Posts by Fritz & Buddy

    Samstag 15.06.19 Portland, OR



    Heute steht Portland selber auf dem Programm. Wir parken im Smart Park Parkhaus Yamhill @ 4th. N hatte sich informiert, dass die Wochenendrate hier flat $5 pro Tag sind, was ihr wie ein guter Kurs vorkommt. Wir laufen zum Visitor Center am Pioneer Square und N fragt nach der self guided downtown tour. Der Herr fragt wo N & M her kommen und bei Germany streut er ein paar Sätze Deutsch ein in die Erklärungen, die er uns gibt, sehr nett.


    Mtarbeiter: "Do you know 4T?"
    N: "Four what?"
    Mitarbeiter: "Your reaction tells me you don't."


    Er gibt uns eine Karte und Erklärungen für die self guided downtown tour und auch eine Karte und Anweisungen der 4T Tour. Und erklärt uns, dass wir dabei train, trail, tram und trolley nutzen, um eine Runde durch die ganze Stadt zu drehen. Klingt gut. Er erklärt uns noch die Ticketautomaten und N & M erstehen je ein Tagesticket. Aha, noch ein T.
    Da es momentan noch sehr wolkig ist, entscheiden N & M zunächst die Downtown Runde zu laufen.



    M kann es einfach nicht lassen.




    Das frisch renovierte Portland Sign an der Arlene Schnitzer Concert Hall.



    Kuppel in der Antoinette Hatfield Hall.



    First Congregational United Church of Christ.



    Kriegsmüder Lincoln.



    Benson Bubbler. Simon Benson hat der Stadt 20 public fountains geschenkt, das ist eine davon.



    Teddy Roosevelt.



    Trompe-l’œil Gemälde über Lewis & Clark.



    Benson House.



    Heute am Samstag ist hier Farmer's Market und gleichzeitig sind Graduation Feiern. Empfunden jeder schleppt entweder Gemüse oder einen Blumenstrauß durch die Gegend oder hat alternativ einen Talar oder wie es hier heißt, einen "academic dress" an.









    Echtes knuspriges Baguette und richtiges Brot. Damit wäre Portland eine Stadt, in der man es schon deshalb länger aushalten könnte.



    Dieses hübsche Gebäude steht am Hang oberhalb der Stadt.



    Nette Details an den Gebäuden gibt es auch zu entdecken.



    Erinnert ein wenig an Boston diese Alt/Neu Kombi.



    Die First Congregational United Church of Christ von der anderen Seite. Unser Kreis nähert sich somit der Vollendung.


    Gegen 13 Uhr sind N & M wieder am Pioneer Square angekommen und es geht jetzt auf den 4T. N & M nehmen die Max Blue Line Richtung Norden zum Zoo im Washington Park. Dort angekommen steht zwar direkt vor dem Ausgang des Fahrtstuhls, den man von der Haltestelle nach oben nimmt, ein Infoschild zur 4T, aber wo genau der Beginn ist und N & M jetzt lang müssen, erschließt sich daraus nicht. Ein paar Meter weiter ist ein Infostand des Washington Parks. M meint, wir sollten fragen. Die Infodame ist sichtlich erfreut, dass sie jemand danach fragt und erklärt N & M wo sie jetzt lang müssen. Sie gibt N auch noch eine Kopie der Karte mit besserer Qualität und ein spezielles Blatt, das den Weg von der Max Station hier zum Beginn des Trails zeigt. Perfekt.


    Man überquert die 26 und ein paar Meter weiter geht dann der Trail tatsächlich sozusagen vom Zubringer der 26 ab in den Wald. Irgendwie schräg, aber die Hinweispfeiler sagen, wir sind hier richtig.




    Die letzten Meter zum Council Crest sind geteert und folgen einer alten Trolley Strecke. M ist so lieb und zieht N hier hinauf.


    Der Trail-Teil ist etwa 4,5 Meilen lang und gut mit dem bunten Kreissymbol des 4T gekennzeichnet. Es geht hinauf zum Council Crest, der angeblich höchsten Stelle in Portland. Von hier können N & M mal wieder einen Blick auf Mt. Hood, Mt. Adams, Mt. Rainier und Mt. St. Helens werfen. Allerdings sind sie hier definitiv nicht allein. Es ist prima Wetter und Samstag, entsprechend voll ist es hier oben.



    Auf dem Council Crest.


    Weiter geht es über den 4T, der immer noch dem Marquam Trail folgt. Ab hier geht es nur noch bergab, wenn man die Version nimmt, die nach dem Waldstück über die Fairmount Blvd und die Marquam Hill Rd bis zum Krankenhaus geht. Hier geht der Trail tatsächlich ein Stück durch das Krankenhaus zur Tramstation. Auch irgendwie schräg.


    N & M machen noch ein paar Bilder von der Aussicht und nehmen dann die Tram downhill. Runter ist kostenlos, rauf kostet irgendwas um knapp $5. Daher bietet sich die 4T-Tour gegen den Uhrzeigersinn an. Allerdings fährt die Tram am Wochenende nur eingeschränkt laut der 4T Infobroschüre, die N erhalten hat, aber im Moment steht noch alle 5 Minuten auf dem Plan. Das hatte ihr vorhin ein wenig Sorgen bereitet, dass sie hier ankommen und die Seilbahn nicht mehr fährt, aber war mal wieder unbegründet.



    Geradeaus ist auch Mt. Hood zu erahnen.



    Etwas weiter links.



    Noch weiter links.


    Unten angekommen sollte eigentlich direkt vor der Tür auf der großen Straße das Streetcar abfahren. Hier steht aber ein Schild von wegen Ersatzhaltestelle und tatsächlich kommt ein Bus angefahren. N fragt nach und es handelt sich um Schienenersatzverkehr, da ein Stück weiter an den Schienen gearbeitet wird. Der Fahrer meint, wir sollten reinspringen, er bringe uns zu einer Station, wo wir wieder in die Bahn umsteigen könnten. Passt. Ein paar Straßen weiter steigen wir dann um und fahren mit dem Streetcar bis zur 10th @ Yamhill. Wo wir schon einen Tageskarte haben, will N nun auch die 6 Blocks bis zum Parkhaus nicht mehr laufen und so fahren wir auch noch 2 Stationen mit der Max Blue Line gen Osten bis zur 4th Ave und stehen direkt vor unserem Parkhaus.


    In Summe haben wir für die 4T Runde jetzt 3 Stunden gebraucht.


    N hatte über eine Eisdiele gelesen, die außergewöhnliche Sorten anbietet das Salt & Straw im sehr schicken Northwest District von Portland. Da möchte sie noch gerne hin. Die lange Schlange der Eisdiele windet sich durch den Laden und einmal draußen rum. Egal. Die Wartezeit kommt N recht moderat vor, man wird auch beschäftigt. Zuerst liegen Menus aus und N ist hin und hergerissen, was sie denn nehmen soll. So exotisches Sachen wie Buttermilk Pancakes, Bacon & Eggs, Berries, Beans, & BBQ Sauce oder Spruce Tips & Huckleberry Crisp traut sie sich nicht so recht. Obwohl bei der letzten denkt sie schon ernsthaft drüber nach. Weiter vorne in der Schlange kann man sich Proben geben lassen. N nimmt Pear & Blue Cheese. Nicht schlecht Herr Specht, aber letztendlich entscheidet sie sich für einen split cone, denn zwei Kugeln sind definitiv zu groß, die haben hier nämlich Tennisballgröße. N nimmt Honey Lavender, was schon ziemlich cool schmeckt aber Lavendelgeschmack kennt N ja dann doch irgendwie schon. Als zweite Sorte nimmt sie Arbequina Olive Oil und das findet N einfach nur genial lecker.


