USA Nordwesten 2019 oder "Three Bears of the Pacific Northwest"

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    • Freitag 07.06.19 Newport, OR - Florence, OR

      Wir haben ja gestern aus Zeitgründen die Yaquina Head Outstanding Natural Area ausgelassen, das holen wir heute Morgen nach und fahren die kurze Strecke zurück Richtung Norden. N zeigt brav den NPS Pass und den Führerschein vor und wird gelobt, dass sie die ID direkt ungefragt dazu zeigt, dass müsse man den Einheimischen noch beibringen. N & M verschweigen, dass sie das nur so brav machen, seit sie letztes Jahr am Zion Eingang von der Rangerin angeblafft wurden, weil sie die ID nicht ungefragt direkt gezeigt haben. Wir sind ja auch noch lernfähig.

      Erster Stopp Quarry Cove leider kein Seehund hier in Sicht, dann eben nicht. N ist jetzt nicht so wild auf Tidepools, aber da gerade Ebbe ist, gehen wir die über 100 Stufen runter zum Cobble Beach.





      Allerdings ist Laufen auf den großen Kieseln nicht ohne und N hat etwas Angst um ihren Knöchel, daher macht sie erst gar keinen Versuch, weiter nach vorne auf die Felsen zu kommen. M versucht es und wackelt dort auch ziemlich rum. Rutschiger, unebener Untergrund und gleichzeitig nicht ins Wasser und nicht auf Muscheln zu treten, gar nicht so einfach. Prompt fängt es auch noch an ordentlich zu schütten. Ha, N hat Ihren Schirm dabei und sogar M, der immer meint Regenschirme werden überbewertet, stellt sich mit darunter bis der kräftige Schauer aufhört. Glücklicherweise geht das echt schnell und die Sonne kommt wieder raus. Der große Fels hier ist übervoll mit common murres (Trottellummen) und auch ein paar Seehunde liegen hier herum.









      Das Yaquina Lighthouse schauen wir nur von außen, dafür gehen wir noch auf einen Sprung ins Interpretive Center, schließlich will auch hier der Infofilm geschaut werden. Ein Junge aus einer der herumwuselnden Schülergruppen (heute ist letzter Schultag) zeigt auf ein kleines Walsymbol auf der hier angebrachten Infokarte und verlangt von N zu erfahren, was das sei.
      N ist weder Ranger, Mutter noch Lehrer und in dem Ton schon mal gar nicht junger Mann: "Read for yourself."

      Wir fahren zurück nach Newport zur Old Bayfront. Hier sind ein paar maritime Murals, nette Läden und Restaurants zu finden. N kauft eine kleine Auswahl an Saltwater Taffy. M testet Jalapeno, Hot Cinnamon und Pina Colada, N hat Mint, Rum und Salted Caramel. Das Pina Colada riecht klasse, mhm, vielleicht hätte sie zwei davon nehmen sollen?













      Die Hauptattraktion hier am Hafen sind aber die sea lions, die lautstark auf ihre Anwesenheit hinweisen.

      Auf der anderen Seite der Brücke befindet sich der Yaquina Bay State Park, hier stoppen wir noch kurz für ein Foto der Brücke und des Lighthouses, was durch das, was jetzt auf Yaquina Head steht, ersetzt wurde.









      Nächster Stopp: Seal Rock

      Am Pullout vom Devil's Churn legen wir eine kurze Tillamook-Käsepause ein, denn in der glücklichen Lage sind wir ja jetzt und fahren dann weiter zum Cape Perpetua Visitor Center. Hier kann N unter einer Menge Filme wählen und entscheidet sich für den "klassischen Cape Perpetua Film" der laut der hier anwesenden Erklärdame schon seit Jahrzehnten läuft. Kann ja dann so schlecht offenbar nicht sein.



      Devil's Churn



      Nachdem wir jetzt ordentlich vorgebildet sind, fahren wir den Berg hoch zum Cape Perpetua Overlook, der ist allerdings nicht so richtig gut ausgeschildert, man muss der 55 nördlich des Visitor Centers nach Osten Richtung "Day Use Area" folgen. Dann erreicht man den tollen Ausblick.







      Thor’s Well ist anscheinend noch weniger gut ausgeschildert, das finden N & M gar nicht, aber da gerade Niedrigwasser ist, hätten wir da wahrscheinlich eh nicht so viel gesehen. Dafür stehen hier überall diese Tsunami Schilder die ganze Küste entlang.



      Stattdessen geht es weiter zum Heceta Head Lighthouse. Das danebengelegene Haus des Leuchtturmwärter-"Assistenten", wenn N das recht verstanden hatte, kann man als B & B mieten, für einen entsprechenden Obolus versteht sich. N wechselt zur Sicherheit noch kurz in die Wanderschuhe, denn mit den normalen Schuhen will sie nicht da rauflaufen und eine Blase riskieren. Die Mühe hat sich gelohnt, keine Blase und tatsächlich sehen wir hier endlich unsere erhofften Wale. Zwei Grauwale tauchen immer wieder auf und bewegen sich langsam südwärts.







