Eintrittsgeld für die USA

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    Original von zehrer
    Die Süddeutsche Zeitung meldet heute, dass die USA beabsichtigt, Eintrittsgeld zu verlangen. In der Diskussion sind 10 - 20 USD, die gleich bei der Ausfüllung des ESTA-Formulars einbehalten werden sollen.


    Tja, wenn man Geld braucht ...


    Meine erste Reaktion war "das wars dann aber wirklich", aber andrerseits, auch die Türkei und Ägypten verlangen von uns Österreichern ein Eintrittsgel.

    September 2020: Eventuell (wenn USA nicht geht) nochmals Wandern in Gamlitz im September, wenns denn geht
    Oktober 2020: Guide in USA Südwest (mit Frau H.) (wenns denn geht)
    Jänner/Februar 2021: Vegas, Baby, wenns denn geht
    Mai 2021: Guide in Namibia (wenns denn geht)

  • Ich werde trotzdem weiterhin nach USA fahren!
    Keine täglich anfallende Kurtaxe (oder wie immer das anderen Orten heisst), oder für jeden Zentimeter Autobahn die Kreditkarte durchziehn'...
    Ein Zugticket von München an die Ostsee kostet grad soviel wie ein Flugicket nach Vegas und man ist auch grad solang unterwegs. Die Australier verlangen auch Geld für die elektronische Einreisegenehmigung und Visa-Gebühren werden in fast allen Ländern der Welt fällig bei Beantragung. 10 Dollar für visafreie Einreise ist okay. Ein Tag im afrikanischen Nationalpark kostet soviel wie der amerikanische Nationalparkpass fürs ganze Jahr. Soviel grandiose Landschaft gibt's in keinem anderen Land der Welt für dieses Geld!


    Gruss
    Daniel

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    Original von WuestenFuxx
    Ich werde trotzdem weiterhin nach USA fahren!
    Keine täglich anfallende Kurtaxe (oder wie immer das anderen Orten heisst), oder für jeden Zentimeter Autobahn die Kreditkarte durchziehn'...
    Ein Zugticket von München an die Ostsee kostet grad soviel wie ein Flugicket nach Vegas und man ist auch grad solang unterwegs. Die Australier verlangen auch Geld für die elektronische Einreisegenehmigung und Visa-Gebühren werden in fast allen Ländern der Welt fällig bei Beantragung. 10 Dollar für visafreie Einreise ist okay. Ein Tag im afrikanischen Nationalpark kostet soviel wie der amerikanische Nationalparkpass fürs ganze Jahr. Soviel grandiose Landschaft gibt's in keinem anderen Land der Welt für dieses Geld!


    Gruss
    Daniel


    Komplette Zustimmung.

  • Quote

    Original von Globi


    Daniel, ist das neu? ?(
    Das hat bei uns im Januar nichts gekostet.


    Gruß
    Gundi


    http://www.germany.embassy.gov…as%5fand%5fMigration.html


    Electronic Travel Authority (ETA)
    Das Besucher ETA [s/c UD/976] und das Business ETA [s/c UD/977 und UD/956] können in den meisten Fällen direkt durch Ihr Reisebüro, die Fluggesellschaft und das Internet [kein UD/956] erstellt werden. Das ETA is eine kostenfreie Einreisegenehmigung, jedoch ist der Internetdienst kostenpflichtig (AUD 20.00). Sie benötigen einen ETA-berechtigten Pass, um das ETA zu beantragen.


    Übers Internet also 20 Dollar Gebühr! Übers Reisebüro anscheinend kostenfrei...


    Gruss
    Daniel


  • Ach so. Mag sein, dass das noch für das alte ETA gilt.
    Wir haben das neue e-Visitor online beantragt (ohne Reisebüro); das ging sehr schnell und einfach und war kostenlos.


    Gruß
    Gundi

  • Quote

    Original von WuestenFuxx
    Ich werde trotzdem weiterhin nach USA fahren!
    Keine täglich anfallende Kurtaxe (oder wie immer das anderen Orten heisst), oder für jeden Zentimeter Autobahn die Kreditkarte durchziehn'...


