2.200.000 statt 4.000

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    • Oh mein Gott, Menschenmassen! :ohje:
    • Naja, technologische Revolutionen wie das Internet oder GPS-Geräte lassen sich nicht mehr rückwärts drehen, ebenso wenig wie der zunehmende Wohlstand - auch in anderen Teilen der Erde. Was ja zusammen genommen auch uns allen neue Möglichkeiten des Reisens und neue schöne Orte auf der Welt erschlossen hat. Jeder von uns hat sicherlich auch schon davon profitiert.

      Ebenso unverkennbar ist die Kehrseite der Medaille - also die Menschenmassen und die zunehmende Vermüllung, wobei letztere nicht sein müsste, wenn sich jeder ein wenig rücksichtsvoll und resprektvoll gegenüber seinen Mitmenschen und der Natur verhalten würde.

      Andererseits gibt es auch heute noch sehr schöne Orte in den USA, wo man noch Wildnis und Natur pur erleben kann. Nur liegen diese Orte nicht innerhalb der Nationalparks und auch nicht direkt am Highway wie der Antelope Canyon oder der Horseshoe Bend. Das heißt, man muss bereits sein, unter Umständen ein recht hohes Risiko und/oder Anstrengung auf sich zu nehmen, um dorthin zu kommen.
      Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit

      REDROCKSPIRIT Reiseführer Faszination USA Südwesten
    • gelibird wrote:

      Andererseits gibt es auch heute noch sehr schöne Orte in den USA, wo man noch Wildnis und Natur pur erleben kann. Nur liegen diese Orte nicht innerhalb der Nationalparks und auch nicht direkt am Highway wie der Antelope Canyon oder der Horseshoe Bend. Das heißt, man muss bereits sein, unter Umständen ein recht hohes Risiko und/oder Anstrengung auf sich zu nehmen, um dorthin zu kommen.
      Ja und genau das ist ja der Punkt. Die Gegenden bleiben nur so lange einsam bis jemand davon Fotos veröffentlicht. Die sehen dann drei weitere Leute und wollen da auch hin usw.
      Das mit der Wildnis und Natur pur würde nur funktionieren, wenn eben keine Fotos inkl. der dazugehörigen GPS Daten davon öffentlich auftauchen würden.
      Schöne Grüße
      Ursula
      Homepage
    • betty80 wrote:

      Klar. Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. :nw:
      Ich stelle nur die Absolutheit der Aussage in Frage
      Denn sonst sollten wir auch hier das veröffentlichen von Fotos und Reiseberichten unterbinden

      gelibird wrote:

      Andererseits gibt es auch heute noch sehr schöne Orte in den USA, wo man noch Wildnis und Natur pur erleben kann.
      ;;NiCKi;: ich habe welche gesehen

      USSPage wrote:

      bis jemand davon Fotos veröffentlicht. Die sehen dann drei weitere Leute und wollen da auch hin

      USSPage wrote:

      keine Fotos inkl. der dazugehörigen GPS Daten davon öffentlich auftauchen würden
      immer noch die Frage wo die Fotos veröffentlicht werden, in einem Forum wie hier z.B. oder auf FB, Insta etc.
    • sixtyeight wrote:

      Denn sonst sollten wir auch hier das veröffentlichen von Fotos und Reiseberichten unterbinden
      Nö, warum? Ich lage nicht und räume jedem das Recht ein dasselbe sehen zu wollen, wie ich auch.

      Und ich freue mich auch selbst über Bilder.

      Es ist nun mal so, dass es doppelt so viele Menschen auf der Erde gibt als noch vor 30 Jahren und viele von ihnen erfreulicherweise auch einen besseren Lebensstandard haben, sodass sie reisen können.

