Winchester Mystery House, San Jose, CA

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    • Winchester Mystery House, San Jose, CA

      In San Jose fuhr ich zum Winchester Mystery House. 37.318421,-121.951074



      Ich machte eine 1-stündige Führung mit, war aber enttäuscht, dass ich nicht fotographieren durfte. Hier war’s schade, denn das war schon interessant, was die alte Frau Winchester in ihrem Wahn alles gebaut hat. :traen:

      Leider habe ich auch keine Fotos, hoffe aber, dass da jemand helfen kann :wink4:

      Text aus Wikipedia:
      Das Winchester-Haus (Winchester Mystery House) ist das ehemalige Wohnhaus von Sarah Winchester, der Witwe des Gewehrfabrikanten William Winchester. Es steht in San Jose (Kalifornien, USA).

      Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1884 und wurden erst mit dem Tod von Sarah Winchester am 5. September 1922 beendet. Das Gebäude hat 160 Räume unterschiedlicher Größe, darunter allein 40 Schlafzimmer, auf 4 Etagen (7 waren es vor dem San-Francisco-Erdbeben von 1906), 47 Kamine, 17 Schornsteine, mehrere Geheimgänge und über 1000 Fenster.

      In dem Haus befinden sich mehrere Kuriositäten, wie zum Beispiel Türen, hinter denen einfach eine Wand ist, eine Treppe, die sieben Stufen hinab und dann wieder elf hinauf führt, eine Treppe, die einfach in der Decke endet und eine Tür, die in den Abgrund führt. Das Gebäude entstand stückweise, bis zu ihrem Tod wurden ständig neue Räume hinzugefügt, ein einheitlicher Bauplan existiert nicht.

      Einem Volksglauben zufolge war Sarah Winchester von der Furcht besessen, von den Geistern der mit Winchester-Gewehren Getöteten im Schlaf heimgesucht und getötet zu werden. Daher habe sie ihre Villa wie ein riesiges Labyrinth bauen lassen und täglich in anderen Zimmern übernachtet, um von den Geistern nicht gefunden zu werden. Bereits ab 1895 begannen Zeitungen über das Verhalten Winchesters und ihre Motive für den Bau des Hauses zu spekulieren. Viele dieser Artikel sind der Yellow Press zuzuordnen. Berichte über okkulte Zusammenhänge wie zum Beispiel böse Geister und den angeblichen Wahnsinn der Witwe kamen erst nach dem Erdbeben von San Francisco 1906 auf.[1]

      Die Geschichten um das Haus inspirierten Stephen King zu seinem Drehbuch für Stephen Kings Haus der Verdammnis. Ebenfalls von der Geschichte des Winchester-Haus beeinflusst ist auch eine Folge der Jugendkrimireihe Drei Fragezeichen mit dem Titel Haus des Schreckens, jedoch trägt das Haus dort einen anderen Namen.

      Ein Video von YouTube
    • ;DaKe;; fürs Vorstellen, Toni. Nachdem ich fast alle Stephan King Bücher verschlungen habe ;) , würde mich der Besuch schon reizen :SCHAU: .

      LG

      Ilona
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • Winchester Mystery House hat mir auch sehr gut gefallen. Ist bei mir aber schon ewig her. Könnte mir vorstellen, dass da inzwischen richtig viel los ist ;;NiCKi;:
      Ist aber auf jedenfall ein Besuch wert :!!
      sportlich entspannte Grüsse

      Markus

    • Das Winchester House wurde von Sarah Winchester, der Witwe des Waffenherstellers William Winchester, erbaut. Die Bauarbeiten begannen 1884 und das Haus ist im viktorianischen Stil erbaut. Am Haus wurde ununterbrochen bis zum Tode von Mrs. Winchester im Jahr 1922 weitergeführt. Das kontinuierliche Bauen führte zu 160 Zimmern und über 24.000 qm Wohnfläche.

      Mit einem Erbe von 20.000.000 Millionen Dollar kam Sarah Winchester nach San Jose in Kalifornien, wo sie sich außerhalb der Stadt ein kleines Farmhaus kaufte. Am heutigen Haus kann man davon allerdings nichts mehr entdecken.



      Zuerst erreicht der Besucher das Haus des Vorarbeiters und einige Nebengebäude. Hier an der Seite, des schon von vorn beeindruckend anzusehenden Hauses, ist auch das Visitor Center untergebracht, wo man die Tickets für die Tour erwerben kann. Rund um das Haus ist ein kleiner Park angelegt, mit ganz akkurat geschnittenen Hecken und kleinen Springbrunnen.







      Den ersten Eindruck von der wahren Größe des Hauses bekommt der Besucher auf einer Schautafel im Visitor Center.



      Hier steht auch ein Modell der Vorderfront, das ganz aus Zuckerguss gebaut wurde.



