Posts by Fritz & Buddy

    Donnerstag 06.06.19 Seaside, OR - Newport, OR


    M: „Und was sagt das Wetter? Wandern wir?
    N: „50 % Chance of Rain. Cape Lookout soll angeblich die beste Stelle sein, um Wale und Orcas zu sehen aber was nützt das, wenn man die Hand vor Augen nicht sieht und nur in Wolke schaut. Glaubst du die springen hoch und drehen ne Pirouette für uns?“
    M: "Hab ich schon von gehört.“


    Wir fahren los und Petrus meint offenbar, unser Wagen sei definitiv zu dreckig und stellt daher die große Autowaschanlage an. Glücklicherweise nur für ein paar Minuten und dann scheint wieder die Sonne. Da das Wetter definitiv besser ist als gestern Nachmittag, holen wir die beiden ausgefallenen Programmpunkte jetzt nach. Wir fahren als erstes in den Ecola State Park und stoppen am Ecola Point. Hier ist die klassische Sicht auf die Küste zu sehen, die als Aushängeschild für Oregon gilt und auf Reiseführern und in den Köpfen zu finden ist, bei dem Begriff Oregon Coast.






    Wir stoppen kurz in Cannon Beach, was sehr viel netter anzusehen ist als Seaside. N hatte auch ursprünglich vor, dass wir hier übernachten, aber vermutlich waren die Hotels zu teuer daher sind wir nach Seaside ausgewichen. Hier vor dem irischen Coffee Shop neben der City Hall sitzen Jung und Alt ganz entspannt in der Sonne und genießen es. Sehr schön anzusehen.




    Pflichtgemäß statten wir dem hier am Strand herumliegenden Fels, dem Haystack Rock, einen Besuch ab, irgendeine Veranstaltung findet dort unten statt aber N & M sind unmotiviert, die lange Strecke durch den Sand zu stapfen, also machen wir uns lieber wieder auf den Weg, weiter Richtung Süden nach Tillamook. Es steht der offenbar für alle Oregon Besucher obligatorische Besuch der Tillamook Käserei an und N & M haben Glück, es ist gerade erträglich leer, noch nicht mal eine Schlange beim Käse testen. N erwirbt je ein Stück weißen und ein Stück gelben extra scharfen Cheddar, M eine Postkarte, verrückte Welt. N lernt auch ein neues Wort: "whey".



    N will ja unbedingt die Wanderung zum Cape Lookout machen, da hier die Chance Wale zu sehen, wie schon gesagt, sehr hoch sein soll. Momentan scheint die Sonne also machen sich N & M auf den Weg. Es geht ganz entspannt über einen ebenen Weg auf der Südseite der Klippe los. Nadeln regnen die ganze Zeit auf uns herab, klingt wie Regen, ist es aber nicht. Der Weg ändert sich ständig.



    Zuerst eben mit Nadeln bedeckt,



    dann über Wurzeln,



    mal geht es über Boardwalk,



    bisweilen recht matschig,



    oft muss über Baumwurzeln geklettert werden,



    und ab und an stehen auch Pflanzen dekorativ im Weg.




    Zuerst kann man auf der Südseite der Klippe herunterschauen, dann mal auf der Nordseite.


    Nach etwa 2/3 des Weges werden wir von einem Schauer überrascht, den N unbedingt unter einem Baum abwarten will. M ist für Weiterlaufen, alleine will er aber auch nicht gehen, also warten wir hier ein paar Minuten. Glücklicherweise dauern die Schauer nur kurz, das haben wir heute Morgen ja auch schon mal gehabt.


    Uns kommen mindestens 20 Leute unterwegs entgegen, naja, irgendwo müssen die ja alle sein, am Trailhead war ja auch alles vollgeparkt. Aber besser die kommen uns entgegen, als dass sie in die gleiche Richtung laufen. Und tatsächlich, nach etwa 90 Minuten erreichen N & M die Spitze der Klippe und sind hier ganz alleine und können die fantastische Aussicht genießen und sich die Sonne auf die Nase scheinen lassen.





