Posts by Yukon1

    Hi,
    ich habe auch vor einmal den Fly Geysir zu besuchen, obwohl wir hier in Andernach den
    höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt haben, wie auch Joe mit einem hervorragenden Link untermauert.


    Einiges habe ich bereits über Black Rock Desert zusammengetragen und, festhalten,
    jetzt geht's los:


    "Der Black Rock ist 2 Stunden von Reno entfernt und noch im langen, engen Washoe County. Um die Wüste zu erreichen, nimm die I-80 östlich über 30 Meilen zur Exit 43. Fahr raus an der Exit 43 und fahre unter der Autobahnüberführung nach links. Fahr nördlich nach Tankstelle und Minimarkt für fünf Meilen nach Wadsworth. Fahre links auf die State Route 447 (die erste Pflasterstraße nach links), fahr dann gerade aus nach Gerlach und dem Black Rock (ca. 75 Meilen).
    Die Staatsstraße passiert die Pyramid Lake-Indianerreservation von I-80 nach Nixon. Die Stammes-Polizei patrouilliert die Fahrbahnen ab und sie werden Geschwindigkeits- übertretungen ahnden, also schau auf deinen Tacho. Rinder überqueren die Fahrbahn, sowohl Tag als auch Nacht, das ist ein anderer Grund, Geschwindigkeiten zu checken, obwohl die lange, gerade Fahrbahn zum Black Rock lockt. Um einen frontalen Zusammenstoß mit einer Kuh zu vermeiden, hab' ein wachsames Auge. Empire ist die erste Stadt, an der du auf dem Weg nach Gerlach vorbeikommst. Empire hat das einzige Lebensmittelgeschäft, also wenn du etwas vergessen hast, ist dies der Ort, es zu kaufen. Fünf Meilen nach Empire ist Gerlach. Die Bevölkerung beider Städte erreicht über 500 Leute. Während du durch Gerlach fährst, wirst du bemerken, dass ein Bruno genannter Mann die Mehrheit der Geschäfte in der Stadt zu besitzen scheint, weil sein Name auf der Tankstelle, dem Hotel und dem Kasino ist. Fahr durch Gerlach, bis du eine Gabelung der Fahrbahn erreichst. Fahre rechts und du wirst den ersten Eingang vom Flußbett und den Black Rock erreichen. Die populärsten Reize des Black Rock sind die Thermalbäder, die die Wüste und das trockene Flußbett selbst umgeben. Das Flußbett ist glatt und erstreckt sich über 60 Meilen. Es gibt zwei Eintritte ins Flußbett. Der erste ist gerade zwei Meilen aus Gerlach heraus und der andere ist 10 Meilen außerhalb Stadt. Wenn du in einem Vierräder bist, kannst du das Flußbett an jedem Eintritt betreten. Wenn du in einem normalen Auto bist, empfiehlt man, dass du den zweiten Eintritt benutzt. Bevor du außerhalb der Landstraße fährst, gehe aus deinem Auto und geh ums trockene Flußbett, um sich zu vergewissern, dass die Eintritte frei von Schlamm sind. Nachdem du eine Weile gefahren hast, stell dein Fahrzeug in der Mitte vom Flußbett ab, geh heraus und sieh die umliegende Umgebung. Es ist atemberaubend. Du dort kannst richtig campieren, wenn du magst, obwohl es manchmal wirklich windig werden kann. Eine bessere Alternative ist, zu einem der Thermalbäder zu fahren und dort zu campieren. Eine detaillierte Karte vom ganzen Black Rock-Gebiet kann am Empire Store gekauft werden, und die Einwohner können die meisten Fragen beantworten, die du haben könntest. Vergewissere dich, eine Menge Trinkwasser mit dir zu nehmen, aber Empire ist immer nur eine kurze Fahrt von jedem Teil des Black Rock, falls dir etwas fehlt. Wenn es regnerisch gewesen ist, könntest du deine Reise verschieben wollen, bis das Wetter sich dreht und es sonnig für ein paar Tage ist. Zahlreiche Regentage können das trockene Flußbett in ein Schlammloch