      B & B







      Wir übernachten heute im Riverside Inn, das direkt am Siuslaw River liegt. N schnüffelt ein wenig auf dem Gelände herum. Mitten auf dem Parkplatz stehen 2 Bänke mit schnatternden Herren. Ok, die Bänke stehen in der Sonne aber der Parkplatz und das Geschnatter ist jetzt nicht so nett, da mag N sich mit dem Ankunftsbier nicht platzieren, also weiter. Es muss doch irgendwo ans Flussufer gehen und tatsächlich, durch einen kleinen Durchgang geht es runter zum Fluss und wie bestellt, steht hier eine Bank in der Sonne ohne einen Menschen weit und breit. Perfekt, das ist wie für uns gemacht.









      Zum Essen gehen wir zu Fuß ein paar Schritte zum Beachcomber Pub, hier gibt es eine ziemlich große Auswahl an Bier. N nimmt ein Knots Blonde und M ein Amber Ale, die Marke hab ich aber irgendwie vergessen.... Die letzten Sonnenstrahlen genießen wir alle nochmals auf "unserer" Bank.

      18 °C, 68 mi, Riverhouse Inn
    • Fritz & Buddy wrote:

      N ist jetzt nicht so wild auf Tidepools, aber da gerade Ebbe ist, gehen wir die über 100 Stufen runter zum Cobble Beach.
      Brav :MG: , ich liebe die Tidepools, allerdings macht es auf soo glitschigen Steinen wirklich keine Freude :nw:

      Fritz & Buddy wrote:

      Der große Fels hier ist übervoll mit common murres (Trottellummen) und auch ein paar Seehunde liegen hier herum.
      Wie nett ;;ebeiL_,

      Fritz & Buddy wrote:

      N ist weder Ranger, Mutter noch Lehrer und in dem Ton schon mal gar nicht junger Mann: "Read for yourself."
      ;haha_ :la1; ;haha_ wie alt war der Knabe :MG:

      Fritz & Buddy wrote:

      Die Mühe hat sich gelohnt, keine Blase und tatsächlich sehen wir hier endlich unsere erhofften Wale. Zwei Grauwale tauchen immer wieder auf und bewegen sich langsam südwärts.
      Toll, jetzt hat es doch noch geklappt :clab: :clab: :clab: . Grauwale hatten wir leider keine :traen:

      Fritz & Buddy wrote:

      Es muss doch irgendwo ans Flussufer gehen und tatsächlich, durch einen kleinen Durchgang geht es runter zum Fluss und wie bestellt, steht hier eine Bank in der Sonne ohne einen Menschen weit und breit. Perfekt, das ist wie für uns gemacht.
      Was für ein lauschiges Plätzchen :!!
      liebe Grüße

      Ina

    • In Newport (und drumrum) hattet Ihr eindeutig das wesentlich bessere Wetter als wir 2x zuvor ...
      Wir wandeln im nächsten Jahr teilw. auf Euren Spuren und ich hoffe doch, dass das Wetter dann ähnlich gut ist ... sollte ich dort das Comfort Inn buchen?? ?(

      Schöne Fotos habt Ihr mitgebracht! :clab:
      Ward Ihr am Devils Churn nicht unten am Wasser?
      Liebe Grüße
      Anne

      ... nach der Reise ist vor der Reise ;)



    • Samstag 08.06.19 Florence, OR - Bandon, OR


      Gegen 23 Uhr wird N unsanft geweckt. Aus dem Nachbarzimmer ertönt ein Riesenradau. 2-3 lautstark streitende Weiber, anders kann man das nicht nennen, genauso plötzlich wie es anfing, ist es glücklicherweise nach knapp 1 Stunde wieder Ruhe. Sowas braucht dennoch kein Bär, bzw. Mensch.

      Da wir das heutige Programm etwas gekürzt haben, M ist heute nicht so wild auf Rumlaufen geschweige denn Wandern, können wir ein wenig länger schlafen, was nach dem Lärm auch nötig ist. Wir frühstücken gegen 9 Uhr und setzen uns in die obere Etage des Frühstücksraums, wo wir ganz alleine sind. M isst neben zwei Scheiben Toast mit Ei, einen Joghurt und einen Teller voll "Cevapcici" wie er sie nennt. N versucht sich an Toast mit Nutella und danach einem Lime Joghurt. Etwas gewöhnungsbedürftig aber an irgendwas erinnert N der Geschmack, sie kommt nur einfach nicht darauf, was es ist.

      Wir fahren gegen 10 Uhr los und stoppen als erstes am Oregon Dunes Overlook.







      Nächster Halt das Umpqua Lighthouse. Hier am Lookout sind eine Reihe Infotafeln über die Grauwale zu finden. Das motiviert die Tiere allerdings nicht, sich auch mal zu zeigen. Jetzt im Juni ist allerdings auch nur mit etwa 2 Tieren pro Stunde zu rechnen meinen die Infotafeln. Das ist übersichtlich im Vergleich zu etwa 30 Tieren pro Stunde als Maximum früher im Jahr.



