Mexico - Guatemala - Honduras 1978

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    • Mexico - Guatemala - Honduras 1978

      Angeregt durch den Mexico Reisebericht von Saguaro, bin ich auf die Idee gekommen einen Reisebericht über meine erste Reise über den Atlantik erzählen.

      Fotos wird es wahrscheinlich nur wenige geben, da ich zu dieser Zeit Super 8 Filmer war und wir kaum Fotos haben.

      Es ist das Jahr 1978, wir sind gerade ein Jahr verheiratet und eine Arbeitskollegin meiner Frau hat über Ihren Urlaub auf der Insel Cozumel geschwärmt.

      Wir planen also eine Reise nach Cozumel. Aber Badeurlaub ist eigentlich nicht unser Ding, deshalb schließt sich eine Rundreise durch Guatemala an mit Abstecher nach Honduras und Start in Mexico City.

      Gebucht haben wir das Ganze über Neckermann + Reisen zu dieser Zeit ein Super Anbieter für Fernreisen.
      Diese Reise gehört mit zu den tollsten Reisen die wir unternommen haben.

      Die Reise findet Ende Juli Anfang August statt, da ich zu jener Zeit noch selbständiger Bauunternehmer bin und wir in jenen Jahren noch 2 Wochen Betriebsurlaub haben, ist nur dieser Zeitraum möglich.

      Ich werde heute Nachmittag mal nach Fotos kramen und dann kann es los gehen.
      Liebe Grüße

      Claus

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    • Interesse habe ich schon, aber ich komme bei einigen momentan laufenden Berichten schon gar nicht mehr hinterher. .puh!;

      Aber ich schaue sicher mal rein und lese notfalls nach. ;;NiCKi;:
      Viele Grüße
      Claudia


      a.k.a Miss Chaco
    • Hallo Claus,
      das interessiert mich durchaus, wobei ich mich natürlich auch ein ein paar Bildern erfreuen würde. Video geht nicht irgendwie in die heutige Technik zu bekommen?
      Lieber Gruß
      Michelle
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Es gibt doch tatsächlich von dieser Reise nicht ein einziges Foto.

      Irgendwie scheinen die Bilder alle nur in meinem Kopf zu sein.

      Da ich auch bis jetzt keine Kopie meines Super 8 Films habe, lasse ich den erstmal digitalisieren damit Ihr auch ein paar Fotos dazu habt.
      Liebe Grüße

      Claus

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    • Da Cozumel auch bekannt war als Schnorchelparadis, habe ich mich vorher erst mal ausgerüstet.

      Neue Flossen eine neue Taucherbrille mit Schnorchel und vor allem ein Unterwassersfolienbeutel für die Super 8 Kamera müssen her.

      Unser Flug geht mit LTU von Frankfurt über Düsseldorf nach Nassau.
      Von dort geht es weiter mit der Mexicana nach Cozumel.

      Das Inhaltsverzeichnis gibt es dann sobald ich das Video gesichtet habe.

      Ich habe zwar die Bilder alle noch im Kopf aber nicht die genaue Reihenfolge der Rundreise.
      Liebe Grüße

      Claus

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    • Fistball wrote:

      Es gibt doch tatsächlich von dieser Reise nicht ein einziges Foto.
      :schreck: :schreck: :schreck:

      Fistball wrote:

      Irgendwie scheinen die Bilder alle nur in meinem Kopf zu sein.
      Dann druck die halt aus.
      :nw:

      Fistball wrote:

      Da ich auch bis jetzt keine Kopie meines Super 8 Films habe, lasse ich den erstmal digitalisieren damit Ihr auch ein paar Fotos dazu habt.
      Das nenn ich jetzt Einsatz. :EEK: :app:
    • WeiZen wrote:

      Dann druck die halt aus.
      Das funktioniert nicht, ich hab keinen USB Anschluss, und auf meine veralteten Anschlüsse gibt es keinen Übergang mehr.

      WeiZen wrote:

      Das nenn ich jetzt Einsatz.
      Ich wollte das sowieso mal tun und jetzt war halt der gegebene Anlass da.
      Liebe Grüße

      Claus

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    • So es ist an der Zeit mit dem Reisebericht fort zu fahren, nachdem ich jetzt auch ein paar Fotos habe.


