Unsere 4. USA Reise - Südl. Kanada und Westl. USA - 1. Tag - 27.06.2015 - Flug München-Seattle

  • 21. Tag - 17.07.2015 - Lake Tahoe
    Lake Tahoe und Umgebung
    https://goo.gl/maps/rN2Tk1Vggg92


    Morgentemperatur: 68°F = 20°C


    Heute fahren wir um 07:30 Uhr los. Wir fahren auf den Martin Luther Memorial Hwy nach Süden. Wir verlassen etwas später den Hwy und fahren auf den Mt. Rose Hwy. Die Straße schlängelt sich hoch zur Mount Rose Ski Tahoe Station und dann wieder abwärts zum Lake Tahoe . Unterwegs sehen wir die Hinweisschilder der VIII. Olympischen Winterspiele von 1960 in Squaw Valley.






    Wir überqueren die Staatsgrenze von Nevada nach Kalifornien.



    An einem ruhigen Picknickplatz am See machen wir unser Frühstück. Nach dem Frühstück kommen wir nach Tahoe City.



    Wir fahren weiter am See entlang den W-Lake Boulevard.



    Der 1.900 m hoch gelegene See, den Mark Twain einmal ein 'edles Blatt blauen Wassers' nannte, ist mit einer Breite von 17 km, einer Länge von 31 km und einer maximalen Tiefe von 500 m das größte alpine Gewässer Nordamerikas und ein Touristenmagnet ersten Ranges. Der See entstand dadurch, dass sich zwei Gebirgsketten aus dem großen Becken heraushoben und das Gebiet dazwischen drastisch absinken ließen — ähnlich dem Jackson Hole in Wyoming. Das lange Zeit in alle Richtungen abflusslose Becken wurde durch Flüsse gefüllt, da im Norden eine Lavazunge den Abfluss blockierte und im Süden Gletschermoränen einen Sperr-Riegel bildeten. Erst später entwickelte sich ein Ausfluss im Westen, der Tuckee River, der den zweittiefsten See der USA vor dem Überlaufen bewahrte.


    Etwas später erreichen wir eine Aussichtspunkt mit Blick auf die Fannette Island.
    Auf ihr erhebt sich Vikingsholm, der 1929 vollendete Nachbau einer 'Wikingerburg' (so wie sich die Amerikaner eine vorstellen) mit 38 Räumen, den man im Rahmen von Kreuzfahrten und auf einem kleinen Pfad besichtigen kann. Es sei allerdings kritisch angemerkt, dass die Menschenmassen an und in dieser 'Attraktion' die Besichtigung leicht zu einer mehrstündigen Angelegenheit geraten lassen.




    Kurz darauf erreichen wir den Bereich der Emerald Bay im gleichnamigen Emerald Bay State Park.








    Wir fahren durch South Lake Tahoe.
    Das Zentrum des Fremdenverkehrs konzentriert sich in dem nahe der Staatsgrenze gelegenen South Lake Tahoe, das nicht unbedingt ein architektonisches Schmuckstück ist. An der endlos erscheinenden Hauptstraße reihen sich Motels, Restaurants, Outlet Stores (z.B. Levis-Jeans) und Geschäfte aneinander, bis eine Hochhauskulisse und grelle Neonreklamen die Grenze zum Staat Nevada ankündigen. Schweizerische Namen wie Matterhorn und Käse-Fondue machen deutlich, dass den Kalifornien besonders der alpine Charakter der Landschaft gefällt.
    South Lake Tahoe war am heutigen Freitag vollkommen überlaufen und einem Verkehr wie in der Rush Hour in Los Angeles.


    Kurz danach überqueren wir wieder die Staatsgrenze von Karlifornien nach Nevada im Ort Stateline mit dem Harrah's Lake Tahoe.




    Wir befinden uns nun auf der NEV 50 und erreichen die Hauptstadt von Nevada Carson City.
    Die Hauptstadt Nevadas besticht durch ihre Beschaulichkeit und den Charme, den seine kleinen victorianischen Häuser im alten Stadtkern ausstrahlen. Kaum mag man glauben, dass gerade in dieser Stadt mit 52.000 Einwohnern die Geschicke solcher Phantasiegebilde wie Las Vegas und Reno gelenkt werden. Carson City und seine Verwaltung haben im Grunde ein leichtes Spiel. Geld fließt zur Genüge durch die Casinos und die Touristen, so dass die etwa 2,4 Mio Einwohner des Staates nur in begrenztem Maß Steuern zu zahlen haben.