      N hatte ja mal gedacht, dass wir den ganzen Oregon Dunes John Dellenbeck Trail laufen, der kurz südlich vom Milemarker 222 beginnt. Aber 4 Meilen durch den Sand zu stapfen erscheint aktuell nicht so lockend, daher beschränken sich N & M auf den kurzen interpretive loop, der hier ausgeschildert ist.


      Wir nehmen den rechten Abzweig und gehen gegen den Uhrzeigersinn. Hier verläuft der Trail zunächst im Schatten und besteht aus mit Nadeln bedecktem Boden.



      Wir passieren einen kleinen See auf der rechten Seite und...



      ...erreichen dann die Dünen. Hier würde es 2 Meilen weiter geradeaus zum Strand gehen. Das schenken wir uns aber und biegen nach links ab, wo ein paar Meter entfernt ein Schild wieder den Weg weist.



      Ab hier wird es ein wenig anstrengender. Es geht durch den tiefen, lockeren Sand und durch die Sonne und N kommt ein wenig aus der Puste.





      Hier an der Stelle fehlt leider der Wegweiser, es sieht so aus, als ginge der Weg links weiter den Hügel runter. Scharf rechts scheint aber auch ein Trail zu sein. M erbarmt sich und schaut links unten nach und stapft tapfer den Sand wieder hoch. Tatsächlich ist da unten die Stelle, an der der Trail vorhin die Straße zum Campingplatz kreuzte. Da waren wir also schon, rechts rum ist demnach richtig. Und tatsächlich treffen wir auf ein Paar, das den Loop andersherum läuft und sie bestätigen uns, es gehe hier weiter.

      N: "Ist das ne Kiefer?"
      M: "Ja."
      N: "Ach."
      M: "Ich bin Kieferologe."
      N: "Das heißt Kieferorthöpäde."

      N piekt M in die Seite.
      M: "Finger weg von meinem Speck."
      N: "Ich darf in deinen Speck pieken."
      M (spielt entsetzt): "Da ist Speck!!!???"

      Ein Stück weiter südlich liegt der Shore Acres State Park. Hier befand sich früher das Anwesen von Louis J. Simpson, davon übrig ist noch ein sehr schöner Garten, der jetzt am Wochenende auch gut besucht ist. Wir drehen eine Runde zu Fuß zur Klippe und durch den Garten aber zum Simpson Reef fahren wir dann lieber statt ein paar Meilen zu laufen.





      Shore Acres Overlook







      Hier am Simpson Reef kann man die Attraktion mal wieder hören, bevor man sie sieht.





      Da links...



      ...und etwas näher.





      Ein Volunteer hat mehrere Ferngläser aufgestellt und so können wir California Sea Lions, Harbor Seals und auch einen Elephant Seal (seeeehr groß) sehen. Angeblich sind hier auch Steller Sea Lions, die wir schon im Glacier Bay NPS gesehen haben, aber hier kann N die nicht von den anderen Sea Lions unterscheiden. Größer und rötlicheres Fell, wer will das schon auseinanderhalten. Wir glauben der Erklärdame einfach mal, dass die auch hier sind und erfreuen uns an dem Anblick der vielen Tiere. Laut Infotafel sind die Felsen und die Umgebung hier ideal für die Tiere, so was wie ein 5 Sterne Hotel.

      Wir fahren bis zum Ende der Straße zum Arago Head, drehen und dann geht es weiter wieder nach Süden nach Bandon unserem heutigen Übernachtungsort. Unterwegs werden wir von der KFC Werbung unterhalten: "This is not rocket science this is chicken math." Was man hier nicht alles noch so kennenlernt.

      Vor ein paar Tagen ist offenbar der kostenlose 3-Monats-Testzeitraum unseres Sirius-Radios ausgelaufen, wir finden aber im klassischen FM-Radio auch hier Sender, die eine ähnlich gute Mischung spielen und uns gut unterhalten. Das Navi trägt mit "kürzester Route" auch immer wieder zur Unterhaltung bei aber jetzt lotst es uns über die W Beaverhill Road und beschert uns ein grandioses Panorama. Da sind Abstecher ín Dead Ends schnell vergessen.

      N hat geplant, dass wir im Bandon Fish House oder Tony's Crab Shack zu Abend essen, das sind einfache Fisch-Lokale direkt unten am Hafen.



      Unser Zimmer im BW ist nach Südwesten ausgerichtet und hat aktuell noch Sonne auf dem Balkon. Hm, die Sonne bleibt hier vermutlich nicht lange, wir entscheiden, lieber die Sonne zu nutzen und essen Hot Dogs mit Relish und Senf und dazu Käse auf dem Balkon. N macht sich noch einen Kaffee und isst als Nachtisch ein paar Chocolate Chip Cookies.

      Die Jeans von N ist immer noch mit Matsch vom Cape Lookout dekoriert, den sie einfach nicht ausbürsten kann, daher geht es für die Hose und ein paar andere Sachen hier eine Runde in die Wäsche. Derweil schauen wir Sweet Home Alabama.