    Leider ruft auch intensivstes Starren auf den Pazifik keine Wale herbei. Toll ist es hier trotzdem.


    N & M treten den Rückweg an und wieder kommen Ihnen jede Menge Leute entgegen. Glück muss man haben.


    Zwei ältere Damen berichten, dass Sie am Cape Meares zwei Wale gesehen hätten. Mist, da sind wir schon dran vorbei.


    Fremder Wanderer: "How far is it from here to the end?"
    M: "15 more minutes."
    Fremder Wanderer: "No way."
    M: "Ok, 10 more minutes."
    Fremder Wanderer: "No."
    M: "Ok, 5 more minutes."
    Fremder Wanderer gibt M thumbs up.


    Jeder macht es sich eben so wie es passt, vielleicht sollte der Herr einfach nicht in FlipFlops wandern?


    Nach knapp 3 Stunden und etwa 8 km sind N & M wieder am Auto. Gut, dass wir unseren ganzen Hausstand mitführen, so kann N mal flink in trockene Klamotten schlüpfen. Wir lassen das Yaquina Head Lighthouse sausen, denn es ist bereits 18 Uhr als wir in Newport ankommen. Das Comfort Inn liegt einen Block vom Strand entfernt und in 5 Minuten zu Fuß gehen N & M zum Abendessen zu Georgie's, was direkt am Wasser liegt. N hatte vorher im Netz gelesen, man solle sich in die Lounge setzen, das Essen und die Aussicht sei identisch mit dem Restaurant und es gäbe open seating. Tatsächlich hätten sie 15 Minuten auf einen Tisch im Restaurant warten müssen und können sich stattdessen in der Lounge sofort setzen. Die Happy Hour in der Lounge haben sie allerdings verpasst, die endete um 18 Uhr. Aber selbst ohne Happy Hour kosten die normalen Margaritas nur $8 und sind richtig lecker. Auf der Karte stehen die allerdings nicht, da stehen nur Schickimicki Margaritas drauf, aber die Frage nach einer House oder Classic Margarita hat sich noch immer bewährt, wie die Erfahrung gezeigt hat.


    Da die Gischt bis hier oben rauf spritzt und der Regen gegen die Scheiben plätschert, gibt es hier eine ziemlich coole Einrichtung, eine automatische Scheibenreinigungsanlage. Wasser strömt einen Moment die Scheiben herunter und zack, wieder 1A Sicht. So was wäre ja daheim auch sehr praktisch findet N.


    Es gibt schön knuspriges Brot als Appetizer und N & M teilen sich Calamari als Vorspeise, danach entscheiden sie sich beide für Fish & Chips. Die Aussicht direkt auf den Pazifik ist spitze aber auch hier kommt leider keine Flosse vorbeigeschwommen.


    Auf dem kurzen Heimweg fängt es mal wieder an zu regnen, also eigentlich schüttet es so, dass N & M fast am Comfort Inn vorbeigelaufen wären. Also laufen sie ein paar extra Meter durch das Nass. Bäh.


    18 °C, 128 mi, Comfort Inn

    Micha war nach 1 Woche wieder fit und hat mir dann seine Erkältung überlassen. Ich hab immer noch einen scheußlichen Husten und war Freitag beim Arzt


    Das Interpretive Center hat mir sehr gut gefallen und das Cape war auch nett. Der Leuchtturm könnte halt mal nen Anstrich vertragen aber sonst....


    Wie schön zu Ina gesagt keine Bange die fehlenden Orte holen wir am nächsten Tag nach


    Ich such immer alle Restaurants raus, da wir idealerweise ein Hotel mit zu Fuss erreichbaren und anständig bewerteten Lokalen wollen

    Mittwoch 05.06.19 Long Beach, WA - Seaside, OR



    Das Laurie's Breakfast Café im Nachbarort Seaview, was N vor einigen Monaten im Internet fürs Frühstück auserkoren hatte, scheint mittlerweile ein Taproom zu sein. Nicht so ganz das Richtige zum Frühstück. Wir fahren die paar Meter zurück nach Long Beach und entscheiden uns, bei Benson's By The Beach zu frühstücken. Ok, es ist auch die einzige Lokalität, die nach Frühstück aussieht und geöffnet hat. Dafür ist die Wahl überraschend gut, befinden N & M.