      Ansonsten muss ich als erster wegbleiben, weil dann schon eine Person weniger da ist. :nw:
      Liebe Grüße, Betty

      "Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden." - Mark Twain

      Bettys Homepage
    • sixtyeight wrote:

      immer noch die Frage wo die Fotos veröffentlicht werden, in einem Forum wie hier z.B. oder auf FB, Insta etc.
      Das sehe ich auch so. Früher war es auch die Werbung, die Träume vorspielte wie der Malboro Man im Monument Valley. Nur konnten nicht wirklich viele sich solche Reisewünsche erfüllen. Modefotografie hat auch viel tolle Kulissen genutzt und auf Identifikation geschielt. Aber die Medien wie FB, Insta, usw. funktionieren anders, weil es eben das Foto von dem Nachbarn, Freund, usw. ist. Und dort funktioniert es nach dem Motto, was der kann, kann ich auch. Das ist viel näher beieinander als früher. Und die Busreisen machen das auch preiswerter, von den günstigen Flugreisen ganz abgesehen. Ich war 2011 in Yellowstone und dieses Jahr. Das war ein riesiger Unterschied. Der Pauschaltourismus hat extrem zugenommen, sodass es zu diesen Hordenwanderungen kommt.

      Ich führe hier auch die "Vermüllung" des Mount Everest an. Das hat sicherlich auch mit diesen Medien zu tun; ---durch passende Hilfe und Geld kann man nun selbst zum Helden werden und auf dem Berg stehen. Da muss man kein Messner mehr bewundern. Als Beweis dient das Foto, das dann schnell in Echtzeit verschickt wird ---- Will sagen die Grenzen des Machbaren haben sich verschoben aber auch die Sicht auf die Dinge und die Selbsteinschätzung. Da spielt auch Smartphone und Co. eine riesige Rolle.
      Viele Grüße eagle
    • Es bringt m.E. nichts, sich über diese Dinge zu ärgern. Sie sind, wie sie sind. Insta, Snap, Selfie Sticks und was weiß ich noch alles werden nicht verschwinden. Auch werden nicht die Menschenmassen aus dem Südwesten (und anderswo) verschwinden. Die Weltbevölkerung steigt, speziell in Asien gibt es zunehmend Menschen, die in die USA reisen.

      Das wird bleiben oder höchstens noch zunehmen.

      Man muss da einfach Konzepte erarbeiten, die Sache einigermaßen unter Kontrolle zu halten: Permits, Shuttle, Besucherobergrenzen pro Tag usw. Parks, wie Zion, Arches machen es vor und werden sicherlich noch mehr machen müssen.

      Ein Weg wäre zunächst mal, die Eintrittspreise drastisch zu erhöhen. Dass der annual pass 80 USD kostet, ist im Prinzip ein Witz. Den sollten sie 250,- USD kosten lassen - mindestens. Eintritt in die großen Parks 80 USD meinetwegen.

      Vielleicht muss man auch einige Bereiche komplett sperren - oder zur Wilderness Area erklären, die besonders hohen Schutz genießt.
      Viele Grüße

      Dirk
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      NEU: Rainbow Nation Tour - Südafrika 2019
    • usaletsgo wrote:




      Ein Weg wäre zunächst mal, die Eintrittspreise drastisch zu erhöhen. Dass der annual pass 80 USD kostet, ist im Prinzip ein Witz. Den sollten sie 250,- USD kosten lassen - mindestens. Eintritt in die großen Parks 80 USD meinetwegen.

      Vielleicht muss man auch einige Bereiche komplett sperren - oder zur Wilderness Area erklären, die besonders hohen Schutz genießt.

      Eintrittspreise drastisch erhöhen würde bedeuten denjenigen denen es finanziell nicht so gut geht die Möglichkeit zu nehmen die Nationalparks zu besuchen. Ich rede jetzt da nicht von uns Europäern, sondern von den US Bürgern. Die Idee der Nationalparks ist es schliesslich der gesamten Bevölkerung den Zugang der - so weit möglich - unberührten Natur zu ermöglichen, und nicht einen Teil davon auszuschliessen.