    Old State Capitol




    Old State Capitol


    Vom Lincoln Hwy zweigen wir ab auf die NEV 341 in Richtung Gold Hill.



    Wegweiser nach Virginia City



    alte Mine





    bei Silver City


    Gold Canyon




    Wir erreichen Gold Hill.



    In Gold Hill und Silver City wurde das Edelmetall gefördert, welches dem nahen Virginia City zu Reichtum und Wohlstand verhalf. Insbesondere Gold Hill besitzt noch alte Gebäude voller Charme sowie urige Kneipen und besonders das Gold Hill Saloon & Hotel.






    im Saloon





    Gold Hill Mill




    Gold Hill Eisenbahnstation




    Wenig später erreichen wir Virginia City.




    im Hintergrund die St. Mary Catholic Chruch



    die Hauptstraße



    Bereits um 1848 wurde in der Gegend Gold gefunden, doch erst die Entdeckung der reichen Vorkommen im Six Mile Canyon, die 1859 entdeckt wurden, haben zur Gründung von Virginia City geführt. Zu Beginn ahnte man noch nichts von dem Reichtum, der der Stadt bevorstand. Die ersten Schürfer ärgerten sich sogar darüber, dass das Gold im matschigen, bläulichen Lehm steckte, den man mühsam von den Nuggets abwaschen musste, und wußten kaum, wohin mit dem 'blasted blue stuff'.





    Monate später aber fand der Schürfer Henry T.P. Comestock heraus, dass dieser Matsch den wahren Geldsegen beinhaltete, nämlich die größten je entdeckten Silbervorkommen — deren Erzgang daraufhin als die Comstock Lode bezeichnet wurde. Virginia City wurde binnen weniger Tage das Zentrum der Prospektoren, Gold- und Silberschürfer, Minengesellschaften, aber auch der Glücks Goldspieler, Zechpreller und anderer Ganoven. Schon wenige Monate nach seiner rausch Gründung zählte es 25.000 Einwohner und galt nach wenigen Jahren als eine der reichsten Städte Nordamerikas.





    St. Mary Catholic Church


    Gold und Silber im Wert von über 1 Mrd Dollar wurden in drei Jahrzehnten geschürft. 4 Banken, ein Opernhaus und 110 (!) Saloons gab es damals in der Stadt, deren Vitalität auch durch ein großes Feuer im Jahre 1875 nicht gebrochen wurde. Dies war die Zeit, als hier der unbekannte Samuel Clemens , der später als Mark Twain weltberühmt werden sollte, für die lokale Zeitung schrieb.


    Heute leben nur noch knapp 1.000 Menschen in Virginia City, doch die Pracht der Blütezeit ist in vielen Gebäuden erhalten geblieben, z.T. wohl auch nur, weil nahezu jeder zweite Laden in der Hauptstraße im Inneren ein kleines Casino verbirgt. Das sollte Sie aber nicht stören, denn die Fassaden sind erhalten geblieben, und die hinteren Straßen besitzen noch komplett ihren Pioniercharakter. Virginia City ist recht überschaubar, so dass ein einstündiger Spaziergang reicht, um zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu gelangen. Lassen Sie sich einfach treiben und versuchen Sie, sich trotz des modernen Touristenrummels in die Zeit der Gold- und Silberprospektoren zurückzuversetzen.





    in einem Süßigkeitenladen mit einer reichhaltigen Eistheke






    Da wir an einem Gebäude vorbeikommen wo eine Western Show aufgeführt wird lassen wir uns überreden und kaufen 2 Ticktes für die nächste Show.





    Im Verlauf der Show stellen wir fest, daß diese Show ein riesiger Reinfall ist.






    Nach der Show verlassen wir Virginia City und fahren zurück nach Reno.




    Gegen 16:30 Uhr sind wir wieder im Hotel.