    Wir fahren noch hoch zur Pittock Mansion, die hat zwar jetzt kurz nach 17 Uhr leider schon zu aber die Aussicht ist ja noch da.



    Pittock Mansion.



    Abendessen gibt es heute im Bistro 32, ein paar Meter entfernt von Hotel. Hier können wir sogar halbwegs nett draußen auf dem Patio sitzen. M nimmt den Bistro Burger und N das Meatball Banh Mi Sandwich, sehr lecker aber verdammt scharf. Dazu ein Amber Ale für M und ein Koelsch für N. Die zweite Hälfte von Ns Sandwich nehmen wir mit ins Hotel und M isst die noch im Verlauf des Abends.


    Portland hat uns gut gefallen: viele Leute zu Fuß unterwegs, ein offenbar funktionierender public transport, viele kulturelle Aktionen, viele kleine Restaurants und Geschäfte wie in Nob Hill und ein gut besuchter Farmer's Market aber auffällig viele Obdachlose und leider haben einige offenbar jeglichen Respekt vor sich selbst oder anderen verloren, sehr traurig anzusehen.


    25°C, 30 mi und ca 6 mi zu Fuß, Hilton Garden Inn Portland Airport

    Freitag 14.06.19 The Dalles, OR - Portland, OR


    Das Frühstück gibt es hier mit der definitiv besten Aussicht bisher und ist trotz der Benennung "light breakfast" recht üppig, M bekommt sogar frische Erdbeeren. Wir fahren heute Morgen als erstes ein kleines Stück zurück auf der 30 von wo wir gestern Abend gekommen sind zum Columbia Gorge Discovery Center. Das hatte N im Netz entdeckt und fand es klingt ganz gut und mal wieder sind wir sehr positiv überrascht. Wir bekommen einen guten Eindruck über Entstehung der Gorge, Flora & Fauna und die menschliche Besiedelung und mal wieder eine Raptorshow. Diesmal mit einem kleinen Buntfalken (american kestrel).







    Museen können sie hier wirklich, das erleben wir immer wieder. Nach etwa 2 Stunden haben sich N & M einen Überblick verschafft und es geht weiter zum nächsten Ziel. Da N offenbar wieder mal vergessen hat, daheim die Adressen der Ziele für heute aufzuschreiben (was ist bloß mit ihr los?) nehmen wir zur Sicherheit eine Karte der Columbia Gorge hier von der Information mit, damit wir nachher in Kooperation mit unserem Fräulein Rottenmeier auch ja unsere Ziele finden.




    Wir überqueren die Hood River Bridge. N tauscht den Oregon State Parks Hänger am Rückspiegel gegen den Washington Discovery Pass, denn schließlich sind wir, schwupps, jetzt wieder in Washington.






    Dann biegen wir nach links auf den Lewis & Clark Hwy, die 14, nach Westen ab und Mt. Hood liegt gut sichtbar zu unserer Linken.





    Wir stoppen am Boat Launch des Beacon Rock State Parks, nutzen die facilities, essen einen kleinen Tillamook Käse Snack, beobachten einen Osprey beim Fischen und fahren dann ein paar Meter zurück zum Beacon Rock selber.



    N meint heute Morgen in der Ausstellung gesehen zu haben, dass der Aufstieg nur aus Treppen besteht und ist daher sehr skeptisch. Wir laufen los aber irgendwie wollen keine Treppen kommen. Nur jede Menge Serpentinen.



    Es geht rauf...



    ...und noch weiter rauf.


    Leider klappt es heute mit der Luft nicht so gut und N kommt nur sehr langsam voran. Irgendwann beschließt sie zu warten und M alleine weiter gehen zu lassen. Während sie da so steht, kommt ihr ein junger Kerl entgegen und meint, sie hätte es fast geschafft. Im Schneckentempo setzt sie sich noch mal in Bewegung und kommt tatsächlich auch bis nach oben. Die erwarteten Holztreppen waren aber nirgendwo zu finden, das irritiert sie etwas. Aber egal, Hauptsache geschafft.



    Blick nach Westen.



    Blick nach Osten.



    Zurück nach Osten halten wir noch kurz am Bonneville Dam, den wir vorhin schon mal passiert haben.



    Zurück nach Oregon über die Bridge of the Gods, wieder auf die Historic 30 gen Westen.




    Erneuter Rückspiegel Hänger Tausch. Es ist verdammt windig und auf dem Columbia River sind Surfer und Kitesurfer in großer Zahl unterwegs und das mit einem Affenzahn.



    Wir sehen die Horsetail Falls.


    Ein Vogel macht Anstalten, vor unseren Wagen zu laufen.
    N: "Hey, du hast Rot!"
    Alles gut gegangen, keiner ist zu Schaden gekommen.


    Wenn wir schon mal hier sind, dann müssen die Multnomah Falls natürlich auch sein. Hier ist es allerdings ein wenig wie Kirmes, daher machen N & M nur schnell ein paar Photos und verschwinden ganz schnell wieder.




    Am Vista House ist es ein wenig leerer aber in Ruhe die schöne Aussicht genießen geht irgendwie anderes. Blick nach Osten.


    Auf der Karte aus dem Discovery Center ist Larch Mountain und Sherrard Point eingezeichnet mit dem Hinweis "incredible 5 mountain view: Mt. St. Helens, Mt. Rainier, Mt. Adams, Mt. Hood, Mt. Jefferson". Es ist zwar etwas diesig aber die Gelegenheit möchten wir doch nutzen und fahren die 14 Meilen die Larch Rd., die kurz hinter dem Vista House scharf links abbiegt bis sie auf einem Parkplatz endet. Hier stehen ganze 2 Autos. Deutlich leerer als unten in der Gorge. Wir suchen den Trail und ganz rechts in der Ecke steht ein kleiner Wegweiser zum Sherrard Point. Das wird er wohl sein. Da wir von diesem Trail nichts vorab wussten, haben N & M auch keine Ahnung, was sie erwartet im Hinblick auf Länge oder Beschaffenheit. Es geht über einen asphaltierten Weg durch den Wald und es ist ziemlich frisch. N zieht sogar ihr Jäckchen an. Nach einer kurzen Weile... Stufen, bergauf. Ns Albtraum. M geht voraus, um zu sehen, ob wir hier richtig sind, nicht, dass sie die Stufen noch umsonst hoch geht. Er ruft ihr zu, dass alles korrekt sei, hier sei der Aussichtspunkt. Dummerweise aber eben auch 100 Stufen, da wird N ganz schnell wieder warm. In Summe ist es aber nur ein sehr kurzer Hike durch den Wald zum Sherrard Point mit einer umwerfenden Aussicht. Wir können alle versprochenen 5 schneebedeckten Gipfel von hier aus sehen. Wahnsinn.












