Namibia 2019 - Der Bericht

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    • Elke wrote:

      Es ist gar nicht so einfach sich gleichzeitig auf rutschende Steine, Mambas und Kobras zu konzentrieren und dabei auch noch die Aussicht zu genießen
      :EEK:

      Trotzdem ein wundervoller Hike - und dieses Foto ist echt ein Knaller, ich glaube, das würde bei mir schon in gross an der Wand hängen:



      Ein Traum :HERZ4; - genau wie das Sonnenuntergangs-Pano ;;PiPpIla;;

      Elke wrote:

      Sie sehen tatsächlich etwas aus wie Organ Pipes aus.
      Ja, ging mir auch durch den Kopf, die haben schon sehr grosse Änlichkeit mit den Orgelpfeifen :!!
    • Elke wrote:

      Was uns echt erstaunt, dass eine Rinderfarm hier, um auch nur annähernd wirtschaftlich zu sein, mindestens 40 Hektar Land pro Rind benötigt.
      Nun, eigentlich gehören die Rinder gar nicht in die Gegend. Hier hat es nie Rinderzucht gegeben. Aber ein paar feuchtere Jahre nach 2000 haben gereicht und die Farmer waren der Meinung, es ginge. Jetzt stellt sich heraus: Es geht nicht.
      Mai/Juni 2019: mal kurz nach Namibia, da war ich noch nie.
      August 2019: kurzer USA Trip mit Freunden. Männnerrunde, hoffentlich sieht uns keiner
    • Elke wrote:

      Das Schloss ist ganz nett anzuschauen - aber es passt irgendwie so überhaupt nicht in die Umgebung...
      Ja, ganz nett, und sicher auch interessant. Aber wie Du sagst, es passt nicht in die Landschaft. Und wenn man dann noch die Geschichte bedenkt, dann habe ich Scham und Zorn.

      Elke wrote:

      Die Lodge ist total schön gelegen und sehr harmonisch in die umgebenden Felsen integriert. Es gibt vier Gästehäuschen, die sehr individuell und interessant mit Naturmaterialen gestaltet sind. Auch Sonnenterrasse, Bar und Restaurant sind sehr geschmackvoll angelegt und dekoriert. Man kann es nur als einzigartig beschreiben - wir sind absolut begeistert.
      Das ist wirklich überaus gelungen, wunderschön!
      Und dann das Ganze - gutes Frühstück und Essen, die After-Dinner-Getränke, die schönen Wanderwege- da macht einer seinen Job mit viel Liebe und Freude.
      Die Wanderung ist auch wieder ein Traum, was für Aussichten.

      Von Eurer Reise, von den Farben und Landschaften, und von Euren Wanderungen, bin ich von Tag zu Tag mehr begeistert.

      Liebe Grüße

      Bettina
    • carovette wrote:

      und dieses Foto ist echt ein Knaller, ich glaube, das würde bei mir schon in gross an der Wand hängen
      Das ist auch eines unserer Lieblingsbilder ;;NiCKi;:

      wernerw wrote:

      Hier hat es nie Rinderzucht gegeben. Aber ein paar feuchtere Jahre nach 2000 haben gereicht und die Farmer waren der Meinung, es ginge. Jetzt stellt sich heraus: Es geht nicht.
      Das erklärt einiges...

      bela wrote:

      da macht einer seinen Job mit viel Liebe und Freude
      Den Eindruck hatten wir von Roland auch - dass er das Ganze da mit sehr viel Hingabe betreibt.

      bela wrote:

      Von Eurer Reise, von den Farben und Landschaften, und von Euren Wanderungen, bin ich von Tag zu Tag mehr begeistert
      Das freut mich, Bettina ;:HuCKnU;;
      Liebe Grüße, Elke
    • Hallo Elke, bin euch wieder hinterhergereist, musste erst vom Tiki Toki Trail auftauen ;:FeEl2;. .... das Gruppenfoto am Frühstückstisch spricht Bände :gg: ... nichtsdestotrotz eine wundervolles Erlebnis, an das ihr euch sicher oft erinnern werdet ;dherz; ....
      Leider hab ich gerade nur das Tablet zur Hand und schaffe es wieder einmal nicht zu zitieren ;te: aber ich bin begeistert, von der Landschaft, die ihr hier zeigt und der Sonnenuntergang ist einfach unglaublich schön ;;ebeiL_, und eure Unterkunft ein Traum (wenn auch nicht ganz günstig).....Wahnsinn was hier in der Wüste für Kleinode gebaut werden .....
      Köstlich amüsiert hab ich mich, wie schon der Rest, über den abendlichen Absacker.....heieiei, den feinen Amarula mit Jägermeister (dem allergreislichsten Schnaps überhaupt ;) ) zu verschandeln ;te:
      Herzliche Grüße Ulli
    • Dieses Foto wollte ich auch gerade zitieren:

      carovette wrote:

      dieses Foto ist echt ein Knaller, ich glaube, das würde bei mir schon in gross an der Wand hängen
      Das gefällt mir auch unglaublich gut. Und das danach kommt, finde ich auch sehr schön.

      Gewandert sind wir auf der Farm Koiimasis nur auf dem 5 km langen Sunset Trail, auf dem Fahrweg einmal um das Farmgelände. Dass es auch noch die anderen Wege gibt, war mir damals nicht bewusst, ich erinnere mich nicht, oder es gab sie 2010 auch noch nicht. Wir hatten aber auch nur eine Übernachtung dort.

      Viele Grüße
      Katja
    • Elke wrote:

      Nach zwei Nächten im Freien mit etwas weniger Schlaf holen wir heute alles wieder nach und schlummern tief und fest, bis uns die Sonne um 6:30 Uhr weckt.
      doch so lange :MG: ;)

      Elke wrote:

      Besonders erwähnenswert: es gibt hier jeden Morgen frisch gebackene Brötchen nach original deutschem Bäcker-Rezept
      ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;;

      Elke wrote:

      Es ist gar nicht so einfach sich gleichzeitig auf rutschende Steine, Mambas und Kobras zu konzentrieren und dabei auch noch die Aussicht zu genießen
      Okay, ich würde , wie Silke, leicht verkrampft auf der Wanderung sein. Ich Schlangen zwar, aber sooo giftige bräuchte ich nicht unmittelbar in meiner Nähe :MG: :MG:

      Elke wrote:

      Wir setzen uns mit einem Bier und einem Rock-Shandy an die schattige Bar und lassen alle Fünfe gerade sein.
      ;;ebeiL_, , obwohl ich mir auch gerade etwas Sorgen um Andreas gemacht habe ;haha_ ;haha_
      Schön, dass ihr das reifenproblem schnell beheben konntet :!!

      Elke wrote:

      Wir fahren mit Roland verschiedene Stellen auf der Farm an und er erklärt uns Einiges über das Leben der damals hier ansässigen Buschmänner. Außerdem bekommen wir Wohn- und Jagdplätze der San und ein paar ihrer Felsmalereien zu sehen.
      Ihr habt immer wieder so interessante Sachen dabei, aber

      Elke wrote:

      Nur haben wir während der ganzen Tour irgendwie das Fotografieren vergessen
      .... das geht ja wohl gar nicht ;,cOOlMan;: ;haha_

      Elke wrote:

      Zum Abschluss der Tour fahren wir schließlich noch auf den Hausberg und geniessen bei einem Sundowner und einem glasklaren Sternenhimmel den atemberaubenden Sonnenuntergang, der heute ein ganz besonderes Farbspektakel an den Himmel zaubert.
      Also das " Organ Pipe"- Bild und der geniale Sonnenuntergang sind einmalig schöne Bilder :HERZ4; :HERZ4; :HERZ4; :HERZ4;
      liebe Grüße

      Ina

    • Ulli wrote:

      musste erst vom Tiki Toki Trail auftauen

      Ulli wrote:

      nichtsdestotrotz eine wundervolles Erlebnis, an das ihr euch sicher oft erinnern werdet
      Auf jeden Fall - das war schon ein besonderes Erlebnis

      Ulli wrote:

      und eure Unterkunft ein Traum (wenn auch nicht ganz günstig)
      Das waren auf dieser Reise leider die wenigsten ;)

      Ulli wrote:

      heieiei, den feinen Amarula mit Jägermeister (dem allergreislichsten Schnaps überhaupt ) zu verschandeln
      Getrennt mag ich sie ja schon - aber vermischen muss nicht sein.
      Obwohl - Andreas fand es gar nicht so übel...