    Tageshöchstwert: 92°F = 33°C


    Meilenstand: 25622
    gefahren: 152 Meilen = 245 km

  • 22. Tag - 18.07.2016 - von Reno nach Redding
    von Reno nach Redding
    https://goo.gl/maps/8oQifBW9hVJ2


    Morgentemperatur: 68°F = 20°C


    Wir starten heute um 07:00 Uhr in Richtung Redding, Kalifornien.
    Wir fahren vom Hotel aus auf die NV 430 und dann auf die NV 395 in Richtung Westen. Wir kommen an Cold Springs vorbei mit dem White Lake der aussieht als wäre er ausgetrocknet.


    Kurz darauf überqueren wir die Staatsgrenze von Nevada nach Kalifornien.



    Am Hallelujah Junction zweigen wir ab auf die CA-70, passieren die Orte Chilcoot , Portola , Spring Garden und East Quincy .
    In Quincy zweigen wir rechts ab auf die CA-89. Wir kommen an Indian Falls vorbei, Crescent Mills , Greenville , fahren am Lake Almanor entlang und biegen am Flughafen von Chester links ab auf die CA-36 und erreichen gegen 10:30 Uhr den Lassen Volcanic National Park.





    Im Kohm Yah-mah-nee Visitor Center decken wir uns wieder mit diversen Unterlagen ein. Unter anderem kaufen wir auch den Führer "Lassen Volcanic National Park - Auto-Tours, Trips & Trails" der die Sehenswürdigkeiten entlang des ca. 30 Meilen, ca. 48 km langen Highway beschreibt.


    Unseren ersten Halt haben wir am Stopp 2: Sulphur Works, die sich direkt an der Straße befinden mit Fumarolen und "boiling mudpots".


    https://goo.gl/maps/Zb172gMpjv42





    Der zweite Nationalpark auf dieser Strecke, der hauptsächlich vulkanisch geprägt ist, hat mit 44.588 ha gegenüber dem Crater Lake NP deutlich kleinere Ausmaße, aber der Inhalt ist nicht minder sehenswert. Beherrscht wird die Wildnis des kalifornischen Nordostens von einem der größten Vulkankegel der Welt. Es ist der Lassen Peak mit einer Höhe von 3.187 m, der der ganzen Region seinen Stempel aufdrückt. Dabei ist er kein Vulkan im eigentlichen Sinn, sondern war einst nichts weiter als eine zähe, breiige Lavamasse, die aus einem viel größeren Vulkan (Tehama) nach oben drang. Dieser mächtige 'Urvulkan', der eine Höhe von 3.500 m und einen Durchmesser von 20 km (!) aufwies, war ein Kollege des Mazama im Crater Lake NP und stürzte wie dieser in seine eigene, entleerte Magmakammer ein. In der dabei entstandenen Caldera blieb die unterirdische mächtige Kraft erhalten, und neue Vulkane entstanden. Einer von diesen drückte den erstarrten Lavapfropfen nach oben, den wir heute im Lassen Peak sehen und der Kegel selbst mit Eruptionen für Unruhe sorgte. Allein zwischen 1914 und 1917 gab es nicht weniger als 300 größere und kleinere Ausbrüche. Damit legte in den USA der Lassen Peak die letzte vulkanische Aktivität vor dem Ausbruch des Mt. Saint Helens an den Tag.



    Unterwegs kommt ein schöner Halt mit Blick auf den Lassen Peak.






    Wir fahren weiter in Richtung Emerald Lake


    Stopp 5: Emerald Lake - er liegt am Fuße des Ski Heil Peak mit 8795 m Höhe = 2680 m. Im Sommer erwärmt die Sonne den See so stark, daß sich grüne Algen bilden die dem See seine Farbe geben.





    Unser nächstes Ziel ist Stopp 6: Bumpass Hell



    Wir gehen den ca. 5 km langen Rund Trail mit einer Höhendifferenz von 91 m.








    Der Weg führt in ein hydrothermal Becken in der Art wie im Yellowstone National Park mit einigen Mudpots und Fumarolen.






    Der Entdecker dieses Gebietes war Kendall Vanhock Bumpass im Jahre 1864.






    [/img]


    Die heißeste Temperatur der hier befindlichen Hot Springs wurde mit 322°F = 161°C gemessen (Big Boiler) .