      20 °C, 93 mi, Best Western Inn at Face Rock
    • Fritz & Buddy wrote:

      Aus dem Nachbarzimmer ertönt ein Riesenradau. 2-3 lautstark streitende Weiber, anders kann man das nicht nennen, genauso plötzlich wie es anfing, ist es glücklicherweise nach knapp 1 Stunde wieder Ruhe. Sowas braucht dennoch kein Bär, bzw. Mensch.
      :EEK: also 1 Std kann dabei schon ziemlich lang sein ;;_Fe6__

      Fritz & Buddy wrote:

      Ein Volunteer hat mehrere Ferngläser aufgestellt und so können wir California Sea Lions, Harbor Seals und auch einen Elephant Seal (seeeehr groß) sehen
      Klasse ;dherz; ;dherz; ;dherz; ;dherz;

      Fritz & Buddy wrote:

      Das Navi trägt mit "kürzester Route" auch immer wieder zur Unterhaltung bei aber jetzt lotst es uns über die W Beaverhill Road und beschert uns ein grandioses Panorama. Da sind Abstecher ín Dead Ends schnell vergessen.
      ;haha_ ;haha_
      liebe Grüße

      Ina

    • Sonntag 09.06.19 Bandon, OR - Crater Lake, OR


      Frühstück wird hier im Best Western in einem sehr ordentlichen, hellen Raum serviert, da sehen wir über Menschen in Schlafanzügen großzügig hinweg. Wir fahren nochmal kurz zum Hafen, um ein paar Bilder zu machen, die gestern ausgefallen sind.





      Bandon Lighthouse









      Getankt wird auch noch, denn die Strecke heute ist ein wenig länger. Wir verlassen die Küste, war schön mit dir, und ab jetzt geht es Richtung Osten ins Landesinnere von Oregon. Wir sehen große Weiden mit vielen Kühen.
      Tara: "Wale sind hier schwierig."

      Tara macht jetzt in Farmtieren. Wir sehen Kühe, Pferde, kleine niedliche schwarze Schweine und Schafe. Sehr viele Schafe. Ein paar Deer streut sie auch noch ein. N ist sich nicht 100% sicher, ob das nun die black tailed deer sind oder was anderes. Entscheidet sich aber mal für black tailed Deer oder auch Columbia-Schwarzwedelhirsch.



      Auf dem Abzweig von der 62 in den Crater Lake National Park: Stau. Hm. N hat schon Visionen, dass der Stau die 7 Meilen bis zum See runtergeht, aber tatsächlich ist es „nur“ die Schlange vom Kassenhäuschen. Da der Nordeingang in den Park noch gesperrt ist, müssen alle hier rein und die Schlange bewegt sich nur zentimeterweise. Offenbar will hier jeder mit Karte zahlen und noch kurz seine Lebensgeschichte loswerden oder alternativ die Geschichte des Kassenrangers hören.



      Ein Steller's Jay unterhält uns beim Warten

      So stehen wir fast eine Stunde am Kassenhäuschen an. Das war im Zion besser geregelt, dort hatte ein weiterer Ranger eine Spur für Leute mit Jahrespass eröffnet. Der Beifahrer im Fahrzeug vor uns spricht einen vorbeilaufenden Ranger an, der offenbar mit der Mission unterwegs ist, ein Kistchen von A nach B zu tragen. Das Fahrzeug vor uns darf vorbei an der Schlange und direkt in den Park, jetzt fragt der Herr auch uns, ob wir auch einen Pass hätten. Ja. Ok, dann rechts vorbei aber bitte unbedingt am Stoppschild anhalten. Wenn wir dafür nicht mehr warten müssen, halten wir an, wo du willst. Leider passiert dies erst, als nur noch 4 Fahrzeuge vor uns sind, aber besser als nix.

      Erster Stopp Visitorcenter, Toilette check, Stempel check, Film check. Magnet Fehlanzeige, die gefallen N & M hier alle nicht. M besorgt uns auch schnell noch eine Parkbroschüre, denn die haben wir ja am Eingang nicht bekommen durch das Skippen der Line. Und dann geht es ganz schnell an den See. Endlich. N ist schon gespannt wie ein Flitzebogen, ob die Sonne noch gut steht und der See auch schön blau aussieht. Wir werden nicht enttäuscht.



      Wow, das ist ein Blau von einem Blau.





      Wizard Island





      Das ist tatsächlich nicht der Himmel sondern das Wasser.





      Hui, wenn das die Schneehöhe hier markiert, dann will N nicht im Winter hier sein.



      Wir fahren zur Crater Lake Lodge unserer Bleibe für heute Nacht.

      An der Rezeption stehen noch 3 Leute an, N huscht schnell zum Restaurant. Es ist jetzt kurz vor 16 Uhr und es gibt nur noch Reservierungen für 20 Uhr oder danach. N entscheidet schnell, die 20 Uhr Option zu nehmen, besser als nichts. Dann wieder zur Rezeption, hurra Glück gehabt, unser Zimmer ist schon frei im Gegensatz zu dem vom Herrn vor N in der Schlange. Die Dame beim Einchecken weist deutlich daraufhin, wir sollten besser nicht auf eine Internetverbindung hoffen. Ein wahrer Sonnenschein.