    N & M unterhalten sich noch gut mit ein paar anderen Wanderern, die sie hier oben treffen und sind danach ganz allein mit der Kulisse, als die anderen sich wieder auf den Rückweg machen. N & M genießen eine ganze Weile, was die Natur hier bereitgestellt hat und reißen sich dann nur schweren Herzens los. Nächster Stopp: Hilton Garden Inn am Flughafen.



    Unterwegs sehen wir noch eine schwimmende gated community. Super schön.


    Abendessen gibt es bei Sidelines auf der anderen Straßenseite. N entdeckt das Oblivious Blonde für sich und M das Boont Amber Ale. Die Margaritas sind mit $8 auch nicht zu teuer aber die bei Georgie's sind immer noch der bisherige Favorit der Reise.


    25 °C, 140 mi, Hilton Garden Inn Portland Airport

    Donnerstag 13.06.19 Prineville, OR - The Dalles, OR


    Für heute Vormittag hat N den Smith Rock State Park geplant. Allerdings ist sie aktuell noch ziemlich skeptisch, ob sie da rauf kommt. Da wäre schon ohne Erkältung eine Herausforderung aber mit dem Husten...? Bären kann sie damit sicher gut abwehren, aber die gibt es hier ja nicht, von uns dreien mal abgesehen.



    Wir nähern uns.


    Um 9 Uhr stapfen wir los. Im Schneckentempo. Wie im DA Forum und auf der Webseite des Smith Rock State Parks empfohlen, machen wir den Reverse Misery Ridge Loop. Der bietet sich vor allem früh an heißen Tagen an.




    Vom Aussichtspunkt am Welcome Center sieht es schon super aus. Wie eine Postkarte.



    Blick nach links vom kurzen aber steilen Chute Trail runter zum Fluss.



    Der Ausblick nach rechts ist auch schön aber nicht mit dem nach links zu vergleichen.


    Weiter geht es nach links den River Trail entlang.



    Wir treffen einen gefiederten Kollegen, den wir bisher aus Florida kennen.




    Blick zurück.



    Was die Kamera für einen Unterschied macht bei der Bildqualität. Das untere Bild mit N drauf ist mit einer uralten Mini Compact Canon gemacht.



    Hier, wo es um die Südspitze des Felsens geht, zeigen uns zwei Herren ein Nest mit zwei Weißkopfseeadlern.



    Wenn man sich umdreht, sieht es hier so aus. Es geht ziemlich steil rauf und fast überall hängen Kletterer in den Felsen.





    Auf dieser Seite geht es jetzt hoch über den Mesa Verde Trail, der glücklicherweise jetzt zum größten Teil im Schatten liegt.



    Wer bist du denn? (Wir finden heraus, es scheint ein Abendkernbeißer Coccothraustes vespertinus zu sein.)



    Die Häuser da drüben sind bestimmt ganz schön teuer...



    ..und haben ne prima Aussicht.





    Wir sehen zusätzlich zu diesem Kerlchen hier auch noch zwei Schlangen, die im hohen Gras verschwinden. Leider weiß N nicht, was das für welche waren.



    Wir sind fast oben. Der markante Fels ist Monkey's Face.




    Geschafft.



    Und wieder unten.


    Eine wunderschöne Wanderung. Absolut empfehlenswert. N ist aber sehr froh über die Richtungswahl, denn so hatten wir den Aufstieg über den weniger steilen Mesa Verde Trail im Schatten. Direkt den Misery Ridge Trail hoch in der Sonne mit den Stufen hätte N bei 32 °C sicher getötet, so ist sie trotz Erkältung gut rauf und runter und wir haben 3,5 Stunden gebraucht.


    Weiter geht es über die 26 zur Timberline Lodge.





    Wir werden noch eine gefühlte Ewigkeit an einer Baustelle aufgehalten, aber zumindest die Aussicht ist prima.




    Wir erreichen die Baumgrenze, nach der die Timberline Lodge benannt ist, die auf ca. 1800 m liegt



    Timberline Lodge, nicht nur National Historic Landmark, sondern auch das Hotel in der Außenaufnahme von The Shining.



    N setzt sich eine Weile in einen der Liegestühle auf der Terrasse hinter dem Hotel, während M hier rumstromert und das Labyrinth aus dem Film sucht. Allerdings stand das in den Filmstudios... da wird er wohl länger suchen müssen. Mehr Zeit für N, die Aussicht zu genießen. Irgendwann kommt M wieder und N klärt ihn über den Verbleib des Labyrinths auf. Netterweise hilft er ihr auch aus dem recht tiefen Stuhl wieder hoch, was die nebendran sitzende Dame zum Kommentar verleitet, dass N da auch beim Hinsetzen geradezu hineingefallen sei. Überall wird man beobachtet.



    Lila Blümchen blühen hier auch schon ganz nett.



    Wir stoppen noch am Trillium Lake, den wir nur mit etwas Mühe finden, offenbar sind wir vorhin am Abzweig vorbeigefahren. Das mag aber auch daran liegen, dass auf dem Schild "Trillium Lake Campground" steht. Das klang nach einem Campground, der so heißt und nicht nach dem See und einem Campground. Egal, wir haben ihn ja jetzt doch gefunden. Wenn es windstill ist und nicht zig Leute wie jetzt bei 30 °C auf und im See rumpaddeln, dann spiegelt sich der Berg wohl im See. Darauf können wir jetzt schlecht warten, da wir heute schließlich noch nach The Dalles zu unserem Hotel müssen. Wir fahren über die 35 bis zum Columbia River und biegen dann nach Westen ab auf die 84. In Mosier geht es weiter auf die 30.




    Wir stoppen am Rowena Crest Overlook und werden fast weggeweht, ganz schön stürmisch hier. Ab sofort praktizieren N & M sequentielles Ein- und Aussteigen, denn gleichzeitiges Öffnen der Türen hat mich vorhin vom dashboard gefegt und Tara ist schon hinter mir her gesprungen, um mich vor dem Absturz in die Schlucht zu retten. Danke!



    Wir fahren die Serpentinen runter und treffen in einer der Kurven auf einen Motorradunfall, der Fahrer scheint nicht lebensgefährlich verletzt zu sein, er sitzt auf der Mauer am Straßenrand und hier stehen schon jede Menge weitere Leute rum, da wird sicherlich wer die Polizei gerufen haben und tatsächlich ein paar Kurven weiter kommt uns schon der Sheriff und dann der Krankenwagen entgegen.



    Wir erreichen The Dalles mit seinen Wandgemälden und stoppen bei Big Jim's zum Abendessen. Die eigentliche Idee war, hier was zu holen und dann im Hotel zu essen, aber unser Fräulein Rottenmeier hat so Ihre Tücken mit Hausnummern das durften wir in den letzten 2 Wochen schon des Öfteren leidvoll erfahren. Vorhin hat sie uns das dort Hotel angezeigt, wo definitiv nichts steht, daher essen wir "inhouse" und N nutzt das WLAN, um die genaue Lage unserer Residenz in Relation zu Big Jim zu eruieren. Sie wird fündig, es ist sozusagen ums Eck.


