Caerphilly Castle, Glanmorgan, Wales

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    • Caerphilly Castle, Glanmorgan, Wales

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      Caerphilly Castle ist nach Windsor Castle, die zweitgrößte Burg in Großbritannien, mit den künstlich angelegten Wasserflächen erstreckt sie sich über 12 ha. Ursprung war keine normannische Motte, sondern Kenilworth Castle. Sie ist die erste vollkonzentrische Burg in Großbritannien mit zwei Ringwällen und diente als Vorbild für die Burgen von Edward I. in Nordwales.


      Webseite Castell Coch

      Tickets: £8,90 oder CADW Pass, English Heritage Membership ist gültig

      Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet März - Oktober 9:30 - 17 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr, November - Februar 10 - 16 Uhr

      GPS: 51.536215, -3.252905

      Parkplatz: Park&Display


      History

      Die Burg hat mal nicht den Ursprung in einer normannischen Motte mit Holzzaundrum herum. Inspiriert durch Kenilworth Castle, an dessen Belagerung Gilbert de Clare 1266 teilnahm, wählte er diesen Ort zum Bau einer Burg, nachdem de Clare den Süden des Senghenydd besetzt hatte. Llywelyn ap Gruffydd legte dagegen Einspruch beim englischen König Henry III. ein, der verwies die Klage 1268 an das königliche Gericht und de Clare begannseine Burg zu bauen. Mit 1,2 ha ist sie nach Windsor Castle die zweitgrößte Burg in England, mit den künstlich angelegten Wasserflächen erstreckt sie sich über 12 ha. Wie in Kenilworth wurden zwei Bäche aufgestaut und der Erddamm mit Steinen verkleidet, auf dem nördlichenTeil steht zudem noch eine Mauer. Siehe die Bilder oben. Sie war dieerste Burg, die mit zwei konzentrischen Ringmauern umgeben ist. Da deClare den Schiedsspruch des Gerichts nicht anerkannte, sollte das Parlament entscheiden doch die Situation spitze sich zu und Llywelyn schickte ein Heer und zerstörte die im Bau befindliche Burg. Der König wollte jedoch den Konflikt weiterhin auf dem Verhandlungsweg lösen.

      Derweil baute de Clare 1271 geschwind die Burg wieder auf, so rasch, das sie diesmal dem Angriff von Llywelyn widerstand. Es begann die Belagerung, begleitet von Verhandlungen, und der König stellte die Burg unter königliche Kontrolle. Ein Waffenstillstand wurde geschlossen unddie Burg an die königlichen Unterhändler übergeben, den Bischöfen von Coventry und Worchester, da Henry III. Sohn sich auf Kreuzzug in Palästina befand. De Clare scharrte sich nicht darum, überrumpelte 1272nach dem Abzug der Waliser die Soldaten der Bischöfe und die Burg war wieder seine. Henry III. starb und da sein Sohn und Thronfolger sich noch in Palästina aufhielt, übernahm de Clare mit zwei weiteren Adeligen die Regentschaft in England, verwickelte Llywelyn in kleinere Scharmützel in Mittelwales und baute die Burg in Ruhe bis 1280 zu Ende.

      Während der folgenden Eroberung Wales durch Edward I. (1277-1282) spielte Caerphilly keine Rolle. Dafür dann wieder im Despenser War, wo sich Waliser und Marcher Lords gegen den Despoten in Gestalt von de Clares Schwiegersohn auflehnten. So prügelte man sich die nächsten Jahrzehnte bis schließlich die letzte Despencer Tochter Isabel Richard de Beauchamp, 13. Earl of Warwick heiratete.

      Während der Rosenkriege spielte die Burg keine Rolle und während des englischen Bürgerkriegs wurde die Burg nicht besetzt. Nach dem Ende des Bürgerkriegs wurde sie durch Sprengung der Ecktürme geschleift und die Dämme teils zerstört um den See trocken zu legen.

      Erst der 3. Marquess of Bute lies erste Sicherungsmaßnahmen ergreifen, baute sie aber im Gegensatz zum Castell Coch und Cardiff nicht im historisierenden Stil wieder auf. Seine Sohn der 4. Earl baute dann die zerstörten Ecktürme und das Torhaus wieder auf und dessen Sohn, der 5. Earl übergab die Burg dann 1950 dem Saat, der wiederum in den 1950er die Seen wieder anlegen lies und last but not least wandern wir nun einmal um den Ort des mittelalterlichen Hauen und Stechens drum herum.




      Wir hocken uns nun erst einmal auf eine Mauer, machen Brotzeit, schauen auf die Burg vor uns und den Luxus der öffentliche Toilette hinter uns, sowie der Bäckerei neben uns.


      South Gatehouse


      der Damm mit Belagerungsmaschinen


      West Gatehouse mit Brücke zur Insel




      Ganz ungefährlich ist das Entlanglaufen am Wassergrabensee allerdings immer noch nicht, man muss auf gefährliche Raubvögel und ihren Hinterlassenschafften achten, um nicht in die letzteren zu fallen.





      Ok, ganz einmal drum herum ist zu weit, daher latschen wir den ganzen Weg wieder zurück, denn in die Burg wollen wir ja auch noch. Wir bezahlen unseren Eintritt von £8,90 pro Person, und bekommen den Hinweis, das die Große Halle wegen einer Hochzeit nicht zugänglich ist.











      der Damm von der Kernburg aus



      im Torhaus






      das westl. Torhaus zur Insel


      westl. Torhaus

      Schlecht zu Knipsen, die innere Gänge, die sind allerdings urig. :EEK: Done again, nach gut etwas mehr als zwei Stunden waren wir durch und, logisch, nach dem obligatorischem Castleis fahren wir weiter
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      Gruß
      Ulrich

      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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