Same same but different

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    • Ich lese auch noch mit, Sylwia ;ws108;

      muhtsch wrote:

      Einsame Stille und eine faszinierend aussehende Kombination aus rotem Stein, stahlblauem Himmel und weißem Schneerest. Wunderschön!
      In der Tat - das ist wirklich traumhaft ;;ebeiL_,

      muhtsch wrote:

      Gebannt vom Anblick, vergesse ich die Einstellungen am Fotoapparat zu prüfen. Fotografiere so mit den Parametern für meine letzten Shootings. Mondfotografie.
      Wie ich das kenne :ohje: - oft genug hatte ich auch schon die Sunset- oder Nachteinstellung für die ersten Fotos des Morgens :p .
      Aber deine Fotos vom Handy geben auch wunderbare Eindrücke =) . Und eure anderen Ziele sehr interessant :!! , wir haben auch noch so Einiges offen in der Gegend von Colorado Springs.
      Viele Grüße,
      Andrea
    • Was für ein herrlicher, erster Urlaubstag und was für klasse Bilder :!! :clab: :SCHAU:

      muhtsch wrote:

      Der Anblick lenkt von der Kälte ab.
      Tatsächlich: Es Träumli ;dherz; ;dherz;

      muhtsch wrote:

      The Broadmore Seven Falls
      Nie davon gehört - Scheint eine tolle Location zu sein :!! Höhenängstler könnten allerdings Bedenken haben :NaDenk;;

      muhtsch wrote:

      Am liebsten würde ich mein Handy zücken
      Das Gesicht des Security wäre bestimmt herrlich gewesen ;haha_ ;haha_

      muhtsch wrote:

      Nicht unbedingt die Schönste - aber die mit dem größten Verzauberungspotential
      Was für herrliche Farben :clab: :clab:

      Liebe Grüsse, Moni
    • muhtsch wrote:

      Wir haben tatsächlich Aussicht auf die Bergkette!
      Wow, ein schöner Start in den Tag.

      Wir haben Denver bisher auch nur als Startpunkt mit wenig Sightseeing benutzt. Den Wasserfall kenne wir z. B. noch nicht und der ist gerade auf die Liste gerutscht.
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • muhtsch wrote:

      Nicht ? neee? Einfach physikalisch: wo ein Körper ist kann kein anderer sein
      Doch, weil sie anders angeordnet sind. Ich glaube nicht dass die Anzahl signifikant reduziert wird. Jedenfalls ist das bei anderen Airlines so. Es ist erstaunlich, was so alles möglich ist.

      PS: ich würde dir ja mal Finnair A330 empfehlen. Da gibt es 2 am Fenster und das Produkt ist besser.

      muhtsch wrote:

      Wir werden sehen. Die sind für 2020 avisiert, oder?
      Ja, aber erstmal auch nur in der neuen B 777-9. Ehe die alles nachrüsten, vergehen Jahre.

      Ich bin noch vor ein paar Jahren die alte rutsche geflogen. :rolleyes:
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage
    • Redrocks wrote:

      Ich lese auch noch mit, Sylwia
      Danke!


      Redrocks wrote:

      Wie ich das kenne - oft genug hatte ich auch schon die Sunset- oder Nachteinstellung für die ersten Fotos des Morgens .
      Ja ist irgendwie ein Klassiker als Hobbyknipser :gg:



      Redrocks wrote:

      ber deine Fotos vom Handy geben auch wunderbare Eindrücke
      Ich bin gespannt wann ich nur noch mit dem iPhone auf Reisen gehen werde.
      Später, in Tucson habe ich Freihandaufnahmen vom Sentinel aus auf die Stadt gemacht - mit diesem Handy . Und die sind genial. So schnell hätte ich das Stativ & Fotoapparat nicht aufgestellt.



      wundernase wrote:

      Nie davon gehört - Scheint eine tolle Location zu sein Höhenängstler könnten allerdings Bedenken haben
      Ich glaube nein. Bist Du einer?