    Die schlimmste Explosion, die mit ihrem Bimssteinauswurf und Ascheregen verheerende Auswirkungen hatte und das Landschaftsbild im weiten Umkreis prägte, ereignete sich im Jahre 1915. Dass es im Untergrund immer noch brodelt und rumort, machen einerseits die Gasdämpfe, heißen Quellen und blubbernden Schlammvulkane deutlich, andererseits die Tatsache, dass in den 1970/80ern die Straßen und Campingplätze des Parks mehrfach geschlossen werden mussten.Die jahrhundertelangen Vulkanausbrüche haben eine Landschaft von seltsamem Reiz geschaffen, die außer dem Lassen Peak weitere Berggipfel, Schlackenkegel, Lavamulden, Fumarolen, heiße Quellen, Wildseen und ein vielfältiges Tier- und Pflanzenleben aufzuweisen hat. Trotz seiner Gefährlichkeit war dieses Gelände von vier indianischen Stämmen besiedelt. Diese wurden durch die von Weißen eingeschleppte Malaria und Tuberkulose, aber auch durch militärischen Einsatz vollständig vernichtet. Seinen Namen erhielt der 1916 zum Nationalpark erklärte Lassen Peak von dem dänischen Einwanderer Peder Lassen , der hier eine Farm aufbaute und nach Gold suchte. Lassen, ein Freund des bekannteren Schweizers Johann August Sutter kam 1859 bei einer Schießerei um.






    hier sieht und riecht man den Schwefel



    Zum Bumpass Hell und zurück waren wir von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr unterwegs. Am Rückweg kommen wir noch am Lake Helen vorbei. Er ist ca. sieben bis 8 Monate mit Eis bedeckt und hat eine Tiefe von ca. 33,5 Meter. Im Sommer erreicht der See am Grund eine Temperatur von max. 3,8°C.




    Wir fahren weiter zum Lassen Peak Trailhead und machen dort unser Picknick und beobachten ein paar Wanderer die den Trail zum Lassen Peak in Angriff nehmen. Dieser Trail ist ein 7,7 km Round Trip mit 596 Höhenmetern.
    Nach dem Picknick gehts weiter zum Summit Lake.





    Wir halten an der Summit Lake Area in einer Höhe von 6700 feet = 2042 m.









    Nach dem Summit Lake geht es weiter zum Stopp 11: Devasted Area


    ein Weg führt zu den Puzzled Rocks





    und am Stopp 12: Hot Rocks




    vom Lassen Peak wurde er herunter geschleudert


    Dieser enorme Fels mit ca. 30 Tonnen wurde vom Gipfel des Lassen Peak am 19./20. Mai 1915 hierher geschleudert. B.F. Loomis, ein Photograph fand ihn am 20. Mai mit vielen anderen. Die innere Temperatur war ca. 1000°F = 537°C und benötigte mehrere Monate zum Auskühlen.



    Unser letzter Stopp im Lassen Volcanic National Park ist am Old Giants.



    Wir fahren weiter und kommen zum Manzanita Lake auf einer Höhe von 5845 feet = 1781 m. Der See ist vor ca. 350 Jahren enstanden nach einem Ausbruch.






    Gegen 16:00 Uhr verlassen wir den Lassen Volcanic National Park mit einigen weiteren schönen Eindrücken. Wir fahren durch den Nord-Ost-Eingang raus und fahren auf die CA-44 über Shingletown , Palo Cedro nach Redding. Gegen 17:00 Uhr checken wir im Best Western Plus Twin View Inn & Suites ein. Wir haben ein 2 Queen Beds Zimmer mit Frühstück für eine Nacht. Wir bezahlen mit unseren gesammelten Punkte.[/img]



    unser Zimmer




    Temperatur unterwegs im Lassen Volcanic NP: 70°F = 21,1°C
    Temperatur in Redding: 99°F = 37,2°C


    Meilenstand: 25851
    gefahren: 229 Meilen = 368 km

  • 23. Tag - 19.07.2015 - von Redding nach Eureka


    https://goo.gl/maps/Hak1eHg2U4R2


    Morgentemperatur: 74°F = 23,3°C


    Wir starten nach einem guten Frühstück gegen 07:15 Uhr. Wir tanken noch in Redding:


    5,588 Gallonen a 3,579 US$/Gallone = 20,00 US$.


    Wir fahren auf die CA-299 nach Shasta auf dem sog. Eureka Way. Es handelt sich hier um eine kurvenreiche Straße durch ausgedehnte Wälder.