    N checkt ein und wir begeben uns zu Zimmer #71. Hm, irgendwie ist das Zimmer sehr klein und das Bett scheint auch sehr klein für ein King. N schwant etwas. Sie hatte ursprünglich ein Queen gebucht aber aufgrund von Rezensionen, dass die Queen Zimmer sehr winzig seien, die Buchung storniert und ein King gebucht. Zurück an die Rezeption. Die Dame meint ja, das sei ein Queen, das wäre das, was sie für uns on file hätte. Irgendwie scheint die Info von Expedia über die Änderung hier wohl nicht angekommen zu sein. N bietet an, die Reservierung herauszusuchen, aber die Dame winkt ab und meint, sie schaue mal was geht und tatsächlich findet sie ein King für uns. Also alles zurück auf Anfang. Wir beziehen #42 und ja, erheblich mehr Platz, King Bett und Riesenfenster, das es nicht nur schön hell macht im Zimmer, sondern auch einen Blick auf den Columbia River und Mt. Hood bietet.



    Blick aus unserem Fenster.



    ...und wenn man ganz nach links schaut, sieht man auch Mt. Hood


    M will gerne das NBA Final sehen, N lässt lieber eine Weile ihre Beine im Pool baumeln. Allerdings könnte der gerne etwas sauberer sein, aber an den Beinen stört sie das nicht, nur Schwimmen würde sie darin nicht wollen. Zumindest gibt es Handtücher und die Sonne scheint auch. Allerdings scheint sie so sehr, dass N, nachdem sie ihre Dose Big Wave geleert hat, wieder ins Zimmer geht. Einfach zu warm.



    32 °C, 200 mi, Celilo Inn

    Mittwoch 12.06.19 Bend, OR - Prineville, OR

    Die Sonne geht auf und N wird von den Sonnenstrahlen geweckt. Eine gute Gelegenheit ein Bild zu machen. N ist mittlerweile tatsächlich auch erkältet und hat einen fiesen Husten entwickelt. Oh je.



    Sonnenaufgang von unserem Balkon


    Wir haben heute nur ein Ziel auf der Agenda, die John Day Painted Hills.dann eine kurzer Stopp bei der Sparrow Bakery. N will unbedingt ein der berühmten Ocean Rolls probieren. Aber erst stsht noch ein Stopp beim Walmart an, Hustensaft muss her und Am Infocenter der Painted Hills besorgt N uns eine Parkbroschüre und einen Parkstempel. Den 1,6, mi Carroll Rim Trail traut sich N heute nicht zu, dafür fühlt sie sich nicht gut genug und es ist verdammt heiß. Da am Horizont eine dunkle Wolke aufzieht und der Wetterfrosch Gewitter vorhergesagt hat, versuchen N & M dem strategisch entgegenzuwirken, indem sie am Ende des Parks mit dem kurzen 0,25 mi Red Hill Trail anfangen.





    Red Knoll oder Red Hill.


    Wir stoppen als nächstes am ebenfalls nur 0,25 mi langen Leaf Hill Trail und dann geht es weiter zum ein wenig längeren Painted Cove Trail. Hier stehen Infotafeln, was es für N schon wieder viel interessanter macht.



    Es ziehen noch mehr dunkle Wolken auf.




    Unser Fahrgeschäft.







    Der Himmel wird immer dunkler, man kann schon Regen sehen und das bei mittlerweile charmanten 40 °C. N ist mit Ihrer Erkältung eh schon ziemlich fertig und so überlassen wir den Painted Hills Lookout Trail mal schön sich selbst. Wir machen uns auf den Rückweg und hinter dem Bergkamm wird die Natur schlagartig wieder grün statt wüstig.



    Der Himmel wird jetzt arg schwarz.


    Wir beziehen unser Zimmer im Best Western in Prineville, wir drei beschließen im Zimmer zu bleiben und M macht die Stanley Cup Übertragung an. M möchte heute abend noch Tanken, damit wir das morgen früh nicht machen müssen. Als N & M an der Tankstelle stehen, wird der Himmel von ein paar Blitzen erleuchtet. Irgendwie scheint eine Tankstelle bei Gewitter nicht der beste Ort zu sein. Schnell weiter. N & M kehren ein in die Ochoco Brewery. Das Bier ist ganz ok aber M mit dem Service sehr unzufrieden, sie bleiben nicht lang und beeilen sich schnell zum Hotel zurückzukommen, denn M möchte ja das Finale des Stanley Cups sehen.


    N & M kommen ins Zimmer.
    M (schaut auf den Fernseher): "Monstertrucks??? Ist das euer Ernst??? Bären im Wald würde ich ja noch verstehen, aber Monstertrucks!!!???""
    Mist, er hat uns erwischt, wir haben nicht schnell genug wieder umgeschaltet.


    N versucht, mit einem heißem Bad der Erkältung Herr zu werden. Mal sehen, ob das was bringt.



    Das ist auch N & Ms Winning Flavor, Tara's Meinung scheint ähnlich zu sein.


    40 °C in den Painted Hills, 154 mi, Best Western Prineville Inn

    Dienstag 11.06.19 Bend, OR



    Zum Frühstück laufen wir ein paar Meter zum Ihop und schaffen eine gute Grundlage für unser heutiges Programm. Ziemlich stuffed verlassen wir nach einer Stunde wieder das Restaurant und finden mit Erstaunen Murmeltiere auf der Wiese vor der Tür. Die haben wir hier so gar nicht erwartet mitten in der Stadt.



    Es handelt sich um Gelbbauchmurmeltiere (Marmota flaviventris) oder hier auch Rock Chucks genannt.


    Wir machen uns auf den Weg. Es geht zu Fuß über den Bend Rivertrail Richtung Süden. Wir passieren einen Golfplatz und auch hier flitzen einige Murmeltiere über den Rasen. Die verlinkte Karte des Rivertrails ist nicht mehr so ganz aktuell finden wir heraus, mittlerweile scheint der Trail schon deutlich weiter ausgebaut zu sein. Die erste Brücke, die von unserer Richtung aus als geplant drin steht, ist tatsächlich fix und fertig und der Trail geht auf dem Ostufer des Deschutes River als gepflasterter Weg weiter. An jeder Abbiegung steht ein Hinweispfeiler und man sieht an einigen Stellen, dass auch Infotafeln in Arbeit sind.





    Nette Häuser stehen hier auch rum.



    Es gibt auch eine Stelle extra für Wellenreiter und nebendran ist eine Einstiegsstelle für Boote und Tubing, denn das kann man hier auch ganz offiziell machen, mit gemieteten oder eigenen Tubes den Fluß ein Stück entlang gleiten. Wenn wir noch einen Tag länger hier wären, hätte N das gerne mal gemacht. Die aktuellen Temperaturen laden ja gerade zu dazu ein, es ist deutlich wärmer im Moment sagt der Weather Channel als normal, so 15-35 °F über dem Durchschnitt.


    Nach etwa 90 Minuten gemütlichen Laufens erreichen wir um halb Eins die Deschutes Brewery, diehttps://www.deschutesbrewery.com/pubs/bend-tasting-room/älteste Brauerei in Bend. Hier hatte N schon vor einer Weile im Internet die geführte Tour um 13 Uhr gebucht. Vorab darf man als Tour-Teilnehmer alle Biere im Ausschank im Eingangsbereich probieren. N hätte erwartet, dass dies nach der Tour stattfindet und so sind wir froh, dass wir etwas eher hier sind. Aus drei der angebotenen Biere darf man auch auswählen, was man dann zur Tour selber als Dose mitnehmen darf, damit man bloss nicht vertrocknet während der kanppen Stunde Führung. N & M entscheiden sich für das Pils, denn die alternativ angebotenen IPA sind ihnen alle zu bitter.