      Weil die Treppen immer ziemlich nahe dem Boden laufen. Vielleicht nur wenn man von der Plattform straight nach unten schaut.
      Die Location ist sicher im Sommer auch empfehlenswert, da es dort recht kühl ist.
      Und - was wir nicht gemacht haben - ist es am frühen Abend hinzugehen. Da werden die Falls bunt angeleuchtet.
      Vielleicht ist es aber auch kitschig. Keine Ahnung.



      wundernase wrote:

      Was für herrliche Farben
      In der Tat sieht es geil aus.
      Ich weiß natürlich nicht wie es aussieht, wenn es bewölkt ist. Aber bei Sonne sind die Farben wunderschön und ganz besonders.



      Canyonrabbit wrote:

      Wir haben Denver bisher auch nur als Startpunkt mit wenig Sightseeing benutzt.

      Denver? Da waren wir mal in der 1990er Jahren. Später haben wir da nur übernachtet und sind gen Westen oder Norden gestartet.
      Die Liebe zu Colorado Springs haben wir erst im letzten Jahr entdeckt.
      Und ich finde es gibt in der Nahen Umgebung so viel zu sehen. Kennst Du die Calhan Mines? Ich war verstört, dass ich diese nie vorher entdeckt habe ;:ba:;

      betty80 wrote:

      Finnair A330
      Finnair??? Sind die in der Star Alliance?


      betty80 wrote:

      Ich bin noch vor ein paar Jahren die alte rutsche geflogen.
      was ist das?
    • muhtsch wrote:

      Finnair??? Sind die in der Star Alliance?
      Nee, oneworld. Aber toll war das. ;;NiCKi;:

      Ich überlege ja gerade nur, wo du noch 2 sitze am Fenster bekommst.

      Musst du dann Eurowings Biz Class fliegen. Die behalten ja die alten LH sitze.

      muhtsch wrote:

      was ist das?
      Der super LH Sitz, den sie vor diesem hatten. Grauenvoll. Frage mich, wer sowas entwirft? Der war so unbequem, schlimmer geht es gar nicht. Und du hast halt so im 140 Grad Winkel geschlafen und bist immer runtergerutscht, deshalb der Name.
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage
    • muhtsch wrote:

      Muss man denn zum Resort und von dort mit dem Zubringer zum Gelände fahren?
      Ja, das ist offiziell so, steht auf deren Webseite. ;auweia;

      Die Seven Falls wurden vom Broadmoor Resort nach der schweren Flash Flood im Jahr 2013 aufgekauft, das Gelände gesäubert und das Restaurant am Fuß der Fälle renoviert. Schade, dass es jetzt Eintritt kostet und man den Shuttle benutzen muss. Früher konnte man einfach bis zum Fuß der Fälle mit dem Auto fahren und hochwandern. Völlig kostenlos.

      Den North Cheyenne Canyon mit den Helen Hunt Falls finde ich auch sehr schön. Dort hat man keine Besuchermassen UND er ist noch kostenlos.
      Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit

      Faszination USA Südwesten - Explorer Edition 2018 / 2019, ISBN 978-3981050431
    • muhtsch wrote:

      Bist Du einer?
      Mir reicht die Spinnenphobie :EEK: ;) Aber mein Mann hat ziemlich heftige Höhenangst, ist aber nicht jeden Tag gleich stark ausgeprägt.

      muhtsch wrote:

      Weil die Treppen immer ziemlich nahe dem Boden laufen.
      Gut zu wissen, Dankeschön :!!

      Liebe Grüsse, Moni
    • muhtsch wrote:

      Wir haben tatsächlich Aussicht auf die Bergkette!
      Na also und da beschwerst du dich wegen der Aussicht? :D

      muhtsch wrote:

      Ein Anorak wäre jetzt auch nicht schlecht. Doch den haben wir nicht. Windfeste aber dünne Jacken, Pulli und ein Schal ist alles, was wir haben.
      hatte ich sogar auf Hawaii dabei und hat gute Dienste geleistet. ;;NiCKi;:

      muhtsch wrote:

      Ich will mir gar nicht ausmalen welche Folgen es geben könnte.
      Gratis Kost und Logie? ;) :D

      muhtsch wrote:

      Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr Sonntag 13:00 - 16:30 Uhr An Thanksgiving, Weihnachten und Neujahr ist die Kapelle geschlossen.
      Eintritt kostenfrei.
      Bald nicht mehr für die nächsten Jahre.