    Wir verlassen Washington und entern Oregon, ein weiterer Staat auf unserer Liste. Nur noch 5.


    Erster Stopp, nachdem wir den Columbia River überquert haben, was für uns deutlich einfacher ist als für Lewis & Clark, die Astoria Chamber of Commerce. N besorgt für uns einen Oregon Recreational Pass und gibt der Dame, die Akzente für ihr Theaterspiel übt, noch den Tipp, Inspector Lynley zu schauen, um ihren englischen Akzent zu perfektionieren. Die Dame ist hocherfreut, das kenne sie noch nicht und meint, sie würde das sofort nachschlagen. Jeden Tag eine gute Tat ist zwar eigentlich anders gemeint aber egal, solange sich wer freut.



    An der Astoria Column läuft ein Deer am Parkplatz herum und frisst Ginster. Hm, war der für die Tiere nicht giftig? Oder galt das nur für Insekten? N ist sich nicht mehr sicher, das will wohl nochmal nachgeschlagen werden.



    Washington liegt auf der anderen Seite der Brücke



    Astoria Column mit den wichtigsten Szenen der Geschichte der Region. Wir erklimmen brav die 164 Stufen.


    Das im Viktorianischen Stil gebaute Flavel House steht als nächstes auf dem Plan. Wir müssen einmal quer durch den Garten, um zum Carriage House zu gelangen, wo die Eintrittskarten verkauft werden. Hier gibt es einen 10 Minuten Film zur Geschichte der Famiile und des Hauses. Tatsächlich sollte auch dieses schöne Gebäude einem Parkplatz weichen, aber glücklicherweise gab es hier in Astoria Leute, die den Stadtplanern zu verstehen gegeben haben, dass sie nicht alle Tassen im Schrank haben.




    Formal Reception Room.



    Music Room.


    Jetzt noch ein wenig mehr Geschichte, wir besuchen Fort Clatsop, das Wintercamp von Lewis & Clark in Oregon.


    Ein Stempel muss her. N nimmt ihn in die Hand und die Dame vom NPS meint deutlich, den bitte nicht. Hm? Das Rätsel löst sich, N hat den Stempel genommen, der gerade für die Urkunden der Vereidigung der beiden hier stehenden Junior Ranger benötigt wird. Upps, peinlich. N geht brav zur richtigen Stempelstation um die Ecke. Natürlich will auch der Parkfilm geschaut werden. Hier werden sogar 2 verschiedene gezeigt aber N & M beschränken sich auf einen. Die Ausstellung ist weniger informativ als die gestern im Lewis & Clark Center und daher schauen N & M eigentlich nur die Artefakte an. Das geschriebenen Wort fällte ein wenig hintenüber, bis auf die Übersicht, was aus den Teilnehmern der Expedition geworden ist. N sinniert immer noch, seit wir im Interpretive Center waren, über den angeblichen Selbstmord von Lewis nach. Echt traurig.




    Wo wir schon mal hier sind, sollten wir auch noch kurz am Wrack der Peter Iredale stoppen meint N.





    Kurz Vorräte auffrischen im hier ansässigen Walmat in Warrenton und weiter geht es die Küste entlang Richtung Süden. Der Original Plan sieht vor, dass wir jetzt noch zum Ecola State Park und Cannon Beach fahren, die beiden Stopps fallen allerdings im wahrsten Sinne ins Wasser, denn es regnet mittlerweile gleichmäßige Bindfäden. Also direkt zum Hotel nach Seaside.