    Eine Hülle für die Dose nimmt N auch noch mit, also ob uns das abhalten würde. Pah.


    Auf der anderen Flußseite im Old Mill District befindet sich Immersion Brewing unser nächster Stopp. Hier bestellen N & M ein Beer Flight und testen uns durch die verschiedenen Geschmacksrichtungen.




    Ms Favorit das Copper Jacketed und Ns das Sexy Girlfriend. Das findet M gruselig, denn es ist ein Sour. N findet das sehr erfischend. Apropos erfischend, N sucht noch die hiesigen Lokalitäten auf und findet das...



    ...ziemlich coole Waschbecken.



    Auf dem Weg zum nächsten Stopp finden wir diese bekannte Damer auf der Bond Street




    Ihn treffen wir auch noch. Er meint ihr solltet unserem Bericht besser kein Wort Glauben schenken....


    Die Silver Moon Brewery ist die drittälteste Brauerei hier im Ort Fast wären N & M gar nicht reingegangen, denn von außen sieht es aus als sei sie geschlossen und zwar so für immer geschlossen. Das leuchtende OPEN läßt uns dennoch einen Versuch wagen und von wegen geschlossen.



    Es ist recht gut gefüllt und auch ein paar Leute, die vorhin mit uns bei der Deschutes Tour waren, finden wir hier wieder. Die haben offenbar ein ähnliches Tagesprogramm wie wir. Auf der Speisekarte finden sich Frickles (fried pickles) N findet das klingt interessant und bestellt welche. Es handelt sich um panierte und frittierte Gewürzgurkenscheiben, die erstaunlich gut schmecken, vor allem mit der Stellar Sauce.





    Dark Tranquility, was nach Bourbon riecht und schmeckt ist hier unser Favorit.



    Es geht weiter und wieder sehen wir lustige Dinge.



    Bend Brewing, die zweitälteste Brauerei erreichen wir pünktlich zur Happy Hour und N bestellt eine Schale Chips und Salsa als Begleitung zum Bier. Das Coffee Blonde "Coffee n' Cream" ist hier unser Liebling.



    Unser letzter Stopp für heute die Boneyard Brewery. Mittlerweile ist es schon halb Sechs und eigentlich wollen wir nur noch eine Runde testen und dann ab ins Hotel aber wie das so ist mit Plänen...



    Das Diablo ist Ms Freund. N bestellt noch ein Blond Ale oder war es ein Golden Ale??? Sie kommt nach so vielen verschiedenen heute ja schon ganz durcheinander. Egal, das sagte ihr jedenfalls am meisten zu. Irgendwas mit "M..."


    N & M treffen auf ein deutsch / amerikanisches Paar aus Texas und unterhalten sich ein paar Stunden sehr gut und so sind sie erst gegen 21 Uhr zurück. M geht noch ein, zwei, drei Runden in der Hotelbar Billard spielen, während N auf dem Zimmer bleibt und die wohlverdiente Dusche genießt.


    33 °C, 6 mi, Riverhouse on the Deschutes

    Montag 10.06.19 Crater Lake, OR - Bend, OR


    N wird von den ersten Strahlen der Sonne geweckt, die über den Rim kriechen und weckt natürlich auch flink uns andere, damit wir das ja nicht verpassen.
    M schaut: "Schön."
    Und schwupps liegt er wieder im Bett.
    Will wohl noch nicht aufstehen.




    Da N & M ja gestern beschlossen haben, hier nicht vor Ort zu frühstücken, macht N sich jetzt einen Kaffee und isst einfach drei statt des sonst üblichen einen Cookies. Alle Fenster sind geöffnet und die Stille hier morgens ist herrlich und wird nur unterbrochen von Ns Föhn.


    Um halb Neun sitzen wir alle gewaschen und geföhnt im Auto und verlassen diesen herrlichen Ort. Unser Navi weiß leider nicht, dass der restliche Teil der Rim Drives noch geschlossen ist und will uns partout sehr lange zum Nordeingang des Park schicken. Hartnäckig ist sie, das muss man ihr lassen.


    N hat gestern schon sinniert, dass der Nord- und Ostteil des Sees ja schneefrei aussieht vom Rim Village aus, aber am Abzweig zum East Drive, den sie sich heute morgen beim Vorbeifahren genauer anschaut, wird klar, da liegt noch fast ein Meter Schnee auf der Straße, kein Wunder das der noch geschlossen ist. Gestern war ihr das beim Vorbeifahren gar nicht aufgefallen, wahrscheinlich war sie vor Vorfreude auf das herrliche Blau des Sees zu aufgeregt und hat gar nichts anderes um sich herum wahrgenommen.


    Wir sehen viele Weiden und immer mal wieder beeindruckende weiße Bergspitzen.
    Tara gibt sich Mühe, uns neben Kühen, Pferden und Schafen auch noch was Neues zu zeigen und wirft eine Herde Ziegen in die Runde. Ein paar Deer streut sie allerdings auch noch ein.


    M nimmt eine Kurve mit etwas Schwung und es wirft Tara von den Pfoten.
    M: "We have a fallen bear."
    N: "Sie hat offenbar keine high traction paws."



    An der der Scheune herrscht reger Fledermausflugbetrieb.




    Wir erreichen die Newberry Caldera und stoppen am Paulina Visitor Center. Das Center und auch die Straße auf den Paulina Peak sind leider noch geschlossen, das hatte N aber nach den Infos aus dem Netz erwartet und ist nicht allzu enttäuscht. Der Zugang zum Obsidan Flow ist aber schon frei und so laufen wir den mit Infotafeln ausgestatteten Rundweg. an ein paar Stellen liegt noch Schnee aber das ist gut machbar.








    Wir meinen, einen Frosch quaken gehört zu haben. Soweit ist es schon. Ein paar Infotafeln weiter steht allerdings, dass es hier die western toad gibt. Sowas aber auch.



    Paulina Peak


    Weiter geht es zum Lava Lands Visitor Center. Der Herr am Kassenhäuschen begrüßt uns freundlich und fragt, ob wir vorhaben auf den Lava Butte hochzufahren. Er könnte uns in 10 Minuten oder in einer knappen Dreiviertelstunde anbieten. Prima, N hatte gelesen, dass man ab Memorial Day nur noch per $2 pro Person Shuttle da hoch darf aber der Ranger informiert uns, das gelte erst ab Mitte Juni. N entscheidet in 10 Minuten sei gut, so können wir noch kurz ein Stückchen Käse essen, die Örtlichkeiten aufsuchen und nachher ohne Zeitdruck das Visitor Center anschauen.


    Gesagt, getan.


    Pünktlich um 13.15 Uhr machen wir uns auf den Weg nach oben. Diese Beschränkung mit der Zufahrt gibt es übrigens, weil hier oben nur etwa 10 Parkplätze zu finden sind. Dafür finden wir hier die perfekte Rundumsicht auf die umliegenden schneebedeckten Berggipfel.










    Danach erkundet N in Ruhe das Visitor Center und M bleibt lieber draußen in der Sonne und lauscht derweil dem Ranger Talk auf dem Patio über Pika. N besorgt sich einen Stempel und dann schauen N & M noch den obligatorischen Film, der durch eine Herde Kinder gestört wird, die von ihren Betreuern unbedingt durch diesen Raum nach draußen geführt werden müssen. Frau Ranger macht mal den Ton lauter, damit die Zuschauer überhaupt noch was hören.


