Glacier NP, MT, USA & Waterton Lakes NP, AB, Kanada

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    • Glacier NP, MT, USA & Waterton Lakes NP, AB, Kanada

      Ich möchte Euch mal eine kanadisch-US-amerikanische Co-Produktion vorstellen:
      den International Peace Park.
      Das ist der Zusammenschluss von Waterton Lakes NP in Kanada und Glacier NP in USA als Symbol der Freundschaft zwischen Kanada und den USA.

      Zunächst der Waterton Lakes NP.
      Wir befinden uns im äußersten südwestlichen Zipfel der Provinz Alberta, wo die Prärielandschaft an die Rockies stößt.





      Eine lange Straße führt uns zu einem abgelegenen Stück wunderbarer Wildnis im Kernland der kanadischen Rocky Mountains.
      Über den Crowsnest Pass, den Krähennestpass, fahren wir zum waldreichen
      Waterton Lakes National Park.


      Kurz vor dem Eingang zum Waterton Lakes National Park befindet sich das Gelände des Bison Paddock und dort weidet noch eine kleine Herde Bisons. Leider hat sie sich vor uns versteckt.
      Der Akamina Parkway ist sehr schön und eine Stichstraße, der Red Rock Parkway, führt in den Red Rock Canyon des Blackstone River.
      Wanderwege erschließen einige der stillen Seitentäler.
      Wir machen am Red Rock Canyon einen Spaziergang zu der eher kleinen Schlucht mit den prächtigen Sandsteinformationen. Eine hübsche Laune der Natur.



      Die rote Gesteinsfarbe kommt von dem Eisen, das vom Wasser bloß gelegt wurde und mit der Zeit rostete.



      Kein Mensch begegnet uns und auch kein Tier, obwohl der Park die größte Wildtiervielfalt von Alberta hat. Eine Menge Bären gibt es hier.

      Über den Waterton Lakes, der Kette von Restseen aus der Eiszeit, liegt in beherrschender Lage ein Schmuckstück des Parks.
      Von weitem sehen wir das Prince of Wales Hotel auf einem Hügel.
      Es wirkt majestätisch und rustikal.



      Das Hotel wurde 1925 von der Eisenbahngesellschaft gebaut, um betuchte Touristen hier hin zu locken. Im Winter ist es geschlossen und wird nur von hunderten Hirschen belagert.



      Von hier oben kann man den Blick auf den Upper Waterton Lake und die Berge genießen.
      Unterhalb des Hotels liegt der Ort Waterton Park wie in einem Garten Eden. Rehe und Bergschafe laufen oft ungestört durch die Straßen. Es sind wahrlich paradiesische Zustände.
      In der Nähe ist das Aspen Village Inn mit sehr schönen Cottages.
      Zu Fuß kann man den Bears Hump besteigen, eine 200 m über den Ort gelegene Felskanzel, von der man einen atemberaubenden Blick über den Ort Waterton bekommt. Es ist zwar eine ganz schöne Kraxelei, aber die Schinderei lohnt sich wirklich. Der Abstieg geht dann wesentlich schneller.
      Der mit 2.940 m höchste Berg im Park, der Mount Blakiston, läßt uns glauben, in den Alpen zu sein.
      In diesem Park steigen mitten aus der flachen, weiten Prärie gewaltige, große Berge steil auf. Bei Sonnenauf- oder -untergang leuchten sie in unterschiedlichen gelben Farbtönen.

      Mittelpunkt des Parks ist der 14 km lange, von über 2.500 m hohen Bergen umrahmte Upper Waterton Lake. Am Nordende ist ein Campingplatz.



      Der bezaubernde See ist mit 152 m Tiefe einer der tiefsten der Rocky Mountains.

      Von Waterton Park aus führt der Akamina Parkway weiter, an dessen Ende ein schöner See ist.
      Wir besuchen nämlich den hübschen Cameron Lake, der idyllisch in die Berge eingebettet ist. Hier ist reine, ursprüngliche Natur.
      Mit einem Kanu kann man den See erkunden. Nichts als pure Wildnis, so hat man sich Kanada erträumt – und so ist es auch.
      Eine Menge Vogel- und Pflanzenarten sind hier zuhause. Den ganzen Sommer über bedecken bunte Teppiche von Wildblumen die Berghänge.