    Wir checken ein und leihen uns an der Rezeption ein Scrabble aus. N gewinnt knapp aber auch nur, weil M so unaussprechliche Buchstaben mit hohen Punktzahlen übrig hat. Gegen halb Sechs wird es noch mal trocken und N & M spazieren zum Strand und stöbern etwas durch die Andenkenläden.





    Cool, in diesem Hotel hier am Strand hat jeder seinen eigenen Grill auf dem Balkon.



    Gestatten: Lewis & Clark.



    Schön kann man den Ort allerdings wahrlich nicht nennen. Wir kehren ein bei Dundee's. Es gibt hier wings für M und Big Wave on tap für N. Prima Bar. Die Cocktails sind mit etwa $7 hier recht günstig, zudem gibt keine Mehrwertsteuer in Oregon, sehr sympathischer Staat.


    16 °C, 57 mi, Inn at Seaside

    Dienstag 04.06.19 Lake Quinault, WA - Long Beach, WA


    Hui frisch hier. Es sind 7 °C laut Ns Wetterapp und die scheinen wir auch hier drinnen im Zimmer zu haben, naja, von Isolierung mag man hier bei den dünnen Holzwänden in dem Gebäude aus den Zwanzigern ja auch nicht sprechen. N sucht und findet einen Thermostat, aha, der kann offenbar auch warm, was sinnvoll ist, denn das Hotel ist das ganze Jahr über geöffnet. Also schauen wir mal... und tatsächlich merkt man nach einer Weile wie warme Luft in den Raum kommt. Besser.


    Da N nicht hier im Restaurant der Lodge frühstücken will, sind wir schon um halb Neun im Auto und unterwegs nach Aberdeen. Dort kurz tanken und dann gibt es Omelettes bei Denny's. Der Service ist nicht so wahnsinnig schnell und erst nach etwa einer Stunde sind wir wieder "on the road", dafür aber gut satt.


    Wir passieren Raymond und haben einen Heidenspaß an den hier stehenden Metallfiguren. Wir sehen Puma, Waschbär, Bären, Vögel, Rehe und Menschen in allen Variationen. Es handelt sich um die Raymond Wildlife-Heritage Sculptures findet N heraus.


    Wir haben trotz der Frühstücksverzögerung ausreichend Zeit und machen einen Schlenker nach Oysterville, einer kleinen Stadt auf der Long Beach Peninsula, die im National Register of Historic places steht.



    Alte Schule




    Kirche



    Vom Nordende der Halbinsel geht es als nächstes zur Südspitze und dem hier gelegenen Cape Disappointment an der Mündung des Columbia Rivers. Beim Hintergrund des Namens Cape Disappointment spuckt das Internet mehrere Versionen aus. Der englische Captain John Meares scheint auf jeden Fall einen Rolle zu spielen, aber ob die Enttäuschung über das Nicht-Finden der Nordwestpassage, das Nicht-Finden des Eingangs zum Columbia Rivers oder die Unfähigkeit, die Sandbank zu passieren namensgebend war... das bleibt offen.


    Wir parken und haben Gelegenheit unseren Washington Recreational Pass zu nutzen, ansonsten kostet die Parkgebühr hier $10. Wir laufen als erstes zum Leuchtturm und passieren auf dem Weg...



    Deadman's Cove, hier soll man nicht runter, um Erosion des cliffs zu vermeiden. Ein dickes Schild weist auch mit Keep out darauf hin. Manche können oder wollen aber einfach nicht lesen und müssen unbedingt da runterlaufen.



    Cape Disappointment Lighthouse



    Blick nach Norden in Richtung des Lewis & Clark Interpretive Center, was oben auf der Klippe zu sehen ist.


    N & M verbringen etwa 2 Stunden hier in der Ausstellung, bis fast alles gelesen ist. Wenn N alles hätte lesen wollen, wäre sie vermutlich doppelt so lange gebleiben. Einen Stempel gibt es hier auch, da das Center mit dem Lewis & Clark NHP verbandelt ist. Dummerweise liegt das Büchlein natürlich gut im Auto, wo auch sonst, aber M ist so lieb, nochmals hin und her zu laufen.