verwandeln, die den Zugang schwierig machen. Black Rock Desert ist der Ort, um den "Burning Man" anzubeten, der Landgeschwindig- keitsrekorde setzt. Aber kannst du es auf einer Landkarte finden? Oder nenn' etwas anderes, das du dort machen könntest? Die meisten Nevadans können es nicht. Aber die Black Rock Desert hat viele große Dinge, um jene anzuziehen, die sich dort hin wagen. Wegen der Menschenmengen ist die Besichtigung des Black Rock während des Burning Man Festivals keine gute Idee. Auch wird während dieser Zeit fast alles geschlossen. Der Black Rock hat einige ausgezeichnete Campingplätze. Obwohl es keine bestimmten Lagerplätze gibt, werden Camper eine Fülle interessanter Orte finden, um ein Zelt aufzuschlagen, wo sie niemanden aufregen. Bis kürzlich war die Fly-Ranch der beste Ort, um zu campen. Die Ranch hat drei Geysire, die in Kunstteiche fließen. Das Wasser von diesen Teichen fließt dann in größere Basins, die das Gebiet umgeben. Die kleinen Teiche haben eine Temperatur von ungefähr 105 Grad F., während das größere Bassin um 90 Grad ist. Der bisherige Besitzer belastete bloß $5 pro Person, aber der Besitzer starb, und die Ranch wird für die Öffentlichkeit bis zu einem Verkauf geschlossen. Für jetzt ist der beste Camper-Ort an einem Thermalbad auf der Gegenseite des Flußbetts von der Fly-Ranch. Auf dieses Thermalbad, Frog Pond, kann vom See aus zugegriffen werden, aber die beste Weise, dort hin zu kommen, ist eine Dirty Road, die sich außerhalb der Landstraße zwischen Empire und Gerlach gabelt. Sobald du dich östlich auf die dirty road drehst, ist der Pond 15 Meilen die Fahrbahn hinunter. Die großen den Teich umgebenden Baumwollfelder sind leicht zu erkennen. Frog Pond ist nur die halbe Größe eines Hinterhof-Swimming Pools, aber es ist immer warmes Wasser drin, toll für's Waten. Einfach vier Meilen östlich von Frog Pond ist ein anderes Thermalbad bei Traigo Siding. Dieses Thermalbad ist schwer zu finden, weil es keine Bäume hat, aber es ist einfach 25 yards südlich von den Zuggleisen. Double Hot Springs und Black Rock Point Hot Springs sind nordöstlich von Gerlach und sind leicht zu finden, indem man nordöstlich über dem Flußbett gegen den Black Rock-Punkt fährt. Diese Bäder sind zu heiß, um darin zu schwimmen, es sei denn während des kalten Winters, aber man kann gut campen. Die Geysiere auf der Fly Ranch sind für die Öffentlichkeit geschlossen, bis die Ranch verkauft ist. Ein Vierradfahrzeug wird für den Black Rock empfohlen, weil das Flußbett in einigen Bereichen schlammig werden kann und einige dirty roads ein bisschen rau sind. Aber auch wenn du keinen Vierrad hast, lohnt sich es doch, die Reise zu machen. Die beste Zeit im Jahr, um Black Rock zu besichtigen, ist während des späten Frühjahrs oder frühen Herbstes. Während des Sommers können die Temperaturen auf dem Flußbett unerträglich werden, und es ist zu heiß, in den Thermalbädern zu schwimmen. Winter können kalt im Black Rock sein. Wenn du ein Freizeitfahrzeug hast, kannst du es auf dem Flußbett ohne Probleme gebrauchen, um zu den Double Hot Springs zu fahren und dort während des Winters zu kampieren. Aber Zeltcamper sollten wahrscheinlich die Extreme vom Spitzenwinter und die Sommermonate meiden. "Eine Bekannte war August oder September 2006 dort und hat keinen Einlass erreicht.Alles war fest geschlossen.Bevor man dorthin fährt, sollte man sicher sein, dass man Erfolg hat. Oder es liegt auf dem Weg.GrussToni

    Hi, everybody.


