Die Onion Creek Road


  • Kann man schon so fahren.


    Aber hinte B und den grünen Flecken (Taylor Ranch) wird es wesentlich schwieriger als im zumeist kinderleichten Onion Creek. Wir haben schon des Öfteren erlebt, das die Verbindung zwischen der Taylor Ranch und dem, was Google als Hideout Road bezeichnet, weggespült war. Dann ist die Strecke was für Hardcore-Offroader. Mus man einfach checken. Östlich des Hideout Canyons wirds ziemlich steinig. Man muss stellenweise mit dem Fahrzeug Stufen klettern.


    Am Cowhead Hill ist es wichtig, die westlichere Spur zu nehmen - wegen der grossartigen Aussicht.


    Gruss


    Rolf

  • 15. Mai 2010 Teil 2: Onion Creek Road



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    Onion Creek 2 Meilen. Wir biegen als auf die falsche Straße ab, die Professor Valley Road. Schöne Ranch hat er hier, der Professor Valley, grüssen tut er auch freundlich und wundert sich kein bischen das ein WoMo hier lang fährt. Erst vor seiner Haustür können wir mit dem Langen ein Dreherle machen. ;) Foto gibt es erst später, das würde jetzt irretieren.
    Nach gefüllten 5 Meilen zurück auf der 128 und die letzten 2 Meilen zur Zwiebelstraße zurück gelegt. Was ist das? Eine Horde Japaner knipst sich gegenseitig vor was auch immer und blockiert die Straße. Endlich der ersehnte Parkplatz, wo die letzten ATV’s auch verstaut werden.

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    So ist es brav, das lässt auf eine leere Zwiebel schließen. Für Mob ist der Tag gelaufen haben wir es doch schon fast 17Uhr. Unsere Uhren ticken aber anders, wir haben immer Carlifornia Time und somit erst vor 16 Uhr. Die späte Zeit bestimmt auch die Länge der Strecke, so komme ich erst gar nicht auf die Idee den ganzen Loop zu fahren um dann morgen platt zu sein. Morgen brauchen wir all unsere Kondition. Aber morgen ist morgen und heute ist heute.

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    Zack, Zack, Piselotten gepackt und auf geht es. Seid Ihr alle da?

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    Gut dann los.

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    Nach wenigen Metern, schon das erste Hindernis, der Onion Creek, der Namensgeber der Straße, kreuzt die Straße. Wir nehmen ihn in Augenschein und finden – nicht tief und dort wo er die Straße verlässt, ist die beste Stelle zum Durchfahren. Nun ist Konzentration angesagt. Der Creek bildet ein Paradebeispiel eines mäandernden Flusses. Ok Bach. Er kreuzt also abwechselt von rechts nach links und von links nach rechts die Straße. Also mitdenken.

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    Durchfahrt Nr.2, gell Ihr ahnt jetzt was kommt, oder?

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    Nr. 3

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    Weiter. Wenn Ihr Euch hier wundert im Film, warum auf einmal nur Himmel zu sehen ist,

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    es wird so steil, das sich das Vorderrad vom Boden löst, die Kamera auf dem Gepäckträger verlagert den Schwerpunkt und wenn dann der Fahrer noch am Lenkrad reist …. Nun wenigstens fall ich nicht runter, ne nicht vom Rad, den Abhang meine ich.
    Nr. 14

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    Nr. 15

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    Pause, Impressionen mit der richtigen Kamera:

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    der Beweiß, die Bildhauer der Moais kamen aus Moab


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    Und hier wäre dann definetiv Schluß gewesen fürs WoMo, zumindest ab 28 Fuß Länge, die Brücke ist nur für 5 Tonnen gut, so stehst auf dem Schild. Wie auch immer die Toleranz dort drüben bei diesen Angaben ist. Wobei ich bei den letzten Kurven, die mit dem gelben Pfeil, Zweifel habe ob dort wegen dem Wendekreis ein 28er/31er rumkommt. Da außen keine Felswand ist, dürfte es noch gehen.

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    Also bis hier kann man fahren und dann auch drehen, links und rechts der Straße waren ja auch überall Campsites, für Zelter, 5-Wheeler und RV’s.

    Oben? Nicht gans.

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    Ein Blick zurück:

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    Weiter geht es zu Nr. 16

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    Und nach dem letzten Hügel ist Ende für uns. Wir machen Brotzeit und genießen die Aussicht, in Utah ist es 17:45.

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    Und dann kommt der schönste Teil der Strecke – abwärts. Aber erst den letzten Hügel wieder rauf, grinsend werden wir von einem SUV überholt. Warte nur, man sieht sich im Leben immer zweimal. Dann ging es über Stock und Stein abwärts, Bremsen was ist das?

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    Da isser wieder und hält den Verkehr auf, aber gute Gelegenheit die Knochen zu zählen und wieder richtig zu gruppieren. Beim Fahren verzähl ich mich immer, scheinen aber noch alle da zu sein.

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    Da nun alles im Gegenlicht liegt könnt Ihr Euch freuen und ich quäl Euch nicht mit Bilder der Abfahrt. Schade das war echt rasant, aber nicht zeigbar. Ein paar müssen aber sein, wegen derSpritzer

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    und der Selbstdarstellung

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    Leider wieder unten und viel zu schnell vorbei. Ein gutes Training für morgen war das.

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    Der Himmel sieht im Süden inzwischen bedrohlich aus, es bleibt aber trocken.

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    An der Valley Road dann noch ein kurzer Fotostop, inzwischen zieht es hier gewaltig, kann mal jemand die Tür zu machen? Sieht man hier noch die schneebedeckten La Sal Mountains im Hintergrund

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    sind sie Minuten später von den Wolken verschluckt worden.