    Heute Nacht bleiben wir hier im nahegelegenen Long Beach. N hat das Adrift Hotel direkt am Strand für uns gebucht. Eine gute Wahl, bis zum Strand sind es tatsächlich nur ein paar Schritte. Man kann im Hotel auch kostenlos Fahrräder für 2h ausleihen und auch mehrere thematisch unterschiedliche Schnitzeljagden wie foodie oder historic werden angeboten. M ist allerdings immer noch etwas angeschlagen, daher lassen wir das lieber sein, obwohl N die Idee an sich nett findet.



    Blick aus unserem Zimmer.





    Ein einsamer M am Horizont.



    North Head Lighthouse.


    Wir gehen heute in das exclusive Restaurant in der 3. Etage... unser Zimmer. M stellt den Tisch vor das Fenster, wärmt die Hot Dog Würstchen in der Mikrowelle auf, die sich auf dem Flur befindet und dann wird Abendessen an Tisch 1 mit Meerblick serviert. Einfach unschlagbar.



    17 °C, 156 mi, Adrift Hotel

    @anne
    Ein wenig Text ergänzt hab ich an ein paar Tagen
    Ah du bist das der die Hotel Beschreibungen anklickt...
    Spass beiseite, ich nutze die für mich oft selber zum Nachschlagen, wenn ich mich nicht erinnere wie es dort ausgesehen hat oder ob da ein Kühlschrank war etc.


    @Ina
    Wo die Adler ganz genau waren... Hab ich nicht aufgeschrieben
    Irgendwo an der Küste bei Neah Bay auf dem Weg zum Cape Flattery :nw:

    Die Lake Quinault Lange macht ja wirklich einen sehr stilvollen Eindruck, und Ihr habt es Euch richtig gut gehen lassen.

    das war einfach nur herrlich.
    Angenehme Temperatur, tolle Aussicht, alles prima

    Bis auf den Deppen

    wo gibt es die nicht, gleichmäßig verteilt, da wo Menschen sind

    Boardwalks mag ich sehr gerne.

    irgendwo hatten wir mal einen mit angeknacksten Planken
    Wenig vertrauenerweckend :EEK:

    Montag 03.06.19 Forks, WA - Lake Quinault, WA


    Da das Dew Drop Inn kein Frühstück anbietet, beschränken N & M sich auf einen Kaffee und fahren dann zum In Place und frühstücken dort. Das ist jetzt nichts Besonders, aber was will man auch in einem kleinen Diner im Nirgendwo erwarten, also alles prima. Weiter geht es, wenn wir denn schon mal hier sind, zur Forks Chamber of Commerce. Hier steht Bella's Truck und die bewachseneTelefonzelle aus Twilight. N & M haben, warum auch immer, sogar die ersten beiden Teile gesehen und sich allerdings die letzten geschenkt, war nicht so ihres. Aber wie gesagt, wenn wir schon mal hier sind.




    Passend dazu, als hätte Sirius es geahnt, läuft Golden Earring "Twilight Zone"


    Unser nächstes Ziel ist der Hoh Rain Forest, wo N sich natürlich wieder einen Stempel im Visitorcenter holt. Jeder hier scheint mit uns den 0.8 mi Hall of Mosses Loop Trail zu laufen. Aber schön anzusehen sind die über und über bewachsenen Bäume schon.











    N: "BYOB könnte doch auch Bring your own bear heißen."
    Worüber manche Leute beim Wandern so nachdenken.



    Sowas gibt es hier auch... und M hat auch hier ein T-Shirt mitgenommen.


    Ein weiterer Strand steht auch noch auf der heutigen to do Liste der Ruby Beach. Der will genauso wie der Second Beach auch erlaufen werden, ist aber angenehmer zu laufen findet N und es geht weniger steil auf und ab.