      muhtsch wrote:

      Ich stelle fest: Starbucks in den USA ist für mich Frappuccino und zwar nur wenn draußen Temperaturen von mindestens 30°C - und zwar PLUS! - herrschen.
      Nö, Frappuccino geht immer. ;;NiCKi;: :MG: Green Tea oder Strawberry and Creme. ;;NiCKi;:
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

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    • gelibird wrote:

      Den North Cheyenne Canyon mit den Helen Hunt Falls finde ich auch sehr schön. Dort hat man keine Besuchermassen UND er ist noch kostenlos.
      ja den habe ich für das nächste Mal im Sinn schon eingeschrieben.


      gelibird wrote:

      Die Seven Falls wurden vom Broadmoor Resort nach der schweren Flash Flood im Jahr 2013 aufgekauft,
      interessant. Die zwei ursprünglichen Inhaber, diese Hills haben es bis 2014 besessen, ich dachte das sind die Inhaber dieses Resorts?



      wundernase wrote:

      Mir reicht die Spinnenphobie
      das ist ja auch eine Krankheit :D Die habe ich auch ;te:
    • betty80 wrote:

      Gratis Kost und Logie?
      ;te:


      betty80 wrote:

      Bald nicht mehr für die nächsten Jahre
      was heisst das schon wieder?


      betty80 wrote:

      Green Tea
      Schmeckt nach Fisch und ich esse kein Seafood
    • muhtsch wrote:

      was heisst das schon wieder?
      Sie schließen doch für die nächsten Jahre wegen Renovierung. ich glaube, ab Juni diesen Jahres oder so. Insofern hattet ihr Glück, dass ihr noch dort gewesen seid.

      muhtsch wrote:

      Schmeckt nach Fisch und ich esse kein Seafood
      Ich esse auch kein Seafood, aber ich finde nicht, dass das nach Fisch schmeckt. :nw:
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage
    • muhtsch wrote:

      Denver?
      Ich meine Denver nur als Flughafenstart, ansonsten aber die Gegend drumherum, also z. B. Colorado Springs.

      muhtsch wrote:

      Und ich finde es gibt in der Nahen Umgebung so viel zu sehen. Kennst Du die Calhan Mines?
      ;;NiCKi;: Das ist eines der Dinge, die wir beim Start so gemacht haben. Wie auch den Garden of the Gods oder den Roxborough SP bei Denver.
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Da lese ich doch auch gerne mit.
      Und sofort hast Du mich auf neue Ideen gebracht, mit den tollen Fotos und den guten Beschreibungen.

      Die ganze Region südlich von Denver steht noch aus. Für mich habe ich sofort mindestens zwei Nächte Colorado Springs notiert.

      Und der Garden of Gods im Schnee ist ein Traum. :!!

      Liebe Grüße

      Bettina
    • Auch wenn ich wahrscheinlich nicht viel zum Kommentieren komme, fahre ich auch mit. ;ws108;

      Wir sind letzten Herbst mit dem selben Flug nach Denver geflogen, wir saßen auch in der zweiten Reihe oben rechts und fanden es auch ganz toll. Es hat wirklich was von einem Wohnzimmer und durch die Lounge vorher waren wir nach dem Flug sowas von satt, dass wir das erste mal nach einer Ankunft in den USA keinen Hunger mehr hatten. :gg: Da konnte ich gleich mal bei denen Fotos in schönen Erinnerungen schwelgen. Ich bin schon auf den großen Bruder die 747-8 gespannt.