      Das Haus selbst kann nur auf einer geführten Tour besichtigt werden, die etwa eine Stunde dauert. Zu Beginn werden gleich die ersten Kuriositäten gezeigt. So sieht man eine Treppe, die an der Decke endet oder Räume mit Baumaterialien, die nach dem Tod der Hausherrin nicht mehr verbaut wurden.



      Dann geht es ganz überraschend wie auf einer normalen Haustour weiter, denn einige Räume sind komplett renoviert und möbliert. Sarah Winchester wohnte ja im Haus.













      Es ist auch bekannt, warum Sarah Winchester immer weiter baute. Sowohl ihr Mann, als auch ihre Tochter verstarben früh und ein Wahrsager überzeugte Mrs. Winchester davon, dass beide von den Geistern derer ermordet worden sind, die durch Winchester Waffen zu Tode kamen. Die Winchester war als "The Gun that won the West" bekannt und lange Zeit die meist genutzte Waffe der USA.

      Weiter überzeugte sie der Wahrsager davon, dass sie das gleiche Schicksal ereilen würde, wenn sie nicht ununterbrochen an ihrem Haus weiterbauen würde. Er versprach ihr, dass sie nicht sterben würde, solange sie nur am Haus weiterbaute. Und genau das tat sie für 38 Jahr, was zu absolut kuriosen Zimmer, Treppen und Türmchen führte, so auch diesem Flur, den man nur über zwei Treppen durchqueren konnte.



      Von einigen Räumen kann man gut auf die eigenwillige Dachkonstruktion schauen, andere sind noch völlig im Rohbau. An einigen Wänden können sogar noch Schäden des großen Erdbebens 1906 in San Francisco angeschaut werden. Mrs. Winchester war zu der Zeit hier im Haus. Später sagte ihr der Wahrsager, dass das eine Warnung gewesen sei, weil sie nicht genug bauen würde. Nachdem baute sie also noch mehr an ihr Haus an.



      Dabei entstand auch diese äußert kuriose "Door to nowhere". Von der Position in einem Zimmer des ersten Stocks kann man allerdings noch nicht erkennen, warum. Das zeigt sich erst später.



      Zunächst geht es erst einmal wieder durch einen möblierten Teil des Hauses.



      Sogar moderne Badezimmer lies Mrs. Winchester einbauen.





      Die Tour endet schließlich an der Haustür, die in einen schönen Flur führt und rechts und links davon gehen, wie in viktorianischen Häusern üblich, die am reichsten ausgestatteten Räume ab, in die Gäste geführt wurden.







      Ein kleines Kuriosum wird dann erst draußen aufgelöst, der Ort zu dem "The door to nowhere" führt, nämlich nirgendwo hin. Aufmachen war eher lebensgefährlich.







      Ich fand die Tour ausgesprochen interessant. Es ist einfach unglaublich, wie sehr ein einzelner Wahrsager Mrs. Winchester manipuliert hat. Den Bau konnte sich die Dame übrigens nur leisten, weil ihr Vermögen jeden Tag um $1000 wuchs, durch Gewinne aus dem Verkauf eben der Waffe, die ihr Mann einst herstellte, der Winchester. Und wer jetzt glaubt, dass hier nur 5 Tage die Woche und zu den gewöhnlichen Arbeitszeiten gebaut wurde, der irrt. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr wurde hier gebaut, der Baulärm stoppe niemals.

      Wichester Mystery House
      525 S Winchester Blvd, San Jose, CA 95128
      Öffnungszeiten: täglich 9-17 Uhr, im Sommer bis 19 Uhr
      Eintritt: $36
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage
    • Yukon1 wrote:

      Donnerstag, 30.03.17 um 19:10 - 20:00 Uhr
      Danke Dir Toni :!!
      Den termine versuche ich mir mal zu merken
      sportlich entspannte Grüsse

      Markus

    • Und heute den Spielfilm dazu bei Sky Cinema mit verschiedenen Wiederholungen.

      Winchester: Das Haus der Verdammten



      Horrorfilm, USA, Australien 2018

      Regie: Michael Spierig - Peter Spierig

      Autor: Matthew Putland - Tom Vaughan

      Kamera: Ben Nott


      100 Kilometer außerhalb von San Francisco herrscht Sarah Winchester über ein beachtliches Herrenhaus, das so vertrackt gebaut ist, dass es mit seinen mehr als 100 Räumen kein Ende zu kennen scheint. Die Dame hat den brillanten Doktor Eric Price zu sich gerufen, der herausfinden soll, ob ihr mit der Konstruktion wirklich das gelungen ist, was sie geplant hatte: ein Gefängnis zu errichten für hunderte bösartiger Dämonen, die noch eine Rechnung offen haben mit der Familie Winchester.
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