    Wir kommen an Douglas City vorbei, Weaverville mit einem weiteren Tankstopp:


    5,557 Gallonen a 3,599 US$/Gallone = 20 US$


    wir kommen durch Big Bar, Willow Creek , Arcata nach Eureka . Hier wechseln wir auf die CA-101. In Scotia haben wir einen weiteren Tankstopp:


    8,886 Gallonen a 3,569 US$/Gallone = 31,71 US$


    In Scotia schauen wir uns die Eisenbahn der "The Pacific Lumber Company" an






    In Pepperwood wechseln wir auf die Avenue of the Giants . Wir fahren durch den Humboldt Redwoods State Park.










    Wir halten am Hank and Florence Saddler Grove mit herrlichen Redwood-Riesen.








    Ziemlich am Ende der Avenue of the Giants ist der Shrine Drive Thru Tree in der Nähe von Mayers Flat.










    Anschließend fahren wir zurück und machen einen Abstecher nach Ferndale ein nettes victorianisches Städtchen.


    https://goo.gl/maps/7WZmdYYKsau









    The Victorian Inn




    Rings Pharmacy


    Church of the Assumption


    das kleine Gebäude in der Mitte ist das Öffentliche WC


    Gegen 16:30 Uhr erreichen wir unser Best Western Plus Bayshore Inn in Eureka.



    https://goo.gl/maps/jWzFggTq4bs


    Wir haben ein 2 Queen Beds Zimmer mit Frühstück für 1 Nacht für 127,00 US$.



    im Garten vom Best Western Plus Bayshore Inn



    unser Zimmer


    Abends gehen wir ins Chapala Restaurant - Authentik Mexican
    wir essen
    2 x Fajitas mit beef und 2 Bud light für 45 US$ incl. Tipp. Es hat hervorragend geschmeckt - man muß schon fast sagen - wie immer.


    Tagestemperatur unterwegs: 89°F = 31,6°C
    Temperatur in Eureka: 69°F = 20,5°C


    Meilenstand: 26123
    gefahren: 272 Meilen = 438 km

  • von Eureka nach Grants Pass


    https://goo.gl/maps/7itEctBmdan


    Morgentemperatur: 59°F = 15°C


    Wir starten heute um 08:00 Uhr und fahren auf dem Redwood Highway CA-101 nach Norden. In der Nähe von Trinidad sehen wir eine große Gruppe von Hirschen im Gras liegen.







    Kurz vor Orick decken wir uns im Thomas H. Kuchel Visitor Center mit Unterlagen ein, denn wir befinden uns nun im Redwood National and State Parks.



    ein riesiger Redwood


    Nach Orick zweigen wir ab auf die Bald Hills Road und fahren bis zum Parkplatz des Lady Bird Johnson Grove Nature Trail.





    Dies ist ein Loop von ca. einer Meile und führt uns durch die riesigen Redwood Wälder.



    Dieser Loop hat ca. 13 Wegpunkte mit entsprechender Beschreibung, die es im Visitor Center gibt.




    Rhododendronbüsche


    Die Redwoods, auf deutsch auch `Küsten-Mammutbäume', sind die höchsten Bäume der Erde. Der Küstenmammutbaum (lat. Sequoia sempervirens) kann Höhen bis zu 112 m erreichen, und vor ca. 160 Mio Jahren, also zur Zeit der Dinosaurier, waren Redwood-Wälder auf der gesamten Nordhalbkugel weit verbreitet ! Doch durch Klimaveränderungen im Laufe der Zeit ging ihr Verbreitungsgebiet stark zurück und heute bietet nur noch ein schmaler Küstenstreifen in Kalifornien ideale Lebensbedingungen. Der Baum selbst hat fast keine natürlichen Feinde.


    hier sieht man etwas die Dicke der Rinde




    Tanin in der Rinde verhindert Pilzbefall und auch Insekten können meist nicht eindringen. Aufgrund der dicken Rinde stellt selbst Feuer keine Gefahr für einen Baumriesen dar, der nur durch Windwurf besiegt werden kann. Seine Fähigkeit, neu auszutreiben, ist einzigartig für einen Nadelbaum - d.h. die Redwoods verlassen sich nicht nur auf Vermehrung durch Samen, die selbst ungewöhnlich klein sind. Hohe Niederschläge (um 2500mm) und häufiger Nebel ermöglichen den Rcdwoods ein einzigartiges Höhenwachstum, denn die Verdunstung wird ausgeglichen und die Bäume sind keinem Trockenstreß ausgesetzt.