      Außer dem Garen of the Gods fehlen bei uns auch noch so einige Ziele südlich von Denver die ihr besucht habt. Deswegen werde ich weiter fleißig mitreisen und Locations auf meine Liste setzten. ;;NiCKi;:
      Schöne Grüße
      Ursula
      Homepage
    • muhtsch wrote:

      Ein Blick aus dem nicht ganz so gut geputzten Fenster lässt mein Herz höher schlagen. Wir haben tatsächlich Aussicht auf die Bergkette!
      Woh, die Aussicht scheint ja doch akzeptabel zu sein ;,cOOlMan;: ;haha_ ;haha_ ;haha_

      muhtsch wrote:

      Einsame Stille und eine faszinierend aussehende Kombination aus rotem Stein, stahlblauem Himmel und weißem Schneerest. Wunderschön!
      Ist das schön, ich glaube, ich fliege auch mal im April nach Colorado ;;ebeiL_, ;;ebeiL_, ;;ebeiL_,
      Bei uns steppte der Bäre dort ;;_Fe6__

      muhtsch wrote:

      The Broadmoor Seven Falls
      Hui, auch noch nie gehört, danke für`s Vorstellen :!! Wir sind im Oktober in Colorado Springs, vielleicht können wir die einbauen :clab: :clab: :clab:

      muhtsch wrote:

      Die Cadet Chapel auf dem Gelände der Air Force Academy.
      Die hat uns auch gefallen ;;NiCKi;:

      muhtsch wrote:

      Ich nutze die gähnende Leere, um ein paar Aufnahmen vom Ambiente des Hotels zu machen. Denn das ist recht hübsch gestaltet.
      Sehr nett,

      aber das fehlende Personal ist schon etwas beunruhigend Nachts :rolleyes: :rolleyes:
      liebe Grüße

      Ina

    • muhtsch wrote:

      Wir haben tatsächlich Aussicht auf die Bergkette!
      Da gibts nix zu meckern :gg: :gg: :gg:

      muhtsch wrote:

      Nur dass man hier auf Styropor Tellern mit Plastikbesteck essen muss, finde ich nicht mehr zeitgemäß. Und total blöd. Aus dem Alter bin ich einfach raus. Ich mag das nicht.
      Aber das stört offensichtlich nur mich.
      Nee, mich auch :rolleyes:
      Texas war in dieser HInsicht dieses Jahr auch wieder gruselig :wut1:

      Ich wusste ja genau wieso ich hier nicht weiterlesen wollte.................
      Mist!
      Jetzt will ich auch wieder nach Colorado Springs bzw. ich lieber nach Manitou Springs :gg: :gg: :gg:
      Wie blöd, dass es nicht in meine diesjährige Planung passt. :traen:
      Die Umgebung dort ist einfach nur SCHÖN ;dherz;

      Und von den Wasserfällen habe ich bisher noch nie etwas gehört :nw: Wieder so ein Punkt für die To-Do-Liste :!!

      muhtsch wrote:

      Jetzt ist mir auch klar, warum im Zimmer ein Hinweisblatt liegt, dass man niemandem, den man nicht erwartet die Tür öffnen soll. Auch wenn sich derjenige mit Room-service melden sollte.
      Ups............ist da schonmal was vorgefallen :EEK: :EEK: :EEK:
      Ciao beate :songelb:




      Der Reisebericht New York City 2018 ist online


      beate-unterwegs.de
    • beateM wrote:

      Ups............ist da schonmal was vorgefallen
      Ich habe tatsächlich mal gegoogelt aber nix gefunden.
      Vielleicht ist es nur als Hinweis und damit das Hotel einen mal darauf hingewiesen hat.
      Ist ja generell in jedem Hotel möglich, dass da einer vor der Tür steht, den man nicht erwartet. Aber im Nachhinein hatte ich nur auf den ersten Moment so meine Sorgen. Die wenigsten Hotels versuchen die Gäste abzusichern, in dem sie über den Schlüssel eine Art Absicherung darstellen. Aber wenn jemand Böses will, der geht dann eben über die Nottreppe hoch.

      beateM wrote:

      Wieder so ein Punkt für die To-Do-Liste
      Im Grunde genommen ist das eine nie endende Liste - oder?
      Ich bin gerade wieder gekommen und muss schon wieder auf der gleichen Strecke Orte nochmals besuchen, weil keine Zeit war oder weil mein Knie gestreikt hat oder ich erst vor Ort etwas gelesen habe, was ich zu gern gesehen hätte :MG:
    • muhtsch wrote:

      Im Grunde genommen ist das eine nie endende Liste - oder?
      Ja leider ;)
      Irgendwie sind wir da da selbst schuld ;;NiCKi;:
      Ich erinnere mich noch an die Zeiten des Pauschalurlaubs. Da sind wir an einem Ort geblieben und haben von dort aus alles erkundet. Somit war dann eine Region wenigstens abgearbeitet. ;)
      Heute bleibt man meist nur ein bis zwei, drei Tage und schon geht es weiter. Kein Wunder, dass da immer wieder Interessantes unbesucht bleibt. Zumal man ja auch vor Ort immer wieder einmal Tipps bekommt :!!
      Ciao beate :songelb:




      Der Reisebericht New York City 2018 ist online


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    • nach Taos, NM

      Es ist 6am als wir beide wach werden und den Himmel checken.
      Das Vorhaben, in den Red Rock Canyon zu fahren, lassen wir ausfallen.
      Das gestrige Wetter, diese klare Luft ist nicht zu toppen. Gen Norden sieht das Wetter perfekt aus. Doch gen Süden nimmt eine UFO-gleiche und riesige Wolke der Landschaft das Licht.




      Blick aus dem Zimmer
      Wir entscheiden daher einfach eher zu frühstücken, um so schneller auf die Piste zu kommen.

      Heute verlassen wir Colorado Springs und ziehen weiter. Mehr gen Süden. Es geht nach New Mexico, nach Taos.
      Auch haben wir mittlerweile eingekauft, so sind die Unterwegsstullen gesichert. Vermutlich wird es unterwegs kaum Möglichkeiten geben irgendwo einzukehren. Und wenn auch - so sind wir absolut unabhängig!
      9 am verlassen wir den Parkplatz bei 9°C - gefühlt etwa 15°.
      Im Zentrum von Old Colorado Springs, direkt am Stadtpark, gibt es im angesagten Café, die Story Coffee Company einen richtig guten und liebevoll zubereiteten Cappuccino. Die Sonne hat eine enorme Kraft. So ist draußen sitzen selbst ohne Jacke kein Problem.







      Im AT&T Shop, gleich an der Ecke, kaufen wir eine SIM. Natürlich ist das Einrichten und Freischalten im Service inbegriffen und kostet keinen Cent mehr als woanders.
      Es ist 10am als wir wieder die I-25 gen Süden erreichen.
      Bis Walsenburg ist die Landschaft weniger attraktiv. Es ist eher ein Kilometerschruppen.
      Endlich Zeit um zum ersten Mal die Fotos auf dem Laptop zu sichern. Kurzes Sichten und Prüfen der Einstellungen der gestrigen Aufnahmen und schon erreichen wir Walsenburg. Hier tanken wir und verlassen die I-25 Richtung Westen auf die CO 160.







      Wir passieren ein paar nett anzusehende und fotogene Orte.
      Leben möchte ich hier nicht. Aber das Flair ist das Amerika, das wir als Europäer so im Kopf haben.
      Über die CO 160 nach Taos zu fahren, ist sicherlich nicht die kürzeste Verbindung. Doch darum geht es uns ja nicht. Der Weg ist das Ziel - und der Weg ist schön!
      Der La Veta Pass führt durch eine grandiose Landschaft. Der Pass führt uns zeitweise auf eine Höhe von knapp 2.900 Metern und tangiert die Sangre de Cristo Range mit wunderschön anzusehenden, schneebedeckten Spitzen. Dieses Gebirge zählt zu den südlichsten Ausläufern der Rocky Mountains.
      Es ist extrem windig. Gleich mehrere aufeinanderfolgende Schilder weisen auf die Scherwinde hin.
      Der starke Wind schiebt auch monströse Wolkenformationen von der einen zur anderen Seite.
      Insgesamt gefällt uns dieser Umweg sehr.
      So zu fahren, kann also bedenkenlos empfohlen werden.









      In Garland, der ersten Ortschaft seit langem, verlassen wir die CO 160 und folgen der weiteren Route auf der CO 159.







      San Luis ist dann die letzte Ortschaft, bevor wir die Grenze zu New Mexico erreichen.
      Ein Wasserspeicher, rechts des Weges, ist unser Pausenort. Hier essen wir unsere mitgebrachten Stullen und genießen den Anblick auf die verschneite Bergkette.