      N & M schaffen schnell alle Sachen aufs Zimmer, denn um 16 Uhr ist am Kamin der täglich thematisch wechselnde Rangertalk. Heute findet der allerdings aufgrund des guten Wetters draußen auf der Terrasse des Hotels statt und ich kann euch sagen, das ist ganz schön frisch hier im Schatten. Wir bleiben daher schön auf dem Zimmer im Warmen und hören von unserem Fenster aus zu, während N & M sich auf der Terrasse den Popo abfrieren.



      Könnt ihr uns da oben rechts am Fenster sehen? Nein? Ok N zoomt mal ran und wir winken.







      Das Zimmer ist trotz des hohen Preises und der Bezeichnung De Luxe sehr einfach aber vermutlich zahlt man nur für diese Aussicht hier.

      Nachdem der Ranger fertig getalkt hat, zieht es N & M ganz dringend in die Sonne und sie schlendern noch einen Weile durch das Rim Village und genießen die Aussicht auf den See und die Wärme. Die Schneetunnel, die von einigen Gebäuden wie Finger zur Straße reichen sind irgendwie auch lustig anzusehen und lassen erahnen, wie viel Schnee hier liegen kann.



      Hier ist noch etwas Schneelawine übrig.



      Rim Village Visitor Center, ein richtiges Knusperhäuschen. Hier finden N & M auch einen Magneten, der ihnen zusagt.





      In der Sonne ist es noch richtig warm und daher verbringen N & M hier noch eine ganze Weile mit Getränken aus der Kühlbox.

      N & M setzen sich noch mit zwei Margaritas an den Kamin in der Lodge und warten auf ihre Essenzeit, dabei unterhalten sie sich ganz nett mit einem Ehepaar aus Oregon, das über das Wochenende hier ist. Leider erfährt M beim Bestellen, dass der Deep Fryer ausgefallen ist und er bekommt also weder Wings noch Fish & Chips. Seine Laune sinkt. Er entscheidet sich für Lachs, der ist ok, der dazugehörige Reis wohl nicht so doll. Frühstücken will er hier morgen früh auf keinen Fall. Ein wenig Protest/Streik?

      29 °C, am See 22 °C, 211 mi, Crater Lake Lodge
    • Fritz & Buddy wrote:

      Frühstück wird hier im Best Western in einem sehr ordentlichen, hellen Raum serviert, da sehen wir über Menschen in Schlafanzügen großzügig hinweg.
      ;;_Fe6__

      Fritz & Buddy wrote:

      jetzt fragt der Herr auch uns, ob wir auch einen Pass hätten. Ja. Ok, dann rechts vorbei aber bitte unbedingt am Stoppschild anhalten. Wenn wir dafür nicht mehr warten müssen, halten wir an, wo du willst. Leider passiert dies erst, als nur noch 4 Fahrzeuge vor uns sind, aber besser als nix.
      immerhin bestimmt 10min gespart :gg:

      Fritz & Buddy wrote:

      Wow, das ist ein Blau von einem Blau.
      irre, was? Wir waren auch hin und weg und hatten sehr viel mehr Schnee als ihr, am 18.Juni :MG: :MG: :MG:

      Fritz & Buddy wrote:

      Wir fahren zur Crater Lake Lodge unserer Bleibe für heute Nacht.
      Woh, von außen schaut es klasse aus :MG: :MG: :!!

      Fritz & Buddy wrote:

      Wir bleiben daher schön auf dem Zimmer im Warmen und hören von unserem Fenster aus zu, während N & M sich auf der Terrasse den Popo abfrieren.
      Kluge Bärchen ;;NiCKi;:
      liebe Grüße

      Ina

    • Fritz & Buddy wrote:

      Wir fahren als erstes in den Ecola State Park und stoppen am Ecola Point. Hier ist die klassische Sicht auf die Küste zu sehen, die als Aushängeschild für Oregon gilt und auf Reiseführern und in den Köpfen zu finden ist, bei dem Begriff Oregon Coast.
      :clab: :clab:

      Fritz & Buddy wrote:

      N ist jetzt nicht so wild auf Tidepools, aber da gerade Ebbe ist, gehen wir die über 100 Stufen runter zum Cobble Beach.
      Schade, dass die Tidepools nicht so Euer Ding waren ... ich fand das nach den ersten Seesternen und Seeanemonen, die wir live und in Farbe gesehen haben, einfach toll ...

      Fritz & Buddy wrote:

      die Frage versteh ich jetzt nicht....
      Hmm, das war eher eine rhetorische Frage ...
      Du hattest das Hotel ja als free night gebucht, das heißt ja nicht immer, dass man es andernfalls auch "richtig bezahlt" genommen hätte ...
      Ich hab's jetzt gebucht, war ja nicht schlecht bis auf den Feueralarm - und das ist ja wohl hoffentlich kein running gag dort, sondern war nur für Euch im Programm ;haha_

      Fritz & Buddy wrote:

      Böser Hang... ich mag doch bergauf so gar nicht
      Mögen tue ich sowas auch nicht, aber manchmal muss es halt sein.
      Hier musste es ... ;;NiCKi;:

      Fritz & Buddy wrote:

      2-3 lautstark streitende Weiber
      Weia ... ;:ba:;