    So und jetzt wieder etwas landeinwärts zum Lake Quinault. Auch wenn der Ginster hier offenbar ein nicht gern gesehener Neophyt ist, schön sieht es dennoch aus.





    Wir biegen auf die North Shore Road ab und fahren zur Ranger Station, die hat aber leider geschlossen, so kann N nicht prüfen, ob es hier einen Stempel gegeben hätte. Der Trail ist aber zugänglich und wir laufen den Kestner Homestead Loop Trail im Uhrzeigersinn. Bedeutet dass wir zunächst einen ganze Weile durch den Wald laufen. Ein richtiger "Hänsel und Gretel Wald" findet N und meint dieser Weg hier sei noch viel schöner als der Hall of Mosses. Kann aber auch daran liegen, dass wir hier ganz alleine sind.












    Wir fahren weiter und die Straße wird zu Schotter, das konnte N der National Park Broschüre entnehmen, allerdings kommt ihr die Strecke sehr lang vor und sie überlegt, ob wir den Abzweig nach rechts zur Brücke verpasst haben. Nach einer Weile fragt M, was sie denn schätze, wie lange der Teil von der Rangerstation bis zur Brücke auf die Südseite des Sees wäre. N schätzt so 5-7 Meilen.


    M: "OK, dann fahren wir von jetzt an noch 7 Meilen und wenn dann nichts war, dann drehen wir um."
    Schlauer Plan.


    Plötzlich wieder Asphalt.


    N: "Ah, ich glaub das passt. Auf dem Plan sieht es so aus, als wäre es kurz vor der Brücke wieder asphaltiert."
    Warum man irgendein Mittelstück asphaltiert und davor und dahinter nicht, erschließt sich uns zwar nicht, aber N ist froh auf dem richtigen Weg zu sein. Wir überqueren die Brücke und fahren nach rechts auf die hier wieder unbefestigte Straße des Südufers. Einige der Nadelbäume haben gewaltige Ausmaße, was N zum Kommentar "Kein schlankes Reh der Baum" verleitet.



    Bunch Falls



    Merriman Falls


    Pünktlich zur Check in Zeit um 16 Uhr erreichen wir die Lake Quinault Lodge. N hatte vor ein paar Wochen hier schon mal per mail angefragt, ob wir ein Zimmer mit Blick auf den See bekommen könnten. Die seien leider alle vergeben, hieß es aber dennoch fragt sie hier direkt vor Ort nochmals und die Dame an der Rezeption meint zuerst auch, dies Zimmer seien alle weg aber... Moment, es gäbe noch eines mit eingeschränktem Seeblick, das könne sie uns geben und das sei besser als das, was uns aktuell zugeteilt sei. Na das hört N doch gerne und so haben wir statt Queen zum Parkplatz jetzt King zum Wasser.



    Das Boathouse, in dem wir wohnen.




    Dummerweise stehen hier vor unserer Tür offenbar irgendwelche Möbel, die noch aufgebaut werden sollen, in Kisten herum.






    Hauptgebäude


    M ist seit gestern erkältet und daher sparen wir uns den noch geplanten Rain Forest Nature Trail, der hier gegenüber der Lodge startet und setzen uns stattdessen in die Sonne auf den Rasen hinter der Lodge und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein.



    M: "Das Stoffgedöns hat richtig klasse Wetter organisiert."
    Hat M jetzt ernsthaft S "Stoffgedöns" genannt....?
    N: "Wenn S ab sofort nicht mehr für Sonne sorgt, kannst du dich auf den Heimweg machen."


    N bestellt uns für 18 Uhr einen Tisch im Roosevelt Dining Room, was uns noch genug Zeit lässt für die erste Margarita des Urlaubs. Allerdings muss M der Dame beim Mixen das Rezept soufflieren, berichtet er. Wird hier offenbar nicht so oft bestellt.



