Moni und Bruno reisen nach Alaska, Colorado und ein bisschen Utah

  • Obwohl ich sie auch im Sommer sehr hübsch finde,

    Wir hatten ja auch sehr viel Wetterglück. Bei düsteren Verhältnissen sieht das nur halb so schön aus, das ist ja aber überall so (und zu jeder Jahreszeit) ;;NiCKi;: ;;NiCKi;:

    Oh ja, der Feinstaub lässt grüssen :rolleyes: :rolleyes:

    Das ist Grobstaub ;)

    Naja, laut DT ist Kohle ja äusserst wunderbar ;,cOOlMan;:

  • 6. Juli: Montrose – Glenwood Springs

    Erneut begrüsst uns ein herrlicher Tag mit strahlend blauem Himmel als wir heute Morgen um 8 Uhr nach einem einfachen Frühstück Montrose verlassen. Bereits nach 20 Minuten erreichen wir das Park Gate zum Black Canyon of the Gunnison National Park.

    Wir zeigen unseren Annual Pass vor, bekommen eine Parkmap und dürfen dann weiterfahren. Der National Parkpass lohnt sich für uns auch dieses Jahr wieder voll und ganz :!!


    Das Visitor Center lassen wir links liegen und fahren auf der Parkstrasse direkt weiter zum ersten View Point, denn wir rechnen damit, dass es bald sehr viel mehr Leute im Park haben wird, wie jetzt noch.

    Zu Beginn ist Bruno nicht besonders begeistert, denn für Höhenängstler ist der Gedanke an die tief abfallenden Felswände vermutlich nicht gerade berauschend.

    Aber schon beim ersten Halt wird klar, dass es zu den View Points schön angelegte kleine Zufahrtswege gibt, die für Jeden bestens geeignet sind. Man muss ja nicht unbedingt bis zum äussersten Punkt gehen ;)


    Ich wage mich aber gerne ein bisschen weiter nach vorne und werfe begeistert einen Blick zur gegenüberliegenden Felswand. Die Beleuchtung ist nicht ganz optimal, aber das ist mir egal, es sieht trotzdem super aus!


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    Nach dem Pulpit Rock Overlook fahren wir weiter zum Cross Fissures View, wo man schöne Ausblicke geniessen kann.


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    Sehr imponierend ist der Vergleich der höchsten Gebäude der Welt mit der Painted Wall.

    Es handelt sich um die höchste Klippe Colorados. Die rosafarbenen Felsbänder sehen tatsächlich aus, als hätte jemand mit einem Pinsel die Wand bemalt :app:


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    Gewaltig, wie tief die riesige Wand ins Canyon hinunterfällt! Fotos können diesen überwältigenden Eindruck kaum widerspiegeln.


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    Nur ein kleines Stück weiter kommen wir zum Cedar Point. Der Trail dahin ist besonders schön, es gibt zu beiden Seiten nette Blümchen zu sehen und es duftet würzig nach den Koniferen und dem hochgewachsenen Sage Brush.


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    Vom View Point aus kann man wieder schöne Blicke zur Painted Wall werfen.


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    Besonders angetan hat es uns diese hübsche Zeder, welche wohl der Namensgeber des Cedar Points war.


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    Noch ein Blick am Sunset View und dann sind wir bereits am Ende der Parkroad angekommen.


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    Inzwischen hat der Verkehr merklich zugenommen und als wir wieder beim Visitor Center ankommen, ist der Parkplatz so gut gefüllt, dass wir den Wagen vorne an der Strasse abstellen müssen.

    Während sich Bruno ein wenig im Visitor Center umsieht, spaziere ich noch zum Gunnison Point. Hier tummeln sich schon viele Menschen und ich muss eine Weile warten, bis ich einen ungehinderten Blick in den tiefen Canyon werfen kann :rolleyes:


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    Uns hat der Besuch des Black Canyon of the Gunnison sehr gut gefallen. Ich fand die tiefen Einblicke in den Canyon und die unglaublichen Felswände äusserst beeindruckend. Natürlich ist uns das hervorragende Wetter entgegengekommen, bei trübem Himmel wäre der Eindruck vermutlich nicht ganz so überwältigend… :nw:


    Während uns viele Fahrzeuge entgegenkommen, verlassen wir nun den Park und fahren weiter Richtung Osten.

