Mit dem Zelt durch den Südwesten – Weil‘s so schön war, gleich noch einmal!

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    • Redrocks wrote:

      Da stößt er dann in der Nähe vom Lava Point auf den West Rim Trail, stimmts? Ich fand die Vorstellung faszinierend, dass man von hier aus runter laufen kann und fast bei Angels Landing rauskommt . Sind allerdings 16 Meilen, und dann steht das Auto oben .
      Ja, so ist es. Möchte die Tour mal gerne machen, aber von unten nach oben und vielleicht mit einmal nächtigen unterwegs. Aber dann muss man wieder soviel mitschleppen. :nw:

      Ina wrote:

      Ach so, dass ist kein Loop
      Nein, ist es nicht. Man hätte höchstens über den West Rim Trailhead zur Lava Point Road laufen können und versuchen, zurück zu trampen. Aber bei dem Verkehr...
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • 10.09.2016 Endlich offroad - House Rock Valley Road


      Die Nacht war angenehm warm. Wieder um 7 Uhr aufgestanden (Mann, sind wir gut!). Um 9 Uhr sind wir abfahrbereit, am Eingang des Campgrounds ist bereits ein Riesenandrang.


      Heute wollen wir zum Stateline Campground. Wir haben nämlich für Morgen ein Permit für die Coyote Buttes South ergattert! ;;PiPpIla;;


      In Kanab wird getankt und die Vorräte und Wasser aufgefüllt. Gegen 12 Uhr erreichen wir die Paria Contact Station. Wir dachten schon, sie hätte zu, da kein einziges Auto da ist. Ein junger, wortkarger Rancher zeigt uns, wo die Wettervorhersage und der Zettel mit den Straßenverhältnissen hängt. Heute kein Regen, morgen 20 % Regenwahrscheinlichkeit, übermorgen Thunderstorms.

      Die House Rock Valley Road ist momentan gut zu befahren, der einzige kritische Wash ist trocken. Sollte es aber morgen regnen, könnte uns der Rückweg nach Norden versperrt sein, dann müssten wir die HRVR nach Süden raus, was ein großer Umweg wäre, da es anschließend in den Kodachrome SP geht. Aber das ist uns nun erst mal egal.





      Um 13 Uhr erreichen wir nach 10 Meilen auf der HRVR den Stateline CG. Ein netter großzügiger Platz (ca. 7-8 Sites) mit beschatteten Tischen und Bänken. Ein paar wenige Sites sind belegt, es ist aber keine Menschenseele zu sehen. Essen eine Kleinigkeit, bauen das Zelt auf und machen Siesta, da es sehr heiß ist.









      Erst nach 16 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Wire Pass Trailhead (2 Meilen zurück nach Norden), parken dort und bezahlen unsere 6,-$ pro Person. Dann gehen wir ein Stück des Wire Pass Trails. Rechter Hand zweigt unterwegs der Trail zur Wave ab, leider hat es hier mit dem Online-Permit nicht geklappt.




      Unterwegs treffen wir zwei andere Wanderer, die uns entgegen kommen und erzählen, dass im Canyon eine schwierige Stelle käme, an der sie umgekehrt sind. Man könne aber den ersten Teil des Canyons umgehen. Gut zu wissen.





      Nach ca. 1,5 Meilen Strecke beginnt der Slot Canyon:





      Schon bald kommen wir an eine Stelle, an der es über einen dicken Felsbrocken und auf der anderen Seite geschätzte drei Meter nach unten geht. Von hier ist nicht einzusehen, ob man unter dem Felsen Halt für die Füße finden würde. Wir wollen nichts riskieren, außerdem wissen wir ja, wie wir auf die andere Seite kommen können. Also in wenigen Minuten zurück zum Ausgang.


      Wieder am Beginn des Canyons kann man, wenn man raus kommt auf der linken Seite, den Slotcanyon umgehen. Man kraxelt unschwierig einige Höhenmeter nach oben, auf der anderen Seite sucht man sich einen leichten Abstieg zurück in den Canyon, der sich wieder geweitet hat.





      Wer sieht die Fotografen?