      1. Eine Woche Badeurlaub auf der Insel Cozumel vor Mexico
      2. Mexico City
      3. Guatemala City - Tikal - Rio Hondo
      4. Rio Hondo - Copan(Honduras) - Guatemala City - Antigua
      5. Antigua - Chichicastenango - Panajachel(Lago de Atitlan)
      6. Panjachel - Fahrt über den Altitlan See - Guatemala City
      7. Guatemala City - Frankfurt
      Liebe Grüße

      Claus

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    • 1. Eine Woche Badeurlaub auf der Insel Cozumel vor Mexico


      Cozumel ist eine kleine Insel vor der Halbinsel Yucatan in Mexico gegenüber am Festland liegt der Touristenort Playa del Carmen, der damals allerdings nur ein kleines Fischerdorf war.

      Auch Cancun war zu der Zeit zumindest in Deutschland noch nicht sehr bekannt aber Neckermann + Reisen bot zu dieser Zeit Hotels auf Cozumel an.
      Der neu errichtete Flughafen lockte Touristen auf die Insel.

      Unser Hotel ist das Cozumel Caribe direkt am Strand mit schön eingerichteten Zimmern.












      Meine Frau meint, damit das klappt beim Frühstück sollten wir gleich am ersten Tag ein üppiges Trinkgeld geben und siehe da in der Folge hat sich der Kellner mit Freundlichkeit und Schnelligkeit schier überschlagen.
      Die Anlage ist sehr schön und sauber und der Strand ein Gedicht.

      Nur die Moskitos vor allem in der offenen Rezeption stechen mich heftig. In den Gängen wird täglich qualmendes Gift versprüht oder was auch immer, so dass die Zimmer und das Restaurant Moskito frei sind.

      Komischer Weise gibt es am Strand keine Moskitos, so dass wir unseren Planters Punch (in dieser Woche unser Lieblingscocktail) unter Palmen genießen können.










      Währen meine Frau sich mit anderen deutschen Touristen am Strand unterhält, muss ich meine Schnorchelausrüstung und vor allem die Unterwassertasche für meine Canon Super 8 Kamera (übrigens ein Hochzeitsgeschenk meiner Frau ein Jahr zuvor) ausprobieren. Aber es ist gar nicht so einfach mit guten Filmaufnahmen die Fische sind schnell. Man sieht Baracudas und ab und zu einen kleinen Katzenhai. Vor die Kamera habe ich sie aber nicht bekommen.






























      Im Ort zu dem wir mit dem Taxi gelamgem gibt es eine Hand voll Restaurants.
      Hier aßen wir zum ersten Mal in unserem Leben eine Languste und die war lecker.











      Man kann natürlich auch ein Auto mieten in Form eines VW Kübelwagen bei uns als Typ 181 bekannt.


      Auf sandigen wegen kann man zur anderen Seite der Insel fahren.

      Dort ist man ganz alleine am Strand.


      Die Bremsen des Vehikels waren allerdings nicht die Besten und als nach einem Wolkenbruch die Füsse von unten Nass wurden habe ich unter der Fussmatte den Asphalt gesehen.

































      Auch die Tierwelt ist reichlich vertreten mit Leguanen und anderen Echsen und mit Lila Krabben die sich sogar im Wartebereich am Flughafen getummelt haben.











      Da es uns am Strand schon zu langweilig wurde machten wir einen Ausflug um die Insel mit dem Piratenschiff Jean Laffitte.

      Zuerst gab es eisgekühltes Bier, dann machten sich die Jungs mit Harpunen auf Fischjagd.

      Die Beute wurde gleich an Bord ausgenommen und zu einer köstlichen Fischmalzeit für die Touristen verarbeitet.





























      Am Ende dieser Woche ging es dann weiter mit dem Flugzeug nach Mexico City, wo unsere Rundreise Starten sollte.