      An der Grenze von Colorado nach New Mexico wird die CO 159 zur NM522.
      Etwa 17 Meilen südlich der Grenze von Colorado und 3 Meilen nördlich der Ortschaft Questa biegt die NM378 ab. Sie führt auf einen Rundweg auf dem man nicht nur sehr nahe dem Rio Grande kommt sondern am südlichsten Ende tief in die Schlucht und den Zusammenfluss des Rio Grande und Red Rivers schauen kann.

      # Wild Rivers Scenic Byway

      Der Scenic Byway, Teil des Rio Grande del Norte National Monuments, ist ein 13 Meilen (etwa 21 Kilometer) langer, asphaltierter Rundweg und erfordert ohne Wanderungen ungefähr zwei Stunden Zeit. Es gibt mehrere Camping- sowie Picknickplätze.
      Auf dem Weg zu südlichsten Spitze des Rundweges gibt viele kleinere Wanderwege. Am Ende, wo sich der Rio Grande (entspringt in den San Juan Mountains) und der Red Rivers (entspringt im Sangre de Cristo-Gebirge) vereinen, am La Junta Overlook startet der anspruchsvolle La Junta Trail.
      Im April war dieser jedoch geschlossen.
      Von der Straße selbst gibt es keinen Blick auf den tief gelegenen Fluss.
      Laut Angaben des BLM sind es bis zu 300 Meter Tiefe. Die Straße selbst bleibt immer von der Einschnittkante entfernt. Doch nach einer relativ kurzen Wanderung hat man einen kleinen Blick auf den Rio Grande.Nach so viel Sitzen entscheiden wir uns für den netten, kleinen >Chiflo Trail. Der ist nur 650 Meter lang. Klingt wenig ist aber ziemlich steinig. Vielleicht laufen wir auch übers Ziel hinaus. Denn der Rio Grande lässt sich nicht blicken.
      Die Steine auf dem Trail werden immer größer als nach der etwas waghalsigen Überwindung endlich der Blick bis zum Fluss wenigstens zu einem kleinen Teil frei ist.
      Der Ausblick ist etwas ernüchternd. Den Rio Grande habe ich mir außerdem viel breiter und reißender vorgestellt. Aber vielleicht ist es auch die Entfernung bis hier oben, die etwas täuscht.














      Anschließend geht es zum südlichsten Punkt des Rundweges.
      Den La Junta Overlook erreicht man über einen kurzen unbefestigten Weg. Alles ist sehr gepflegt. Bänke laden zum Verweilen ein. Und in der Tat ist es sehr angenehm hier.
      Wir sind momentan die einzigen Besucher. Kein weiterer Wanderer - kein Camper.












      An der "Spitze" angekommen, steht man vor der Vereinigung zweier Flüsse. Auch hier sehen beide ziemlich schwach aus. Doch ganz so kann es nicht sein, sonst hätten sie nicht die Kraft sich so eine tiefe Schneise zu erarbeiten.
      La Junta - so der Name dieses Overlooks, heißt auf Spanisch "eintreten" oder "treffen". Beide Flüsse, der Red River und der Rio Grande stehen seit 1968 unter Naturschutz.
      La Junta markiert die weiteste und gleichzeitig tiefste Stelle der Rio Grande Gorge. Es sind etwa 1200 Meter Breite und knapp 250 Tiefe.
      Ein Zaun schützt vor dem Runterfallen. Denn es geht extrem weit runter.
      Die Macht oder Wucht der Natur ist deutlich spürbar. Das Zusammentreffen zweier solcher tiefer Schluchten erzeugt eine extreme Verwirbelung der Luft. Zeitweise habe ich Bedenken meine Sonnenbrille von der Nase weggepustet zu bekommen. Den Plan, hier Drohni gucken zu lassen, können wir gleich verwerfen. Das wird nichts. Viel zu windig.
      Der Ausblick ist genial. Und aus Sicht eines Fotografen ist der Besuch entweder am Morgen oder am Abend zu empfehlen.

