    Es ist jetzt Freitag 09.03.07.


    Ich habe gerade gesehen, im N-TV kommt um 18:00 Uhr
    ein Bericht über den neuen Skywalk am Grand Canyon.

    Quote

    Original von Matze
    Bear Tooth Pass
    Auch wenn ich diese Straße noch nicht selbst gefahren bin, möchte ich sie trotzdem hier vorstellen!
    Denn sie soll, nach Info einiger US-Reisender sehr sehenswert sein!


    Ich bin diese Straße auch noch nicht gefahren, habe aber nach meinem Besuch im
    Yellowstone NP 2001 einiges zusammengetragen:


    Hinter der Roosevelt Lodge geht eine Straße durch das Lamar Valley in Richtung Nordost-Eingang, dem grandiosen, aber wenig benutzten Eingangstor zum Park. Sind die Straßen im Park schon allgemein nicht die Krönung amerikanischen Straßenbaus, so verlangt diese Fahrt schon eine Menge Geduld und gute Stoßdämpfer. Vielleicht ist das heute 2007 besser.
    Dafür wird die Landschaft mit jedem Kilometer wilder und romantischer, um die Straße zum Schluß nur noch recht beengt zwischen über 3.000 m hohen, schneebedeckten Bergen hindurch zu lassen. Höchster Paß ist der Bear Tooth Pass in 3.334 m Höhe in Richtung Billings.
    Der Beartooth Scenic Highway, die US 212, führt vom nordöstlichen Eingang des Yellowstone National Park nach Red Lodge. Die Indianer nannten den Original Bear Tooth Pass "Trail über den Adlern". Diese 64-Meilen Straße fängt bei 1.723 m an und steigt über eine Berg- und Talbahnen-Serie auf das Beartooth-Plateau. Auf dem Top des Plateaus an einer Erhebung von fast 11.000 Fuß, wo eine ungehinderte Aussicht von mehr als 75 Meilen möglich ist, geht die Fahrt an Schneefeldern, kleinen Seen und Feldern von Blumen vorbei. Schließlich geht es in einen dichten Kieferwald, an Wasserfällen und gelegentliche zerklüftete Spitzen vorbei.
    Viele landschaftliche Ausblicke sind errichtet worden. Sogar im Sommer können kühle Temperaturen an höheren Erhebungen erwartet werden, eine Jacke wird empfohlen. 3 Stunden Dauer sind minimal. Die zweispurige Landstraße ist üblicherweise offen Mai bis September. Viele sagen, es ist eine der atemberaubendsten Gebirgsstrecken in den USA. Die Fahrt Richtung Yellowstone ist spektakulärer als umgekehrt. Wohl deshalb, weil der Yellowstone NP als Highlight noch vor einem liegt.


    Wir sind damals in Jackson Hole gestartet und nach einer Woche wieder zurück und über Jackson Hole nach Idaho Falls gefahren. Darum war der Nordost-Ausgang ebenso kein Thema wie West Yellowstone, der Nordwest-Ausgang. Hätte ich diese Infos vorher gahabt, wäre ich sicherlich die Strecke 100 km hin und 100 km zurück gefahren.
    Aber die Zeit im Yellowstone ist immer knapp. Selbst eine Woche reicht nicht wirklich.

    Feiertage in Kanada:
    Victoria Day: Falls der 24. Mai nicht auf einen Montag fällt, wird der vorherige Montag zum Feiertag
    Labour Day: erster Montag im September
    Thanksgiving: zweiter Montag im Oktober
    Canada Day: Falls der Canada Day auf einen Samstag fällt, gilt der darauf folgende Montag als Feiertag.
    New Year's Day, Canada Day, Christmas Day, Boxing Day: Falls einer dieser Tage auf einen Sonntag fällt, gilt der nächste Werktag als Feiertag.