      Wieder unten im Canyon:




      Gehen erst einmal in den Slotcanyon zurück, bis zu der Stelle, die uns zum Umdrehen veranlaßt hat:





      Von unten schaut es nicht so schwierig aus, versuche mal hochzuklettern. Steige einen Meter höher und habe den Felsbrocken nun in Brusthöhe vor mir. Allerdings hängt er über und ich habe keine Möglichkeit, höher anzutreten. Keine Chance! Wie gut, dass wir eine Alternative kennen!





      Aber zuerst setzen wir unseren Weg in die richtige Richtung fort.

      Man mag sich gar nicht vorstellen, was hier bei heftigen Unwettern abgeht, wenn das Wasser meterhoch durch den Slotcanyon schießt!






      Jetzt wird es wieder schön eng:









      Und immer batziger:



      Nachdem wir mit Hilfe von Steinen die erste Stelle überwunden haben, ist hier nun Schluß:



      Das Wasser scheint recht tief zu sein (vielleicht ein halber Meter) und durch die Stufe davor können wir auch nicht vorsichtig testen. Wäre dies zu Beginn einer Tageswanderung gewesen, hätte ich mir die Schuhe ausgezogen und wäre durchgewatet. Aber da wir eh nur ein Stück hineinlaufen wollten (ein kleiner Abendspaziergang sozusagen), kehren wir hier um. Später habe ich auf gmaps entdeckt, dass wir nur wenige Meter (ca. 50?) von der Stelle entfernt waren, an der der Slotcanyon in den Buckskin Gulch mündet. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich wirklich durch den Moorast gewatet!
      So aber gehen wir den Weg zurück, der Hunger treibt uns an, es ist schon nach 18 Uhr. Laut GPS waren wir 6 km gegangen.


      Zum Abendessen gibt‘s Süßkartoffeln mit Bohnen und einen grünen Salat mit Frühlingszwiebeln, Paprika und Tomaten.
      An Tagen, an denen wir beim Einkaufen waren, gibt‘s immer viel Frisches!







      Gefahrene Meilen: 103

      Trails: Wire Pass Trail, 6 km

      Übernachtung: Stateline Campground 0 $
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • PeKa wrote:

      Nach ca. 1,5 Meilen Strecke beginnt der Slot Canyon:
      Hach, herrlich ;dherz; . Ich weiß gar nicht, ob ich von diesem Slot schon Bilder gesehen habe. Wenn ich es richtig verstanden habe, könnte man den Weg mit dem Buckskin Gulch als Rundweg machen, sofern man durchkommt? Jedenfalls ist die Gegend wunderschön ;;ebeiL_,

      PeKa wrote:

      Wer sieht die Fotografen?
      Cool - die haben was von Kokopellis :gg:
      Viele Grüße,
      Andrea
    • PeKa wrote:

      Wieder um 7 Uhr aufgestanden (Mann, sind wir gut!)
      ;haha_ :!!

      PeKa wrote:

      Wir haben nämlich für Morgen ein Permit für die Coyote Buttes South ergattert!
      ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;; Klasse :clab:

      PeKa wrote:

      Erst nach 16 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Wire Pass Trailhead
      ;;PiPpIla;;

      PeKa wrote:

      Schon bald kommen wir an eine Stelle, an der es über einen dicken Felsbrocken und auf der anderen Seite geschätzte drei Meter nach unten geht. Von hier ist nicht einzusehen, ob man unter dem Felsen Halt für die Füße finden würde.

      PeKa wrote:

      Von unten schaut es nicht so schwierig aus, versuche mal hochzuklettern. Steige einen Meter höher und habe den Felsbrocken nun in Brusthöhe vor mir. Allerdings hängt er über und ich habe keine Möglichkeit, höher anzutreten.

      Bei mir ging es runter sehr gut und hoch hat mein Schatz mal beherzt am Popo geschoben und schwupp war ich oben
      Ich liebe den Wire Pass ;;NiCKi;:
      liebe Grüße

      Ina

    • WeiZen wrote:

      keine Nudeln.
      Tja, dieses mal befinden wir uns im Jahr der Süßkartoffel mit Bohnen :gg:
      Aber keine Angst - Nudeln gibt es noch zur Genüge! :MG:

      Redrocks wrote:

      Wenn ich es richtig verstanden habe, könnte man den Weg mit dem Buckskin Gulch als Rundweg machen, sofern man durchkommt? Jedenfalls ist die Gegend wunderschön
      Genau! Leider muss man dann einige Meilen auf der House Rock Valley Road gehen oder auf einen Lift hoffen.