      Vortsetzung folgt in Mexico City
      Liebe Grüße

      Claus

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    • betty80 wrote:

      Krass, ich kenne ja Cozumel selber
      Ich auch (ein klein wenig)

      betty80 wrote:

      habe sogar ein wenig wiedererkannt.
      Ich nicht ;haha_

      Fistball wrote:

      Die Bremsen des Vehikels waren allerdings nicht die Besten und als nach einem Wolkenbruch die Füsse von unten Nass wurden habe ich unter der Fussmatte den Asphalt gesehen.
      :EEK: :D

      Fistball wrote:

      Ausflug um die Insel mit dem Piratenschiff Jean Laffitte.
      Liest sich abenteuerlich - und der Fisch scheint ja geschmeckt zu haben ;;NiCKi;:
      Viele Grüße,
      Andrea
    • 2. Mexico City




      Am späten Nachmittag verließen wir Cozumel in Richtung Mexiko Stadt.


      Nach einer Übernachtung in Mexico City sollte unsere Rundriese nach Guatemala starten, allerdings erst am späten Nachmittag.
      So hatten wir am Morgen Zeit für eine Erkundung von Mexico City.

      Als Verkehrsmittel nutzten wir die U-Bahn und fuhren zunächst zum Zocalo, oder auch Plaza de la Constitucion genannt.
      Hier befindet sich der Palacio Nacional und die Kathedrale die wir besuchten.









      Mit der Metro fuhren wir zum Paseo de la Reforma um den Bosque de Chapultepec und vor allem das Museum für Anthropologie zu besuchen.









      Das Museum beherbergt die wichtigsten archäologischen Fundstücke aus der indianischen Geschichte Mexikos im Original.






















      Zum Beispiel findet man hier riesige Olmekenköpfe.










      Das wichtigste Ausstellungsstück ist der berühmte Stein der Sonne.





























      Als wir am Nachmittag unser Hotel wieder erreichten, stellte sich uns der Reiseleiter vor für die nächsten Tage in Guatemala.
      Ich weiß nur noch den Vornahmen er hieß Friedrich auch genannt Fritze oder dort im spanischen Raum Federico.
      Vor seinem Nachnahmen stand ein "von" und meine Frau sagte, mit seiner hellbraunen Lederjacke sähe er aus wie ein Playboy, na bravo was wird das für eine Reiseleiter sein.

      Doch unser erster Eindruck täuschte uns gewaltig. Er ist einstimmig noch heute der beste Reiseleiter den wir jemals hatten.
      Vor allem überzeugte er durch eine humorvolle und trotzdem konsequente Steuerung der Gruppe und durch ein immenses Wissen über das Land Guatemala und die Geschichte der Mayas.

      Unsere Gruppe bestand aus etwa 10 Personen.

      Am Abend brachen wir dann auf nach Guatemala City.
      Guatemala City liegt in einem Talkessel und der Flieger flog erst zwei Schleifen um Höhe zu verlieren, währenddessen rundherum die Blitze eines Gewitters am Nachthimmel zuckten.
      Es war gespenstisch. Doch die Landung glückte und nach einer kurzen Nacht im Hotel Intercontinental Guatemala City sollte am nächsten Morgen die Rundreise beginnen.




      Fortsetzung folgt….
      Liebe Grüße

      Claus

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    • 3. Tikal – Rio Hondo


      Am Morgen ging es zunächst wieder zum Flughafen die guatemaltekische Fluggesellschaft Aviateca flog uns mit einer Douglas DC 3 nach Tikal.






      Damals landeten die Flieger noch auf einer Schotterpiste in der unmittelbaren Nähe der Pyramiden, nicht wie heute in Flores.








      Mit einem Kleinbus wurden wir zur Ausgrabungsstätte gebracht.
      Auf den letzten Metern zu Fuß bewunderten wir diese Blattschneideameisen, die Blätter die um ein vielfaches größer sind als die Ameisen zu einem Sammelplatz schleifen.











      Tikal ist wohl eines der größten und schönsten Überbleibsel der Maya Kultur.
      Die Maya Stadt in den Regenwäldern des Peten erlebte ihre Blütezeit in der klassischen Maya Periode von zweihundert bis neunhundert nach Christus.
      Spätesten im 10. Jahrhundert war die Stadt bereits verlassen.















      Berühmt sind die pyramidenartigen Stufentempel die bis zu 47 m Höhe erreichen.












      Die steilen Stufen hielten uns nicht ab eine der Tempel zu erklimmen.

