;)

      illimaus wrote:

      Nach einem gemütlichen Frühstück machte ich mich auf den Weg zur Rhyolite Ghost Town, von der ich schon so viel gehört hatte.
      ich sage nur " Eimer" :traen:

      illimaus wrote:

      Als nächstes wollte ich durch den Titus Canyon fahren. Allerdings riet man mir im Visitor Center davon ab, denn die Straße erforderte ein anderes Kaliber von Auto, als einen Nissan Rogue. Da der Canyon nur in eine Richtung zu befahren war, also ein Umdrehen nicht möglich war, verzichtete ich auf dieses Abenteuer.
      Schade, ich denke nach den Erzählungen, hättest du es wohl geschafft. Aber wenn man alleine unterwegs ist, muss auch den Sicherheitsfaktor im Auge haben :!! ;;NiCKi;:

      illimaus wrote:

      Plötzlich fing es an zu regnen! Im Death Valley!!! Ich hatte noch nie Regen im Death Valley erlebt und konnte es nicht glauben.
      ;haha_ ;haha_ dabei waren wir garnicht in der Nähe :MG: :MG: :MG:

      illimaus wrote:

      Das Death Valley war verschwunden
      :EEK: :EEK: :EEK: :EEK: :EEK: Unser Sandsturm war Nachts, da ist uns dieses Phänomen nicht aufgefallen. kras ;;NiCKi;: ;;NiCKi;:

      illimaus wrote:

      Aber ich hatte Glück, denn kurz nachdem ich Richtung Furnace Creek abgebogen bin, wurde auch diese Strecke gesperrt.
      Auf dem Campingplatz fand ich mein Zelt in einem hilflos im Wind flatternden Haufen vor
      Woh, dass hat ja ordentlich abgehaust :EEK: :EEK: :EEK:
      liebe Grüße

      Ina

    • illimaus wrote:

      Ich weiß nicht, was passiert war, aber als ich wieder klar denken konnte, saß ich, unter diversen Einkaufstüten begraben, im Auto.
      ;haha_

      illimaus wrote:

      die Heringe ich den Boden zu bekommen
      Isch esse die immer. :nw:

      illimaus wrote:

      Rhyolite ist die einzige Ghost Town, in der mir tatsächlich mal Geister begegnet sind
      Erstaunlich das die Geister noch nicht beschmiert wurden.

      illimaus wrote:

      Es waren insgesamt nur ein paar Tropfen aber ich fand es witzig.
      Kann ich nachvollziehen, wie hatten den Regen im Valley of Fire.

      illimaus wrote:

      Das Death Valley war verschwunden
      :EEK: Wer hat es denn mitgenommen?
      ar das Auto nicht danach innen vollkommen eingestaubt?

      illimaus wrote:

      Was für ein Tag!!!
      Aber wirklich.
    • illimaus wrote:

      Du hast recht, es ist kaum zu glauben, weil wir nicht am selben Rim standen.
      Du warst sicherlich im Petrified Forest NP und hast auf die Painted Desert geguckt.
      Ich war beim Little Painted Desert, dass ist nördlich von Winslow.
      :ohje: :ohje: :ohje:

      illimaus wrote:

      Da wir uns ausgiebig auf dem Gelände umsehen wollten, meldeten wir uns ordnungsgemäß im Store an und durften für 20 $ solange bleiben, wie wir wollten.
      Wie..............bezahlen? Ist das neu :nw:
      Wir haben einfach fotografiert. Geld wollte von uns niemand. :nw: :nw: :nw:

      illimaus wrote:

      Nelson Ghost Town ist immer wieder toll und es lohnt sich definitiv dort hin zu fahren.
      Auf jeden Fall :!!
      Ich meine auch etwas neues Gerümpel gesehen zu haben. Ob ich dafür allerdings zahlen würde. :nw:

      illimaus wrote:

      In Las Vegas haben wir erstmal im Tuscany Suites eingecheckt und sind dann später ins Luxor gegangen und haben uns über das Buffet hergemacht.
      Wie fandest du es dort?
      Bin am überlegen, ob ich 2020 dort buche. :nw:

      illimaus wrote:

      Ich weiß nicht, was passiert war, aber als ich wieder klar denken konnte, saß ich, unter diversen Einkaufstüten begraben, im Auto.
      :gg: :gg: :gg: Shit happens ;)

      illimaus wrote:

      Ich weiß gar nicht, warum ich diesen Canyon bis jetzt nicht gesehen hatte. Er hat mir gut gefallen.
      Dachte ich mir auch als ich das erste Mal dort durchfuhr ;;Gi5;:

      illimaus wrote:

      Nach einem gemütlichen Frühstück machte ich mich auf den Weg zur Rhyolite Ghost Town, von der ich schon so viel gehört hatte.
      Ich glaube, das war meine erst GT =)

      illimaus wrote:

      Rhyolite ist die einzige Ghost Town, in der mir tatsächlich mal Geister begegnet sind
      Irgendwann schau ich mir die auch mal an :gg: :gg: :gg:

      illimaus wrote:

      Es war ganz nett dort aber mehr auch nicht. Wobei das natürlich Geschmackssache ist.
      Ist ja nur ne kleine GT
      Allerdings ist der Friedhof sehr interessant :!!

      illimaus wrote:

      In diesem Teil des Canyons sah die Straße sehr gut aus und ich überlegte schon, ob ich es nicht doch mal probieren sollte.
      Du brauchst schon einen 4WD und gute high clearance :!!
      Als wir dort durch sind war es schon sehr bumpy und mega steil :EEK: :EEK: :EEK:
      Gabi hat Blut und Wasser geschwitzt und ich hatte dicke Oberschenkel vom vielen Bremsen. :EEK: :EEK: :EEK:

      illimaus wrote:

      Plötzlich fing es an zu regnen! Im Death Valley!!! Ich hatte noch nie Regen im Death Valley erlebt und konnte es nicht glauben.
      Ich glaube, bei uns kamen unten im Canyon auch ein paar Tropfen runter :nw:

      illimaus wrote:

      Das Death Valley war verschwunden
      Wieder geblitztdings ;)

      illimaus wrote:

      Es tobte ein unglaublicher Sandsturm, keine Ahnung, wo der herkam
      Krass :EEK: :EEK: :EEK:

      illimaus wrote:

      Auf dem Parkplatz wäre mir fast die Tür rausgerissen worden. Ich hatte nicht bedacht, dass der Wind von hinten kam und die Kraft hatte ich ebenfalls deutlich unterschätzt.
      Da ist es bei normalen Wetterbedingungen schon extrem windig ;KoHo;; ;KoHo;; ;KoHo;;

      illimaus wrote:

      Aufs grillen musste ich natürlich verzichten, denn obwohl sich der Sturm zum Abend hin beruhigte, war es immer noch sehr windig.
      Was für ein Tag!!!
      Eigentlich schade. :gg: Die Panade wäre ja schon geliefert worden. ;)

      Dein Koffer sieht riesig aus. :EEK:
      Ciao beate :songelb:




      Der Reisebericht New York City 2018 ist online


      beate-unterwegs.de
    • Ich folge langsam aber stehtig. ;)

      Nelson Ghost Town hat mir auch gefallen.
      Vor allem das Gerümpel in den Scheunen/Häusern.
      Hat man Euch auch die eingeweckten Aliens in Gläser gezeigt, die im Kühlschrank stehen ?

      Sicherlich hat Lars bemerkt, dass das Klavier verstimmt ist. Ich wollte ja vor Ort Mozart und Beethoven spielen aber so verstimmt nicht. :gg:
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • Der erste Death Valley Tag hatte schönen blauen Himmel.
      20 Mule Canyon hat was. Immer wenig bis gar nix los und schön gelb.
      Beim Zelt anschauen bekomme ich jedes mal Zusatzrücken. :rolleyes:
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • So nun bin ich gleich auf.

      Bei Rhyolit Ghost Town bin ich gleicher Meinung.
      Regen im Death Valley ist doch mal was Anderes.
      Und Sandsturm im Death Valley ist irgendwie cool. So eine unwirkliche Welt und plötzlich verschwindet sie im Sandnebel.
      Schade , dass es bei den Ubehebe Cratern auch so windig war. Die Wanderung dort zählt für mich zum Besten im DV.
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • carovette wrote:

      Hab ich noch nie gehört - und das schmeckt? Ist das richtiges Bier oder hat es nur das Wort im Namen so wie bei Ingwerbier?
      Ich denke, es ist dem Ingwerbier ähnlich. Bier hat man nicht wirklich rausgeschmeckt, aber das heißt in Amerika ja eigentlich auch nix :D

      carovette wrote:

      . Der grösste Teil ging super zu fahren, aber es gab ein paar Stellen, das musste man ein bissl aufpassen.
      Leider reicht ja schon eine Stelle und wenn ich weiß, dass man nicht umkehren kann, bin ich etwas unentspannt ;;NiCKi;:

      walktheline wrote:

      Fotos, klasse Tour
      Vielen Dank

      Ina wrote:

      , da aber mein Schatz mit Stahlnägeln und " Vorschlaghammer" zum Campen aufbricht, war unser Zelt das einzige, was nach einem nächtlichen Sturm noch an seinem Platz stand
      Das wäre die perfekte Ausrüstung bei dem Boden gewesen. Allerdings vermute ich, dass die Heringe das nicht überlebt hätten :nw:

      Ina wrote:

      wie nett, also das mangobierweiß ich nicht, aber die Geste zählt
      Ich fand es ganz lecker ;;NiCKi;:

      WeiZen wrote:

      Isch esse die immer.
      Ich fürchte, du hättest dir die Zähne dran ausgebissen :gg:

      WeiZen wrote:

      Erstaunlich das die Geister noch nicht beschmiert wurden
      Das stimmt allerdings. Vielleicht ist es zu abgelegen :nw:

      WeiZen wrote:

      Wer hat es denn mitgenommen?
      ar das Auto nicht danach innen vollkommen eingestaubt?
      Der unbekannte Täter ist immer noch flüchtig :gg: :MG: :D
      Das Auto schrie nach dem DV Aufenthalt nach einem Staubtuch. Man konnte Bilder in den Staub malen.

      beateM wrote:

      Wie..............bezahlen? Ist das neu
      Wir haben einfach fotografiert. Geld wollte von uns niemand.
      Das Schild steht da schon ewig. Die sind sehr tolerant da. Wenn du nur kurz bleiben willst und ein paar Fotos machen willst, ist das kostenlos,

      beateM wrote:

      Ich meine auch etwas neues Gerümpel gesehen zu haben. Ob ich dafür allerdings zahlen würde
      Wir wollten in aller Ruhe durchschlendern, deshalb war es und die 20$ für alle wert.

      beateM wrote:

      Wie fandest du es dort?
      Bin am überlegen, ob ich 2020 dort buche.
      Mir hat das Tuscany sehr gut gefallen. Riesige Zimmer nicht weit von Strip. Ich würde es wieder buchen.

      beateM wrote:

      Du brauchst schon einen 4WD und gute high clearance
      Als wir dort durch sind war es schon sehr bumpy und mega steil
      Gabi hat Blut und Wasser geschwitzt und ich hatte dicke Oberschenkel vom vielen Bremsen
      Dann war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Alleine ist das auch noch mal ne andere Hausnummer. zu zweit kann man sich wenigstens gegenseitig beruhigen :gg:

      beateM wrote:

      Wieder geblitztdings
      :D

      beateM wrote:

      Die Panade wäre ja schon geliefert worden.
      Extra kross :!!

      Haiko wrote:

      Ich folge langsam aber stehtig
      Das freut mich ;;NiCKi;:

      Haiko wrote:

      Hat man Euch auch die eingeweckten Aliens in Gläser gezeigt, die im Kühlschrank stehen
      Nö aber mir hat die gute Frau bei einem vorherigen Besuch die eingefrorenen Klapperschlangen gezeigt, die auf dem Grundstück eingefangen wurden ;,cOOlMan;:

      Haiko wrote:

      Beim Zelt anschauen bekomme ich jedes mal Zusatzrücken.
      Es kommt auf die richtige Matratze an und meine ist gut, so dass ich mich spätestens nach der zweiten Nacht daran gewöhnt habe.

      Haiko wrote:

      Und Sandsturm im Death Valley ist irgendwie cool. So eine unwirkliche Welt und plötzlich verschwindet sie im Sandnebel.
      Ich hatte das vorher noch nie erlebt und es war auf jeden Fall ein sehr eindrückliches Erlebnis.

      Haiko wrote:

      Schade , dass es bei den Ubehebe Cratern auch so windig war. Die Wanderung dort zählt für mich zum Besten im DV.
      Die wird beim nächsten DV Besuch definitiv nachgeholt.
      Das war wirklich krass, ich habe noch nie vorher so einen Sturm erlebt. Selbst der Blizzard 2012 in Island war nicht so heftig.
      Liebe Grüße
      Ilka



    • 20. Tag, Freitag 3.03.2017: Death Valley - Alabama Hills


      Die Nacht war überaus gemütlich in meinem Auto, das durch den Sturm hin und her schaukelte.
      Außerdem kann man im Bett liegen und Sterne angucken.
      Eine neue Art des Camping war geboren: seit diesem Tag werde ich in Amerika ausschließlich im Auto übernachten. Das Zelt bleibt zu Hause :!!

      Ein weiterer Aufenthalt im Death Valley war sinnlos, es war immer noch viel zu windig, um schöne Wanderungen zu unternehmen.