    Kanada für 2025:


    New Year's Day Mo. 01.01.2025

    Good Friday (Karfreitag) Fr. 18.04.2025

    Easter Sunday So. 20.04.2025

    Easter Monday Mo. 21.04.2025

    Victoria Day Mo. 19.05.2025

    Canada Day (Nationalfeiertag) Di. 01.07.2025

    Labor Day (Tag der Arbeit) Mo. 01.09.2025

    Thanksgiving (Erntedankfest) Mo. 13.10.2025

    Veteran's oder Remembrance Day (Tag der Veteranen) Di. 11.11.2025

    Christmas Day Do. 25.12.2025

    Boxing Day (2. Weihnachtstag) Fr. 26.12.2025


    meist der 1. Montag im August ist Bundesland-Feiertag.

    Nationalfeiertage in USA:


    Für 2025:


    New Year's Day Mo. 01.01.2025

    Martin Luther King jr. Day Mo. 20.01.2025

    Washington's Birthday / Presidents Day Mo. 17.02.2025

    Memorial Day Mo. 26.05.2025

    Juneteenth Day Do. 19.06.2025

    Independence Day Fr. 04.07.2025

    Labor Day Mo. 01.09.2025

    Columbus Day Mo. 13.10.2025

    Veterans Day Di. 11.11.2025

    Thanksgiving Day Do. 27.11.2025

    Christmas Day Do. 25.12.2025



    Interessant auch, weil ab und zu Feiertag in einigen Bundesstaaten:

    Groundhog Day So. 02.02.2025

    Lincoln's Birthday Mi. 12.02.2025

    Valentine's Day Fr. 14.02.2025

    St. Patrick's Day Mo. 17.03.2025

    Easter Sunday So. 20.04.2025

    Mother's Day So. 11.05.2025

    Flag Day ST. 14.06.2025

    Father's Day So. 15.06.2025

    Halloween Fr. 31.10.2025

    Election Day (Wahltag) Di. 04.11.2025

    Christmas Eve (kein Feiertag) Mi. 24.12.2025

    New Year's Eve (kein Feiertag) Mi. 31.12.2025

    Hey Joe,


    über diese Frage muss ich erst mal nachdenken.


    Also: ich war 74 Mph schnell und darf 55 Mph fahren.
    Geblitzt wird ab 70 Mph, aber das interessiert nicht mehr,
    wenn geblitzt wurde. Also fahre ich max. 69 Mph, damit
    ich nicht die 70 Mph erreiche, wobei ich hoffe, das der Tacho
    richtig geht.


    Ergo: ich war 19 Mph zu schnell.

    Hi, everybody,
    ich war im Februar 1993 mal von den Niagara Falls nach New York unterwegs und dachte an nichts Böses.


    Abends gegen 18:00 Uhr werde ich allerdings mit Blau-, Grün- und Rotlicht sowie der aus Kojac bekannten Sirene gestoppt.
    Natürlich weiß ich, dass ich im Wagen bleiben und die Hände auf's Lenkrad legen muß. Ein typisch amerikanischer Cop mit Sonnenbrille steigt aus und kommt Kaugummi kauend auf mich zu. Im Rückspiegel sehe ich an seiner Seite den berühmten Colt und den Schlagstock. Ich kurbele das Fenster herunter und bin sehr freundlich zu dem Herrn.
    Ich bin mit 74 Mph = 120 kmh in eine Radarfalle geraten. Es nützt mir gar nichts, dass ich so tue, als würde ich nichts verstehen.
    Er sagt nur: "Here is no German Autobahn". Er bittet mich, auszusteigen und den Wagen am Fahrbahnrand stehen zu lassen.
    Mit dem Sheriff muß ich in seinem Polizeiwagen zum Richter nach Avoca kommen.
    Auf dem Weg dorthin werden wir von einem schnellen PKW überholt. Auf meine Frage hin, wieso er diesen nicht anhalte, sagt er: "Der Fahrer könnte eine Pistole ziehen und schießen. Wenn er Sie trifft, habe ich ein Problem!"
    Er läßt nur kurz die Sirene heulen und der PKW fährt wieder normal mit 55 Mph.
    Beim Schnellrichter bekenne ich mich "guilty - schuldig" und darf 100,-- US-$ bezahlen. Ansonsten hätte ich irgendwann zu einer Gerichtsverhandlung wieder erscheinen müssen. Hätte ich das nicht getan, wäre ich bei der nächsten US-Einreise verhaftet worden. Das will ich mir ersparen.
    Es ist mir eine Lehre und ich fahre ab sofort vorsichtig, also nur noch max. 69 Mph., denn ab 70 wird erst geblitzt.