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    Auf Vimeo Video 17: Onion Creek Road Long Version

    Auf Vimeo Video 18: Onion Creek Road Short Version

  • Kommen also noch mehr. :nw:


    Der Weg quert den Bach IMHO 23 mal, da kann man sich aber leicht verzählen und einmal ist es die Brücke.


    Von der 128 bis zu Eurem Wendepunkt dürfte es so um die 250 Höhenmeter gehabt haben, dahinter kommen nochmal ca. 200 Höhenmeter auf ca. 2 Meilen Distanz bis es wirklich eben wird und man das Fisher Valley erreicht hat.


    Gruss


    Rolf


  • Das kann ich gelten lassen. Wir haben diesmal die Brücke nicht gezählt, nur die Durchquerungen und sind auf 24 gekommen. Die letzten 2 sind aber sicher abhängig davon, wie der Bach gerade verläuft. Diesmal war es so, dass man in einer Linkskurve effektiv 2x durch den Bach musste. Wenn der weiter links fliesst, dann ist es Null mal.

  • Mit dem Mountainbike wurden früher Touren angeboten, die auf dem Geyser Pass? starteten und runten bis zur 128 führten. Also praktisch ununterbrochen Schussfahrt von 3.200 Meter auf knapp unter 1.300 Meter Höhe. Dafür macht(e) die Ranch da oben sogar sonst gesperrte Wege auf. Ob das heute noch angeboten wird weiss ich nicht, aber der verstorbene Günther Keipinger - R.I.P. - hat mir davon erzählt.


    Auch eine grosse Rundtour könnte man sich vorstellen:


    Start an der Dewey Bridge auf die Entrada Bluffs Road (auch Entrada Ranch Road genannt). Weiter über die Hochfläche zum Rosegarden Hill, den runter und den Onion Creek runter. Auf der UT 128 zurück zur Dewey Bridge. Für hardy souls wäre noch ein Abstecker zu Top of the World drin.


    Gruss


    Rolf


  • ultimativ, ts.

    Dann nun der Rest:


    Auszug aus dem Reisebericht vom 15.09.2019 Moab - Monticello - Onion Creek Road


    Nach 9 Jahren stehen wir nun wieder hier, damals mit dem Womo und den Fahrrädern, heute mit dem Pickup. Die Geschichte mit den Rädern kann man hier nachlesen: 15. Mai 2010 Teil 2: Onion Creek Road


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    Was mich nach dem Erstellen der Karte schokiert hat, sind die Höhenmeter: 400 Meter auf 14 km, das kam uns auf den Fahrrädern gar nicht so vor. Die Höhenmeter haben wir erst im Long Canyon am nächsten Tag gemerkt, als wir 2010 den Shafer Trail geradelt sind. Mit der Sonne im Rücken starten wir das Spiel Auto und Wasser, man quert ja ständig den Namensgeber der Straße, den Onion Creek. Und das Wetter spielt auch wieder mit.


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    Totem Pole


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    Bis hierhin ;auweia;;auweia; sind wir 2010 mit dem Rad gefahren und dann wieder umgekehrt. Von einem SUV Fahrer wurden wir milde belächelt, als er uns vor dem Hügel von Furt Nr. 19 überholte. Nun ja, wer zu letzt lacht, lacht am besten. Nach dem Hügel haben wir ihn dann überholt, als wir endlich dran vorbei kamen.;haha_ Ab hier betreten wir also Neuland.


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    The Stinking Spring, sie macht ihren Namen alle Ehre.


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    Nr. 27 ?(


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    Und damit waren wir durch. Ab hier verläuft die Road längere Zeit auf einem Grat von roten Hügel, wo man bei Nässe wunderbar wahlweise links oder rechts von der Straße rutschen kann.;)


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    Und dann waren wir oben im Fisher Valley, 560 Meter höher als die 128. Nun sollte es über den Monti La Sal Loop wieder runter zur US-191 gehen. Es gibt zwei Möglichkeiten ich hatte mich für die Forest Road 100 entschieden auch Maob Trail alt Route auf den Karten genannt.


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    Und dann kam die Ranch.;auweia;;auweia;

    Am Tor stand "No Trespassing", das Tor stand allerdings offen, also fuhren wir über die Ranch weiter und bogen nach links ab. Und weg war das, was man Straße nennen konnte bis hier. Was dann kam war einfach eine Fahrspur von den Rädern. Besonders nett die Stelle, die über den Damm des kleinen Reservoirs führt. Exakt die Spurbreite eines Pickups und am jenseitigen Ende links ein Loch in dem ein Ast steckte, damit man es sah. Frau B stieg aus, hangelte sich am Auto entlang und meinte: Ja sollte passen. Als sie wieder eingestiegen war meinte sie nur: Schwein gehabt, der halbe Reifen war über dem Loch.;te:

    Wir kamen an eine Gabelung dieses Wanderwegs für Fahrzeuge;), TomTom wollte nach links abbiegen, GPS Track schien nach geradeaus zu weisen. Mal schauen was passiert. Nach ein paar Meter war Ende im Gelände, da lagen Steine im Weg, große Steine. Also hatte TomTom recht. Erst einmal zurück setzten zur Abzweigung und dann die Gretchenfrage: Umkehren oder weiter. Wie lange geht dies so noch so weiter? Das Zeitzeichen rückte auf 17 Uhr vor.

    Wir kniffen den Schwanz ein, lieber save then sorry, und fuhren zurück und nehmen den gleichen Weg retour. Zum einen ist die Strecke nett und zum anderen führt uns dann der Weg direkt am Dennys vorbei. ;)

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