Reisebericht Rundreise durch Yucatán im Februar 2013

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    • Reisebericht Rundreise durch Yucatán im Februar 2013

      Vorwort

      Die Idee, mal nach Yucatán zu Reisen entstand spätestens auf unserer Reise nach Zentralmexiko 2001 (wo wir auf eine Hochzeit eingeladen waren und dann noch eine Woche mit den Überlandbussen einige sehenswerte Orte erkundigten) oder vielleicht auch vorher schon. In den Jahren danach ist dieses Ziel allerdings wieder verstärkt in den Hintergrund getreten. Denn es gab noch so viele andere interessante Reiseziele, und dann hörte man auch immer mehr von der zunehmenden Drogenkriminalität in Mexiko. Die Bilder, die Gerd hier im Forum veröffentlichte, schürten dann aber doch wieder die Lust. Dann schrieb Beate einen Reisebericht, zwei Frauen allein mit dem Mietwagen durch Yucatán, auch mit tollen Fotos. Und als dann auch noch Yvy und Nadja von ihrer Yucatán- und Mexikoreise mit dem Mietwagen in einem anderen Forum berichteten, nahm die Idee doch wieder konkret Gestalt an. Februar 2013 bot sich dann auch als Reisezeit an, und mit Air Berlin gab es einen bezahlbaren Direktflug, also haben wir gebucht!

      Reiseroute:

      6.2. Flug Düsseldorf - Cancún « Vom Schnee ins Sonnenparadies »
      7.2. Ek Balam – Valladolid « Mayaruinen und mexikanisches Landleben »
      8.2. Chichen Itza – Cenote Yokdzonot – Izamal « Von der Pyramide des Schlangengottes über das tiefe Wasser zur gelben Stadt »
      9.2. Mérida « Die Karnevalshochburg Yucatáns »
      10.2. Celestún « Auf zu den Flamingos »
      11.2. Yaxcopoil – Ochil – Uxmal « Ehemalige Haciendas und eine berühmte Mayastätte »
      12.2. Kabah – Edzná – Campeche « Mayaruinen und eine bunte Stadt »
      13.2. Campeche – Champotón – Palenque « Von der Sonnenküste in den Regenwald »
      14.2. Palenque « Mayaruinen im Dschungel »
      15.2. Misol Ha – Agua Azul – Aqua Clara « Wasserfälle und Baden im türkisblauen Fluss »
      16.2. Chicanná - Becán – Xpujil « Eine längere Autofahrt und zum Abschluss Mayaruinen »
      17.2. Calakmul « Abgelegene Ruinenwelt und Brüllaffen »
      18.2. Dzibanche/Kinichna – Laguna Bacalar « Mayaruinen ganz für uns und eine blaue Lagune »
      19.2. Laguna Bacalar « Kanutour auf der Lagune »
      20.2. Gran Cenote – Puerto Aventuras « Unterwasserhöhlen und Delfine »
      21.2. Laguna Yal-Kú - Akumal Beach « Unterwasserwelt mit Schildkröten »
      22.2. Tulúm Mayastätte - Cenote Dos Ojos « Mayaruinen am Meer und noch mal Höhlen »
      23.2. Puerto Aventuras – Rückflug « Ein Morgen am Strand zum Abschluss »
    • Ich bin auch dabei und sehr gespannt auf eure Erlebnisse. :wink4:

      Wir waren 2010 in Yucatan. Wir haben eine Bus Rundreise mit anschließendem Badeurlaub gemacht.
      Das tolle damals war, dass die Gruppe sehr klein war und wir einen Einheimischen als Reiseleiter hatten der den Reisenden das Land und die Kultur wirklich näher bringen wollte.
      Die Maya Tempel fand ich sehr interessant und spannend. =)
      Grüße Michaela

      :ilbr:

      9.4. - 30.4.2016 Aloha Hawaii - Oahu, Big Island, Maui u. Kauai
    • Hallo Katja,
      ich schaue mir Deinen RB gerne an, denn Mexico steht für uns auch schon sehr lange auf der Wunschliste.
      Da wir aber nächste Woche selbst erstmal für ein paar Wochen in den Urlaub starten, hebe ich mir Deinen Bericht für hinterher auf und werde dann in aller Ruhe nachlesen.
      Liebe Grüße, Elke
    • 6.2. Flug Düsseldorf - Cancún « Vom Schnee ins Sonnenparadies »

      Der Vorabend-Check-in hat gut geklappt. Als wir um 19 Uhr am Flughafen waren, kamen wir direkt dran. 5 Euro Gebühr zahlt man bei Air Berlin inzwischen.
      In der Nacht hat es dann angefangen zu schneien. Wir laufen am nächsten Morgen im Schneetreiben zur S-Bahn. Die S11 ist pünktlich und bringt uns direkt zum Flughafen. Wir holen uns noch was zum Frühstück und trinken einen Kaffee bei Starbucks. Dann geht es durch die Sicherheitskontrolle. Das Boarden startet pünktlich und alle sitzen zur geplanten Abflugzeit um 8.50 Uhr in der Maschine. Doch die Startbahn muss noch geräumt werden. Zum Glück hört es bald auf zu schneien.