      Katja wrote:

      Dass es auch noch die anderen Wege gibt, war mir damals nicht bewusst, ich erinnere mich nicht, oder es gab sie 2010 auch noch nicht.
      Die Lodge gab es 2010 glaube ich schon - und dort gingen die Wege ab - aber wenn man nur eine Nacht dort ist, hat man ja eh nicht soviel Zeit.

      Ina wrote:

      obwohl ich mir auch gerade etwas Sorgen um Andreas gemacht habe
      Hihi - wenn er mal morgens keinen 10km Lauf macht, denken alle er ist krank ;haha_

      Ina wrote:

      Ihr habt immer wieder so interessante Sachen dabei
      Freut mich, wenn es Euch gefällt!
      Liebe Grüße, Elke
    • Freitag, 07.06.2019: Klein-Aus-Vista

      Wie üblich gibt es in der Fest Inn Fels Lodge erst um 7:30 Uhr Frühstück. Das ist den frisch gebackenen Brötchen geschuldet, auf die wir natürlich nicht verzichten wollen. Wir haben aber schon vorher das Zimmer komplett geräumt und sind quasi abfahrtbereit.

      Das Frühstück ist wieder sehr lecker und wir lassen keinen einzigen Krümel übrig.

      Danach gehen wir zum Auschecken und hier gibt es einen kurzen Schreck am Morgen: Wir können nicht mit Kreditkarte zahlen, da die Internetverbindung gerade lahm liegt. Und dummerweise ist Roland’s Lodge eine der wenigen, die wir noch nicht vorab gezahlt haben, so dass nicht nur unsere Getränke und die Tour von gestern Abend auf der Rechnung stehen, sondern auch noch der komplette Übernachtungspreis.

      Soviel Bargeld haben wir natürlich nicht dabei, aber wir finden eine einvernehmliche Lösung: Was wir an Cash noch haben, zahlen wir an und für den Rest unterschreiben wir eine Abbuchungsvereinbarung, die Roland in den nächsten Tagen einlösen kann, wenn sein Internet wieder funktioniert.

      Jetzt sind wir allerdings wieder ziemlich blank und wir müssen schauen, dass wir möglichst bald einen flüssigen ATM finden.

      Roland schaut noch eben nach unserem Vorderreifen mit dem undichten Ventil.
      Er hat das entsprechende Werkzeug schnell zur Hand und kann kann das Ventil wieder so festschrauben, dass wir gut bereift unsere Weiterreise antreten können.

      Um 8:15 Uhr sind wir wieder auf Pad und es geht weiter in Richtung Süden.

      Die Fahrt bis nach Aus ist landschaftlich ganz hübsch, aber auch relativ unspektakulär.

      Ab und zu sehen wir ein paar Springböcke, Oryxe und Strauße am Straßenrand, aber mittlerweile fotografieren wir diese schon kaum noch, da es sich irgendwie bereits normal anfühlt.







      Gegen 11:00 Uhr kommen wir in Aus an. Wir tanken, ziehen neues Bargeld am Automaten und füllen im Supermarkt unsere Getränkevorräte auf. Dann geht es direkt weiter zur Lodge in Klein-Aus Vista.

      Obwohl es noch recht früh ist, können wir bereits einchecken und bekommen den Schlüssel für das Eagles View Chalet. Ich hatte dieses spezielle Häuschen im Vorfeld per E-Mail angefragt - super dass das geklappt hat

      Dann bestellen wir direkt noch ein Braai-Paket für heute Abend, was uns im Vorfeld sehr empfohlen wurde. Auf einer Liste können wir ankreuzen, was wir alles haben wollen und wir nehmen Grillgemüse, Lamm, Beef, Würstchen, Kartoffeln und Salat.