      Hier ist eine der windigsten Gegenden Albertas.
      Ein schönes Erlebnis ist eine Bootstour auf dem Upper Waterton Lake, für die wir aber keine Lust haben.
      Gut zwei Stunden pflügt das historische Schiff durch das kristallklare Wasser nach Süden.
      Es geht bis über die Grenze des anschließenden US-amerikanischen Glacier National Parks in Montana.
      Immer neue grandiose Bergpanoramen tun sich auf, modelliert von den Gletschern der Eiszeiten.
      Eindrucksvoll auch die geologischen Formationen, denn als vor gut 60 Millionen Jahren hier die Rockies aufstiegen, wurden die Gesteinsschichten mit Urgewalt verworfen und verbogen.
      Der skurrilste Anblick auf der Tour ist die Grenze zu den USA. Steinpfähle markieren den Grenzverlauf und eine breite Schneise im Wald, die schnurgerade entlang des 49. Breitengrades fast 3.000 km quer durch den Kontinent verläuft. Eine Grenzstation gibt es auch, doch über allzuviel Arbeit kann sich der Grenzposten hier nicht beklagen. Drei mal täglich nur kommt ein Boot aus Kanada an.

      Der nur durch wenige Straßen erschlossene Waterton Park ist zudem ein wichtiger Wildniskorridor, durch den Bären, Wölfe und Berglöwen zwischen Kanada und den USA pendeln. Die Menschen sind nur Gäste.
      Hier hin kommt ein Besucher nur, wenn er es unbedingt will, denn es gibt keine größeren Städte in der Nähe und der Park ist relativ unbekannt. Erst 1858 wurde er erstmals erwähnt.

      Von Waterton geht es dann auf dem Chief Mountain Highway, der SR 17 nach Süden Richtung USA.
      Der Chief Mountain ist auf der amerikanischen Seite am Rande des Glacier N.P. und ist ein Heiligtum der Blackfoot-Indianer.
      Hier sind die Blackfoot-Indianer zu Hause. Der 1954 ausgewanderte Deutsche mit dem indianischen Namen Adolf Hungry Wolf hat 2005 nach den "Pikunni Biographies" sein 2. Buch über die Blackfoot-Historie mit dem Titel "Blackfoot Papers, Volume two, Pikunni Ceremonial Life" veröffentlicht.

      Einem unfreundlichen US-Beamten begegnen wir an der Grenze Kanada - USA in Montana, dem Treasure State.




      Links:

      watertonpark.com/
      mywaterton.ca/
      watertoninfo.com/
    • Wir fahren zum US-amerikanischen



      der Fortsetzung des kanadischen Waterton Lakes N.P. und 2. Part des International Peace Parks.

      Anders wie sein Name es erwarten läßt, gibt es kaum noch größere und sichtbare Gletscher im Park. Die einst stattlichen Eisfelder sind im Laufe der Zeit zusammengeschmolzen.

      Am Many Glacier ist eine wunderschöne Gegend zum Wandern, aber wir müssen weiter und lassen diesen Abschnitt aus.
      In einer eindrucksvollen, hoch gelegenen Senke liegt, umgeben von Bergen, Many Glacier. Es ist Zentrum eines ausgedehnten Netzes von Wanderwegen mit Routen für jeden Geschmack – vom Nachmittagsspaziergang bis zum mehrwöchigen Treck. Nur mit dem Auto allein lohnt ein Besuch allerdings nicht. Außerdem ist es ein hervorragendes Gebiet, um Bären, Dickhornschafe und Schneeziegen zu beobachten.
      Many Glacier ist ebenso wie die Going-to-the-Sun-Road ein Besuchermagnet. Viel ruhiger und fast genauso eindrucksvoll ist Two Medicine Lake zwischen East Glacier und St. Mary. Trails führen durch Regenwald unter anderem zu den Twin Falls oder den Running Eagle Falls.