    Seitdem habe ich eine weisse Weste und das soll auch so bleiben.
    Amerika ist viel zu schön, um es schnell an sich vorüber ziehen zu lassen.

    Hi everybody, hi, USAFan,


    Ja, da oben ist der Marine Head State Park, aber soviel ich weiss, ist das
    nicht ausgeschildert. Aber der Blick von den Headlands ist wirklich grosse
    Klasse. Man sieht auch die Richardson Bucht und Sausalito vor sich liegen,
    und dazu die Sicht auf SFO.


    Toll ist das.


    Man kann auch vom Norden (!) aus 45 Minuten zu Fuß über die 67 m hohe Golden Gate gehen (Pullover mitnehmen, anstrengend, bei Feierabendverkehr sehr laut), und dann mit dem Golden Gate Transit Bus zurückfahren.
    Bei Nebel, ohne Sicht, ist es mit dem Nebelhorn der Schiffe sogar etwas gruselig. Wegen häufigen Nebels kündigt ein Signal von Fort Point die Einfahrt zur Bucht immer an.

    Hallo zusammen,
    ich wage mich jetzt an einen Info- und Reisebericht heran, der nicht jeden Amerika-Fan begeistert.
    Aber auch ich als eingefleischter Amerika-Fan konnte mich der Faszination "Afrika" nicht entziehen, und diese Reise war für mich so ganz anders und ein absoluter Knaller.


    Ich hoffe ich kann das rüberbringen.
    Da ich überwiegend mit S-VHS-Filmen beschäftigt war, sind viele Bilder von Lorne J.


    Alle Bilder hier.


    Prolog: Eine Abenteuer-Reise mit Truck und Zelt


    01. Tag - ST. 14.12.91 Ffm-AddisAbeba-Kigali-Bujumbura, Üb. Novotel
    02. Tag - So. 15.12.91 Bujumbura, Üb. Novotel
    03. Tag - Mo. 16.12.91 Bujumbura, Üb. Le Doyen
    04. Tag - Di. 17.12.91 Bujumbura - Ruhengeri, Üb. Campground
    05. Tag - Mi. 18.12.91 Parc Nat. des Volcans, Üb. Campground
    06. Tag - Do. 19.12.91 Gorillas - Ruhengeri, Üb. Campground
    07. Tag - Fr. 20.12.91 Kigali, Üb. Campground
    08. Tag - ST. 21.12.91 Nyabisindu, Üb. Campground
    09. Tag - So. 22.12.91 Grenze Tansania, Üb. Campground
    10. Tag - Mo. 23.12.91 Rusumo - Geita, Üb. Campground
    11. Tag - Di. 24.12.91 Victoria-See - Busisi, Üb. Campground
    12. Tag - Mi. 25.12.91 Lake Victoria - Mwanza, Üb. Campground
    13. Tag - Do. 26.12.91 Bunda, Üb. Campground
    14. Tag - Fr. 27.12.91 Serengeti, Üb. Campground
    15. Tag - ST. 28.12.91 Serengeti, Üb. Campground
    16. Tag - So. 29.12.91 Olduvai - Ngorongoro, Üb. Campground
    17. Tag - Mo. 30.12.91 Rift Valley, Üb. Safari Junct. Camp
    18. Tag - Di. 31.12.91 Lake Manyara - Lake Duluti, Üb. Campground
    19. Tag - Mi. 01.01.92 Moshi - Marangu, Üb. Campground
    20. Tag - Do. 02.01.92 Tsavo - Voi, Üb. Campground
    21. Tag - Fr. 03.01.92 Voi - Nairobi, Üb. Campground
    22. Tag - ST. 04.01.92 Nairobi, Üb. Hotel Milimani
    23. Tag - So. 05.01.92 Abflug - Addis Abeba - Ffm.