      Wie schon erwähnt, ist der Wild Rivers Byway ein Rundweg. Und so geht es die gleiche Strecke zurück.
      Wir liegen zeitlich gut im Plan.
      Wenn ich allerdings auf meine Liste mit den Ideen für den morgigen Tag schaue, dann sieht es ziemlich kritisch aus. Deshalb überrede ich meinen Fahrer zu einer Routenänderung. Taos, unser heutiges Ziel, ist zwar nur noch wenige Meilen von Questa entfernt, aber die etwas umwegige Fahrt über den Enchanted Circle ist sogar heute noch machbar.

      # Enchanted Circle

      Den Tipp, den Enchanted Circle zu fahren, habe ich im DA-Forum bekommen.
      Enchanted heißt verzaubert und deshalb lassen wir uns darauf ein und schauen, was da kommt.
      Der 83 Meilen lange Rundweg um den Viertausender Wheeler Peak setzt sich zusammen aus den NM64, NM38 und NM522.
      Wir werden die NM38 und NM64 fahren. Also nur 2/3 des Rundwegs.
      In Questa biegen wir ostwärts auf die NM38. Hier beginnt eine Art Einschnitt in den Berg. Es sieht schon schön aus. Doch erst als Rainer das Schiebedach öffnet und wir den Blick nach oben haben, sehen wir, wie außergewöhnlich schön dieser Teil der Strecke ist.









      Ein Skigebiet folgt dem anderen.
      Und viele Hotels tragen deutsche Namen. Und überhaupt. Anhand der Häuser könnten wir jetzt durchaus auch in Süddeutschland oder auch in Österreich sein.
      Die Skisaison ist hier schon vorbei. Aber die Hänge sind noch satt mit Schnee bedeckt.











      Sobald wir das Tal um den Eagels Nest Lake erreichen, von dem ich mir viel mehr erhofft habe, ändert sich das Klima. Der Schnee ist weg. Und es ist warm. Das obwohl wir uns hier auf rund 2.500 Meter Höhe befinden.
      Der weitere Weg, also die NM64, ist sehr kurvenreich. Und wir verlieren wieder etwas an Höhe. Hier im südlichen Teil des Enchanted Circle und je mehr wir uns Taos nähern, tangieren wir Häuser und Gallerien im Stil New Mexicos.
      Ich versuche das gesamte Ambiente etwas einzufangen - mit mäßigem Erfolg!










      Die Hacienda del Sol erreichen wir 16.50Uhr.
      Das B&B liegt in einer winzig kleinen Gasse.




      Noch bevor wir reingehen, sind wir beide fasziniert vom malerisch anmutenden Gebäude. Es sieht aus wie in einem New Mexico Prospekt. Die kleinen Dekorationen machen das Bild perfekt.
      Im Inneren empfängt uns Marc, der Schwiegersohn des Besitzers. Der Eigentümer ist übrigens Deutscher. Aber ihn werden wir auch in den nächsten Tagen nicht zu Gesicht bekommen.
      Marc führt uns durch das gesamte Anwesen, das über 200 Jahre alt ist. Wir sind begeistert von der liebevollen Einrichtung im Haus und vom Außenbereich.






      Unser Zimmer ist wunderschön.
      Auch hier ist selbstverständlich nichts dem Zufall überlassen. Nicht nur das Zimmer, sondern auch das Bad ist perfekt ausgestattet. Die Handtuchfarbe passt zum Ambiente. Das Waschbecken ist ein Kunststück für sich. Es gibt Bademäntel, Wasserflaschen, Gute-Nacht-Schokolade...
      Ich komme aus dem Schwärmen nicht raus.







      Auch der zur Hacienda gehörende Garten ist nicht nur perfekt gepflegt, sondern liebevoll dem Ambiente von Taos angepasst.















      Zuletzt besprechen ich noch kurz unsere Pläne für heute Abend und den morgigen Tag und hoffen so auf seine Zustimmung, ob das alles so machbar ist. Wie sich herausstellt sind einige Attraktionen in absoluter Nähe.
      Für heute Abend habe ich eine Brauerei ausgesucht. Doch Marc empfiehlt uns eine weitere Filiale der Brauerei, die sich auf dem Weg zwischen Rio Grande Bridge und der Hacienda befindet. "Dort ist allabendlich Live Musik"
      Der heutige Sonnenuntergang in Taos ist kurz nach sieben Uhr. Zeit genug um noch schnell zur San Francisco de Asis Church zu fahren. Haben wir gedacht!
      Für die fünf Meilen benötigen wir eine gefühlte Ewigkeit. Jeder, der von Nord nach Süd die NM522 fährt, muss durch den Ort. Und der ist damit hoffnungslos überlastet. Als wir ankommen, ist die Kirche geschlossen. Also geht es nun über eine landschaftlich wundervolle Umgehungsstraße zur besagten Bridge, die über den Rio Grande führt.