    N entscheidet sich für die Fennel Sausage Penne in Begleitung eines Wente Vineyards Morning Fog Chardonnays und M nimmt das Huhn und dazu ein Lazy Boy Amber. Ein paar Kolibris vor dem Fenster leisten uns neben der 1A Aussicht auf den See beim Essen Gesellschaft. Herrlich.


    Als Nachtisch nimmt N einen Kaffee mit Brandy und Kahlua getoppt von einer Sahnehaube. Den restlichen Wein und noch ein Bier genießen N & M dann ganz stilvoll auf einem der Riesenledersofas, die hier in der Halle vor dem Kamin stehen. Sowas wär toll daheim zu haben. Vor den Zimmern auf der umlaufenden Veranda des Boathouses stehen eindeutig mehr Stühle als hier in den 8 Zimmern Laute wohnen können und so erlauben sich N & M noch ein paar Minuten hier zu sitzen und der Sonne über dem See zuzusehen.


    20 °C, 126 mi, Lake Quinault Lodge

    UND den blooming onions

    die ist gar nicht so unseres, ich steh mehr auf das Brot, allerdings muss man die Zimtbutter aktiv einfordern

    wo soll man denn den essen, wenn nicht in Maine?

    im Nordwesten :MG:

    diese lobster roll Empfehlung habe ich schon mal (bei Eurem Reisebericht?) gelesen

    mag sein da ist die Info auf jeden Fall drin

    Ihr seid so undankbar! Arme Tara!

    wart es ab, wie M S am nächsten Tag genannt hat.... :EEK:

    Da gab es wohl noch mehrere?

    ja am Smith Rock war ein Nest, aber die sind immer so weit we, da gibt es kein gescheites Bild

    Sonntag 02.06.19 Port Angeles, WA - Forks, WA


    Wir sind früh im Frühstücksraum und es ist noch recht leer hier. N will heute mal nichts Süßes und belegt ihren Toast mit hartgekochtem Ei. M macht das natürlich sofort nach. Start ist fast pünktlich um 10 nach Acht, wir haben schließlich ein 10 h Programm laut Ns Planung. Allerdings hängt das Ganze ziemlich stark vom Wetter ab. Momentan sieht es gut aus hier in Port Angeles scheint die Sonne. Wir wollen als Erstes zum Cape Flattery laufen und N hatte gelesen, dass wir eine Recreational Permit fürs Parken benötigen.


    N: "Wir brauchen eine Recreational Permit, da das ganze Gebiet den indigenen, tribal, whatever..."
    M (unterbricht): "Indigene, tribal, whatever?"
    N: "Ich weiß nicht, wie es politisch korrekt heißt."
    M: "Aber indigene, tribal, whatever hältst du für richtig? Ah, Winnetou, mein indigener, tribal, whatever Freund....!"
    N: "Der war Franzose...!"


    Wir passieren ein Schild vor einem Haus: "Wife wanted." Humor oder Verzweiflung?


    Eine Weile später auf einer Weide: Wieder Lamas.
    N: "Tara, wir sind hier übrigens in Nord- nicht Südamerika."
    M: "Ja genau, streng dich mal ein wenig an für ein Känguruh."


    Wir fahren eine ganze Weile an der Küste entlang und können durch die Wolken Vancouver Island sehen. In Neah Bay angekommen, entscheiden wir uns für den Supermarkt und N kauft dort an der Kasse für $10 die Parking Permit, die ein Jahr gilt aber das brauchen wir wohl eher nicht.


    Wir erreichen den Cape Flattery Trailhead und haben Glück, es sind noch 3 Parkplätze frei. Naja, ist ja auch Sonntag, da war zu erwarten, dass wir hier nicht alleine sind. Der Weg ist schön zu laufen und geht zu einem großen Teil über Boardwalk.