      Redrocks wrote:

      Cool - die haben was von Kokopellis
      Stimmt! Jetzt seh ich's auch! :gg:

      Ina wrote:

      Ich liebe den Wire Pass
      ich auch!
      Und nächstes Mal versuchen wir es auch mal so:

      Ina wrote:

      Bei mir ging es runter sehr gut und hoch hat mein Schatz mal beherzt am Popo geschoben und schwupp war ich oben
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • 11.09.2016 Wir haben ein Permit für die CBS und -

      White House CG, der schönste Campingplatz!



      Nach einer warmen Nacht klingelt um 6 Uhr das Handy. Heute soll es zu den Coyote Buttes South gehen. ;;PiPpIla;; Hier haben wir zu unserem Wunschtermin ein Permit ergattern können. Voller Vorfreude bauen wir im Halbdunkeln unser Zelt ab und düsen los.

      Wir haben uns für den Zugang über Lone Tree entschieden (knapp 7 Meilen Fahrt Richtung Süden). Hier parken wir direkt an der HRVR und gehen zu Fuß weiter. Mit 4WD könnte man die nächsten 4 km noch weiter fahren, da wir aber keinen haben, heißt es, acht zusätzliche Kilometer unter die Sohlen zu nehmen! :rolleyes:


      Zuvor stärken wir uns noch mit einem Peanutbutter-Brot im Stehen.
      Es ist noch ziemlich bewölkt, das Wetter wird aber immer besser. Rechts am Horizont (hinter den Knubbeln) liegt irgendwo unser Tagesziel. Schaut schon verdammt weit weg aus! :EEK:






      Nach einem knappen halben Kilometer erreichen wir das Lone Tree Reservoir. Hier gibt‘s auch noch eine Parkmöglichkeit. Bis hierher hätten wir es mit unserem 2WD auch noch geschafft, aber was soll‘s.


      Wie befürchtet zieht sich die Sandpiste und ist teilweise mühsam zu gehen. Lange geht es über leicht hügeliges Gelände – die Felsen kommen nur seeehr langsam näher.











      Endlich erreichen wir den Paw Hole Trailhead. Auf der ganzen Strecke haben wir keine Menschenseele getroffen und auch am Parkplatz steht kein Auto. Die Felsen sind etwas (Betonung auf etwas) nähergerückt.



      Kurz darauf erreichen wir die Paw Hole Teepees, ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommen wird.





      Mittlerweile ist keine Wolke mehr am Himmel und es wird immer heißer.








      Nach den ersten Teepees geht es Richtung Westen, unterhalb eines Felsmassives entlang. Zuerst finden wir noch Spuren, dann nicht mehr. Wir haben eine Kopie der Beschreibung (aus „Wandern im Südwesten der USA“ von P.F. Schäfer) dabei und versuchen mit Hilfe des GPS die wenigen Wegpunkte zu finden. Mit etwas Sucherei gelingt uns das dann auch. Rückblickend gesehen ist der Wegverlauf sehr nachvollziehbar, aber wenn man nicht weiß, wo man hin will, ist es halt nicht so leicht. :nw:



      Außerdem können die Wegpunkte natürlich nicht in gerader Linie angegangen werden, da wir das Felsmassiv an einer leichten Stelle erklimmen wollen.



      Schöne Felsstrukturen:



      Überhaupt eine tolle Landschaft ;;ebeiL_,



      Geschafft! Wir sind oben. Nun geht es längere Zeit über eine Art Hochebene durch Gebüsch dahin.




      Endlich haben wir den Rim auf der anderen Seite erreicht und haben einen grandiosen Ausblick auf die Cottonwood Teepees:





























      Da wir bis hierher fast 9 km unterwegs waren und für den Abstieg (mit Fotosession) und zum Rim zurück nochmals rund 3 Stunden veranschlagt war, entschieden wir uns schweren Herzens nicht mehr abzusteigen. :traen: Vielleicht das nächste Mal mit Zelt und hier übernachten? :gg:

      2. Teil folgt.
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Coyote Buttes South Teil 2:


      Auf dem Rückweg über die Hochebene in Bildmitte die Knubbels vom Anfang (nun von der Rückseite).