    Nächster Stopp das High Desert Museum, wir nutzen den AAA Rabatt und sind sehr positiv überrascht. Es ist viel netter als gedacht, aber eigentlich kann man von einem Smithsonian Affiliate immer Gutes erwarten und so auch hier, Dioramen, Nachbildungen von Gebäuden, Farm von 1904 und Otter, die sind der Hit, denn wir sind zufällig zur Fütterungszeit hier.














    Die Vögel hier in der Anlage sind alle nicht fähig alleine in der Freiheit zu überleben, entweder sind sie auf Menschen geprägt und wissen nicht, wie sie sich eigentlich verhalten müssten oder sie waren verletzt und können nicht mehr fliegen oder haben sonst irgendein anderes Handicap. N vermutet, dass es sich mit den Ottern ähnlich verhält, allerdings war sie von den Kerlchen so gebannt, dass sie die Infotafel am Gehege gar nicht gelesen hat. So was.


    Wir machen auch noch den Raptor Talk mit und kennen jetzt die 3 Merkmale eines Raptors, der ihn von einem Bird of Prey unterscheidet. Reisen bildet eben doch. Die Webseite des Museums veranschlagt 2 bis 3 Stunden für den Besuch einzuplanen und wir brauchen 2,5. Allerdings hat N auch nicht alles gelesen, sondern viel überflogen.


    Wir erreichen unser Hotel in Bend gegen 17 Uhr und gehen von hier ein paar Minuten zu Fuß zu Applebee's. Wir entscheiden uns für das 2 for $27 Angebot. M nimmt Wings als Vorspeise und N stibitzt zwei Stück. Als Hauptgericht gibt es Shrimp Stir Fry für N und Breaded Shrimp für M, auch hier stibitzt N wieder ein paar zum Test.



    Unterwegs treffen wir noch ein voll niedliches Minikaninchen.


    Als Absacker gibt es Margaritas im Currents, der Bar des Hotels, die sind aus Ns Sicht aber nicht so doll, dafür gibt es einen Billardtisch und ein Shuffleboard.







    31 °C, 191 mi, Riverhouse on the Deschutes

    Kluge Bärchen

    ;;NiCKi;:

    Ich bin mal wieder begeistert

    wunderbar.

    Hmm, das war eher eine rhetorische Frage ...
    Du hattest das Hotel ja als free night gebucht, das heißt ja nicht immer, dass man es andernfalls auch "richtig bezahlt" genommen hätte .

    ich hatte es ursprünglich gegen Bezahlen gebucht aber da wir in der Zeit nach der Buchung die freie Nacht erarbeitet haben, habe ich es auf free geändert

    Tiefer Sand ist viel grausamer als böse Hänge!

    beides extrem mies

    aber ihr seid fast genau unsere Strecke gefahren, bis jetzt zumindest.

    ich hab ja auch bei euch und anderen vorher spioniert :D

    Sonntag 09.06.19 Bandon, OR - Crater Lake, OR


    Frühstück wird hier im Best Western in einem sehr ordentlichen, hellen Raum serviert, da sehen wir über Menschen in Schlafanzügen großzügig hinweg. Wir fahren nochmal kurz zum Hafen, um ein paar Bilder zu machen, die gestern ausgefallen sind.





    Bandon Lighthouse






    Getankt wird auch noch, denn die Strecke heute ist ein wenig länger. Wir verlassen die Küste, war schön mit dir, und ab jetzt geht es Richtung Osten ins Landesinnere von Oregon. Wir sehen große Weiden mit vielen Kühen.
    Tara: "Wale sind hier schwierig."


    Tara macht jetzt in Farmtieren. Wir sehen Kühe, Pferde, kleine niedliche schwarze Schweine und Schafe. Sehr viele Schafe. Ein paar Deer streut sie auch noch ein. N ist sich nicht 100% sicher, ob das nun die black tailed deer sind oder was anderes. Entscheidet sich aber mal für black tailed Deer oder auch Columbia-Schwarzwedelhirsch.



    Auf dem Abzweig von der 62 in den Crater Lake National Park: Stau. Hm. N hat schon Visionen, dass der Stau die 7 Meilen bis zum See runtergeht, aber tatsächlich ist es „nur“ die Schlange vom Kassenhäuschen. Da der Nordeingang in den Park noch gesperrt ist, müssen alle hier rein und die Schlange bewegt sich nur zentimeterweise. Offenbar will hier jeder mit Karte zahlen und noch kurz seine Lebensgeschichte loswerden oder alternativ die Geschichte des Kassenrangers hören.



    Ein Steller's Jay unterhält uns beim Warten


    So stehen wir fast eine Stunde am Kassenhäuschen an. Das war im Zion besser geregelt, dort hatte ein weiterer Ranger eine Spur für Leute mit Jahrespass eröffnet. Der Beifahrer im Fahrzeug vor uns spricht einen vorbeilaufenden Ranger an, der offenbar mit der Mission unterwegs ist, ein Kistchen von A nach B zu tragen. Das Fahrzeug vor uns darf vorbei an der Schlange und direkt in den Park, jetzt fragt der Herr auch uns, ob wir auch einen Pass hätten. Ja. Ok, dann rechts vorbei aber bitte unbedingt am Stoppschild anhalten. Wenn wir dafür nicht mehr warten müssen, halten wir an, wo du willst. Leider passiert dies erst, als nur noch 4 Fahrzeuge vor uns sind, aber besser als nix.


    Erster Stopp Visitorcenter, Toilette check, Stempel check, Film check. Magnet Fehlanzeige, die gefallen N & M hier alle nicht. M besorgt uns auch schnell noch eine Parkbroschüre, denn die haben wir ja am Eingang nicht bekommen durch das Skippen der Line. Und dann geht es ganz schnell an den See. Endlich. N ist schon gespannt wie ein Flitzebogen, ob die Sonne noch gut steht und der See auch schön blau aussieht. Wir werden nicht enttäuscht.



    Wow, das ist ein Blau von einem Blau.




    Wizard Island




    Das ist tatsächlich nicht der Himmel sondern das Wasser.




    Hui, wenn das die Schneehöhe hier markiert, dann will N nicht im Winter hier sein.



    Wir fahren zur Crater Lake Lodge unserer Bleibe für heute Nacht.


    An der Rezeption stehen noch 3 Leute an, N huscht schnell zum Restaurant. Es ist jetzt kurz vor 16 Uhr und es gibt nur noch Reservierungen für 20 Uhr oder danach. N entscheidet schnell, die 20 Uhr Option zu nehmen, besser als nichts. Dann wieder zur Rezeption, hurra Glück gehabt, unser Zimmer ist schon frei im Gegensatz zu dem vom Herrn vor N in der Schlange. Die Dame beim Einchecken weist deutlich daraufhin, wir sollten besser nicht auf eine Internetverbindung hoffen. Ein wahrer Sonnenschein.


    N & M schaffen schnell alle Sachen aufs Zimmer, denn um 16 Uhr ist am Kamin der täglich thematisch wechselnde Rangertalk. Heute findet der allerdings aufgrund des guten Wetters draußen auf der Terrasse des Hotels statt und ich kann euch sagen, das ist ganz schön frisch hier im Schatten. Wir bleiben daher schön auf dem Zimmer im Warmen und hören von unserem Fenster aus zu, während N & M sich auf der Terrasse den Popo abfrieren.