      Fritz & Buddy wrote:

      stoppen als erstes am Oregon Dunes Overlook.
      Sehr schön! :clab: ... habe ich notiert

      Fritz & Buddy wrote:

      Hier würde es 2 Meilen weiter geradeaus zum Strand gehen. Das schenken wir uns
      Durch so viel Sand geht ja gar nicht ...
      Tiefer Sand ist viel grausamer als böse Hänge! :gg:

      Fritz & Buddy wrote:

      This is not rocket science this is chicken math."
      Erzähl ... ;haha_
      Liebe Grüße
      Anne

      ... nach der Reise ist vor der Reise ;)



    • Aufgeholt .puh!;

      Fritz & Buddy wrote:

      und so haben wir statt Queen zum Parkplatz jetzt King zum Wasser.
      Na bitte, geht doch. Tolle Location, merke ich mir, falls wir nochmal in die Ecke kommen sollten...

      Fritz & Buddy wrote:

      Allerdings muss M der Dame beim Mixen das Rezept soufflieren
      ;haha_


      Ansonsten geniesse ich ein DejaVü nach dem anderen, ich komme mir manchmal grade vor, als wäre ich in meinem eigenen RB von 2012 gelandet ;haha_ - ok, ohne witzige Dialoge natürlich...aber ihr seid fast genau unsere Strecke gefahren, bis jetzt zumindest. Das Wetter könnte nicht besser sein, so schön hatten wir es damals auch. Dann ist die ganze Gegend ein einziges Träumchen ;dherz;
    • Ina wrote:

      Kluge Bärchen
      ;;NiCKi;:

      Yukon1 wrote:

      Ich bin mal wieder begeistert
      wunderbar.

      Anne05 wrote:

      Hmm, das war eher eine rhetorische Frage ...
      Du hattest das Hotel ja als free night gebucht, das heißt ja nicht immer, dass man es andernfalls auch "richtig bezahlt" genommen hätte .
      ich hatte es ursprünglich gegen Bezahlen gebucht aber da wir in der Zeit nach der Buchung die freie Nacht erarbeitet haben, habe ich es auf free geändert

      Anne05 wrote:

      Tiefer Sand ist viel grausamer als böse Hänge!
      beides extrem mies

      carovette wrote:

      aber ihr seid fast genau unsere Strecke gefahren, bis jetzt zumindest.
      ich hab ja auch bei euch und anderen vorher spioniert :D
    • Montag 10.06.19 Crater Lake, OR - Bend, OR


      N wird von den ersten Strahlen der Sonne geweckt, die über den Rim kriechen und weckt natürlich auch flink uns andere, damit wir das ja nicht verpassen.
      M schaut: "Schön."
      Und schwupps liegt er wieder im Bett.
      Will wohl noch nicht aufstehen.





      Da N & M ja gestern beschlossen haben, hier nicht vor Ort zu frühstücken, macht N sich jetzt einen Kaffee und isst einfach drei statt des sonst üblichen einen Cookies. Alle Fenster sind geöffnet und die Stille hier morgens ist herrlich und wird nur unterbrochen von Ns Föhn.

      Um halb Neun sitzen wir alle gewaschen und geföhnt im Auto und verlassen diesen herrlichen Ort. Unser Navi weiß leider nicht, dass der restliche Teil der Rim Drives noch geschlossen ist und will uns partout sehr lange zum Nordeingang des Park schicken. Hartnäckig ist sie, das muss man ihr lassen.

      N hat gestern schon sinniert, dass der Nord- und Ostteil des Sees ja schneefrei aussieht vom Rim Village aus, aber am Abzweig zum East Drive, den sie sich heute morgen beim Vorbeifahren genauer anschaut, wird klar, da liegt noch fast ein Meter Schnee auf der Straße, kein Wunder das der noch geschlossen ist. Gestern war ihr das beim Vorbeifahren gar nicht aufgefallen, wahrscheinlich war sie vor Vorfreude auf das herrliche Blau des Sees zu aufgeregt und hat gar nichts anderes um sich herum wahrgenommen.

      Wir sehen viele Weiden und immer mal wieder beeindruckende weiße Bergspitzen.
      Tara gibt sich Mühe, uns neben Kühen, Pferden und Schafen auch noch was Neues zu zeigen und wirft eine Herde Ziegen in die Runde. Ein paar Deer streut sie allerdings auch noch ein.

      M nimmt eine Kurve mit etwas Schwung und es wirft Tara von den Pfoten.
      M: "We have a fallen bear."
      N: "Sie hat offenbar keine high traction paws."



      An der der Scheune herrscht reger Fledermausflugbetrieb.





      Wir erreichen die Newberry Caldera und stoppen am Paulina Visitor Center. Das Center und auch die Straße auf den Paulina Peak sind leider noch geschlossen, das hatte N aber nach den Infos aus dem Netz erwartet und ist nicht allzu enttäuscht. Der Zugang zum Obsidan Flow ist aber schon frei und so laufen wir den mit Infotafeln ausgestatteten Rundweg. an ein paar Stellen liegt noch Schnee aber das ist gut machbar.