      Hier (roter Pfeil) steht unser Auto!




      Unglaublich, welche Strecken man zu Fuß zurücklegen kann!

      Blick zurück:





      Ein letzter Anstieg, :gg:




      dann haben wir Paw Hole erreicht. Jetzt sind es nur noch 4 km bis zu Auto! Am Trailhead stehen zwei Autos, hätte nichts dagegen, wenn sich ihre Besitzer auch auf den Rückweg machen würden. ;) Wir haben den ganzen Tag niemanden getroffen, die sind anscheinend wo anders. Oder haben die etwa einen kürzeren Weg gefunden? ?(

      Wir sind nur noch ein paar hundert Meter von unserem Auto entfernt, als wir Motorengeräusch hinter uns hören. Die zwei Autos vom Parkplatz. Der erste Wagen ist mit vier älteren Amerikanerinnen besetzt. Sie bieten uns an, mitzufahren. Da es sich nicht mehr rentiert, lehnen wir dankend ab und unterhalten uns noch ein Weilchen. Die Damen zollen uns Respekt für unsere lange Wanderung, sie selbst sind scheinbar nur ein Stückchen die Piste weitergelaufen.

      Nach 7.15 Stunden und 17 km sind wir wieder am Auto (scheinbar haben wir einen etwas kürzeren Rückweg gefunden, jetzt wo wir wußten, wo wir hin wollten). :gg:

      Nun geht es den ganzen Weg über die HRVR zurück nach Norden. Am Highway angekommen biegen wir nach rechts ab und fahren zur Paria Contact Station. Dort füllen wir unsere Wasservorräte auf und schauen nach dem Wetter für die nächsten zwei Tage: Sonnenschein und nachmittags erhöhte Wahrscheinlichkeit von Thunderstorms.

      Übermorgen wollen wir die Cottonwood Canyon Road fahren, zum ersten Mal. :SCHAU: Deshalb beobachten wir die angekündigte Wetterverschlechterung mit etwas Sorge. Wir hatten jetzt eine gute Woche ohne einen Tropfen Regen, ein Tag heißer als der andere. ;;PiPpIla;; Hoffentlich hält unser Wetterglück noch etwas an. Wer meinen ersten Reisebericht gelesen hat (Mit dem Zelt durch den Südwesten 2013), kann sich vielleicht erinnern, dass wir damals ziemlich viel Pech mit dem Wetter hatten.

      Wir beschließen zum White House Campground zu fahren, der nur zwei Meilen hinter der Paria Contact Station liegt. Wir sind die einzigen Gäste, es stehen zwar ein paar Autos hier, doch die gehören sicher Wanderer, die im Paria Canyon unterwegs sind.

      Es gibt nur 5 oder 6 Walk-in Plätze und wir entscheiden uns für den ganz oben. Ist zwar eine ganz schöne Hatscherei, bis alles oben ist, dafür liegt er aber völlig separat und traumhaft schön.




      Links neben dem Zelt unser "Haus-Hoodoo" :gg:



      Weit und breit keine Nachbarn.

      Nach dem Zeltaufbau ist erst einmal Entspannen angesagt. Nach dem Abendessen (Chili con Carne mit Wraps, Tomaten-Paprika-Salat) sitzen wir noch lange draußen, ganz ohne störendes Getier, und genießen die Stille.


      Gefahrene Meilen: 30

      Trails: Coyote Buttes South, 17 km

      Übernachtung: White House Campground 5 $
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • PeKa wrote:

      Mit 4WD könnte man die nächsten 4 km noch weiter fahren, da wir aber keinen haben, heißt es, acht zusätzliche Kilometer unter die Sohlen zu nehmen!
      Puh, dass zieht sich dann aber ganz schön :EEK:

      PeKa wrote:

      Schaut schon verdammt weit weg aus
      ;;NiCKi;: Ist auch weit ;,cOOlMan;:

      PeKa wrote:

      Rückblickend gesehen ist der Wegverlauf sehr nachvollziehbar, aber wenn man nicht weiß, wo man hin will, ist es halt nicht so leicht.
      Man kann sich vortrefflich in dem Felsgewirr verfransen ;;NiCKi;:

      PeKa wrote:

      Da wir bis hierher fast 9 km unterwegs waren und für den Abstieg (mit Fotosession) und zum Rim zurück nochmals rund 3 Stunden veranschlagt war, entschieden wir uns schweren Herzens nicht mehr abzusteigen.
      Schade, aber das wäre bestimmt zuviel geworden :!!