      Man wird in einigen Fällen wohl nicht verhindern können, dass der Zugang begrenzt werden muss. Aber dann bitte unabhängig vom Kontostand.
      Grüße,
      Jochen
    • jkrt wrote:

      Eintrittspreise drastisch erhöhen würde bedeuten denjenigen denen es finanziell nicht so gut geht die Möglichkeit zu nehmen die Nationalparks zu besuchen. Ich rede jetzt da nicht von uns Europäern, sondern von den US Bürgern. Die Idee der Nationalparks ist es schliesslich der gesamten Bevölkerung den Zugang der - so weit möglich - unberührten Natur zu ermöglichen, und nicht einen Teil davon auszuschliessen.
      :!!

      jkrt wrote:

      Aber dann bitte unabhängig vom Kontostand.
      :!!
      Liebe Grüße, Betty

      "Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden." - Mark Twain

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    • usaletsgo wrote:

      Man muss da einfach Konzepte erarbeiten, die Sache einigermaßen unter Kontrolle zu halten: Permits, Shuttle, Besucherobergrenzen pro Tag usw. Parks, wie Zion, Arches machen es vor und werden sicherlich noch mehr machen müssen.
      Könnte eine Möglichkeit sein

      usaletsgo wrote:

      Ein Weg wäre zunächst mal, die Eintrittspreise drastisch zu erhöhen. Dass der annual pass 80 USD kostet, ist im Prinzip ein Witz. Den sollten sie 250,- USD kosten lassen - mindestens. Eintritt in die großen Parks 80 USD meinetwegen.
      Nein, es hatte mich am Green River gewundert das zu sehen


      Aber was den Zugang zur Natur und Sehenswürdigkeiten für jedermann, inklusive Behinderten betrifft, sind die USA vorbildlich.

      Und Natur sollte sich auch jeder leisten können, nur mit der Zugänglichkeit der Parks für alle, wird die Akzeptanz geschaffen die Natur auch zu schützen.
    • Im Mai und Oktober fand ich den Andrang in den Parks nicht so schlimm.
      Klar war es oft voll aber dem konnten wir gut aus dem Weg gehen.
      Ich denke aber ich werde bei weiteren USA Touren auf die Wintermonate ausweichen.
      Bis auf den Grand Canyon war es auf den letzten Wintertouren überall nur leicht gefüllt, oft gespenstisch leer.
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • Haiko wrote:

      Im Mai und Oktober fand ich den Andrang in den Parks nicht so schlimm.
      Klar war es oft voll aber dem konnten wir gut aus dem Weg gehen.
      Ich denke aber ich werde bei weiteren USA Touren auf die Wintermonate ausweichen.
      Bis auf den Grand Canyon war es auf den letzten Wintertouren überall nur leicht gefüllt, oft gespenstisch leer.
      Anfang November ist eine gute Zeit: angenehme Tagestemperaturen und schon viel weniger Besucher. Wahrscheinlich deutlich mehr wie im Winter, trotzdem schon sehr entspannt.
      Grüße,
      Jochen
    • jkrt wrote:

      Die Idee der Nationalparks ist es schliesslich der gesamten Bevölkerung den Zugang der - so weit möglich - unberührten Natur zu ermöglichen, und nicht einen Teil davon auszuschliessen.
      ;;NiCKi;:

      Noch ein Tipp für alle, die die Einsamkeit lieben und körperlich fit sind - Backpacking. Damit kann man sich selbst innerhalb der Nationalparks noch Gebiete erschließen, in denen man weitgehend mit sich und Natur allein ist.

      Gute Anregungen dazu finden sich z.B. im Youtube Kanal von MyOwnFrontier.

      Oder Wandern bzw. Backpacking in den vielen Wilderness Areas, in denen man sich nur zu Fuß fortbewegen kann. Dort steht der Naturschutz an erster Stelle, während die Nationalparks per Defiinition neben dem Naturschutz auch den Erholungswert für den Menschen im Blick haben müssen.
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