      Außerdem bestellen wir für morgen früh ein Frühstückspaket, da die meisten Wanderungen direkt an den Chalets starten. So müssen wir zum Frühstück nicht erst die neun Kilometer zur Lodge hin und zurück fahren, sondern können im Häuschen essen und danach gleich loswanden.

      Da unser Zimmer noch nicht ganz fertig ist und auch die beiden Pakete erst gerichtet werden müssen, empfiehlt uns Piet von der Rezeption noch eine kurze Wanderung. Dann könnten wir hinterher in der Lodge etwas trinken und unsere Pakete abholen bevor wir zum Chalet fahren.

      Wir bekommen ein Heftchen mit sämtlichen Trails der Umgebung und entscheiden uns für den Schutztruppentrail, der am Campingplatz startet und mit 3-4 Stunden für den Nachmittag gerade recht erscheint.

      Gegen 12:30 Uhr haben wir die Wanderschuhe geschnürt, uns in‘s Trail-Register eingetragen und folgen den gelben Markierungen.









      Der Weg gefällt uns sehr gut: es ist eine abwechslungsreiche Route durch die Aus-Berge, die an riesigen Felsbrocken und schönen Aussichtspunkten vorbeiführt mit tollem Blick über die Wüstenebenen.











      Später kommen wir dann durch ein trockenes Flussbett und die Geisterschlucht.





      Hier steht ein verrosteter Oldtimer mit jeder Menge Einschusslöchern.



      Um das Autowrack ranken sich verschiedene Geschichten. Eine davon besagt, dass das Auto zwei Diamantendieben gehörte, die die wertvollen Steine aus dem Sperrgebiet schmuggeln wollten. Sie wurden hier von den Sicherheitskräften gestellt und in einem Feuergefecht getötet. Die gestohlenen Diamanten wurden danach nie gefunden und die beiden toten Diebe sollen seitdem jede Nacht bei Mondlicht in der Geisterschlucht danach suchen

      Um kurz vor vier sind wir von der schönen Runde wieder zurück und fahren zur Lodge, um unsere Essens-Pakete abzuholen.
      Wir müssen noch ein bisschen warten, also trinken wir solange an der Bar ein kühles Bier und chatten ein bisschen mit den Daheimgebliebenen.

      Dann bekommen wir zwei riesige Körbe - einen fürs Abendessen und einen fürs Frühstück. Also wenn wir davon nicht satt werden...





      Holz und Anzünder gibt's auch zum Grillen, das muss allerdings extra bezahlt werden.

      Um punkt 17:00 Uhr kommen wir dann endlich am Eagles View Chalet an. Unser Häuschen ist das letzte in der Reihe und als wir eintreten, sind wir absolut begeistert.

      Das Chalet ist super geräumig: Ein Doppelbett und zusätzliches Einzelbett, eine Küche mit gefülltem Kühlschrank und großem gedeckten Esstisch, eine Kaminecke mit gemütlichen Sofas und ein riesiger dekorativer Felsen mitten im Zimmer. Es ähnelt irgendwie ein bisschen dem Häuschen in Koiimasis, da auch hier alles mit Naturmaterialen gestaltet wurde.

      Sehr stylisch und individuell - eine gute Wahl











      Wir nehmen auf der Terrasse unseren Sundowner und füllen die Wassertränke vor dem Häuschen - vielleicht lässt sich ja mal etwas Wildlife blicken...

      Dann gibt Andreas den Grillmeister und während dem Essen beobachten wir, wie die Sonne immer schneller am Horizont verschwindet.