      Bei St. Mary und dem St. Mary Lake beginnt die Going-to-the-Sun-Road.
      Leider können wir mit unserem Camper diese Strecke nicht befahren, weil er mit 23' zu lang ist. Maximal 21'-Camper haben die Erlaubnis, über den Paß zu fahren. Wegen der überstehenden Felsen an der Straße sehen wir das auch ein. Unser Camper hätte mit seinem Aufbau daran gekratzt.

      Wir umrunden darum den Glacier N.P. und fahren über die "49" und die "2" nach West Glacier und campen am Lake McDonald.

      Mit dem Auto ist der schönste Teil des Parks über die Going-to-the-Sun Road, die zum Logan Paß führt, zu erreichen. Die Serpentinenstraße mit dem vielversprechenden Namen verbindet über den Kamm der Berge hinweg die beiden schönsten Täler des Parks miteinander.

      Unser Camper ist, wie gesagt, zu lang, um über diese Gebirgsstrecke zu befahren, die zu den schönsten Nordamerikas gehört.
      Darum mache ich den Vorschlag, per "Daumen-Express" zu diesem Vergnügen zu kommen. Bärbel ist sehr skeptisch, daß uns irgend jemand bis zum Pass mitnehmen wird, aber meine Zuversicht wirkt sich positiv aus. Nachdem ich etwa 10 Mal den Daumen rechts erhoben habe, nehmen uns zwei nette Mädels mit.
      Wir dürfen auf der Ladefläche des Lieferwagens Platz nehmen und dann geht's bei traumhaftem Sommerwetter los.



      Bärbel ist es mit zunehmender Höhe und in freier Luft doch etwas mulmig zumute, aber die Fahrerin hat alles prima im Griff.
      Ich kann von hier ungehindert die tiefen Täler filmen und Bärbel schaut zu den Gipfeln. =)



      Die "Going-to-the-Sun-Road" ist eine der attraktivsten und spektakulärsten Straßen in Nordamerika.
      Sie führt über 80 km durch einen der schönsten Nationalparks der USA. Die Straße, erst 1932 fertiggestellt, steigt über viele enge Kehren hoch zum 2.026 m hohen Logan Pass, der über der Baumgrenze liegt und nicht weit vom ewigen Schnee weg ist.



      Oben angekommen haben wir eine gute Aussicht über den 5.000 qkm großen und 1910 gegründeten Park und seine wilde Berglandschaft. Der Park gehört zu den größeren Nationalparks der USA.
      Der Logan Paß wurde von zwei Gletschern geschaffen. Es ist ein fantastischer Platz. Bergkette hinter Bergkette, soweit das Auge reicht.



      Der Park liegt abseits der Touristenstraßen und ist darum von den Europäern noch nicht so recht entdeckt worden.



      Direkt über den Besuchern ragen drohend zackige Gipfel auf, ein paar hundert Meter vom Parkplatz entfernt stürzen Wasserfälle über die Felsen, und überall wachsen Wildblumen.
      Vom hier liegenden Visitor Center werden in der Saison auf verschiedenen Routen Naturführungen angeboten.
      Die Erdmännchen passen auf, daß dies auch so bleibt.
      Wir machen einen kleinen Spaziergang und können einige Tiere als Wachmannschaft beobachten, denn Feinde wie Adler, Dachse und Kojoten lauern überall.
      Es sind ungemein gesellige Tiere. In riesigen Kolonien bewohnen sie die Graslandschaft Amerika's. Ihre Familien bestehen aus einem Männchen als Clanführer, mehreren Weibchen und ihrem Nachwuchs.
      Frisches Gras gilt als Leckerbissen und das Gelände rund um ihren Bau sieht aus wie ein frisch gemähter Goldplatz. Außerdem haben sie dann eine gute Aussicht.
      Die Gänge des Baus reichen bis zu 5 m in den Boden. Die Höhlen werden mit Gras ausgepolstert und dienen als Wohn- und Schlafzimmer.
      Der Wall oben um den Eingang schützt vor Regenwasser.
      Präriehunde sind übrigens ab einem gewissen Alter immun gegen das Gift der Klapperschlange. Die Jungen sind es noch nicht.