      Oben angekommen erlebten wir das Wiedersehen zweier älterer Deutscher Herren die sich wohl Jahre nicht gesehen hatten und dort zufällig auf der Pyramide trafen. Ein Herr war wohl ein Pauschaltourist wie wir währen der Andere mit dem roten Bus von Rotel Tours im Urwald unterwegs war. So klein ist die Welt.



















































      Nach der Besichtigung gab es Mittagessen, in einem aus Brettern zusammengebauten Restaurant am Flugfeld.
      Nun hatten wir auch Zeit unsere Mitreisenden näher kennen zu lernen. Es war eine ganz nette Truppe bis auf ein Pärchen, das irgendwie nicht dazu passte.

      Er war Mediziner und aus Münster und sie aus der Schweiz, oder vielleicht war es auch umgekehrt. Beide sind schon währen der Besichtigung in Tikal durch Fragen an den Reiseleiter aufgefallen, die von viel Unwissen zeugten.
      Jedenfalls gab es zu unserem Lunch einen gemischten Salat, den wir alle stehen ließen, denn schließlich war man ja informiert, wollte man nicht von Montezumas Rache getroffen werden, sollte man so etwas nicht essen.

      Nur das oben erwähnte Pärchen aß mit großem Appetit den Salat, bis Federico trocken und beiläufig erwähnte, dass man in solchen Ländern auf keinen Fall Salat essen solle.
      Woraufhin die Schweizerin ihrem Lebensgefährten heftige Vorwürfe machte, dass sie ja nicht hier her wollte und sie hätten sich in Acapulco so gut gehalten und nun würde sie der Durchfall ereilen.

      Die Ankunft unseres Fliegers für den Rückflug beendete deren Diskussion.











      Zurück in Guatemala City lernten wir den Rest unserer Crew kennen. Einen Japanischen Kleinbus Namens Hino mit ziemlich kleinen Sitzen, Gott sei Dank hatte jeder 2 Sitze für sich.






      Dazu gehörte noch der Fahrer, der nur Spanisch sprach und der Reisemanager der alles in den Hotels und Restaurants für uns managte.
      Wir fuhren hinaus aus Guatemala City. Doch bereits während der Fahrt durch die Vororte hielten wir wieder an, Federico stieg aus und verschwand in einen Laden. Als er wieder erschien hatte er zwei Flaschen und eine Melone unter dem Arm.
      Die Flaschen enthielten guatemaltekischen Zuckerrohrschnaps genannt Quetzalteca, den wir in Pappbechern serviert bekamen. Nun war für gute Stimmung im Bus gesorgt, denn wir hatten noch einiges an Busfahrt vor uns.

      Rio Hondo war unser Ziel an diesem Tag, ein kleiner Ort mit einem Motel.






      Wir waren untergebracht in kleinen Bungalows und zum Restaurant des Motels musste man durch den Garten laufen am zur der Zeit leeren Swimmingpool vorbei.
      Zum Dinner trafen wir uns dann im Restaurant. Wie vom Reiseleiter gewünscht, erhielten wir Mineralwasser in verschlossenen Flaschen.

      Er erklärte uns, dass man darauf achten müsse, dass man Wasser immer in original verschlossenen Flaschen erhalte, da es sonst vorkommen könne, dass einfach Leitungswasser in die Flaschen gefüllt wurde und Leitungswasser ist hier wirklich nur zum waschen auch keinesfalls zum Zähneputzen da.
      Was soll ich sagen unser Pärchen (Schweiz/Münster) öffneten die Wasserflasche und am Boden der Flasche tummelten sich kleine nicht definierbare Tierchen. Sie verließen die Gruppe ohne Abendessen.
      Nach dem Nachtisch stand der Busfahrer auf und holte an der Bar eine Flasche Quetzalteca, vielleicht waren es auch zwei. Er hatte an diesem Tag Geburtstag und gab einen aus, wir verstanden kein Spanisch und er kein Englisch oder Deutsch aber es wurde ein lustiger Abend.
      Als wir in stockdunkler Nacht durch den Garten, mehr oder weniger angeheitert, zu unseren Bungalows gingen, mussten wir eine ältere Dame davor beschützen in den leeren Pool zu fallen.




      Fortsetzung folgt……..
      Liebe Grüße

      Claus

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