    Zwischendurch gibt es Aussichtspunkte rechts und links vom Cape runter und nach knapp 30 min erreichen wir die Aussichtplattform am Ende, die mit einer kleinen Leiter zu erklimmen ist. Der Blick ist schon toll. Laut Trailbeschreibung sehen wir hier: Tatoosh Island (check), the Pacific Ocean (check), grey whales (nope), sea lions (nope). Wir bekommen nur doofe Touristen, es gibt immer welche, denen das Vorgesehene nicht ausreicht und die meinen, unbedingt noch auf die Spitze des Cliffs zu müssen. Einer meint, er müsse ganz cool über das Holzgeländer klettern und macht es dabei kaputt. Solche Deppen. Glücklicherweise verschwinden die bald wieder und wir können die Aussicht einen Moment alleine genießen, bevor die nächsten anrücken. Sonntag halt.


    Tatoosh Island Lighthouse






    So, jetzt waren wir auch an der nordwestlichsten Ecke der zusammenhängenden US Staaten und weiter geht es als nächstes zum Rialto Beach. Warum der so heißt? Keine Ahnung aber google weiß auch das.



    Als wir Neah Bay passieren, bremst M plötzlich und hält am Hafen an. Hier sind mehrere Sealions, die gerade Fische fangen, während die Möwen versuchen, eine paar Teile davon abzubekommen. M schafft es sogar, ein tolles Video davon mit dem Handy aufzunehmen. Hier sehen wir auch die ersten beiden Weißkopf Seeadler des Urlaubs.










    Rialto Beach





    Second Beach


    Kaum sind mal 3 Bäume im Weg vermeldet uner Sirius "no signal". Ganz schöne Prinzessin auf der Erbse. Allerdings ist es mit "artist alert" ausgestattet, das hatten wir schon mal, sehr nette Funktion, da kann man 60 Lieblingsinterpreten hinterlegen und bekommt eine Info, wenn der auf irgendeinem Sender läuft. Praktisch. Allerdings nur, wenn man ein Signal hat.
    Gegen Nachmittag erreichen wir Forks und genießen erst mal ein Bier in der Sonne vor dem Hotel. Abendessen gibt es heute aus dem Thriftway Supermarkt auf der anderen Straßenseite. N & M besorgen Chicken Tenders und Chicken Wings in Begleitung von Loaded Potato Salad von der Deli Theke. Da wir eine Couch und einen Tisch auf dem Zimmer haben, wird das Abendessen heute dort serviert.


    13-23 °C, 175 mi, Dew Drop Inn

    Drum schadet ein zweites Mal lesen eh nicht

    soso

    Ich glaube da stimme ich Dir zu, auch wenn Deine Bilder von der Hurricane Ridge klasse sind.

    ich fand es einfach nur beeindruckend die 5 Vulkane zu sehen
    dass wir alleine waren hat vermutlich auch dazu beigetragen

    keine Ahnung ob ich am Sherrard Point gewesen bin.

    hilft evtl ein Blick auf die Landkarte beim Erinnern?

    Das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen!

    und ich dachte du hättest schon gespinxt wie Ulli und Mel

    Also bei mir haben sie auch gelächelt.

    auf dem Rückflug bei uns auch, da gab es aber keine Eis und keinen Cookie ich hab die Speisekarte noch hier, die kann ich noch abfotografieren

    Hab den Film zwar nicht gesehen aber sieht interessant aus.

    der gefäält dir vermutlich

    zu viel für mich (hatte Vorspeisen und Beilagen, da bin ich jetzt einfach etwas zürückhaltender

    wir auch, ganz schlimm bei Outback mit dem leckeren Brot und Zimtbutter vorneweg

    hmmm, das werd' ich in Maine auch mal probieren, obwohl....

    in Maine besser Lobster Roll essen

    weil ich hier schon angefangen habe, ändere ich die Bilder aber in Zukunft stelle ich keinen Bericht hier direkt mehr ein nur noch den Link, denn ich sehe sehr wohl einen Unterschied bei den Bildern und ich mach meine HP für mich, um mich an meinen Reisen zu erfreuen und wenn das wem zu lange lädt, dem kann und will ich nicht helfen ich brauch kein Google ranking