    Irgendwann registrieren wir, dass wir Glück haben, denn scheinbar war der Highway 50 entlang des Blue Mesa Reservoirs bis gestern gesperrt: Da hätten wir Crested Butte und den Kebler Pass vergessen können!


    So erreichen wir glücklicherweise nach einer guten Stunde Gunnison, wo wir den Wagen auftanken und anschliessend im Mochas Coffeehouse Cappuccino trinken und ein Stück Kuchen teilen =)


    Bereits eine halbe Stunde später kommen wir in Crested Butte an. Der ehemalige Bergbauort ist heute ein bedeutendes Wintersportzentrum und liegt auf beachtlichen 2708 Meter über Meer. Obwohl hier nur 1658 Menschen leben, herrscht bei unserem Eintreffen rege Betriebsamkeit. Genau genommen müssen wir froh sein, in der Elk Ave noch eine Parklücke zu erwischen :EEK:

    Fast am Ende der vermutlich wichtigsten Strasse im Ort, werden wir fündig und können unseren Wagen abstellen.


    Obwohl unglaublich viel los ist, gefällt uns der Ort sehr gut. Es gibt viele, sehr nette Gebäude, die liebevoll restauriert worden sind.

    Wir laufen die Elk Ave einmal hinab und wieder hinauf und sind froh, dass wir unseren Kaffee bereits in Gunnison getrunken haben, denn hier sind alle Lokale brechend voll!


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    Nach diesem kurzen Besuch steigen wir wieder in den Wagen und verlassen diesen netten, aber etwas hektischen Ort.

    Die ungeteerte Kebler Passstrasse ist in einwandfreiem Zustand und sie wird heute intensiv befahren: Immer wieder kommen uns Autos entgegen, manche in rasantem Tempo :EEK: Dabei sollte man die schöne Gegend doch eigentlich geniessen! Wir jedenfalls lassen uns Zeit und halten natürlich auch ab und zu an.


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    Inzwischen hat der Verkehr merklich nachgelassen und wir geniessen die Fahrt sehr :!!

    Nachdem der erste Teil des Scenic Byway alpin anmutet, ändert sich die Landschaft nun und wir durchfahren wunderschöne Aspenwälder. Im Herbst muss es hier geradezu atemberaubend aussehen!


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    Am Trout Creek halten wir noch einmal an, um die schöne Blumenwiese mit den Bergen im Hintergrund zu betrachten: Schön sieht das aus :clab:


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    Am Kebler Corner biegen wir auf die 133 ein und fahren nun dem langgstreckten Paonia Reservoir entlang. Plötzlich sehen wir fast zeitgleich eine Bewegung aus dem Augenwinkel und Bruno tritt scharf auf die Bremse. Direkt vor unserem Wagen huscht eine Bärenmama mit ihren 2 Kleinen über die Strasse ;;PiPpIla;;

    Erschrocken und ziemlich aufgeregt knipst Bruno aus dem Fenster mit dem Handy, während die kleine Familie über den steinigen Abhang nach oben klettert: Sind die kleinen Bärchen sind süss 💕💕Besonders gut gelingen die Bilder nicht, aber das macht nichts, dieses Erlebnis werden wir sowieso nicht vergessen!


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    Eine gute Stunde später erreichen wir die Glenwood Cedar Lodge in Glenwood Springs. Hier gefällt es uns sofort. Trotz der Grössse ist es ruhig, macht einen sauberen Eindruck und hat einen schönen Aussenpool :!!

    Wir bekommen ein schönes, grosszügiges, aber leider wieder ziemlich dunkles Zimmer. Nach dem Auspacken gehen wir direkt zum Pool, den wir ganz für uns alleine haben: Herrlich!