      Der Glacier N.P. ist bekannt für seine Wälder im Westteil und seinen Wildreichtum an Grizzlies, Wapitis, Schneeziegen und Bergschafen.
      Obwohl hier 1/3 des Bärenbestandes der USA beheimatet ist, überall wird davor gewarnt, haben wir kein Glück mit den braunen Gesellen.
      Der Mount Clements thront über allem.



      Nach einiger Zeit müssen wir diese Berglandschaft wieder verlassen und es geht mit dem urigen Shuttle-Bus wieder ins Tal hinunter.
      Man nennt die seit den 30er Jahren fahrenden historischen Busse auch "Jammer" buses. Warum ? Keine Ahnung.
      Leider etwas verschwommen, da im Vorüberfahren gefilmt.



      Vom Logan Paß führt die Straße am Hang der Garden Wall, eines schmalen Grates abwärts.



      Bei dieser Fahrt kommen uns einige Oldtimer entgegen. Wir wundern uns, daß es diese alten, aber schönen Vehikel noch die Berge hinauf schaffen.





      Auf dem Talboden folgt die Straße dem McDonald Creek, einem netten Flüßchen, das sich zwischen alten Bäumen hindurchwindet.
      Am Red Rock Point wird der Wasserlauf von Felsbrocken eingezwängt und ergießt sich in ein tiefes, türkisleuchtendes Becken.



      Kurz darauf erreicht die Going-to-the-Sun-Road den Lake McDonald, den größten See des Parks. Entlang des Logan Creek führt die Straße nach West Glacier zurück und wir verlassen den Park.
      Im Tal angekommen, machen wir am sehr malerischen, türkisfarbenen Mc-Donald River einen längeren Spaziergang.



      Wildromantisch windet sich der Fluß durch den Wald.
      Nach der langen Fahrt müssen die Gelenke wieder in Gang gebracht werden.



      Über Stock und Stein gehen wir am Ufer entlang. Dann geht es wieder auf die Straße, wo wir die typischen amerikanischen Briefkästen am Rand sehen. Die Anwohner wohnen hat eine gute Strecke von der Straße weg und der Postbote hat keine Lust, diesen Weg einzuschlagen.



      Der Waterton Lakes und der Glacier National Park sind absolut sehenswerte Parks, für die man aber auch genügend Zeit mitbringen sollte.


      Links:

      nps.gov/glac/index.htm
      de.wikipedia.org/wiki/Glacier-Nationalpark_(Vereinigte_Staaten)
      glacier.national-park.com/
    • Zum Waterton Lakes NP:
      Genialer Park:
      - extrem viele Tiere
      - viele Grizzlys
      - Möglichkeiten einen Mountan Lion zu sehen
      - viele RM-Sheeps
      - schöne Bootsfahrten
      - viele gut erschlossene Wanderwege, darunter einer der schönsten Kanadas (Crypt Lake)
      - Das Prince of Wales Hotel ist einer der schönsten Holzlodges überhaupt, der Blick ist unglaublich genial. Das Essen sehr gut.

      Vorsicht:
      - Tierwarnungen sind sehr, sehr ernst zu nehmen
      - Unterkünfte im Park sollten vorreserviert werden
      - das PoW-Hotel hat teils furchtbare und extrem laute Zimmer. Geht einer auf die Toilette hat man das Gefühl das ganze Hotel geht. ;)

      Joe
      Signatur wurde gelöscht.
    • Ich zitiere mich mal selbst aus den Untiefen des Forums:

      Original von utahjoe


      Das Hotel ist ein Traum! Die Konstruktion komplett aus Holz,
      die Inneneinrichtung, die fantstische Lage, eine Aussicht, die schöner
      nicht mehr geht, sehr gutes Essen.
      Alles perfekt solange man nicht darin schläft :wut1: :wein:!
      Unglaublich hellhörige kleine Zimmer, überall offenliegende Wasserrohre,
      wenn einer im Hotel duscht oder die Spülung benützt, meint man
      die Niagara-Fälle sind im Zimmer.
      Dazu waren bei uns Kanadier, die alter schottischer Volksmusik
      (incl. Dudelsack und Kilt) fröhnten und dazu tanzten bis 3.00 Uhr in der
      früh. Und dann alle auch noch unter die Dusche gingen. Ein Alptraum!