    In dem insgesamt 74 km langen Nationalpark (44.588 ha) sind drei kalifornische Redwood Staatswälder enthalten: der Jedediah Smith State Park im Norden, sofort anschließend der Del Norte Coast State Park und im Süden der Prairie Creek State Park . Diese Wälder wiederum kann man in zwei Bereiche unterteilen:
    Einmal das 48 km lange Küsten- und Seengebiet mit seinen schroffen Klippen, Steilküsten, Lagunen, Stränden, Gezeitenbecken und Landzungen.
    Zweitens der Rotholzwald mit seiner üppigen Vegetation, Flüssen und Bächen. Dieser Wald ist in eine feuchtere westliche Zone und ein höher gelegenes, trockeneres und gelichtetes Gebiet landeinwärts unterteilt.





    Hier sind wir ungefähr 1 Stunde und 20 Minuten beschäftigt.




    Anschließend fahren wir weiter. Am Prairie Creek Visitor Center fahren wir auf den Newton B. Drury Scenic Parkway und zum Redwood Creek Overlook.



    und wie immer wenn wir hier an der Küste sind - hat es Nebel




    Nun befinden wir uns im Prairie Creek Redwoods State Park mit ebenso riesigen Büumen.






    In Klamath kommen wir der Küste näher und wieder haben wir Nebel.







    Wir machen einen Abstecher zur Crescent Beach und siehe da der Nebel hat sich gelichtet.






    In Crescent City zweigen wir ab auf die CA-199 fahren über Gasquet und Patrick Creek , kurz danach über die Staatsgrenze von Kalifornien nach Oregon.


    https://lh3.googleusercontent.…l59ZeXaMLXpbA=w134-h80-no
    Staatswappen von Oregon


    Gegen 16:15 Uhr erreichen wir Grants Pass und fahren zum Super 8 Grants Pass. Hier haben wir ein 2 Queen Beds Zimmer mit Frühstück für 75,63 US$ incl. Tax für eine Nacht.


    https://goo.gl/maps/JKtErGHYc2N2



    unser Zimmer


    Unterwegs haben wir Temperaturen von 60°F bis 80°F = 15,5°C bis 26,6°C
    in Grants Pass: 105°F = 40,5°C


    Meilenstand: 26318
    gefahren: 195 Meilen = 314 km

  • von Grants Pass nach Chemult
    https://goo.gl/maps/B8qAbxuQruS2


    Morgentemperatur: 69°F = 20,5°C


    Heute starten wir um 07:00 Uhr nach einem guten Frühstück. Wir fahren als erstes zum Tanken:


    11,661 Gallonen a 3,259 US$/Gallone = 38,00 US$


    Wir fahren auf die I-5 nach Osten über die Orte Medford und Ashland.



    Kurz nach Ashland verlassen wir die Interstate und wechseln auf die OR-66, fahren am Emigrant Lake vorbei durch Pinehurst, Keno nach Klamath Falls.


    Blick auf Klamath Falls


    In Klamath Falls wechseln wir auf die OR-97 und fahren am Upper Klamath Lake entlang.


    Upper Klamath Lake


    Wir fahren weiter durch Algoma und Modoc Point . In Modoc Point wechseln wir auf die OR-62 den sog. Crater Lake Hwy.


    Gleich hinter Fort Klamath erreichen wir den Südeingang des Crater Lake National Park.




    Ein paar Meilen weiter kommt die Zahlstelle für den Crater Lake NP.