    Später fahren wir in die Stadt und finden auf Anhieb neben der öffentlichen Bücherei einen Parkplatz. Hinunter zum Bahnhof ist es nur ein kurzes Stück zu Fuss, wo es verschiedene Restaurants gibt.

    Wir entscheiden uns für das Glenwood Cayon Brewpub, wo Bruno Fish and Chips bestellt und ich Pasta an einer cremigen Sauce und Shrimps. Es schmeckt uns ausgezeichnet, auch wenn es wieder zu viel ist. Dazu teilen wir uns ein grosses Bier


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    Nach dem Essen bummeln wir noch ein Weilchen durch die Strassen und kehren dann wieder in unser Hotel zurück, wo wir draussen vor dem Zimmer noch gemütlich Kaffee trinken. Als die ersten Mücken kommen, ziehen wir uns auf unser Zimmer zurück.


    Infobox

    Wetter: Den ganzen Tag sonnig

    Temperatur: morgens 20 Grad C, nachmittags 29 Grad

    Unterkunft: Glenwood Springs Cedar Lodge, schöne, gepflegte Anlage. Leider war unser Zimmer wieder ziemlich dunkel, wie so oft in USA. Ansonsten empfehlenswerte Unterkunft an guter Lage. Das Frühstück war gut, der Raum allerdings zu klein für die Grösse der Anlage.

    Preis: 434$ für 2 Nächte, mit Frühstück


    *Hier geht's weiter ohne Schnattern:*


  • Bärenmama mit ihren 2 Kleinen über die Strasse

    Soooooo niedlich ;dherz; :HERZ4; ;dherz;

    Die Kleinen möchte man am liebsten auf den Arm nehmen und knuddeln.

    Diese Begegnung war noch das Sahnehäubchen auf diesem sowieso schon schönen Tag :thumbup:

  • 4. Juli – Independence Day in Durango

    Schöne Motive und Bauten in Silverton.

    Natürlich auch viel schrottige Deko. Genau mein Geschmack.


    Klasse, wie man von unserem Waggon aus bis nach vorne zur rauchenden Lok sehen kann

    Gute Platzwahl.

    Mir persönlich gefällt die Fahrt auf Grund Deiner Fotos.

    Ich denke, ich sollte mir diese Fahrt auf die Liste setzten.


    Vermutlich hätten wir einen Tisch reservieren sollen, aber wer denkt denn daran, dass an einem Tag wie diesem alles besetzt sein könnte X(

    Genau. :gg:



    Mit Einbruch der Dunkelheit beginnen die Feuerwerke. Bruno ist kein Fan davon,

    Ich mag Feuerwerk. =)

  • Die Kleinen möchte man am liebsten auf den Arm nehmen und knuddeln.

    Und am liebsten mit nachhause nehmen :_LoSMi;:_

    Und dann kommt die Mama und möchte zurückknuddeln :gg:

    :D :D

    Ich denke, ich sollte mir diese Fahrt auf die Liste setzten.

    Klar :!! Die Geschmäcker sind verschieden und die Ansichten auch ;;NiCKi;:


    Jedenfalls sind viele Menschen von der Fahrt begeistert - sonst wären die Züge nicht so gut ausgebucht.

    Ich mag Feuerwerk. =)

    Auch hier gilt: Jedem das Seine, ist doch super, wenn man die freie Wahl hat :!!

  • So richtig nach unten hast du aber nicht fotografiert. ;,cOOlMan;: :gg:

    Ich hänge mich nicht übers Geländer :neinnein: Da kriegt Bruno die Krise ;)

    ;_CoHo_;

    Black Canyon of the Gunnison National Park

    Schön so ohne Regen wie bei unsserem Besuch war keine Sonne. :rolleyes:

    Obwohl unglaublich viel los ist, gefällt uns der Ort sehr gut.

    Wenn nicht voll, dann macht auch niemand was. :nw:

    aber leider wieder ziemlich dunkles Zimmer.