      Wir meinen, einen Frosch quaken gehört zu haben. Soweit ist es schon. Ein paar Infotafeln weiter steht allerdings, dass es hier die western toad gibt. Sowas aber auch.



      Paulina Peak

      Weiter geht es zum Lava Lands Visitor Center. Der Herr am Kassenhäuschen begrüßt uns freundlich und fragt, ob wir vorhaben auf den Lava Butte hochzufahren. Er könnte uns in 10 Minuten oder in einer knappen Dreiviertelstunde anbieten. Prima, N hatte gelesen, dass man ab Memorial Day nur noch per $2 pro Person Shuttle da hoch darf aber der Ranger informiert uns, das gelte erst ab Mitte Juni. N entscheidet in 10 Minuten sei gut, so können wir noch kurz ein Stückchen Käse essen, die Örtlichkeiten aufsuchen und nachher ohne Zeitdruck das Visitor Center anschauen.

      Gesagt, getan.

      Pünktlich um 13.15 Uhr machen wir uns auf den Weg nach oben. Diese Beschränkung mit der Zufahrt gibt es übrigens, weil hier oben nur etwa 10 Parkplätze zu finden sind. Dafür finden wir hier die perfekte Rundumsicht auf die umliegenden schneebedeckten Berggipfel.

















      Danach erkundet N in Ruhe das Visitor Center und M bleibt lieber draußen in der Sonne und lauscht derweil dem Ranger Talk auf dem Patio über Pika. N besorgt sich einen Stempel und dann schauen N & M noch den obligatorischen Film, der durch eine Herde Kinder gestört wird, die von ihren Betreuern unbedingt durch diesen Raum nach draußen geführt werden müssen. Frau Ranger macht mal den Ton lauter, damit die Zuschauer überhaupt noch was hören.

      Nächster Stopp das High Desert Museum, wir nutzen den AAA Rabatt und sind sehr positiv überrascht. Es ist viel netter als gedacht, aber eigentlich kann man von einem Smithsonian Affiliate immer Gutes erwarten und so auch hier, Dioramen, Nachbildungen von Gebäuden, Farm von 1904 und Otter, die sind der Hit, denn wir sind zufällig zur Fütterungszeit hier.

























      Die Vögel hier in der Anlage sind alle nicht fähig alleine in der Freiheit zu überleben, entweder sind sie auf Menschen geprägt und wissen nicht, wie sie sich eigentlich verhalten müssten oder sie waren verletzt und können nicht mehr fliegen oder haben sonst irgendein anderes Handicap. N vermutet, dass es sich mit den Ottern ähnlich verhält, allerdings war sie von den Kerlchen so gebannt, dass sie die Infotafel am Gehege gar nicht gelesen hat. So was.

      Wir machen auch noch den Raptor Talk mit und kennen jetzt die 3 Merkmale eines Raptors, der ihn von einem Bird of Prey unterscheidet. Reisen bildet eben doch. Die Webseite des Museums veranschlagt 2 bis 3 Stunden für den Besuch einzuplanen und wir brauchen 2,5. Allerdings hat N auch nicht alles gelesen, sondern viel überflogen.

      Wir erreichen unser Hotel in Bend gegen 17 Uhr und gehen von hier ein paar Minuten zu Fuß zu Applebee's. Wir entscheiden uns für das 2 for $27 Angebot. M nimmt Wings als Vorspeise und N stibitzt zwei Stück. Als Hauptgericht gibt es Shrimp Stir Fry für N und Breaded Shrimp für M, auch hier stibitzt N wieder ein paar zum Test.



      Unterwegs treffen wir noch ein voll niedliches Minikaninchen.

      Als Absacker gibt es Margaritas im Currents, der Bar des Hotels, die sind aus Ns Sicht aber nicht so doll, dafür gibt es einen Billardtisch und ein Shuffleboard.











      31 °C, 191 mi, Riverhouse on the Deschutes

      The post was edited 1 time, last by Fritz & Buddy ().

    • Fritz &Buddy wrote:


      N: "Ist das ne Kiefer?"
      M: "Ja."
      N: "Ach."
      M: "Ich bin Kieferologe."
      N: "Das heißt Kieferorthöpäde."

      N piekt M in die Seite.
      M: "Finger weg von meinem Speck."
      N: "Ich darf in deinen Speck pieken."
      M (spielt entsetzt): "Da ist Speck!!!???"
      Darüber hab ich mich schon beim Bericht auf eurer Homepage gekringelt :gg:

      Wollte nur mal eben vermelden, dass ich auch noch mit an Bord bin ;ws108;
      Herzliche Grüße Ulli
    • Dienstag 11.06.19 Bend, OR



      Zum Frühstück laufen wir ein paar Meter zum Ihop und schaffen eine gute Grundlage für unser heutiges Programm. Ziemlich stuffed verlassen wir nach einer Stunde wieder das Restaurant und finden mit Erstaunen Murmeltiere auf der Wiese vor der Tür. Die haben wir hier so gar nicht erwartet mitten in der Stadt.



      Es handelt sich um Gelbbauchmurmeltiere (Marmota flaviventris) oder hier auch Rock Chucks genannt.