    Könnt ihr uns da oben rechts am Fenster sehen? Nein? Ok N zoomt mal ran und wir winken.





    Das Zimmer ist trotz des hohen Preises und der Bezeichnung De Luxe sehr einfach aber vermutlich zahlt man nur für diese Aussicht hier.


    Nachdem der Ranger fertig getalkt hat, zieht es N & M ganz dringend in die Sonne und sie schlendern noch einen Weile durch das Rim Village und genießen die Aussicht auf den See und die Wärme. Die Schneetunnel, die von einigen Gebäuden wie Finger zur Straße reichen sind irgendwie auch lustig anzusehen und lassen erahnen, wie viel Schnee hier liegen kann.



    Hier ist noch etwas Schneelawine übrig.



    Rim Village Visitor Center, ein richtiges Knusperhäuschen. Hier finden N & M auch einen Magneten, der ihnen zusagt.




    In der Sonne ist es noch richtig warm und daher verbringen N & M hier noch eine ganze Weile mit Getränken aus der Kühlbox.


    N & M setzen sich noch mit zwei Margaritas an den Kamin in der Lodge und warten auf ihre Essenzeit, dabei unterhalten sie sich ganz nett mit einem Ehepaar aus Oregon, das über das Wochenende hier ist. Leider erfährt M beim Bestellen, dass der Deep Fryer ausgefallen ist und er bekommt also weder Wings noch Fish & Chips. Seine Laune sinkt. Er entscheidet sich für Lachs, der ist ok, der dazugehörige Reis wohl nicht so doll. Frühstücken will er hier morgen früh auf keinen Fall. Ein wenig Protest/Streik?


    29 °C, am See 22 °C, 211 mi, Crater Lake Lodge

    Samstag 08.06.19 Florence, OR - Bandon, OR


    Gegen 23 Uhr wird N unsanft geweckt. Aus dem Nachbarzimmer ertönt ein Riesenradau. 2-3 lautstark streitende Weiber, anders kann man das nicht nennen, genauso plötzlich wie es anfing, ist es glücklicherweise nach knapp 1 Stunde wieder Ruhe. Sowas braucht dennoch kein Bär, bzw. Mensch.


    Da wir das heutige Programm etwas gekürzt haben, M ist heute nicht so wild auf Rumlaufen geschweige denn Wandern, können wir ein wenig länger schlafen, was nach dem Lärm auch nötig ist. Wir frühstücken gegen 9 Uhr und setzen uns in die obere Etage des Frühstücksraums, wo wir ganz alleine sind. M isst neben zwei Scheiben Toast mit Ei, einen Joghurt und einen Teller voll "Cevapcici" wie er sie nennt. N versucht sich an Toast mit Nutella und danach einem Lime Joghurt. Etwas gewöhnungsbedürftig aber an irgendwas erinnert N der Geschmack, sie kommt nur einfach nicht darauf, was es ist.


    Wir fahren gegen 10 Uhr los und stoppen als erstes am Oregon Dunes Overlook.





    Nächster Halt das Umpqua Lighthouse. Hier am Lookout sind eine Reihe Infotafeln über die Grauwale zu finden. Das motiviert die Tiere allerdings nicht, sich auch mal zu zeigen. Jetzt im Juni ist allerdings auch nur mit etwa 2 Tieren pro Stunde zu rechnen meinen die Infotafeln. Das ist übersichtlich im Vergleich zu etwa 30 Tieren pro Stunde als Maximum früher im Jahr.



    N hatte ja mal gedacht, dass wir den ganzen Oregon Dunes John Dellenbeck Trail laufen, der kurz südlich vom Milemarker 222 beginnt. Aber 4 Meilen durch den Sand zu stapfen erscheint aktuell nicht so lockend, daher beschränken sich N & M auf den kurzen interpretive loop, der hier ausgeschildert ist.


    Wir nehmen den rechten Abzweig und gehen gegen den Uhrzeigersinn. Hier verläuft der Trail zunächst im Schatten und besteht aus mit Nadeln bedecktem Boden.



    Wir passieren einen kleinen See auf der rechten Seite und...



    ...erreichen dann die Dünen. Hier würde es 2 Meilen weiter geradeaus zum Strand gehen. Das schenken wir uns aber und biegen nach links ab, wo ein paar Meter entfernt ein Schild wieder den Weg weist.



    Ab hier wird es ein wenig anstrengender. Es geht durch den tiefen, lockeren Sand und durch die Sonne und N kommt ein wenig aus der Puste.




    Hier an der Stelle fehlt leider der Wegweiser, es sieht so aus, als ginge der Weg links weiter den Hügel runter. Scharf rechts scheint aber auch ein Trail zu sein. M erbarmt sich und schaut links unten nach und stapft tapfer den Sand wieder hoch. Tatsächlich ist da unten die Stelle, an der der Trail vorhin die Straße zum Campingplatz kreuzte. Da waren wir also schon, rechts rum ist demnach richtig. Und tatsächlich treffen wir auf ein Paar, das den Loop andersherum läuft und sie bestätigen uns, es gehe hier weiter.


    N: "Ist das ne Kiefer?"
    M: "Ja."
    N: "Ach."
    M: "Ich bin Kieferologe."
    N: "Das heißt Kieferorthöpäde."


    N piekt M in die Seite.
    M: "Finger weg von meinem Speck."
    N: "Ich darf in deinen Speck pieken."
    M (spielt entsetzt): "Da ist Speck!!!???"


    Ein Stück weiter südlich liegt der Shore Acres State Park. Hier befand sich früher das Anwesen von Louis J. Simpson, davon übrig ist noch ein sehr schöner Garten, der jetzt am Wochenende auch gut besucht ist. Wir drehen eine Runde zu Fuß zur Klippe und durch den Garten aber zum Simpson Reef fahren wir dann lieber statt ein paar Meilen zu laufen.




    Shore Acres Overlook





    Hier am Simpson Reef kann man die Attraktion mal wieder hören, bevor man sie sieht.




    Da links...



    ...und etwas näher.




    Ein Volunteer hat mehrere Ferngläser aufgestellt und so können wir California Sea Lions, Harbor Seals und auch einen Elephant Seal (seeeehr groß) sehen. Angeblich sind hier auch Steller Sea Lions, die wir schon im Glacier Bay NPS gesehen haben, aber hier kann N die nicht von den anderen Sea Lions unterscheiden. Größer und rötlicheres Fell, wer will das schon auseinanderhalten. Wir glauben der Erklärdame einfach mal, dass die auch hier sind und erfreuen uns an dem Anblick der vielen Tiere. Laut Infotafel sind die Felsen und die Umgebung hier ideal für die Tiere, so was wie ein 5 Sterne Hotel.


    Wir fahren bis zum Ende der Straße zum Arago Head, drehen und dann geht es weiter wieder nach Süden nach Bandon unserem heutigen Übernachtungsort. Unterwegs werden wir von der KFC Werbung unterhalten: "This is not rocket science this is chicken math." Was man hier nicht alles noch so kennenlernt.