      Joe


      Und zum Red Rock Creek:

      Original von utahjoe


      Das ist wirklich ein tolles Teil. So eine intensiv rote Farbe gibts selbst
      im SW nicht. Und der Kontrast mit dem grün ist wunderbar.


      Signatur wurde gelöscht.
    • hi guys

      leider kenne ich erst die amerikanische Seite.

      wir haben erst in Browning bei den Blackfoot im Tipi übernachtet und dann
      den Glacier NP auf der going-to-the-sun-road durchquert.

      leider hatten wir nur 2 Tage Zeit eingeplant, beim nächsten mal (war eigentlich für 2009 oder 2010 geplant, aber jetzt geht's ja in die cowboy school...) bleiben wir länger und überqueren dann die Grenze nach Canada

      c u

      Mike





      yee-haaa: I'm a certified cowboy now!!


      No heaven can heaven be, if my horse isn't there to welcome me.
    • Ich habe endlich auch mal was beizusteuern. Es sind zwar nur Bilder des Glacier NP, aber besser, als nichts. Die Geschichte rund um unseren "Ausflug" kann man sich auf meiner HP durchlesen, wenn man etwas nach unten bis zum 10.September 2007 scrollt.



















      Ich würde da übrigens jederzeit wieder für einen Tag hinfahren. Es ist klasse dort :!!
    • Original von nuu-ya
      Wobei es die beiden Parks bei den eingefleischten DA'lern schwer haben. Das nördlichste, was der geneigte Schnatterer sieht, ist vielleicht der Yellowstone. Alles weiter oben wird auf später verschoben... ;)


      Irgendwie stehe ich da auf der Leitung. Eie meist Du das?


      Joe
      Signatur wurde gelöscht.
    • Original von nuu-ya
      Hauptziele sind der Südwesten, die Gegend um den Yellowstone und der Nordosten.
      Mit alles weiter oben meine ich "alles nördlichere" wird auf später, auf unbestimmte zeit, verschoben, weil es doch meist nie in die Planung paßt.


      Wobei doch recht viele schon im Norden und auch Kanada waren.
      Aber es ist sicher richtig, dass sich alle Themen die nicht im weiten Dunstkreis von LV liegen, nicht so populär sind.


      Joe
      Signatur wurde gelöscht.
    • Wirklich schöne Bilder. Danke, Yukon1 und nuu-ya.

      Der Glacier ist auch einer meiner Lieblingsparks. Diese Berglandschaften sind wirklich überaus beeindruckend.

      Die Going-to-the-Sun-Road ist eine der schönsten Strecken, die ich je gefahren bin, wenn auch eine der anstrengendsten (viele Baustellen und dadurch teilweise sehr eng + die ganze Ablenkung durch die Schönheit der Berge).

      Besonders schön ist in der Tat die Gegend um den Logan Pass und der Ausblick auf den Hidden Lake, vor allem wenn überall die Bergwiesen blühen.

      @ Yukon1: Zu welcher Zeit ward Ihr denn da?
    • Original von nuu-ya
      Wobei es die beiden Parks bei den eingefleischten DA'lern schwer haben. Das nördlichste, was der geneigte Schnatterer sieht, ist vielleicht der Yellowstone. Alles weiter oben wird auf später verschoben... ;)


      Da scheine ich dann auch kein so eingefleischter DA'ler zu sein, denn ich war innerhalb von zwei Jahre allein zweimal in Westkanada, während meine nächste Reise dagegen wieder ganz woanders hin geht, nämlich nach Hawaii. So sehr ich die roten Felsen mag, aber jedes Jahr muss nicht sein, da sie sonst doch etwas von ihrem Reiz verlieren.