      Wir bekommen die Freigabe. Dann geht es noch zum Enteisen. Mit 1,5 Stunden Verspätung starten wir. Zum Glück, denn die Crew wäre mit zu viel Überstunden nicht mehr abgeflogen. Wir fliegen über Amsterdam Schiphol, die Themsemündung, Manchester Airport, von oben gut zu sehen, ein Stück nördlich von Dublin treffen wir auf Irland, man kann die vorgelagerten Skerries Islands, Lambay Island und Howth erkennen.







      Auf der anderen Seite des Atlantiks überfliegen wir Labrador, wo man schneebedeckte Landschaft sehen kann, Montreal, Harrisburg (ab hier liegt kein Schnee mehr) und Tallahassee.





      Dann fliegen wir über den türkisblauen Golf von Mexiko. Es gibt In-Seat-Entertainment. Wir schauen uns „Das Bourne Vermächtnis (Bourne Legacy)“, „Ice Age 4 – Voll verschoben (Continental Drift)“ und „Robot + Frank“ an. Es sind nicht alle Plätze belegt, so dass jeder von uns einen Zweiersitz für sich am Fenster hat. Es gibt ein warmes Mittagessen (Chicken oder Pasta) und ein kaltes Essen kurz vor Ankunft (Hähnchenschnitzel mit Salat), dazu gibt es auch alkoholische Getränke kostenlos.







      Statt wie geplant um 13 Uhr landen wir um 14.35 Uhr Ortszeit bzw. 21.35 Uhr deutscher Zeit in Cancún. Die Sonne scheint. Ein paar Wolken sind am Himmel. Wir haben ca. 30 °C. An der Passkontrolle verliere ich leider meine schöne, neue Kappe aus Neuseeland. Weg ist sie. Wir kommen ohne weitere Kontrolle durch den Zoll. Dann fahren wir mit dem Shuttlebus zu Hertz (der Fahrer freut sich, dass ich ein paar Brocken Spanisch spreche) und bekommen statt des gebuchten Midsize-PKWs „Dodge Attitude“ einen rostroten „Jeep Patriot“, der nur 8395 Kilometer runter hat. Der Service bei Hertz war gut. Die Dame, die uns bedient, spricht Englisch.

      Wir fahren zur Zona Hotelera. Auf einer Landzunge geht es an der Küste an den ganzen Luxusresorts vorbei. Wir haben ein Zimmer im Holiday Inn Express reserviert, das etwas abseits der Strände in der Nähe eines Golfplatzes liegt. An der Rezeption spricht man Englisch. Das Zimmer ist mit zwei Queen-Betten ausgestattet und ausreichend sauber.



      Alle Zimmer des zweistöckigen Gebäudes blicken auf den Innenhof. Es gibt einen Fernseher und kostenloses W-LAN. Wir zahlen $66 + Tax, insgesamt $75. Großen Hunger haben wir nicht mehr. Im kleinen Laden gegenüber holen wir uns zwei Snacks und was zu Trinken. Dann machen wir es uns im netten Innenhof des Hotels am schönen Pool gemütlich und schwimmen eine Runde. Um 17.40 Uhr geht bereits die Sonne unter, so dass es früh dunkel wird.



    • Ganz schön krass: bei Schneefall abfliegen und bei tropischen 30° ankommen :EEK: .
      Eine ähnliche Situation hatten wir auch schon mal. Aber so ist es auf jeden Fall besser als umgekehrt.

      Hast du in deiner Kamera ein GPS Modul oder wie konntest du alles von oben so eindeutig erkennen? Durch die Schneelandschaft sieht's ja irgendwie alles ähnlich aus.

      Prima, dass ihr einen SUV bekommen habt :!! .

      Eure Hotelanlage sieht sehr nett aus, aber war ja wohl doch nur für eine Nacht?