      Und ganz nebenbei:
      Dass man mit dem Smartphone ganz schöne Aufnahmen machen kann, habe ich schon am gestrigen Tag gesehen. Heute habe ich die Technik "gelernt", wie ich während der Fahrt Fotos machen kann ohne stehen zu bleiben. Und die Steigerung ist natürlich, das Handy vor die Frontscheibe zu halten. Damit dieser blaue Schleier, der die Scheibenfärbung den Aufnahmen verursacht, so gar keine Chance bekommt

      # Rio Grande Bridge

      Die fotogene Stahlkonstruktion über den Rio Grande ist eins der Highlights von Taos. Sie überspannt den Fluss bei etwa 600 Metern und verbindet die beiden Steilwände mit einer Länge von 390 Metern.
      Der beste Fotopoint befindet sich auf der westlichen Seite des Rio Grande.
      Nicht nur ich suche den besten Blick auf die Brücke bei Sonnenuntergang. Hier werden auch gerade Modeaufnahmen gemacht und so teile ich mir den vermeintlich besten Platz mit anderen. Ohnehin ist mir etwas mulmig. Denn es gibt hier kein Geländer oder sonstige Absperrung. Das finde ich gut. Wenn ich an die Entwicklung am Gooseneck oder Horseshoe Band denke, dann stellt sich mir die Frage, wie lange es noch so bleibt. Allerdings "profitiert" Taos davon, dass es nicht auf der typischen Strecke der vielen USA-Südwest-Reisenden liegt. Wie auch immer. Ich suche immer noch nach dem für mich perfekten Standpunkt und frage mich dabei, warum dies als ein Sunset Point ausgewiesen ist. Die Schlucht ist schon seit über einer Stunde im Schatten. Ich denke also, auch am späten Nachmittag ist der Blick auf die Brücke reizend.











      Zum Abschluss des Tages gehen wir in die... Brauerei. Das Anwesen ist im frühabendlichen Licht leicht zu übersehen. Das Gebäude gleicht einer Werkhalle. Erst als man sich nähert wird die coole Erscheinung schön.
      Von Live Musik keine Spur. Das Ambiente? Naja. Das Menü ist relativ übersichtlich. Wir essen je einen Steakburger für 12 Dollar. Das selbstgebraute Bier ist jedoch den Besuch wert. Rainer nimmt ein Schwarzbier und ich ein Pale Ale. Wir sind begeistert! Da verzeiht man auch großzügig das zugige Ambiente







      Das war vielleicht ein erlebnisreicher Tag.
      Gestartet sind wir bei 9°C und 1.839 Metern Höhe in Colorado Springs. Unterwegs erlebten wir Wind, Wärme, Schnee und dann wieder frühsommerliche Wärme.
      Nach acht Stunden Fahrt begrüßte uns Taos in New Mexico bei angenehmen 25°C und 2.124 Metern Höhe.
      Gefahrene Strecke: 334 Meilen = 535 Kilometer



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      HACIENDA DEL SOL B&B - TAOS, NM

      Lage:
      - im Norden des Ortes Taos
      - etwa 5 Fahrminuten vom Toas Pueblo
      - etwa 15 Minuten zur Rio Grande Bridge - sehr ruhig gelegen
      Zimmer: La Sala del Sol
      - Decke bis Boden Fenster
      - Geräumig und sehr freundlich im mexikanischem Stil eingerichtet
      - Bequeme Betten
      - Für kältere Nächte ist eine Heizung vorhanden
      Sonstiges:
      - Sehr gutes WLAN auch im Zimmer
      - Wunderschöner und gepflegter Garten
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