    Ist doch eher normal. Deckenleuchten hat ich dort noch nie im Zimmer. :nw:

  • 5. Juli: Durango – Montrose


    uns mit Cappuccino und Croissants (Jeder ein Eigenes ;) )

    Das ich das noch erleben darf. :gg:



    Die Yankee Girl Mine ist heute auf meinem Tagesplan. Aber als wir auf die Co Rd 31 einbiegen, sehen wir schnell, dass die Gravel Road in schlechtem Zustand ist. Nach kurzer Zeit brechen wir diese Übung ab und drehen um. Ich bin enttäuscht,

    Oh verdammt, jetzt hatte ich mich so darauf gefreut. Ich mag sowas doch sehr.



    die Bear Creek Falls fallen praktisch direkt neben der Strasse

    Etwas Grossartiges verpasst man nicht, wenn man hier vorbei fährt,

    Viele kleine, nette Locations ergeben auch einen ganzen, schönen Tag.



    dunkle Mine hineinmarschieren, erzählt unser Guide die Geschichte der Bachelor Mine.

    Irgendwie habe ich bei Berichte über solche Minentouren immer das Gefühl, kennst Du eine, kennst Du alle. :D




    Wir teilen uns ein leckeres Full Rack of Ribs mit Coleslaw und Fries,

    Mit Dir auf Reisen, würde ich ja wirklich ganz mager wieder nach hause kommen.



    Super 8

    In Super8 bin ich oft und gern gewesen.

  • 6. Juli: Montrose – Glenwood Springs


    Uns hat der Besuch des Black Canyon of the Gunnison sehr gut gefallen.

    Mir gefällt er auch. Ich schaue von dem gern Fotos. Bisher hatte ich aber immer andere Ziele auf der Touren Liste.

    Aber man weiß ja nie was auf der nächsten Tour so angeschaut wird.



    Direkt vor unserem Wagen huscht eine Bärenmama mit ihren 2 Kleinen über die Strasse ;;PiPpIla;;

    =) =) =)



    dieses Erlebnis werden wir sowieso nicht vergessen!

    :!!



    Wir entscheiden uns für das Glenwood Cayon Brewpub,

    In diesem Bericht werde ich satt.

    Bei Claudia gibt es immer nur Fützelchen auf den Tellern.

  • Aber schon beim ersten Halt wird klar, dass es zu den View Points schön angelegte kleine Zufahrtswege gibt, die für Jeden bestens geeignet sind.

    Naja, eher Zugangs- als Zufahrtswege ;) . Wenn man die alle geht, kommt auch ganz schön was zusammen ;;NiCKi;:

    Uns hat der Besuch des Black Canyon of the Gunnison sehr gut gefallen. Ich fand die tiefen Einblicke in den Canyon und die unglaublichen Felswände äusserst beeindruckend.

    ;;NiCKi;: ;;Gi5;:

    Kebler Passstrasse

    :!!

    Direkt vor unserem Wagen huscht eine Bärenmama mit ihren 2 Kleinen über die Strasse ;;PiPpIla;;

    :wow: unglaublich, dass sie sich so direkt "präsentiert" haben - und auch noch mit den süßen Kleinen ;dherz;

    Ich warte noch immer auf eine erste Bärensichtung ;SEWat::: :traen:

  • Ist doch eher normal. Deckenleuchten hat ich dort noch nie im Zimmer. :nw:

    Wir auch nicht. Aber ab und zu gibt es wenigstens ein etwas grösseres Fenster. Generell sind die Zimmer aber schon sehr dunkel: Ich mag das nicht.

    Irgendwie habe ich bei Berichte über solche Minentouren immer das Gefühl, kennst Du eine, kennst Du alle. :D

    Da bin ich ganz bei dir ::HeLLBudy;;

    Mit Dir auf Reisen, würde ich ja wirklich ganz mager wieder nach hause kommen.

    "Mager" ist vielleicht etwas übertrieben ;)

    In diesem Bericht werde ich satt.

    Na, siehst du: Gibt doch genug zu Futtern ;;NiCKi;:

    Naja, eher Zugangs- als Zufahrtswege ;) .