      PeKa wrote:

      Nach 7.15 Stunden und 17 km sind wir wieder am Auto (scheinbar haben wir einen etwas kürzeren Rückweg gefunden, jetzt wo wir wußten, wo wir hin wollten).
      :resp:

      PeKa wrote:

      Links neben dem Zelt unser "Haus-Hoodoo"
      Ein genialer Platz ;dherz; ;dherz; ;dherz;
      liebe Grüße

      Ina

    • PeKa wrote:

      Hier parken wir direkt an der HRVR und gehen zu Fuß weiter. Mit 4WD könnte man die nächsten 4 km noch weiter fahren, da wir aber keinen haben, heißt es, acht zusätzliche Kilometer unter die Sohlen zu nehmen!
      Bis zum Lone Tree hättet Ihr noch fahren können, da habe ich dann geparkt.

      PeKa wrote:

      Schaut schon verdammt weit weg aus!
      Ist es. ;;NiCKi;:

      PeKa wrote:

      Endlich haben wir den Rim auf der anderen Seite erreicht und haben einen grandiosen Ausblick auf die Cottonwood Teepees
      Das wäre der Weg gewesen, den ich auch geplant hatte, da wir mit dem Womo dort waren. Doch dann hatten wir Glück und wir wurden als Anhalter zum Cottonwood TH mitgenommen.
      Aber die Aussicht die ihr hattet, die ist genial.
      Muss ich auch mal machen.
    • WeiZen wrote:

      PeKa wrote:

      Hier parken wir direkt an der HRVR und gehen zu Fuß weiter. Mit 4WD könnte man die nächsten 4 km noch weiter fahren, da wir aber keinen haben, heißt es, acht zusätzliche Kilometer unter die Sohlen zu nehmen!
      Bis zum Lone Tree hättet Ihr noch fahren können, da habe ich dann geparkt.
      Stimmt. Am Lone Tree haben wir auf unserer allerersten Tour mit einem Chevy Impala geparkt.

      Allein das Stück hoch zum Paw Hole TH zieht sich doch arg.

      Respekt, daß ihr noch weitergelaufen seid . :!!
      LG Christoph
    • Ina wrote:

      Ein genialer Platz
      Ja, mittlerweile waren wir schon 5 oder 6 Nächte dort. Da er auch sehr "zentral" liegt, gehört er schon zum festen Bestandteil unserer Reisen! ;;NiCKi;:

      Ina wrote:

      Schade, aber das wäre bestimmt zuviel geworden
      Im nachhinein dachte ich mir, es wäre schon noch gegangen... :gg: Aber vielleicht war es auch besser so, was glaubst du, wie sich dann erst die letzten 4 km Sandpiste gezogen hätten... ;Wass:::

      WeiZen wrote:

      Bis zum Lone Tree hättet Ihr noch fahren können, da habe ich dann geparkt.
      Haben wir dann auch gemerkt. Ich hätte ja meine bessere Hälfte zurückschicken können, das Auto holen.... :gg:

      WeiZen wrote:

      Doch dann hatten wir Glück und wir wurden als Anhalter zum Cottonwood TH mitgenommen.
      Darauf hatte ich auch dauernd gehofft, dass einer von hinten her kommt und uns mitnimmt ;;NiCKi;: Und ihr seid dann bis zum Cottonwood TH mitgefahren, wie weit ist das noch? Bzw. wie lange fährt man da noch hin?

      WeiZen wrote:

      Aber die Aussicht die ihr hattet, die ist genial.
      Muss ich auch mal machen.
      Unbedingt! ;;NiCKi;:
      Von unten kann man doch sehr nahe hin fahren, nicht wahr? Wir möchten nächstes Jahr hin, vielleicht machen wir dann die Anhöhe von unten. Der Ausblick ist nämlich wirklich sehr schön.

      pupsilienchen wrote:

      Allein das Stück hoch zum Paw Hole TH zieht sich doch arg.
      Hin ging's ja noch, aber zurück! ;Hss;!

      pupsilienchen wrote:

      Respekt, daß ihr noch weitergelaufen seid .
      ;DaKe;;
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • 12.09.2016 Paria Canyon, Toadstool Hoodoos, Nautilus


      Die Nacht war etwas kühler als die letzte, sehr angenehm zum Schlafen. Wir stehen heute erst um 8.15 Uhr auf und beratschlagen beim Frühstück, was wir machen wollen. Entscheiden uns noch eine Nacht auf diesem tollen Platz zu bleiben und ein Stück weit in den Paria Canyon zu laufen.
      Packen vorsichtshalber alles außer dem Zelt ins Auto, falls es heute den längst überfälligen Thunderstorm gibt.