      Also beschloss ich mich vom Acker zu machen.
      Am Eingang des Campgrounds wurde eine Scheibe durch den Wind zerstört und der Fahnenmast hatte ebenfalls gelitten.
      Außerdem hatte es einige Schilder aus der Verankerung gerissen.



      Also fuhr ich Richtung Alabama Hills.
      Auf dem Weg war es immer noch sehr windig und die Sicht eingeschränkt.



      Trotzdem machte ich noch einen Abstecher zu den Charcoal Kilns, von denen ich schon mal Bilder gesehen hatte aber noch nie dort gewesen war.









      Hier war die Sicht sogar einigermaßen klar und es war auch windgeschützt, so dass man sich dort in Ruhe umsehen konnte.
      Ruhe gab es dort im Überfluss, ich war alleine auf weiter Flur.
      Es ist kein Riesenhighlight aber mir hat es dort gut gefallen.
      Aber sobald man wieder auf der Straße war, war die Sicht wieder sehr eingeschränkt.



      Ich machte mich also auf direktem Weg zu den Alabama Hills, wo die Sicht deutlich besser war.



      Leider war die Straße auf den Mount Whitney wegen des Sturms gesperrt, so dass ich eine Wanderung durch die Alabama Hills machte.



      Hier war es zwar ebenfalls sehr windig und grottenkalt aber die Sicht war deutlich besser, als im DV.
      Also startete zu einer Arch Ralley in den Alabama Hills.





























      Miss Alabama war auch zur Begrüßung anwesend:



      Die Nacht verbrachte ich ebenfalls in den Alabama Hills, dort gibt es unzählige Übernachtungsplätze, einer schöner, als der andere.
      Allerdings war es nicht so einfach die Grillkohle zu entzünden, weil der Wind auch am Abend nicht viel weniger wurde. Aber nach einiger Zeit hatte ich es dann geschafft und ich zog mich, auf der Flucht vor der Kälte, zum essen ins Auto zurück.
      Dort machte ich es mir nach dem essen mit einem Buch gemütlich.



      Antischnatterlink ;arr:
      Liebe Grüße
      Ilka



      The post was edited 1 time, last by illimaus ().

    • 2 Tage am Stück hatte ich noch nie Sandsturm im DV.
      Bei diesen Holzkohleöfen war ich nach 10 DV Besuche noch nicht :schaem:
      Dafür gab es doch in den Alabama Hills tolles Wetter und blauen Himmel satt.
      Auf dem Gestein lässt es sich ja super klettern
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • illimaus wrote:

      Die Nacht war überaus gemütlich in meinem Auto, das durch den Sturm hin und her schaukelte.
      ;haha_ :!!

      illimaus wrote:

      Eine neue Art des Camping war geboren: seit diesem Tag werde ich in Amerika ausschließlich im Auto übernachten. Das Zelt bleibt zu Hause
      aus der Not geboren

      illimaus wrote:

      Also fuhr ich Richtung Alabama Hills.
      ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;; sind sie schön ;;ebeiL_,
      da hast du zum Glück gute Sicht gehabt :clab:

      illimaus wrote:

      Die Nacht verbrachte ich ebenfalls in den Alabama Hills, dort gibt es unzählige Übernachtungsplätze, einer schöner, als der andere.
      Die CG dort liegen wirklich wunderschön, die haben uns auch gefallen, zumindest im Vorbeifahren ;;NiCKi;:
      liebe Grüße

      Ina

    • Nach einer längeren Schöpfungspause :gg: :MG: :D geht es nun endlich mit dem Reisebericht weiter.

      WeiZen wrote:

      Und wie kommt dann die Hitze zum Essen?
      Das war bei Wind mein größeres Problem.
      Ich habe eine flache Grillschale, die nur ca 10 cm hoch ist. Das klappt dann auch bei Wind

      Haiko wrote:

      Bei diesen Holzkohleöfen war ich nach 10 DV Besuche noch nicht
      Bei mir hat es auch etwas gedauert. Es ist jetzt nicht das Riesenhighlight aber ich fand es sehr nett dort.

      Haiko wrote:

      Dafür gab es doch in den Alabama Hills tolles Wetter und blauen Himmel satt.
      Da hast du recht. Allerdings war der Wind recht kalt.