      Gruß
      Gundi
    • Hi Gundi,
      meine Kamera hat kein GPS-Modul. OK, die neue kleine hat eins, aber die hatte ich nicht mit, und das GPS-Modul haben wir auch noch nie benutzt, da es viel Akkuleistung frisst.
      Die Flughafen von Amsterdam und Manchester habe ich von oben erkannt, auch die Gegend von Dublin. Dafür hilft aber auch das Flugroutenprogramm im Flieger sehr, so dass man weiß, wo man ungefähr ist. Die Namen der Inseln habe ich dann später bei Google nachgeschaut.
      Der Jeep war wirklich prima, vor allem für die ganzen Topes unterwegs... ;)
      Die Hotelanlage war wirklich nett, vor allem sehr günstig für Cancún, nicht direkt am Strand, aber doch in der Nähe. Für 1-2 Übernachtungen würde ich es auf jeden Fall empfehlen, für länger dann vielleicht doch lieber in ein Hotel am Strand.

      Viele Grüße
      Katja
    • Toll, dass es losgeht. Bin absolut gerne dabei und schon sehr gespannt auf Eure Tour.

      Ich finde es immer cool, wenn man hier im tiefsten Winter wegfliegt und dann im Hochsommer landet. Herrlich, denn ich liebe die Wärme.

      Schöne Fotos vom Flug, finde ich sehr spannend :clab: .

      Toll, dass Ihr jeder eine Zweierreihe hattet. Das ist ja der Traum vom Fliegen! Warum war das Ding so leer?

      Das mit der Kappe ist ja blöd. Ich hätte mich ganz schön geärgert...

      Prima Hotel. Schön, dass Du die (bisher) nicht vorhandenen Sprachprobleme mitdokumentierst =) .
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Hallo Katja, Hallo Volker! :wink4:

      Da bin ich natürlich dabei! :SCHAU: Bin total gespannt, was ihr so erlebt, denn mit dieser Ecke der Welt habe ich (bisher) noch gar nicht beschäftigt!

      Die Anreise ist ja schonmal gut gelaufen. Unglaublich, wie schnell man vom tiefsten Winter in so herrlich warme Gefilde kommt :!!

      LG Annika
    • Hallo Ihr 2!

      Ich komm natürlich auch mit, ;ws108; wenn auch in unregelmäßigen Abständen! Bin gespannt, was Ihr so erlebt habt.
      Schweigen ist keine Zustimmung
    • Hallo Katja,

      da bin ich doch genau zur rechten Zeit von Teneriffa zurück, um mit zu lesen. :wink4:

      Freu mich schon auf Deine Berichte und vor allem die tollen Fotos!
      Besonders gut gefällt mir das Foto von dem schneebedeckten Flugzeug bei Eurem Abflug.

      Viele Grüße
      Sabine
      Viele Grüße,

      Sabine :wink4:
    • Im europäischen Winter in die Wärme zu reisen hat schon was. Haben wir auch schon öfters gemacht, dass tut schon richtig gut. Auch wenn es nur 2-3 Wochen sind.
      Sonne und Wärme pur. :songelb:
      Grüße Michaela

      :ilbr:

      9.4. - 30.4.2016 Aloha Hawaii - Oahu, Big Island, Maui u. Kauai
    • Herzlich willkommen noch allen weiteren Mitreisenden!

      MsCrumplebuttom wrote:

      Ist das nicht klasse, hier bei Schnee wegzufliegen und dann im Sonnenparadies anzukommen? :!!

      Canyonrabbit wrote:

      Ich finde es immer cool, wenn man hier im tiefsten Winter wegfliegt und dann im Hochsommer landet.

      Michi28 wrote:

      Im europäischen Winter in die Wärme zu reisen hat schon was.

      Oh ja, das war klasse, zumal wir hier so einen langen, grauen Winter hatten. Das hat die Wartezeit auf den Frühling doch ein wenig verkürzt. =)

      Canyonrabbit wrote:

      Toll, dass Ihr jeder eine Zweierreihe hattet. Das ist ja der Traum vom Fliegen! Warum war das Ding so leer?
      Das war wirklich schön. Soo leer war's ingesamt nicht, aber wir hatten Glück in unseren Reihen.

      Annika1503 wrote:

      Bin total gespannt, was ihr so erlebt, denn mit dieser Ecke der Welt habe ich (bisher) noch gar nicht beschäftigt!
      Dann bin ich mal gespannt, ob du auf den Geschmack kommst. ;)

      MFRB wrote:

      wenn auch in unregelmäßigen Abständen! Bin gespannt, was Ihr so erlebt habt.
      Prima, es gibt ja nicht jeden Tag einen Bericht, da kommst du dann vielleicht doch gut mit.

      Sabi(e)ne wrote:

      da bin ich doch genau zur rechten Zeit von Teneriffa zurück, um mit zu lesen. :wink4:
      Hoffe, ihr hattet einen schönen Urlaub. Auf die Kanaren (nach La Palma) geht's bei uns noch später im Jahr.