      Die Wanderung beginnt direkt am Campingplatz im breiten Flußbett.




      Es ist wieder einmal sehr heiß.



      Nun wird der Paria Canyon langsam etwas enger.




      Nach einer Weile stoßen wir auf einen kleinen Canyon, der auf der rechten Seite in den Paria trifft. Den wollen wir erkunden.





      Schon nach wenigen Metern ist Schluss, hier kommen wir nicht hoch. :gg:




      Nach gut 2,5 km erreichen wir die Windows:




      Keine Menschenseele ist außer uns unterwegs.


















      Schweizer Käse :gg:




      Tolle Landschaft! In mir reift der Wunsch, einmal eine mehrtägige Trekkingtour durch den Paria Canyon zu machen. Von hier, oder vom Wire Pass, bis Lees Ferry. Vier Tage – die Menge des Gepäcks schreckt mich ziemlich ab und die Tatsache, dass man vier Tage äußerst stabiles Wetter braucht. Möchte hier nicht von einer Flashflood überrascht werden! Außerdem haben wir bisher noch nie mit Wasserfilter und/oder Entkeimungstabletten zu tun gehabt und das wäre ja Voraussetzung für so eine lange Tour.




      Der Canyon bleibt unverändert breit. Bis zur Confluence sind es 11 km, das ist uns für heute zu weit. Wollen lieber noch was anderes machen, außerdem müssen wir heute noch tanken, da es morgen früh in die CCR gehen soll und unsere Kühlbox braucht unbedingt eine neue Ladung Eis. Und ich könnte auch eines vertragen. :gg: Trotz des starken Windes, der uns stetig ins Gesicht bläst, ist es sehr heiß.

      Also kehren wir um und sind nach gut 9 km wieder am Campingplatz. Komisch, auf dem Rückweg hatte wir wieder Gegenwind!

      Teil 2 folgt
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • PeKa wrote:

      Tolle Landschaft! In mir reift der Wunsch, einmal eine mehrtägige Trekkingtour durch den Paria Canyon zu machen. Von hier, oder vom Wire Pass, bis Lees Ferry. Vier Tage – die Menge des Gepäcks schreckt mich ziemlich ab und die Tatsache, dass man vier Tage äußerst stabiles Wetter braucht. Möchte hier nicht von einer Flashflood überrascht werden! Außerdem haben wir bisher noch nie mit Wasserfilter und/oder Entkeimungstabletten zu tun gehabt und das wäre ja Voraussetzung für so eine lange Tour
      Och des geht schon. Man muß sich halt reduzieren. (schließlich muß man die "Kack"beutel :EEK: auch noch transportieren ... ;,cOOlMan;: )
      Wir hatten 2015 die Tour White House -> Lees Ferry in 5 Tagen gemacht. Wunderschön! ;Wass:::
      Kommt vom Wetter her eigentlich auch nur Mai/Juni oder Mitte September/Oktober in Betracht. Mit Präferenz auf dem ersteren Termin.
      LG Christoph
    • pupsilienchen wrote:

      Man muß sich halt reduzieren. (schließlich muß man die "Kack"beutel auch noch transportieren ...
      Tut man in diesem Fall ja auch... :gg: :gg: :gg:

      pupsilienchen wrote:

      Wir hatten 2015 die Tour White House -> Lees Ferry in 5 Tagen gemacht. Wunderschön!
      Genial! Du hast da nicht zufällig einen Bericht darüber geschrieben???? ;;PiPpIla;;
      Habt ihr es auf eigene Faust gemacht oder in einer geführten Tour?

      pupsilienchen wrote:

      Kommt vom Wetter her eigentlich auch nur Mai/Juni oder Mitte September/Oktober in Betracht. Mit Präferenz auf dem ersteren Termin.
      Wir sind immer im September drüben. Was spricht denn mehr für den Mai/Juni? Ist das Wetter da stabiler? Weniger heiß?
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • PeKa wrote:

      pupsilienchen wrote:

      Wir hatten 2015 die Tour White House -> Lees Ferry in 5 Tagen gemacht. Wunderschön!
      Genial! Du hast da nicht zufällig einen Bericht darüber geschrieben???? ;;PiPpIla;; Habt ihr es auf eigene Faust gemacht oder in einer geführten Tour?
      Einen Bericht gibt es darüber nicht. Die Fotos schlummern noch auf div. Festplatten. Vielleicht wenn der Bearbeitungsstau :traen: seit 2012 vorübergeht ... ;)

      Geführte Touren wüßte ich nicht, käme für meine Bruder und mich eh nicht in Frage (bis auf die Tour zu den CBS mit Kurt von der Paria Outpost in 2009 (seitdem waren wir mehrere Male alleine in den CBS))

      PeKa wrote:

      pupsilienchen wrote:

      Kommt vom Wetter her eigentlich auch nur Mai/Juni oder Mitte September/Oktober in Betracht. Mit Präferenz auf dem ersteren Termin.
      Wir sind immer im September drüben. Was spricht denn mehr für den Mai/Juni? Ist das Wetter da stabiler? Weniger heiß?
      Mai/ Juni länger hell, i.d.R. wärmer als z.B. Oktober
      September ist oft noch die Monsoonseason: thunderstorms!

      Wasserstand im Paria Canyon@Lees Ferry

      Da kann man die Flashfloods ablesen.
      LG Christoph
    • pupsilienchen wrote:

      Einen Bericht gibt es darüber nicht. Die Fotos schlummern noch auf div. Festplatten. Vielleicht wenn der Bearbeitungsstau seit 2012 vorübergeht ...
      Ich für meinen Teil würde mich riesig darüber freuen, wenn du darüber schreiben würdest. Und wenn es (erstmal) nur über die 5tägige Tour wäre ;)

      pupsilienchen wrote:

      Geführte Touren wüßte ich nicht, käme für meine Bruder und mich eh nicht in Frage
      Machen wir normalerweise auch nicht. Und verlaufen kann man sich auf dieser Tour eh nicht :gg: . Obwohl ein paar wenige Abzweigungen gibt es wahrscheinlich sogar.
      Man braucht halt 5 Tage absolut stabiles Wetter, oder? Wenn ich mir vorstelle, es gibt nachts einen Starkregen und du kannst nirgends aus dem Canyon aufsteigen :EEK:

      pupsilienchen wrote:

      Mai/ Juni länger hell,
      Ach logisch! Das ist natürlich ein wichtiger Grund. Vielleicht sollten wir unsere Hauptreisezeit mal überdenken, sind ja doch einige Stunden (2-3 ?) mehr Tageslicht.

      pupsilienchen wrote:

      Da kann man die Flashfloods ablesen.
      Dankeschön!
      Liebe Grüße

      Petra


      Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • PeKa wrote:

      Schon nach wenigen Metern ist Schluss, hier kommen wir nicht hoch
      Aber tolle Farben ;;ebeiL_,

      PeKa wrote:

      Nach gut 2,5 km erreichen wir die Windows:
      Klasse, ich hab schon öfters Bilder gesehen, aber wir haben es noch nie dorthin geschafft :clab: :clab: :clab: :clab:

      PeKa wrote:

      Tolle Landschaft! In mir reift der Wunsch, einmal eine mehrtägige Trekkingtour durch den Paria Canyon zu machen
      Ich stelle mir das auch klasse vor, aber ich hätte immer Sorgen, plötzlich in einer Flash Fload zu landen __PiK1__ und ich schätze, ich bin auch schon zu alt dafür ;haha_
      Wir standen ja im Bucksin Gulch, vom Wire Pass aus, Ende Mai und da wäre kein Durchkommen gewesen, das Wasser stand noch ziemlich tief, viellecht barfuß Wadentief durch den Schlamm :MG: :MG: :MG:

      PeKa wrote:

      Komisch, auf dem Rückweg hatte wir wieder Gegenwind!
      wie fies :wut1:
      liebe Grüße

      Ina

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