    Jetzt, wo du es erwähnst :ohje:

    Ich warte noch immer auf eine erste Bärensichtung ;SEWat::: :traen:

    Sag bloss, Ihr hattet das noch nie :EEK: Das ist echt schade und tut mir leid für euch ;SEWat:::

  • 7. Juli: Maroon Bells + Aspen

    Heute müssen wir sehr früh aus den Federn. Während der Kaffee durch den Filter läuft, ziehen wir uns an und machen uns bereit. Schnell noch ein paar Schlucke Kaffee und ein, zwei Kekse, dann geht es los. Kalt ist es heute Morgen: 5 Grad Celsius! Naja, es ist ja auch erst 4:20 Uhr und noch stockdunkel, als wir vom Hof fahren.

    Die Strassen sind wie leergefegt und es ist tatsächlich zappenduster. Wir haben ein wenig Bedenken, wegen allfälligem Wildwechsel, aber es ereignet sich glücklicherweise während der ganzen Fahrt nichts.

    Für die Maroon Bells benötigt man ein Permit, welches ich vorab bei Recreation.gov gelöst habe. Damit ist die Maroon Creek Rd bis um 8 Uhr morgens mit Personenwagen befahrbar. Später benötigt man den regelmässig verkehrenden Shuttle Bus, den man sich ebenfalls reservieren sollte. Mit dem Annual Pass haben wir für das Permit mit Parkerlaubnis nur 2$ bezahlt.

    Wir sind früh dran und so ist der grosszügige Parkplatz nur ganz vereinzelt belegt, als wir kurz nach halb 6 am Ziel ankommen.

    Puh, ist das kalt ;;schlotter1;; Mütze und Handschuhe wären nicht falsch gewesen…

    Jetzt müssen die Fleecejacken halt reichen. Weit zu gehen ist es nicht, bis man den strategisch günstigsten Punkt erreicht. Ein paar Leute haben bereits ihre ganz grossen Rohre aufgestellt und ausgefahren. Trotzdem erwischen wir in bester Lage einen Platz und harren der Dinge, die da kommen werden. Ich friere, während Bruno anscheinend gut zurechtkommt mit der Kälte. Vielleicht will er es auch einfach nicht zugeben ;)


    Die Dämmerung hat sich inzwischen verzogen, aber die Maroon Bells liegen noch im Schatten.


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    Langsam rückt der Zeiger meiner Uhr vor und pünktlich um 5:49 Uhr verändern sich die Bergspitzen. Begleitet wird das zunehmende Farbspiel von vielen Ahs und Ohs der Anwesenden =)


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    Was für ein Schauspiel! Das frühe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt: Wir, und alle andern vor Ort, sind begeistert von der Leuchtkraft, welche durch die Sonne entstanden ist ;dherz;


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    Schon nach wenigen Minuten ist das Spektakel vorbei und die intensive Beleuchtung geht in eine ganz normale Morgenstimmung über. Auch schön, aber nicht mehr so besonders.


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    Die „richtigen“ Fotografen haben ihre grossen Rohre bereits wieder eingefahren und machen sich davon, während wir noch immer staunen und das eine oder andere Bild knipsen.


    Inzwischen bin ich total durchgefroren und will mich endlich bewegen, damit wieder etwas Wärme in den Körper zurückkommt.

    Deshalb wandern wir nun dem Maroon Lake entlang und sehen, dass es hier auch noch andere, nette Dinge zu entdecken gibt!


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    An einer Verzweigung wählen wir den Weg Richtung Crater Lake, merken aber ziemlich schnell, dass dieser Weg für uns nicht geeignet ist: felsig, schmal und steil windet sich der Weg durch den Wald. Deshalb beschliessen wir, umzudrehen und den Weg in den West Maroon Creek einzuschlagen.

    Dieser Weg gefällt uns sehr viel besser! Der Scenic Loop Trail führt uns zu Beginn ziemlich flach ins Tal hinein. Herrlich ist es hier :SCHAU: Der Bach plätschert fröhlich vor sich hin, um uns herum ist es saftig grün und die Sonne wärmt uns.