      Jetzt also erst mal weiter in andere Gefilde...

      Katja
    • 7.2. Ek Balam – Valladolid « Mayaruinen und mexikanisches Landleben »
      Wetter: 33 °C, vormittags teilweise bewölkt, nachmittags sonnig

      Frühstück gibt es ab 7 Uhr. Wir sind früh auf und warten schon darauf. Das Büffet im Holiday Inn Express besteht aus warmen Speisen – Chilaquiles (das sind zerschnetzelte Tortillas mit Sahne, Tomatensauce und gratiniertem Käse), Rührei, Bohnenmus, Würstchen – sowie Cereals, Toast, Croissants, Muffins, frischem Obst. Dazu trinken wir Kaffee.



      Um 8 Uhr sind wir abfahrbereit. Wir fahren durchs Zentrum von Cancún und kaufen bei Walmart etwas Proviant ein. Auf der Mex 180 (parallel zur mautpflichtigen Mex 180D) geht es über die Dörfer Richtung Valladolid.



















      Immer wieder fährt man über Bodenschwellen, sogenannte Topes, die zur Geschwindigkeitsreduzierung in den Orten gedacht sind. Kurz vor Valladolid wollen wir bereits nach Ek Balam abbiegen. Das war jedoch ein Fehler, denn die Straße wird immer schmaler, die Karte ist ungenau, und es gibt so gut wie keine Beschilderung mehr.



      Letztendlich fahren wir einen großen Umweg, bis wir in Ek Balam ankommen. Gegen 12.30 Uhr sind wir dort. Es sind 33 °C. Wir zahlen 63 + 35 Pesos Eintritt, d.h. knapp 6 Euro pro Person. Die Anlage ist nicht allzu groß. Man kann auf die Pyramiden hochsteigen. Wir sehen unseren ersten großen Leguan, der jedoch schnell zwischen den Felsen verschwindet.













      Nach etwa einer Stunde fahren wir nach Valladolid. Hier laufen wir einmal um den Zócalo.







      Um 14.30 Uhr fahren wir weiter. Gegen 15.15 Uhr erreichen wir unser reserviertes Hotel Villa Arqueologicas in Piste direkt an den Ruinen von Chichen Itza. Das Hotel haben wir über hotels.com gebucht. Es ist bereits bezahlt: $59 + Tax = $72,50. Wir bekommen einen Willkommenscocktail. Die Zimmer des zweistöckigen Gebäudes sind alle um einen Innenhof mit Pool gelegen. Unser Zimmer hat ein Queen- und ein Single-Bett und ist recht sauber. W-LAN ist auch vorhanden. Wir gehen noch eine Runde schwimmen.







      Zu Abend essen wir im Hotel, draußen direkt neben dem Pool. Wir nehmen das Hähnchen nach Yucatán-Art, das sehr lecker ist. Dazu ein Bier und eine Piña Colada. Alles für umgerechnet etwa 18,50 Euro inklusive 10% Trinkgeld (290 Pesos ohne Trinkgeld).



      Gefahrene Kilometer: 311
      Übernachtung: Hotel Villa Arqueologicas, Piste ($72,50 USD)
    • Hallo Katja,
      das klingt nach einem entspannten Tag, und ihr scheint ja schnell und problemlos in den mexikanischen Touristenalltag hineingefunden zu haben.

      Die Allee aus Flammenbäumen muss während der Regenzeit fantastisch aussehen, wenn dann alles rot blüht. Aber dafür war es bei eurem Besuch ja leider zu früh.

      Die Ruinen inmitten der tropischen Vegetation sehen sehr fotogen aus. Die Stufen ohne Geländer wären für mich allerdings sehr gewöhnungsbedürftig :EEK: .
      Hoch geht ja vielleicht noch, aber runter? Aber wahrscheinlich gewöhnt man sich schnell daran, denn das ist zwar eure erste, aber sicherlich nicht die letzte Tempelruine dieser Reise gewesen.

      Gruß
      Gundi
    • Globi wrote:

      Die Stufen ohne Geländer wären für mich allerdings sehr gewöhnungsbedürftig

      Die haben es in sich. Richtig steil, beim rauf laufen hatten schon viele Probleme wo man sich denkt, die kommen da nie mehr runter. ;;NiCKi;:

      Interessant fand ich auch, dass nur ein Teil von Ek Balam ausgegraben wurde. Links und rechts findet man überall größere Steinhaufen wo nicht mehr gegraben wurde.
      Grüße Michaela

      :ilbr:

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