Porcupine Mountains Wilderness State Park, Michigan

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    • Porcupine Mountains Wilderness State Park, Michigan

      Die Küste des Lake Superior zwischen Michigan und Wisconsin ist auch heute noch zu großen Teilen Wildnis. Fast 100 Meilen trifft man hier nun auf kaum eine Siedlung, Straßen am Seeufer gibt es auch nicht, dafür aber den riesigen Porcupine Mountains Wilderness State Park, ein Paradies für Wanderer und Outdoorfans.


      Da es jedoch auch eine Parkstraße mit einem Aussichtspunkt gibt, möchte ich mit zumindest diesen einmal anschauen.

      Zuerst führt die Straße noch am Seeufer entlang, kurze Zeit später dann durch dichte Wälder. Auf Bildern habe ich gesehen, dass es hier besonders zur Herbstlaubfärbung umwerfend aussehen soll, doch dafür bin ich leider ein paar Wochen zu früh dran.




      Der Porcupine Mountains Wilderness State Park ist mit seinen 242 Quadratkilometern einfach riesig und der größte State Park in Michigan. Der Park ist heute eines der größten, zusammenhängenden Waldgebiete der USA, das unter Schutz steht und nicht abgeholzt werden darf. Er erstreckt sich rund um den 441 Meter hohen Porcupine Mountain, der von den Indianer so benannt wurde, da seine Silhouette sie an ein Stachelschwein erinnerte.


      Straßen gibt es kaum durch dieses riesige Gebiet, dafür viele Wanderwege, die meisten von ihnen sind aber eher längerer Natur. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, wie den Lake of the Clouds View Trail, den ich nun unter die Füße nehmen will. Dieser Trail startet an einem Parkplatz und ist sehr gut angelegt, sodass er recht einfach zu laufen ist.


      Da der Weg zum Lookout ein Rundweg ist, starte ich einfach mal gegen der Uhrzeigersinn. Hier geht es größtenteils über einen Boardwalk, der sicher über das unebene Gestein und den Waldboden führt.


      Nach kurzer Wanderung erreiche ich den ersten Aussichtspunkt auf den Lake of the Clouds. Der See ist beliebt bei Wanderern, Campern und Anglern. Es führen mehrere Wanderwege zum und rund um den See herum.




      Hier entdecke ich dann auch ganz zart die erste Laubfärbung. In ein paar Wochen muss es hier einfach umwerfend aussehen. Seitdem ich den Peak im Herbst 2016 in Quebec erleben durfte, kann ich erst richtig nachvollziehen, welche Farbenpracht man hier zu sehen bekommen muss.


      Über den wirklich leicht zu gehenden Weg laufe ich weiter und habe dabei immer wieder schöne Ausblicke auf die Wildnis, die sich vor mir erstreckt und undurchdringlich erscheint.




      Beim genaueren Hinsehen kann ich aber Zeichen von Zivilisation erkennen, denn dort, wo die Wanderwege verlaufen, gibt es manchmal auch kleine Brücken, um Wasserläufe zu überwinden.


      Nach dem letzten Aussichtspunkt führt der Weg zurück in den Wald. Diesmal gibt es keinen Boardwalk, sondern einen asphaltierten Weg, damit auch Rollstuhlfahrer zumindest einen Teil des Weges erreichen können.


      Mehr schaue ich mir im Park nicht an, denn allein um das riesige Gebiet zu durchqueren, würde ich mehrere Stunden benötigen. So fahre ich auf derselben Straße hinaus und halte noch einmal am Parkeingang.

      Nur ein kleines Stück weiter gibt es noch einen Abstieg die Böschung hinunter bis an den Strand. Ein letztes Mal laufe ich so bis ans Ufer des Lake Superior.





      Liebe Grüße, Betty

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