Petroglyphs im Nine Mile Canyon

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    • Petroglyphs im Nine Mile Canyon

      Wenn man auf der Gravelroad durch den Canyon fährt, wird man Tausende von Jahren durch die Geschichte des Canyons zurück geführt. Natives, die US Cavalery, Farmer, Fracht und Postkutschenfahrer haben ihre Spuren im Canyon hinterlassen.



      Einige der spektakulärsten Rock Arts Utahs kann man im Nine Mile Canyon nordöstlich von Price finden und er wird als „The world's longest art gallery" bezeichnet. Denn auf über 40 Meilen kann man Felszeichnungen finden, darunter das berühmte Hunter Panel. Die meisten der Felsmalereien wurde von der Fremont-Indianer, die rund 1000 Jahre in dem Canyon gelebt haben, erschaffen. Aber man findet auch Zeichnungen der Archaic und Ute’s und ich habe auch eine Inschrift von Weißen aus dem Jahre 1883 entdeckt. Ebenso findet man auch Überreste von Fremont Dwellings und Graneries im Canyon.

      Nach dem Bürgerkrieg baute die Army eine Road durch den Canyon, um Duchesne mit der Eisenbahn in Price zu verbinden. Das zog Rancher, Miners an und schon bald entstand eine Frachtlinie durch den Canyon. Alte Cabins entlang der Route zeugen heute noch davon, dass der Canyon einstmals die Main Road für die Strecke war.

      Wie kommt man hin.


      erstellt mit Garmin Mapource (www.garmin.de)


      Es wäre zu viel, auf die Rock Art Panels einzugehen, darum hier nur ein paar Bilder.

      First Major Panel:


      Hier gibt es auch Schlangen:


      Eine Granery, kaum zu sehen:


      Nahe beim Dry Canyon befindet sich der Daddy Canyon. Hier hat das BLM einen kleinen Rundweg angelegt, der an mehreren Rock Art Panels vorbei führt. Diesen kleinen Hike sollte man unbedingt machen. Ich finde, dass man hier neben dem Hunter Panel die schönsten Rock Art im Caynon findet.





      2007 bin ich von Myton nach Wellington und dann weiter nach Green River gefahren. Dabei war ich auch im Dry Canyon, in dem es sehr schöne Petroglyphs gibt. Leider muss man durch den Nine Mile Creek fahren, der bei meinen beiden anderen Touren (2010, 2011) zu viel Wasser führt und ich daher nicht durchfahren konnte. Es gibt zwar auch eine Brücke, aber die ist Privat und gesperrt, Schild „No Trespassing“.





      2010 war ich im Cottonwood Canyon. Gleich am Anfang sind zwei interessante Panels, Buffalo Panel und das berühmte Hunter Panel.




      Aber nicht nur die Geschichte und die Felszeichnungen sind interessant, auch die Canyonlandschaft ist sehenswert, vor allem im hinteren Teil.

      Balanced Rock:



      In der GPS-Datei sind die Routen, die ich 2007 und 2010 gefahren bin. Weiterhin sind dort Wegepunkte, die ich auf dieser Webseite gefunden habe.

      Ich habe nicht alle beschriebenen Wegepunkte gesehen, da einige auf Privatbesitz sind und andere habe ich nicht gefunden.

      Eine Broschüre vom Nine Mile Canyon kann man hier downloaden.


      Weitere Bilder kann man in meinem Fotoalbum sehen.
      Files
    • GENAU das brauche ich. Schön zusammengefasst. Am 10. September fahr ich da. Von Vernal runter. Danke!
      Mai/Juni 2019: mal kurz nach Namibia, da war ich noch nie.
      August 2019: kurzer USA Trip mit Freunden. Männnerrunde, hoffentlich sieht uns keiner
    • Das sieht richtig schön dort aus, Gerd.
      In der Gegend von Vernal waren wir vor einigen Jahren, aber wenn man von solchen schönen Stellen nichts weiß, fährt man ohne Abstecher und ohne Beachtung daran vorbei :traen: .
      Danke, Gerd.

      Gruß
      Gundi
    • Noch ein Tipp hierzu: Ich halte den Guide "Horned Snakes And Axle Grease - A roadside guide to the archaeology, history and rock art of nine mile canyon" für äußerst hilfreich bei einem Besuch, denn nicht immer sind die Felszeichnungen sofort vom Straßenrand aus zu erkennen. Einmal den Tacho an der richtigen Stelle auf Null gesetzt und man kann mit den dort enthaltenen Meilenangaben jede Site ganz bequem ansteuern. Erhältlich in Price im Museum und normalerweise auch an der Chevron Tankstelle (bei uns war er dort aber ausverkauft).

      Noch ein paar Bilder aus dem Bereich Cottonwood Canyon:


      Big Buffalo Site


      Pregnant Buffalo - man sieht das Baby im Bauch der Mutter


      Pictogramme direkt neben dem Pregnant Buffalo - die einzigen die wir neben den unzähligen Petroglyphen dort gesehen haben.

      Die meisten fahren "nur" bis zum Great Hunt Panel. Wir sind noch ein bischen weitergefahren bis zum Family Panel, was mir besonders gut gefallen hat:



      Gruß, Tilman
    • Auszug aus dem Reisebericht :

      Hinter Myton verlassen wir den Highway 40 bzw. 191 Richtung Nine Mile Canyon, der zum BLM gehört. Es sind noch mal über 30 Meilen, bis wir den Gate Canyon erreichen. Die kurze Strecke durch den Canyon war das einzige Teilstück, das noch nicht geteert ist.



      Am Ende des Canyons fahren wir nach links Richtung Cottonwood Canyon. Es ist 10 Uhr. Nach ein paar Meilen halten wir am Daddy Canyon Complex und sehen unsere ersten Petroglyphen des Tages an den Felsen neben dem Parkplatz. Dann fahren wir noch ein Stück weiter bis zur Big Buffalo Site (ein kurzer Trail führt zur gegenüberliegenden Felswand) und zum Highlight des Nine Mile Canyons, dem Great Hunt Panel oder Hunter Panel. Hier machen wir kehrt. Es ist 11.20 Uhr, und die Sonne kommt nun raus.















      Zurück an der Kreuzung geht es nun in den eigentlichen Nine Mile Canyon. Wir halten an mehreren Felszeichnungen und Ghost Towns (Nutter`s Ranch, Harper) sowie einem Balanced Rock entlang der Straße.





















      Um 12.30 Uhr erreichen wir die Picnic Area des Canyons und machen erst mal Pause. Die Sonne scheint und es weht ein kühler starker Wind bei 23 °C. Danach ist es nicht mehr weit bis zum First Major Panel (demnach sind wir die Strecke eigentlich falsch rum gefahren), und wir verlassen den interessanten Teil des Canyons. Insgesamt war hier sehr wenig los, so dass man in Ruhe überall anhalten konnte.



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