    Übersicht


    Wir fahren auf die Munson Valley Road zum Steel Visitor Center und holen uns unsere Unterlagen für den heutigen Tag. Gegen 10:45 Uhr beginnen wir unsere Umrundung des Crater Lake. Wie fahren auf dem East Rim Drive bis zum ersten Haltepunkt dem Sun Notch - Phantom Ship View Point den wir gegen 11:35 Uhr erreichen. Hier gehen wir einen 1,3 km langen Loop mit herrlichem Blick auf das Phantom Ship.



    https://goo.gl/maps/acWyXPBxEhG2


    das Phantom Ship



    Mittelpunkt des 1902 installierten Nationalparks (74.151 ha) — dem einzigen Oregons! — und gleichzeitig größte Attraktion ist ein fast kreisrunder See mit einem Durchmesser von etwa 5 km. Bei diesem tiefblauen Gewässer handelt es sich um eine sog. Caldera, also um einen eingestürzten Vulkankegel. Ursprünglich erhob sich über ihm ein Berg (Mount Mazama), dessen Höhe auf 3.600 m geschätzt und der eine dem Mt. Rainier vergleichbare Statur gehabt haben wird. Dieser gletscherbedeckte Vulkan — der natürlich die gleiche Entstehungsgeschichte wie Mt Rainier, Mt Olympus, Mt Saint Helens usw. hatte — brach vor etwa 6.800 Jahren aus und spie eine riesige Menge an Asche, Bimsstein und Lava aus. In die entleerte Magmakammer in seinem Inneren stürzte der Bergkegel schließlich ein und bildete ein tiefes Loch, das sich langsam mit Wasser füllte.






    Die langen Bergflanken, auf denen man zum Seerand hinauffährt, sind die Auswurfflanken dieser Eruption, und an der steilen Innenwand der Caldera sind noch die Schlote und Basalte zu sehen, erstarrte Zeugnisse der Katastrophe. Relikte von indianischen Siedlungen beweisen übrigens, dass damals hier Menschen wohnten und die ungeheure Explosion miterlebt (oder besser: erlitten) haben. Wer denkt da nicht sofort an die Kykladeninsel Santorin und das dort ausgegrabene Akrotiri.
    Im Inneren des Sees erhebt sich als Wizard Island ein Vulkankegel, der wohl um 1000 n.Chr. zum letztenmal aktiv war. Und ein weiterer Vulkan befindet sich etwa 150 m unter der Wasseroberfläche. Trotzdem halten die Experten einen zukünftigen, erneuten Ausbruch oder gar eine akute Gefährdung für wenig wahrscheinlich.





    das Phantom Ship


    Am meisten wird den Besucher das wundervolle tiefe Blau des Kratersees beeindrucken, das von steilen und Kessel ist maximal 537 m tief, während der Kraterrand in einer ungefähren Höhe von 2.000 m ü.d.M. liegt. Über die Caldera erheben sich vereinzelt Spitzen wie der Mt. Scott (2.713 m) im Osten, der Hillman Peak (2.486 m) im Westen und der Applegate Peak (2.480 m) im Süden.


    Der See kann auf einer 52 km langen Fahrstraße (Rim Drive) umrundet werden. Diese Tour (die man mit dem eigenen Wagen oder mit Bussen der Parkverwaltung durchführen kann) bietet die herrlichsten Ausblicke, ständig wechselnde Perspektiven und die Möglichkeit, die umgebenden Berge zu besteigen und an einer Stelle zum Seeufer hinabzuklettern (Cleetwood Troil). Der Pfad ist mit insgesamt gut 3%2 km (Hin-und Rückweg) nicht sehr lang, jedoch ziemlich steil, was man besonders auf dem Rückweg in den Waden spüren wird. 90 % aller Nationalpark-Besucher belassen es deshalb auch bei der Bewunderung vom Rim Dr. aus. Wer jedoch den Abstieg wagt und genügend Zeit mitbringt, sollte sich dann auch eine Bootsfahrt nicht entgehen lassen, auf der man u.a. zu den beiden Inseln kommt und die ein nachhaltiges Erlebnis garantiert.





    Die Photos sind nicht bearbeitet - das Blau des Crater Lake ist tatsächlich so intensiv wie wir es noch nie bei einem anderen See gesehen haben - einfach phantastisch.