      Wir kämpfen hart alles aufzuessen, sind aber chancenlos. Irgendwann müssen wir pappsatt aufgeben. Wir beschließen, den Rest für morgen aufzuheben und dafür dann nur noch ein ganz kleines (!) Braii-Paket zu nehmen. Auch der Nachtisch wird auf das Frühstück verschoben

      Mittlerweile ist es stockfinster. Wir machen noch den Abwasch zusammen und knipsen dann nicht allzu spät das Licht aus.


      Gefahrene Kilometer: 171 Strecke
      Wetter:
      Übernachtung: Eagles Nest Chalet
      Liebe Grüße, Elke
    • Elke wrote:

      Ab und zu sehen wir ein paar Springböcke, Oryxe und Strauße am Straßenrand, aber mittlerweile fotografieren wir diese schon kaum noch, da es sich irgendwie bereits normal anfühlt.
      Ja, daran kann ich mich auch noch erinnern :lach: . Was freut man sich bei der ersten Afrikareise über das erste Tier. Wir ein kleines Kind. Und im Laufe der Zeit :aetsch2: .
      Also, ich komme ja echt aus dem Staunen nicht heraus, was für tolle Wandermöglichkeiten es gibt. Wenn wir im Südwesten alles durch haben, dann geht es erstmal nach Namibia zum Wandern ;) . Die Unterkünfte habe ich auch so phantastisch von unserer Reise in Erinnerung. Wobei wir damals als Jungspunte natürlich nicht ganz so luxuriös übernachtet haben. Aber die Unterkunft von heute ist ja echt ein Traum.
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Canyonrabbit wrote:

      Also, ich komme ja echt aus dem Staunen nicht heraus, was für tolle Wandermöglichkeiten es gibt.
      Wenn wir im Südwesten alles durch haben, dann geht es erstmal nach Namibia zum Wandern
      Gerade die Gegend um Klein-Aus Vista herum ist wirklich ganz toll zum Wandern. Da könnte man locker 3-4 Tage zubringen.
      Liebe Grüße, Elke
    • Elke wrote:

      Soviel Bargeld haben wir natürlich nicht dabei, aber wir finden eine einvernehmliche Lösung: Was wir an Cash noch haben, zahlen wir an und für den Rest unterschreiben wir eine Abbuchungsvereinbarung, die Roland in den nächsten Tagen einlösen kann, wenn sein Internet wieder funktioniert.
      Jetzt weiß ich, warum wir unsere Lodge dort in der Gegend nur in bar vor Ort bezahlen können. Scheint wohl häufiger ein Problem da zu sein.

      Elke wrote:

      Wir bekommen ein Heftchen mit sämtlichen Trails der Umgebung und entscheiden uns für den Schutztruppentrail,
      Der sollte vielleicht mal einen zeitgemäßeren Namen bekommen. ;te:

      Elke wrote:

      Sehr stylisch und individuell - eine gute Wahl
      Wirklich cool! Diese Chalets habe ich schon häufiger in Reiseberichten bewundert. Total schön. Und wirklich alle beschweren sich über die Größe der Braai-Pakete. :lach:
      Viele Grüße
      Nadine
    • In Klein-Aus Vista waren wir auch auf dem Campingplatz.

      Elke wrote:

      Wir bekommen ein Heftchen mit sämtlichen Trails der Umgebung und entscheiden uns für den Schutztruppentrail, der am Campingplatz startet und mit 3-4 Stunden für den Nachmittag gerade recht erscheint.
      Wir sind damals vom Campingplatz aus den Sunset Trail gelaufen, der knapp 2 Stunden dauert. Unterwegs kamen wir dabei auch am Abzweig zum Schutztruppentrail vorbei!

      Von den Eagles Nest Chalets habe ich schon des öfteren gelesen, die sehen auch wirklich toll aus.
      Tolles Abendlicht hattet ihr!
      Und ein leckeres Braai!