    1991%20Ostafrika1.JPG


    Die folgenden Postings wurden ursprünglich NACH dem Einstellen des ganzen Berichts geschrieben, sind aber technisch bedingt an den Anfang gerutscht.

    Asien habe ich bisher 2 x besucht:


    - 1983 Bade- und Erlebnisurlaub Sri Lanka
    - 1997 Rundreise Singapur - Hongkong - Macao - Bali


    Beide Reisen haben mir sehr gut gefallen.
    Sri Lanka war ein Bade-Urlaub in Negombo bei Colombo und zwei Fahrten in
    die Bergwelt Ceylons und den Yala-Park.


    Singapur und Hongkong hauen einen vom Hocker, Macao geht so, Bali
    ist nicht mein Ding, aber sicherlich exotisch schön.

    Afrika hatte ich bisher 3 x im Programm:
    - 1984 Erholungsurlaub im Senegal
    - 1986 Bade- und Erlebnisurlaub in Kenia mit Tsavo und Amboseli
    - 1991 Erlebnisreise Burundi-Ruanda-Tansania-Kenia mit
    "Gorillas im Nebel" - Viktoriasee - Ngorongoro - Serengeti - Nairobi


    Vor allem die letzte Reise kaum noch zu vergessen, zumal man mit Truck und
    Zelt wenig mit Touris zu tun hat.

    Danke, Jungs, für die gute Aufnahme.


    Fotos habe ich z.Zt. nur als Dias und nicht digitalisiert. Muss mich mal schlau machen, wie ich schnell und preiswert eine Speicherung im Computer bewerkstelligen kann.
    Ich habe eine Video-Szene vom Apache Trail von 2:45 Minuten digital hergestellt, aber ich denke, das ist mit 176 MB zu viel für einen Anhang.


    Matze, im August ist diese Gegend durch die Trockenheit etwas farblos gewesen, aber im Mai sieht es farblich sicherlich grandios aus.


    Heinz, Du weist gar nicht wie Recht Du hast. Auch wir haben festgestellt, dass wir nicht so durchgerüttelt werden, wenn wir etwas schneller fahren. Aber die Querrillen heben diesen Vorteil beim Bremsen sofort auf und das Ruckeln wird noch schlimmer.
    Nachdem wir in einer, Gottseidank, leichten Kurve "gelernt" hatten, sind wir doch wieder langsam gefahren.


    Mein Reise-Kurzportrait: Ich fahre seit 1980 in unregelmäßigen Abständen nach Nordamerika, insgesamt etwa 13-14 mal bisher (auch ab + zu Afrika und Südostasien).
    Meine Hobbies sind Filmen und Fotographieren sowie das Bearbeiten meiner Filme.
    Seit ich bei Heinz MS Streets + Trips gekauft habe, lese ich regelmäßig die Tips und Berichte im Forum und habe mich jetzt entschlossen, ein wenig "mit zu mischen", auch wenn ich den DeLorme ST nicht bei ihm gekauft, sondern von USA mitbringen ließ. Ich hoffe, er kann mir verzeihen.


    Have a nice day.