    Gegen 12:15 Uhr fahren wir zum nächsten Punkt dem Phantom Ship Overlook - die Lavaklippen erinnern tatsächlich an ein düsteres Geisterschiff und könnten einem Böcklin-Gemälde entsprungen sein.


    https://goo.gl/maps/XWxu88GeNW92





    Wir zweigen ab auf die Pinnacles Road und fahren ca. 10 km zum Pinnaccles Trail. Dieser Weg hat eine Länge von ca. 1,3 km.
    Die Pinnacles (= Zinnen), ist ein unwirklich scheinendes Labyrinth aus aufrechtstehenden Felsnadeln. Diese Lavaobeliske erheben sich zu einer Höhe von bis zu 60 m und sehen insgesamt wie die erstarrte Armee von Riesensoldaten aus!


    https://goo.gl/maps/MgLiJ8Hzn9K2







    Der einst fast 3.700 m hohe Vulkan Mount Mazama stürzte nach einem Ausbruch vor 6.800 Jahren in sich zusammen, und bildete einen Krater von 11 km Durchmesser. Im Laufe der Jahre füllte sich der abflußlose Kessel mit Regen- und Schmelzwasser: Crater Lake entstand. Der heute zu beobachtende Wasserstand des bis zu 589 m tiefen Sees variiert wegen eines ungefähren Gleichgewichts zwischen Verdunstung einerseits und frischer Wasserzufuhr andererseits nur geringfügig. Als Folge eines jüngeren Ausbruchs innerhalb des Kraters erhob sich Wizard Island im Westen des Sees. Der sichtbare Teil der Insel ist die Spitze eines Vulkans im Vulkan.







    Die ungewöhnliche dunkelblaue Reflektion des glasklaren Wassers hat ihren Ursprung im schwarzen Unter- und Hintergrund und der enormen Tiefe des Sees. Nur selten friert er im Winter zu. Dank der großen Wassermenge wird im Sommer ausreichend Wärme gespeichert, um auch bei anhaltendem Dauerfrost der Vereisung lange widerstehen zu können.




    Wir fahren den Weg wieder zurück und weiter auf dem East Rim Drive zum Pumice Castle Overlook.


    https://goo.gl/maps/1gWFz5mu1mH2




    das Castle





    An der nächsten Picknick Area machen wir unser Picknick von 13:45 Uhr bis 14:15 Uhr. Wir fahren weiter auf dem East Rim Drive zum Cloudcap Overlook der sich auf einer Höhe von 2397 m befindet.


    https://goo.gl/maps/XEzGT3MjN7o






    Unser nächster Halt ist über der Grotto Cave.





    Nun fahren wir auf dem West Rim Drive zum Watchman Overlook mit herrlichem Blick auf Wizard Island.


    https://goo.gl/maps/dVbth8F9aqQ2



    Wizard Island





    Man kann von der Straße auch die basaltischen Auswürfe und erstarrten Lavamassen am besten studieren. Außerdem ist man hier der Insel Wizard Island am nächsten.




    Zum Abschluß halten wir am Discovery Point, auch von hier hat man einen herrlichen Blick auf Wizard Island und dem Crater Lake.


    https://goo.gl/maps/nEH6mi22f6v








    Clark's Nutcracker




    Golden Mantled Ground Squirrel







    Vom Discovery Point fahren wir den West Rim Drive zurück bis zur North Junction und dem Crater Lake Hwy North zum North Entrance.
    Von der OR-209 zweigen wir rechts ab auf die OR-138 dem East Diamond Lake Hwy und fahren bis zum Abzweig auf die OR-97.


    Wir fahren die OR-97 "The Dalles California Hwy bis nach Chemult.
    Hier kommen wir gegen 16:45 Uhr an der Dawson House Lodge an.


    https://goo.gl/maps/7t6ZTJ2sbJH2




    Wir bekommen das Cowboy Zimmer mit einem Queensize Bett ohne Frühstück für 87,20 US$ für eine Nacht.




    unser Zimmer

    https://lh3.googleusercontent.…oIKK5CJlb2np=w374-h561-no
    das Bad


    das Bad


    Wir haben heute unser Abendessen auf der Balkonveranda.


    Tagestemperatur am Crater Lake: 70°F = 21°C
    Temperatur in Chemult: 82°F = 27,7°C


    Meilenstand: 26562
    gefahren: 244 Meilen = 393 km

  • Ja ja ... das Blau des Crater Lake muss man mit eigenen Augen gesehen haben, um es zu glauben!
    Bei uns war die Pinnacle Road leider gesperrt ...


    Schöne - vll. ein bißchen viele - Fotos habt Ihr mitgebracht :!!
    (ist schwer, am Tablett zu lesen)

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