    Vor ein paar Tagen ist offenbar der kostenlose 3-Monats-Testzeitraum unseres Sirius-Radios ausgelaufen, wir finden aber im klassischen FM-Radio auch hier Sender, die eine ähnlich gute Mischung spielen und uns gut unterhalten. Das Navi trägt mit "kürzester Route" auch immer wieder zur Unterhaltung bei aber jetzt lotst es uns über die W Beaverhill Road und beschert uns ein grandioses Panorama. Da sind Abstecher ín Dead Ends schnell vergessen.


    N hat geplant, dass wir im Bandon Fish House oder Tony's Crab Shack zu Abend essen, das sind einfache Fisch-Lokale direkt unten am Hafen.



    Unser Zimmer im BW ist nach Südwesten ausgerichtet und hat aktuell noch Sonne auf dem Balkon. Hm, die Sonne bleibt hier vermutlich nicht lange, wir entscheiden, lieber die Sonne zu nutzen und essen Hot Dogs mit Relish und Senf und dazu Käse auf dem Balkon. N macht sich noch einen Kaffee und isst als Nachtisch ein paar Chocolate Chip Cookies.


    Die Jeans von N ist immer noch mit Matsch vom Cape Lookout dekoriert, den sie einfach nicht ausbürsten kann, daher geht es für die Hose und ein paar andere Sachen hier eine Runde in die Wäsche. Derweil schauen wir Sweet Home Alabama.


    20 °C, 93 mi, Best Western Inn at Face Rock

    Freitag 07.06.19 Newport, OR - Florence, OR

    Wir haben ja gestern aus Zeitgründen die Yaquina Head Outstanding Natural Area ausgelassen, das holen wir heute Morgen nach und fahren die kurze Strecke zurück Richtung Norden. N zeigt brav den NPS Pass und den Führerschein vor und wird gelobt, dass sie die ID direkt ungefragt dazu zeigt, dass müsse man den Einheimischen noch beibringen. N & M verschweigen, dass sie das nur so brav machen, seit sie letztes Jahr am Zion Eingang von der Rangerin angeblafft wurden, weil sie die ID nicht ungefragt direkt gezeigt haben. Wir sind ja auch noch lernfähig.


    Erster Stopp Quarry Cove leider kein Seehund hier in Sicht, dann eben nicht. N ist jetzt nicht so wild auf Tidepools, aber da gerade Ebbe ist, gehen wir die über 100 Stufen runter zum Cobble Beach.




    Allerdings ist Laufen auf den großen Kieseln nicht ohne und N hat etwas Angst um ihren Knöchel, daher macht sie erst gar keinen Versuch, weiter nach vorne auf die Felsen zu kommen. M versucht es und wackelt dort auch ziemlich rum. Rutschiger, unebener Untergrund und gleichzeitig nicht ins Wasser und nicht auf Muscheln zu treten, gar nicht so einfach. Prompt fängt es auch noch an ordentlich zu schütten. Ha, N hat Ihren Schirm dabei und sogar M, der immer meint Regenschirme werden überbewertet, stellt sich mit darunter bis der kräftige Schauer aufhört. Glücklicherweise geht das echt schnell und die Sonne kommt wieder raus. Der große Fels hier ist übervoll mit common murres (Trottellummen) und auch ein paar Seehunde liegen hier herum.






    Das Yaquina Lighthouse schauen wir nur von außen, dafür gehen wir noch auf einen Sprung ins Interpretive Center, schließlich will auch hier der Infofilm geschaut werden. Ein Junge aus einer der herumwuselnden Schülergruppen (heute ist letzter Schultag) zeigt auf ein kleines Walsymbol auf der hier angebrachten Infokarte und verlangt von N zu erfahren, was das sei.
    N ist weder Ranger, Mutter noch Lehrer und in dem Ton schon mal gar nicht junger Mann: "Read for yourself."


    Wir fahren zurück nach Newport zur Old Bayfront. Hier sind ein paar maritime Murals, nette Läden und Restaurants zu finden. N kauft eine kleine Auswahl an Saltwater Taffy. M testet Jalapeno, Hot Cinnamon und Pina Colada, N hat Mint, Rum und Salted Caramel. Das Pina Colada riecht klasse, mhm, vielleicht hätte sie zwei davon nehmen sollen?








    Die Hauptattraktion hier am Hafen sind aber die sea lions, die lautstark auf ihre Anwesenheit hinweisen.


    Auf der anderen Seite der Brücke befindet sich der Yaquina Bay State Park, hier stoppen wir noch kurz für ein Foto der Brücke und des Lighthouses, was durch das, was jetzt auf Yaquina Head steht, ersetzt wurde.






    Nächster Stopp: Seal Rock


    Am Pullout vom Devil's Churn legen wir eine kurze Tillamook-Käsepause ein, denn in der glücklichen Lage sind wir ja jetzt und fahren dann weiter zum Cape Perpetua Visitor Center. Hier kann N unter einer Menge Filme wählen und entscheidet sich für den "klassischen Cape Perpetua Film" der laut der hier anwesenden Erklärdame schon seit Jahrzehnten läuft. Kann ja dann so schlecht offenbar nicht sein.



    Devil's Churn



    Nachdem wir jetzt ordentlich vorgebildet sind, fahren wir den Berg hoch zum Cape Perpetua Overlook, der ist allerdings nicht so richtig gut ausgeschildert, man muss der 55 nördlich des Visitor Centers nach Osten Richtung "Day Use Area" folgen. Dann erreicht man den tollen Ausblick.





    Thor’s Well ist anscheinend noch weniger gut ausgeschildert, das finden N & M gar nicht, aber da gerade Niedrigwasser ist, hätten wir da wahrscheinlich eh nicht so viel gesehen. Dafür stehen hier überall diese Tsunami Schilder die ganze Küste entlang.



    Stattdessen geht es weiter zum Heceta Head Lighthouse. Das danebengelegene Haus des Leuchtturmwärter-"Assistenten", wenn N das recht verstanden hatte, kann man als B & B mieten, für einen entsprechenden Obolus versteht sich. N wechselt zur Sicherheit noch kurz in die Wanderschuhe, denn mit den normalen Schuhen will sie nicht da rauflaufen und eine Blase riskieren. Die Mühe hat sich gelohnt, keine Blase und tatsächlich sehen wir hier endlich unsere erhofften Wale. Zwei Grauwale tauchen immer wieder auf und bewegen sich langsam südwärts.





    B & B





    Wir übernachten heute im Riverside Inn, das direkt am Siuslaw River liegt. N schnüffelt ein wenig auf dem Gelände herum. Mitten auf dem Parkplatz stehen 2 Bänke mit schnatternden Herren. Ok, die Bänke stehen in der Sonne aber der Parkplatz und das Geschnatter ist jetzt nicht so nett, da mag N sich mit dem Ankunftsbier nicht platzieren, also weiter. Es muss doch irgendwo ans Flussufer gehen und tatsächlich, durch einen kleinen Durchgang geht es runter zum Fluss und wie bestellt, steht hier eine Bank in der Sonne ohne einen Menschen weit und breit. Perfekt, das ist wie für uns gemacht.






    Zum Essen gehen wir zu Fuß ein paar Schritte zum Beachcomber Pub, hier gibt es eine ziemlich große Auswahl an Bier. N nimmt ein Knots Blonde und M ein Amber Ale, die Marke hab ich aber irgendwie vergessen.... Die letzten Sonnenstrahlen genießen wir alle nochmals auf "unserer" Bank.


    18 °C, 68 mi, Riverhouse Inn