      Wir machen uns auf den Weg. Es geht zu Fuß über den Bend Rivertrail Richtung Süden. Wir passieren einen Golfplatz und auch hier flitzen einige Murmeltiere über den Rasen. Die verlinkte Karte des Rivertrails ist nicht mehr so ganz aktuell finden wir heraus, mittlerweile scheint der Trail schon deutlich weiter ausgebaut zu sein. Die erste Brücke, die von unserer Richtung aus als geplant drin steht, ist tatsächlich fix und fertig und der Trail geht auf dem Ostufer des Deschutes River als gepflasterter Weg weiter. An jeder Abbiegung steht ein Hinweispfeiler und man sieht an einigen Stellen, dass auch Infotafeln in Arbeit sind.







      Nette Häuser stehen hier auch rum.



      Es gibt auch eine Stelle extra für Wellenreiter und nebendran ist eine Einstiegsstelle für Boote und Tubing, denn das kann man hier auch ganz offiziell machen, mit gemieteten oder eigenen Tubes den Fluß ein Stück entlang gleiten. Wenn wir noch einen Tag länger hier wären, hätte N das gerne mal gemacht. Die aktuellen Temperaturen laden ja gerade zu dazu ein, es ist deutlich wärmer im Moment sagt der Weather Channel als normal, so 15-35 °F über dem Durchschnitt.

      Nach etwa 90 Minuten gemütlichen Laufens erreichen wir um halb Eins die Deschutes Brewery, die älteste Brauerei in Bend. Hier hatte N schon vor einer Weile im Internet die geführte Tour um 13 Uhr gebucht. Vorab darf man als Tour-Teilnehmer alle Biere im Ausschank im Eingangsbereich probieren. N hätte erwartet, dass dies nach der Tour stattfindet und so sind wir froh, dass wir etwas eher hier sind. Aus drei der angebotenen Biere darf man auch auswählen, was man dann zur Tour selber als Dose mitnehmen darf, damit man bloss nicht vertrocknet während der kanppen Stunde Führung. N & M entscheiden sich für das Pils, denn die alternativ angebotenen IPA sind ihnen alle zu bitter.



      Eine Hülle für die Dose nimmt N auch noch mit, also ob uns das abhalten würde. Pah.

      Auf der anderen Flußseite im Old Mill District befindet sich Immersion Brewing unser nächster Stopp. Hier bestellen N & M ein Beer Flight und testen uns durch die verschiedenen Geschmacksrichtungen.





      Ms Favorit das Copper Jacketed und Ns das Sexy Girlfriend. Das findet M gruselig, denn es ist ein Sour. N findet das sehr erfischend. Apropos erfischend, N sucht noch die hiesigen Lokalitäten auf und findet das...



      ...ziemlich coole Waschbecken.



      Auf dem Weg zum nächsten Stopp finden wir diese bekannte Damer auf der Bond Street





      Ihn treffen wir auch noch. Er meint ihr solltet unserem Bericht besser kein Wort Glauben schenken....

      Die Silver Moon Brewery ist die drittälteste Brauerei hier im Ort Fast wären N & M gar nicht reingegangen, denn von außen sieht es aus als sei sie geschlossen und zwar so für immer geschlossen. Das leuchtende OPEN läßt uns dennoch einen Versuch wagen und von wegen geschlossen.



      Es ist recht gut gefüllt und auch ein paar Leute, die vorhin mit uns bei der Deschutes Tour waren, finden wir hier wieder. Die haben offenbar ein ähnliches Tagesprogramm wie wir. Auf der Speisekarte finden sich Frickles (fried pickles) N findet das klingt interessant und bestellt welche. Es handelt sich um panierte und frittierte Gewürzgurkenscheiben, die erstaunlich gut schmecken, vor allem mit der Stellar Sauce.







      Dark Tranquility, was nach Bourbon riecht und schmeckt ist hier unser Favorit.



      Es geht weiter und wieder sehen wir lustige Dinge.



      Bend Brewing, die zweitälteste Brauerei erreichen wir pünktlich zur Happy Hour und N bestellt eine Schale Chips und Salsa als Begleitung zum Bier. Das Coffee Blonde "Coffee n' Cream" ist hier unser Liebling.



      Unser letzter Stopp für heute die Boneyard Brewery. Mittlerweile ist es schon halb Sechs und eigentlich wollen wir nur noch eine Runde testen und dann ab ins Hotel aber wie das so ist mit Plänen...



      Das Diablo ist Ms Freund. N bestellt noch ein Blond Ale oder war es ein Golden Ale??? Sie kommt nach so vielen verschiedenen heute ja schon ganz durcheinander. Egal, das sagte ihr jedenfalls am meisten zu. Irgendwas mit "M..."

      N & M treffen auf ein deutsch / amerikanisches Paar aus Texas und unterhalten sich ein paar Stunden sehr gut und so sind sie erst gegen 21 Uhr zurück. M geht noch ein, zwei, drei Runden in der Hotelbar Billard spielen, während N auf dem Zimmer bleibt und die wohlverdiente Dusche genießt.

      33 °C, 6 mi, Riverhouse on the Deschutes
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