      Ina wrote:

      Die CG dort liegen wirklich wunderschön, die haben uns auch gefallen, zumindest im Vorbeifahren
      Traumhaft. Ich wollte dort immer schon mal übernachten.
      Liebe Grüße
      Ilka



    • 21. Tag, Samstag 01.04.2017: Alabama Hills - Mono Lake


      Nach einer gemütlichen Nacht im Auto war ich am nächsten Morgen irgendwie zu faul, um den Sonnenaufgang beim Möbius Arch
      zu erleben. Zu meiner Entschuldigung kann ich sagen, dass der Wind immer noch grottenkalt war ;;schlotter1;;






      Ich machte mich nach dem frühstück auf dem Weg zum Mono Lake und kam an der Manazar National Historic Site vorbei.
      Das Visitorcenter war noch geschlossen aber man durfte auf das Gelände.
      Hier wurden im zweiten Weltkrieg japanisch stämmige Amerikaner interniert.
      Dabei spielte es keine Rolle, wie lange diese Menschen schon in den USA lebten.
      Was für Irrsinn Kriege hervorbringen....











      Anschließend fuhr ich weiter auf der US 395 N und machte einen Zwischenstopp an der Keough Hot Spring.
      Dieses waren die alten Gebäude, die nicht mehr genutzt werden, denn es wurde ein neues Schwimmbad genau gegenüber gebaut.







      Auf dem Weg nach Norden holte mich dann der Winter wieder ein und ich fuhr durch verschneite Landschaften.
      Und das nicht mal drei Fahrstunden vom Death Valley entfernt.
      Die Entfernung von ;Hss;! zu ;:;ScHlOt2;; ist hier nicht weit.






      Am June Lake wollte ich die Loop Road fahren aber wegen des Schnees war die Straße teilweise gesperrt.
      Aber das, was man sehen konnte, gefiel mir sehr.





      Weiter ging der Weg immer weiter Richtung Norden, bis ich den Mono Lake erreichte.
      Aber ich hatte irgendwo gelesen, dass es in Bridgeport heiße Quellen geben sollte, in denen man baden könne.
      In Bishop fragte ich in einem Visitorcenter nach dem Weg und bekam die Auskunft, dass die Quellen angeblich nach einem Erdbeben fast versiegt sein.
      Ich wollte es trotzdem versuchen und schaffte es nach längerem Suchen tatsächlich, die Quellen zu finden.
      Vor dem Erdbeben muss es wirklich mal schön ausgesehen haben dort aber als ich da ankam, war kaum noch Wasser dort.
      Allerdings gab es einen gemauerten Pool direkt an der Straße, um den einige Leute saßen.
      Ich setzt mich dazu und hielt die Beine ins warme Wasser.
      Allerdings handelte es sich um eine grünliche, trübe Brühe. Einige der Anwesenden habe sich da tatsächlich reingesetzt.
      Ich bin eigentlich nicht zimperlich aber das hätte ich nicht gemacht, da war der Ekelfaktor dann doch zu hoch.
      Bei dieser Quelle saß ein alter nackter Mann, der mir erzählte, dass es im Death Valley ebenfalls heiße Quellen gäbe und dass dort einige Leute campieren würden.
      Ich fand das interessant und wollte wissen, wie man dort hin kommt und so gingen wir zu seinem Auto, er holte eine Karte vom Death Valley raus und erklärte mir seelenruhig und splitterfasernackt den Weg :MG: . Und das im prüden Amerika ;,cOOlMan;:

      Nach diesem Erlebnis fuhr ich dann zurück zum Mono Lake und sah mir zuerst die Tufas an, die sich nördlich des Sees befanden.













      Das war schon mal ganz nett aber nicht mit den Tufas im Süden zu vergleichen.
      Anschließend erkundigte ich mich im Visitorcenter nach Camingmöglichkeiten am See. Campingplätze gab es dort nicht aber in bestimmten Bereichen darf man wild campen.
      Ich bekam ein Karte, auf der einige Gravelroads markiert waren, an denen man campen durfte und fand einen tollen Platz mit Blick auf den See.
      Zum Sonnenuntergang machte ich einen "kleinen Spaziergang querfeldein zum See".
      Wäre ich mal den Hauptweg entlang gelaufen, dann hätte ich mir diverse Kämpfe mit angriffslustigem Gestrüpp erspart...
      Aber der Weg hat sich gelohnt.





      Da es hier besonders dunkel war, war der Sternenhimmel spektakulär.



      Antischnatterlink ;arr:
      Liebe Grüße
      Ilka



      The post was edited 1 time, last by illimaus ().

    • Schön, dass es weitergeht ...

      Aber ... Du sitzt mit splitterfasernackten, alten Männern im ekligen, grünen Wasser ... Ich bin schockiert ;haha_ ;haha_ ;fei: ;fei: :lach: :lach:

      Herrliche Fotos hast Du mitgebracht!
      Besonders die Tufa-Fotos gefallen mir ausnehmend gut :clab: :clab:
      Liebe Grüße
      Anne

      ... nach der Reise ist vor der Reise ;)



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