      Viele Grüße
      Katja
    • Elke wrote:

      Soviel Bargeld haben wir natürlich nicht dabei, aber wir finden eine einvernehmliche Lösung: Was wir an Cash noch haben, zahlen wir an und für den Rest unterschreiben wir eine Abbuchungsvereinbarung, die Roland in den nächsten Tagen einlösen kann, wenn sein Internet wieder funktioniert.
      :ohje: Puh, mit so etwas muss man wohl öfters in Afrika rechnen, aber wer will schon mit soo viel Bargeld dort unterwegs sein :nw:

      Elke wrote:

      Roland schaut noch eben nach unserem Vorderreifen mit dem undichten Ventil.
      Er hat das entsprechende Werkzeug schnell zur Hand und kann kann das Ventil wieder so festschrauben, dass wir gut bereift unsere Weiterreise antreten können.
      Wie lieb von ihm :!!

      Elke wrote:

      Außerdem bestellen wir für morgen früh ein Frühstückspaket, da die meisten Wanderungen direkt an den Chalets starten. So müssen wir zum Frühstück nicht erst die neun Kilometer zur Lodge hin und zurück fahren, sondern können im Häuschen essen und danach gleich loswanden.
      Genial :clab:

      Elke wrote:

      und entscheiden uns für den Schutztruppentrail,
      der Weg schaut sehr schön aus ;;NiCKi;:

      Elke wrote:

      Hier steht ein verrosteter Oldtimer mit jeder Menge Einschusslöchern.
      :EEK: ,
      also nicht nur in den Staaten :MG: :MG: :MG:

      Elke wrote:

      Die gestohlenen Diamanten wurden danach nie gefunden und die beiden toten Diebe sollen seitdem jede Nacht bei Mondlicht in der Geisterschlucht danach suchen
      __PiK1__ ;haha_ ;haha_

      Elke wrote:

      Dann bekommen wir zwei riesige Körbe - einen fürs Abendessen und einen fürs Frühstück. Also wenn wir davon nicht satt werden...
      :EEK: :EEK: :EEK: wer soll denn das essen :gg: :gg:

      Elke wrote:

      Um punkt 17:00 Uhr kommen wir dann endlich am Eagles View Chalet an. Unser Häuschen ist das letzte in der Reihe und als wir eintreten, sind wir absolut begeistert.
      Oh, wie wunderschön, komplett in den Felsen gehauen, fantastisch ;;PiPpIla;; Hab gerade mal den Preis geschaut, umgerechnet ca 110€ ist angemessen :!!

      Elke wrote:

      Wir beschließen, den Rest für morgen aufzuheben und dafür dann nur noch ein ganz kleines (!) Braii-Paket zu nehmen. Auch der Nachtisch wird auf das Frühstück verschoben
      :gg: :gg: :gg: :gg: :gg:
      liebe Grüße

      Ina

    • New

      MsCrumplebuttom wrote:

      Scheint wohl häufiger ein Problem da zu sein.
      Stimmt, wir hatten das Problem nicht nur einmal.

      MsCrumplebuttom wrote:

      Der sollte vielleicht mal einen zeitgemäßeren Namen bekommen.
      ;)

      MsCrumplebuttom wrote:

      Und wirklich alle beschweren sich über die Größe der Braai-Pakete.
      Nicht unbedingt beschweren - aber die Pakete sind wirklich riesig.

      Katja wrote:

      Wir sind damals vom Campingplatz aus den Sunset Trail gelaufen, der knapp 2 Stunden dauert.
      Ja, da gibt es viele tolle Wanderwege.

      Ina wrote:

      Wie lieb von ihm
      Da waren wir auch echt froh, dass das so schnell und gut geklappt hat.

      Ina wrote:

      Hab gerade mal den Preis geschaut, umgerechnet ca 110€ ist angemessen
      Die Preise in Namibia sind aber immer pro Person - das hast Du gesehen?
      Liebe Grüße, Elke
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      Wow, was für eine tolle Unterkunft....also da kann man echt nicht meckern. Und eure Verpflegung sieht mehr als lecker aus und mit der Menge hätten wir auch ein Problem gehabt. Aber klasse, wie das gelöst wird, das finde ich genial. Mir war zuvor gar nicht so bewusst, dass ihr 9 km von eurer Lodge genächtigt habt. Tolle Ecke ;;PiPpIla;;
    • New

