Capture One...

  • Nachdem Apple mit Catalina auch die letzten 32bit Anwendungen gekillt hat, muss ich mir ein neues Fotoprogramm suchen. Aperture war die Waffe meiner Wahl - aber die war halt nur 32bit.
    Hat jemand mit Capture one Erfahrungen oder heisse Tips? Bin Momentan noch in der Trialphase, hab also noch kein Geld ausgegeben :D


    P.S.: Adobe mag ich nicht. Werde also kein Lightroom oder sowas testen.

  • Ich hab den Transfer von Aperture zu Capture One vor unserem Urlaub im Juli gemacht und bin bisher sehr zufrieden damit.
    Natürlich ist es ein wenig anders als Aperture, aber ich fand das Umgewöhnen nicht sehr schwierig, vor allem weil es auch sehr viele hilfreiche Tutorials gibt.
    Aperture hatte ja auch schon sehr lange kein Update mehr bekommen und so gibt es bei Capture One im Vergleich zu Aperture ein paar sehr schöne hilfreiche Tools die ich bisher nicht hatte.

  • bin aber auf ACR (Adobe) umgestiegen

    ACR ist aber ein wenig was anderes als Capture One und Aperture. Außerdem ist man ja damit auch wieder abhängig von Lightroom oder Photoshop. So wie ich das verstehe ist ACR ein Lightroom bzw. Photoshop Modul.
    Das entscheidende bei Capture One und Aperture ist ja auch, dass man damit Fotos verwalten kann, ohne ein Adobe Abo abschließen zu müssen.


    Kann ich dich fragen, was du daran besser fandest als bei Capture One?

  • Danke, ich guck mir den Test mal an. Gibt es einen bestimmten Grund warum Du DxO nimmst? Oder einfach persönliche Preferenz?


    Mit Lightroom bin ich noch nie klargekommen, das ist einfach nicht für mein Hirn gemacht. Ausserdem gefällt mir das Konzept mit dem Katalog bei Lightroom nicht. Bei DxO bleiben die Originale (auch wenn es jpg sind) natürlich ebenfalls unverändert, zu jedem Bild gibt es halt auf der Festplatte dann im gleichen Verzeichnis eine Datei welche die Bearbeitung enthält. Die Bearbeitete Version wird dann daraus exportiert.
    Bei DxO passt für mich das Bearbeitungskonzept und auch der Workflow. Die Oberfläche ist auch konfigurierbar, dass heisst man kann die Werkzeuge die man oft verwendet passend platzieren.
    Die Presets bei DxO für die entsprechende Kamera/Objektiv sind so gut, dass man im Regelfall mit ein paar Mausklicks vom Raw zum Ergebnis kommt.

  • Ja, genau so. DxO ist nicht auf eine Bibliothek basierend, sondern auf einzelne Dateien.

    Ich hab auch Jahre nach was gesucht, das Aperture ersetzen kann. Das coole an Aperture war halt, dass es nicht nur ein Programm zum Bearbeiten sondern auch zum Verwalten der Fotos war.
    Das war letztlich auch ein Grund wieso ich mich dann letztlich für Capture One entschieden hab. Ich hab auch einiges ausprobiert, aber letztlich scheiterte es immer daran, dass man ganz gut bearbeiten konnte, aber bei der Verwaltung wurde es dann schwierig.
    Was für mich auch wichtig war, das neue Programm sollte möglichst meine Aperture Bearbeitungen übernehmen. Bei mehreren 10000 Bildern möchte man nicht alle wieder neu bearbeiten müssen.


    Geht der Transfer von einer Aperture Library zu DxO? Wo verwaltest du deine Fotos?


    Noch ein Argument für mich war, dass die Originale in Ordnern auf dem Rechner oder anderen externen Festplatten verbleiben und man in Aperture und jetzt auch in Capture One nur die Bearbeitungen in den Mediatheken speichert. Heißt die Mediatheken werden nicht extrem groß wenn man viele Fotos hat.
    Aber wie schon geschrieben, das Wichtigste für mich war die Möglichkeit die Fotos da zu verwalten wo ich sie bearbeite.


    Lightroom kam für mich nicht in Frage, weil ich keine Lust auf Abos habe bei denen ich dann für immer abhängig bin.

  • Geht der Transfer von einer Aperture Library zu DxO? Wo verwaltest du deine Fotos?

    So wie ich das nun verstehe, macht man das Windows style: Man sortiert die Dateien in Ordner und dann kann man diese dort auch sehen. Die Bewertungen usw, scheint man man in den Exif einzutragen und wenn man sucht, ist das defacto eine Exif search.
    Naja, geht, frag mich nur wie komfortable das am Ende ist.
    Die Aperture Biblothek erkennt er nicht. Man müsste die Raws exportieren.

  • Naja, geht, frag mich nur wie komfortable das am Ende ist.

    Ja genau das ist leider bei vielen Programmen so, wenn man von Aperture verwöhnt war. ;te: Wenn ich mir nur vorstelle ich will bestimmte Fotos aus mehreren Jahren zusammensuchen. Da wird es dann schon schnell umständlich.
    So gebe ich ein Schlagwort an oder wähle eine Markierung und hab sofort das Gesuchte zusammen. Aber da hat wohl jeder so sein System.

    Die Aperture Biblothek erkennt er nicht. Man müsste die Raws exportieren.

    Ok, das war bei mir das erste Kriterium bei der Auswahl eines neuen Programmes. Meine Mediatheken umfassten mehrere 10000 Fotos. Da hatte ich keine Lust alles nochmal zu bearbeiten. :EEK:
    Ich hatte übrigens auch bei Aperture die RAW´s immer extra und nicht in der Mediathek einfach weil die Dinger sonst zu riesig geworden wären. Hat aber auch mit ausgelagerten RAW´s super funktioniert. Die Referenz ist gespeichert und die Bearbeitung erfolgt so auf dem ausgelagerten RAW.
    Capture One empfiehlt das übrigens auch. Wobei man die Möglichkeit hat zu wählen. RAW in der Mediathek oder ausgelagert. Man kann bei Capture One sogar bearbeiten, wenn der Pfad zur RAW nicht aktiv ist, weil z.B. das RAW auf einer externen Festplatte gespeichert ist, die gerade nicht am Mac hängt. Nur exportieren kann man so nicht.

  • Schaut auch doch einmal Luminar an

    Ok.

    Ob Workflow und Ergebnis passen, muss sowieso jede/r für sich entscheiden.

    Das ist wohl wahr..
    Hab DxO getestet und irgendwie sagt mir das nicht so ganz zu. Hab ein wenig rumgespielt und rumversucht, aber das flutscht nicht so. Preislich ist es natürlich besser als Capture one und die Ergebnisse sahen jetzt nicht schlechter aus.

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