    Den Apache-Trail habe ich bereits im August 1980 mit einem 20 Fuss Camper befahren. Das grösste Problem waren die Querrillen!!
    Seitdem habe ich einiges über den Trail zusammengetragen und geb' das einfach mal zum Besten:
    "Die Fahrt geht zum Theodore Roosevelt Dam und wir machen eine kurze Besichtigung des höchsten gemauerten Staudamms der Welt, der den Roosevelt Lake formt. Er ist 87 m hoch und 213 m lang und wurde 1911 fertiggestellt.
    Östlich von Phoenix beginnt eine rauhe Strecke zu den Geisterstädten Arizonas.
    Wir biegen zum Apache Trail ab, der zu den landschaftlich reizvollsten Routen in den USA gehört. Auf manchen Straßenkarten ist er auch als "AZ 88" verzeichnet.
    Wir haben eine abenteuerliche Fahrt über eine schmale, kurvenreiche Sandpiste in der wunderbaren Landschaft der Sonora-Wüste und der Superstition Mountains vor uns.
    Erschwerend kommt auch hinzu, daß die Straße Querrillen hat, die den Camper erzittern lassen. Das größte Problem.
    An den Hängen tiefer Schluchten windet sich die Schotterstraße durch den Südwesten. Aus der Kakteenwüste ragen meterhoch Saguaros, rot blühende Ocotillos oder Prickley Pears.
    Der Raubvogel über uns muß wohl noch etwas auf sein Fressen warten.
    Ein tolles Gefühl von Freiheit und Abenteuer befällt uns, denn der heutige Apache Trail folgt in etwas dem alten Pfad der Apachen.
    Im 19. Jahrhundert holperten die Planwagen der Händler und Siedler über diese Route, den Tonto Trail, wie er damals genannt wurde. In den Schluchten der Berge warteten die Apachen, stürzten sich mit Geheul auf die Beute und verschwanden im Flimmern der Hitze.
    Die Straße geht von Fish Creek Hill erst über eine Brücke und dann steil bergauf.
    Wir vermeiden es, an die Klippenseite der Straße zu fahren, denn Leitplanken gibt es hier nicht.
    Die herrliche, wüstenhafte Gebirgslandschaft führt uns in Schluchten, wo es keine Wendemöglichkeit gibt.
    Zu den aufregendsten Teilstücken des Apache Trails gehört die kurvenreiche Sandstraße im Fish Creek Canyon. An den Felswänden entlang windet sich der Trail zum ausgetrockneten Bachbett des Fish Creek hinab.
    Der abgelegene Stausee Saguaro Lake ist noch ein Geheimtip.
    Aber beide sind für uns wegen des Campers natürlich nicht erreichbar.
    Einige Haarnadelkurven bringen uns schließlich nach Tortilla Flat mit seinen 6 Einwohnern und 3 Hütten, wo wir eine Verschnaufpause machen.
    Die Mini-Geisterstadt hat schöne Westernfassaden, die auch eine ausgezeichnete Kulisse für Westernfilme ausmacht.
    Das baufällige Motel, der Saloon mit den angeblich größten Hamburgern des Westens und der Laden mit den Souvenirs sind nur Kulisse. Innen ist es aber sehr gemütlich.
    Überall verstreut sind oft merkwürdige Requisiten, wie z.B. der gehenkte Mörder vor uns.
    Ab hier ist die Straße asphaltiert und wir kommen am Canyon Lake vorbei.
    In der Nähe liegt auch Goldfield, in den 1890ern eine blühende Stadt, als hier Gold gefunden wurde.
    In den Superstition Mountains liegt die Lost Dutchman Mine, eine Goldmine, die 1871 von Jacob Waltz, einem Goldsucher aus Württemberg, entdeckt wurde und die ihn zum wohl reichsten Mann seiner Zeit machte. Der sogenannte "Dutchman" sagte aber nie, wo die Mine genau liegt, wahrscheinlich aber im Needle Canyon, unweit der Felsnadel, die heute Weaver's Needle genannt wird. Er starb mit 83 Jahren bei einer Überschwemmung. Viele ließen sich nach seinem Tod hier nieder, aber niemand hat sie jemals gefunden.
    Eine Straße führt zum Lost Dutchman State Park und zu einem früheren Indianerpfad, der abseits der Straße durch die ungebändigte Kakteenwüste geht.
    Wir verlassen den Apache Trail bei Apache Junction, einem gesichtslosen Vorort in der Greater Phoenix Area, und haben wieder normale Straßen unter den Rädern."
    Soweit die nicht nur von mir verfassten Ausführungen.
    Leider gab es zu dieser Zeit noch kein Kaktuseis, denn das hätten wir gut gebrauchen können.


    Have a nice day