      Skuromis wrote:

      Elke, die Hütte ist ja echt der Knüller

      carovette wrote:

      Wow, was für eine tolle Unterkunft....also da kann man echt nicht meckern
      Ja, die war schon echt toll - vor allem mit den Grillmöglichkeiten.

      carovette wrote:

      Mir war zuvor gar nicht so bewusst, dass ihr 9 km von eurer Lodge genächtigt habt
      Die Chalets gehören zur Lodge, sind aber eben etwas abseits gelegen.
      Man könnte auch dirket in der Lodge nächtigen - da gibt es im Hauptgebäude ein paar Zimmer.
      Und auch ein Campingplatz gehört noch dazu. Aber die Chalets sind natürlich am schönsten.
      Liebe Grüße, Elke
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      Samstag, 08.06.2019: Klein-Aus-Vista

      Die Nacht war ziemlich unruhig und vor allem sehr stürmisch. Wir sind froh, ein festes Dach über dem Kopf zu haben und hoffen, dass der Wind wieder etwas nachlässt, denn uns stehen noch zwei Nächte im Freien bevor.

      Eigentlich wollten wir uns ja heute von der Sonne wecken lassen und haben deshalb extra die Vorhänge am Panoramafenster vor dem Bett offen gelassen. Leider hat das aber nicht funktioniert, da der Berg im Weg ist und wir frühmorgens hier ziemlich im Schatten liegen.

      So wird es recht spät und wir schlafen bis 7:00 Uhr.

      Als wir dann den Frühstückstisch auftragen und alles auspacken, müssen wir leider feststellen, das es auf dem mit Frischhaltefolie verschlossenen Brotteller von Ameisen nur so wimmelt

      Dieses Brot wollen wir definitiv nicht zum Frühstück essen und Andreas stellt den Teller samt Brot und Ameisen erst einmal nach draußen auf die Terrasse.

      Sehr ärgerlich, aber zum Glück waren im Frühstückskorb noch genügend andere Dinge: wir haben Joghurt, Müsli, Cornflakes, Obst, Eier und Speck. Den Lachs, der wohl für‘s Brot gedacht war, schmeißen wir einfach noch mit zu den Eiern in die Pfanne. Und dann haben wir ja auch noch den Kuchen, der gestern Abend als Dessert gedacht war. Wir müssen also unsere heutige Wanderung definitiv nicht hungrig antreten



      Als wir dann beim Frühstück sitzen, sehen wir auf einmal auf unserer Terrasse einen riesigen Pavian sitzen, der sich über das Ameisenbrot hermacht.

      Ich bin total erschrocken und stoße einen lauten Quieker hervor, was wiederum den Affen so erschreckt, dass er sich sofort mit dem Brot aus dem Staub macht und der Teller mit lautem Scheppern zu Boden fällt.

      Dumm gelaufen - an die Paviane hatten wir überhaupt nicht mehr gedacht. Wir wollten definitiv keine Tiere füttern, sondern nur die Ameisen aus dem Häuschen haben...

      Der Rest des Frühstücks verläuft friedlich und nachdem wir schnell noch den Abwasch erledigt und unsere Wandersachen gepackt haben, marschieren wir gegen 9:00 Uhr auf dem Eagle Trail los.

      Der Trail beginnt direkt bei den Chalets und ist mit ca. 20 Kilometern angegeben. Wir planen den ganzen Tag dafür ein, dann können wir ziemlich gemütlich laufen und uns viel Zeit lassen.

      Draußen ist es noch recht frisch und auch der Wind pfeift noch immer ordentlich. Oft kommen regelrechte Sandböen angeweht.

      Es geht durch eine abwechslungsreiche Landschaft zunächst durch ein trockenes Flussbett und auf einen kleinen Hang hinauf.









      Dabei müssen wir mehrmals unterwegs die Weidezäune queren. Meist steht dafür eine kleine Leiter bereit, aber einmal müssen wir auch unten hindurch kriechen, da einfach kein Durchgang zu entdecken ist und der Wanderweg auf der anderen Seite weiterführt.