      Der Vorteil solcher Ziele ist aber, dass kein Reisebericht eingefordert wird. ;)
    • Original von Daniel
      Original von nuu-ya
      Wobei es die beiden Parks bei den eingefleischten DA'lern schwer haben. Das nördlichste, was der geneigte Schnatterer sieht, ist vielleicht der Yellowstone. Alles weiter oben wird auf später verschoben... ;)


      Da scheine ich dann auch kein so eingefleischter DA'ler zu sein, denn ich war innerhalb von zwei Jahre allein zweimal in Westkanada, während meine nächste Reise dagegen wieder ganz woanders hin geht, nämlich nach Hawaii. So sehr ich die roten Felsen mag, aber jedes Jahr muss nicht sein, da sie sonst doch etwas von ihrem Reiz verlieren.

      Der Vorteil solcher Ziele ist aber, dass kein Reisebericht eingefordert wird. ;)


      Geht mir auch so, dass ich mehr als nur Südwest-USA sehen will.


      Lieber Daniel, wir haben schon so oft versucht, Dich zu einem Reisebericht zu bewegen. ;)

      Und wir werden es wieder versuchen. :wink4:
    • Hallo,

      ich erinnere mich besonders gerne an den Swift Current Lake Abschnitt des Glacier NP. Die Landschaft dort fand ich ungemein beeindruckend.
      Am nächsten Tag auf der Going to the sun-Road hatten wir leider nur durchwachsenes Wetter, das kann auch der Grund sein, warum ich den Parkteil den man über den separaten Osteingang erreicht, als besonders schön in Erinnerung habe.

      Im Waterton Lakes waren wir für 2 Nächte, der Red Rock Canyon war dabei mein Favorit. Und wir haben uns natürlich den Bears Hump hinauf gequält. Die Aussicht von dort ist einfach überragend. Leider waren unser Fototechniken und die -fertigkeiten damals nicht annähernd so toll wie die Landschaft, ich stelle trotzdem mal ein paar Bilder von diesem International Peace Park ein.

      Waterton Glacier NP
      Aussicht vom Bears Hump:





      Spiegelung in einem der Waterton Lakes:


      Unterwegs auf dem Scenic Drive:


      Red Rock Canyon:


      Das berühmte Hotel:


      Chief Mountain - heiliger Berg der Blackfeet - vom Chief Mountain Highway, der Strasse im Blackfeet Indian Reservation die den kanad. und us-amerik. Teil des International Peace Parks miteinander verbindet:


      Glacier NP/Many Glacier Parkbereich:
      Swiftcurrent Lake:


      Landschaft im Many Glacier Parkbereich:




      Going to the sun road:


      Schneeziegen im Glacier Park:


      McDonald Falls:


      Lake McDonald:
      Gruss Kate
      +++++++++
      On Tour:
      2000-09: 7xUSA West & Kanada
      2000-10: D,F,I,GR,MC,E,AND,L,A,HR
      2011: D, GB, HR-MNR-BiH, I
      2012: Inselhopping HR (Pag, Rab, Cres, Losinj)
      2013: Dalmatien & BiH im Mai/ Süd-Norwegen im Juli/August

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    • Bei den beiden nicht gezeigten Bilder wird einer unserer Smilies Probleme machen. Es wird dieser sein: EEK Leiuder kann ich da nicht helfen.


      Danke trotzdem für Deine Mühe.

      Zwei kleine Anekdoten fallen mir noch zum Waterton Park ein:

      1) Wir sind im Visitor Center und erkundigen uns nach den Wanderwegen und den Bärenaktivitäten. Die Angestellte berichtet uns, dass sich die letzten Tage eine Bärin mit Jungtier in der Nähe des Bear Hump Trailheads herumgetrieben hat. Leider hätte man die Bärin seit 2 Tagen nicht mehr gesehen nur noch das Jungtier das entsetzlich wg. Hungers schreien würde.