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    Bald wird es etwas steiler und der Bach sprudelt neben dem Weg in die Ebene hinunter.


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    Kurz tauchen wir wieder in den schönen Aspenwald ein, wo es teilweise noch steiler wird,


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    bevor wir auf diese Ebene kommen. Hier beschliessen wir, dass es jetzt genug ist und wir gehen den gleichen Weg wieder zurück.


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    Der abwechslungsreiche Trail hat uns gut gefallen und er war eine schöne Ergänzung zum morgendlichen, tollen Sonnenaufgang. Getroffen haben wir unterwegs nur zwei Frauen.


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    Am Ausgangspunkt angelangt, werfen wir noch einen Blick über den Maroon Lake, welcher ganz ruhig daliegt. Das Spektakel vom frühen Morgen ist verschwunden, wir sehen einfach einen hübschen Bergsee in schöner Umgebung!


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    Glücklich, dass wir dieses schöne Erlebnis bei bestem Wetter geniessen konnten, fahren wir nun nach Aspen hinunter.

    Hier herrscht rege Betriebsamkein. Trotzdem erwischen wir am Rio Grande Parking ziemlich schnell eine Lücke, um den Wagen abzustellen :!! Von hier ist es nur ein kurzes Stück zur N Main Street, wo wir im Hotel Jerome im Coffeeshop einkehren. Cappuccino und Croissant (für jeden einen =) ) sind gut, aber kosten ein kleines Vermögen: über den Preis hüllen wir jetzt mal den Vorhang des Schweigens ;)

    Nach der kleinen Stärkung, die wir uns redlich verdient haben, gehen wir nun den kurzen Weg am Rugby Feld vorbei zum John Denver Sanctuary. Caro hatte in ihrem RB darüber berichtet.


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    Das Memorial ist sehr schön gestaltet und eine kleine Oase der Ruhe.


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    Wir sehen uns in Ruhe um um, lesen einige der Texte und geniessen den friedlichen Park.


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    Später gehen wir zum Wagen zurück und fahren zum Aspen Mountain Ski Resort. Hätten wir gewusst, dass es gar nicht so weit vom John Denver Monument entfernt ist, wären wir die Strecke zu Fuss gegangen. So wälzen wir uns im intensiven Stadtverkehr in die Nähe des Resorts und finden mit viel Glück in der E Durant Ave noch eine freie Parklücke für unser Auto.

    Nach wenigen Minuten sind wir an der Gondelbahn angelangt und sehen uns ein bisschen um. Obwohl sich hier ziemlich viele Menschen tummeln, haben wir das Gefühl, dass die Gondeln nicht allzu stark frenquentiert sind. Wir könnten vermutlich sofort einsteigen.


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    Das machen wir aber nicht, sondern wir bummeln noch ein wenig durch die Strassen, an teuren Shops vorbei. Der Ort ist natürlich sehr gepflegt und luxuriös: Ein Ort für die Schönen und die Reichen ;;NiCKi;:


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    Bald haben wir genug gesehen und machen uns nun auf den Rückweg. Kurz nach Aspen fahren wir an dem beachtlichen Flugplatz vorbei, wo mehrere Privatflugzeuge stehen: Hier sieht man, wo die Privilegierten sich tummeln :rolleyes:

    Nach einer guten Dreiviertelstunde sind wir zurück im Hotel und legen uns für eine Weile gemütlich an den Pool, den wir wieder für uns alleine haben :!!

    Später fahren wir wieder zum selben Parkplatz in Glenwood Springs wie gestern und setzen uns in ein nettes Gartenrestaurant, wo wir gemütlich essen und uns ein grosses, dunkles Bier teilen.


    Nach diesem langen Tag gehen heute die Lichter ziemlich früh aus: Gute Nacht :schlaf:


    Infobox

    Wetter: den ganzen Tag sehr sonnig

    Temperatur: morgens 5 Grad C, nachmittags 28 Grad C


    *Hier geht's weiter ohne Schnattern:*



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