      Der Wind bleibt heute unser ständiger Begleiter - selbst als wir im vermeintlichen Windschatten des Berges laufen, scheint er direkt aus diesem herauszukommen und lässt uns an der Physik zweifeln

      Es folgt der Aufstieg über einen steilen Hang mit markanten Felsformationen hinauf in einen Canyon. Man muss ein bisschen aufpassen, da einige der Felsen nicht so stabil sind, wie sie erscheinen, aber die Kraxelei macht echt Spaß und die meisten der großen Steine sind sehr griffig. Oben angekommen machen wir eine kurze Pause und genießen eine Weile die Aussicht.











      Dann geht es seicht bergab und quasi wie von alleine. Apropos alleine: das sind wir auch diesmal wieder - wir treffen auf dem gesamten Trail nicht einen einzigen Wanderer. Nur ein paar einzelne Kudus schrecken wir unterwegs auf.





      Später teilt sich der Weg und wir haben die Wahl zwischen einem kürzeren steilen und einem längeren einfachen Abstieg. Zeitmäßig werden beide von hier aus mit 1.5 Stunden angegeben. Die längere Variante führt durch die Geisterschlucht, die wir bereits von unserer gestrigen Wanderung kennen. Also entscheiden wir uns für die steilere Variante und gehen nach links.



      Wir kommen durch ein trockenes Flussbett, das sich durch beeindruckende Felsformationen windet und erreichen gegen Ende des Weges dann den Canyon, der hinunter zum Eagles Nest führt.













      Der Abstieg ist recht steil und felsig und an der ein oder anderen Stelle manchmal auch etwas knifflig, aber die Kletterei ist spannend und macht total Spaß - wir haben uns definitiv für die richtige Variante entschieden.

      Es gibt kaum loses Gestein, alles ist sehr griffig und Markierungen zeigen immer wieder den besten Weg. Mit Händen und Füßen und teilweise auch mit dem Allerwertesten kommen wir Meter für Meter nach unten. Auch wenn es nicht immer sehr elegant aussieht











      Gegen 15:00 Uhr kommen wir nach insgesamt sechs Stunden Wanderung schließlich wieder an unserem Eagles View Chalet an.

      Nach einem schnellen Erfrischungsgetränk schnappen wir uns die leeren Körbe vom Abendessen und vom Frühstück und fahren zur Lodge, um sie gegen einen neuen vollen Korb einzutauschen.

      Es dauert etwa 45 Minuten, bis das neue Braai-Paket gerichtet ist. Die Wartezeit vertreiben wir uns am Pool mit Bier, Rock Shandy und ein bisschen Internet und fahren dann mit dem vollen Korb wieder zum Chalet.

      Wir sitzen mit einem Sundowner auf der Terrasse - eingehüllt in den Schein der untergehenden Sonne - und verfolgen mit den Augen die rote Scheibe, die viel zu schnell im Westen versinkt.

      Dabei lassen wir den bisherigen Urlaub gedanklich etwas an uns vorüberziehen. Drei Wochen sind bereits herum und nur noch eine liegt vor uns.

      Aber bisher hat uns alles super gefallen und auch heute sind wir froh über die Entscheidung, hier im Gondwana Gebiet zu wandern anstatt zur Kolmannskuppe und nach Lüderitz zu fahren, was das Alternativ-Programm gewesen wäre.

      Schließlich feuert Andreas den Grill wieder an. Obwohl wir heute deutlich weniger bestellt haben, ist es immer noch viel zu viel und wir haben schwer zu kämpfen.









      Irgendwann, als es schon ganz finster ist, bekommen wir noch Besuch von zwei Häschen, die sich an der Wassertränke vor unserem Chalet den Bauch vollschlabbern.

      Und damit ist schon wieder ein Urlaubstag vorbei - morgen geht es zum Fish River Canyon.


      Gefahrene Kilometer: 18 Strecke
      Wetter:
      Übernachtung: Eagles Nest Chalet
      Liebe Grüße, Elke
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