      Ich hatte nur halb zugehört und verstanden dass die Bärin seit 2 Tage nicht mehr gesehen wurde und meinte in Anbetracht meines Respekts vor Bären beim Wandern 'Oh good'. Erst der irritierte Blick der Parkrangerin liess mich den Rest ihres Satzes verstehen und es kostete mich ein paar Sätze um meine unbedarfe Äusserung aufzuklären.

      2) Abends beim Kochen ist mir der Gaskocher mit dem Kochtopf umgekippt. Der ganze Inhalt (Nudeln mit Sauce) lag auf unserer Campsite, und das mitten im Bärengebiet und dazu noch in einem Park mit einer besonders hohen Grizzlypopulation. Wir sind dann ganz schön in Hektik gekommen, haben mit unserem Klappspaten die Nudeln samt Erdreich abgetragen und in die bärensicheren Abfallbehälter geschafft. Irgendwann kam ein Parkranger angefahren, sah uns buddeln und fragte was wir machen. :schaem:
      Als wir unser Malheur mit dem Essen erklärt hatten und dass wir uns wegen den Essensgerüchen vor nächtl. Bärenbesuch fürchten hat er uns eine andere freie Campsite zugewiesen - direkt nebenan. :rolleyes:
      Gut gemeint von ihm, aber ich habe trotzdem nicht gut geschlafen in der Nacht, bei jedem Knacken und Rascheln bin ich aus dem Schlaf hochgefahren. ;)
      Gruss Kate
      +++++++++
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      2012: Inselhopping HR (Pag, Rab, Cres, Losinj)
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    • Wenn hier jeder seine Glacier-Bilder reinstellt, will ich mich da mal anschließen. Was Ihr könnt, kann ich auch. :gg:

      Außerdem fehlen hier noch Bilder mit Blümchen, da kann ich ein paar liefern. Und natürlich noch ein paar lustige snow goat-Bilder.

      Wir sind die Going to the Sun Road am 01.08.2008 gefahren. Ideale Jahreszeit, Schnee und Blumen. Wie schon gesagt, war die Straße nicht unanstrengend zu fahren, eh schon eng, einige Baustellen, stellenweise viel Verkehr und die Ablenkung durch das Bergpanorama.

      Wir sind früh in Whitefish los und waren gegen 10 Uhr am Logan Pass, der Parkplatz war noch fast leer. Wir haben dann wie anscheinend jeder hier die Wanderung zum Hidden Lake Overlook gemacht. Anfangs war da nicht viel los, aber auf dem Rückweg zum Parkplatz hat sich der Trail ziemlich gefüllt. Der Parkplatz war dann auch voll, als wir zurück am Auto waren.

      Danach sind wir die Straße weiter bis zum Parkausgang gefahren und sind dann wieder umgekehrt. Zwischendurch sah es sehr nach Regen aus. Ein Unwetter hier in den Bergen hätten wir nicht gebrauchen können, aber wir hatten Glück.































      Auf dem letzten Bild sieht man, wie eng es auf der Straße zuging. :EEK:

      Ich fand den Park einfach nur schön. Die hohen Berge und tiefen Täler sind beeindruckend. Schade war nur, dass wir nicht noch mehr Zeit hatten, wir hätten gerne ein paar Wanderungen ins Hinterland gemacht. Aber dummerweise hatten wir keine Unterkunft vorgebucht und nur noch in Whitefish für die Nacht von Donnerstag auf Freitag was bekommen. :traen:
    • Und ich "spende" ein paar Fotos von der kanadischen Seite ... :gg: :gg:







      Ein kleiner Wasserfall im Ort

      für den Frieden


      Ein Bär, auf der Fahrt zum Red Rock Canyon


      Red Rock Canyon




      Blackiston Fall, beim Red Rock Canyon


      noch ein Bär, auf der Rückfahrt



      Mehr zum Red Rock Canyon und Begegnungen mit Bären hier:

      Berge - mit weißen Hauben, Wasserfälle und ...!!? Martina und Matze in Canada
      Gruß Matze
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