    Hm,


    schon was von "Accommodation Tax" gehört? Wird von vielen Orten in den USA erhoben, beträgt oft über 10%. Entspricht in etwa der Kurtaxe, nur sieht der Gast nichts davon, weils nicht explizit ausgewiesen wird. Moab, UT verlangt z.B. 12,25% des Zimmerpreises.


    Die USA haben ca. 5.000 Meilen sog. Toll Roads oder Turnpikes, deren Benutzung kostenpflichtig ist. Tendenz steigend.


    Gruss


    Rolf


  • Da bleiben in USA trotzdem 50.000 Meilen ohne Autobahngebühr übrig! Vergleich das mal mit Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich etc. Im gesamten Westen hab ich noch NIE einen Cent Autobahngebühr bezahlt.
    Man kann es drehen und wenden wie man will, so billig wie in USA kann man kaum sonst wo einen VERGLEICHBAREN Urlaub machen.


    Gruss
    Daniel

  • Off topic zum Ursprung:


    CA: Bridges der Bay, 73, 133, 241 und 261 in L. A. Vor 2 Jahren eine erste Toll Road in San Diego.


    CO: 470 bei Denver. Pikes Peak. (Mehr????)


    UT: Toll Road in Ogden. (Mehr????)


    NV: in 2008 wurde beschlossen, ein Stück der I-15 und der US 95 im Stadtgebiet von L.V. in Toll Roads umzuwandeln. Die Wirtschaftskrise hat das bisher gestoppt.


    AZ: diskutiert aktuell die Einführung des Toll Systems. Grund: Wirtschaftskrise, Geldmangel!


    (Alles nur mein Kenntnisstand - ohne Gewähr!)


    Im Westen hält es sich wirklich (noch) in Grenzen, man kann um Toll Roads herumkommen, im Osten aber kaum.


    Aktuell kommt in den USA das Fastrak-System in Mode, mit dem Tolls automatisch bezahlt werden können, so wie in Italien mit Telepass. Einige Autovermieter bieten die elektronische Bezahlmöglichkeit schon an, da die Nachfrage steigt. (Avis macht Werbung damit)


    Es ist ín den USA so wie überall: "You get what you pay for!"


    Gruss


    Rolf

  • Es ist ehr wie, mit Riesenschritten zurück ins Mittelalter, verkehrstechnisch.
    Da gabs auch von Ort zu Ort, usw. Wegezoll, Brückenzoll, Schutzgeld etc.
    Und eine Steuervielfalt die noch ihres gleichen sucht.
    Wir kommen da wieder hin, mit 7 Meilen Stiefeln.

  • Genau das finde ich am Thema vorbei, es ginge ja darum das Europäer Einreisegbühren zahlen sollen.
    Es ging meines bescheidenen Wissens nicht darum das jeder Benutzer Brückenzoll zu entrichten hat.
    Ich entrichte solche Gebühren in vielen Ländern, in der Karibik z.B.
    Wenn ich den damit einem solch armen Land wie den USA helfen kann mache ich das doch gerne.
    Früher schickten uns die Amerikaner Carepakete, wenn sie heute unsere 10$ so dringend brauchen sollten wir sie unterstützen.

  • Quote

    Original von Hatchcanyon
    Off topic zum Ursprung:


    CA: Bridges der Bay, 73, 133, 241 und 261 in L. A. Vor 2 Jahren eine erste Toll Road in San Diego...


    Ist mir alles bekannt, mein Tantchen wohnt 2 Meilen davon entfernt (der 125). Ändert meine Meinung nicht, weils eben fast immer eine kostenfreie Autobahnalternative gibt...


    Im Übrigen habe ich absolut nix dagegen, wenn Deutsche (Europäer), wegen 10 Dollar Eintritt den USA fernbleiben :gg:


    Gruss
    Daniel

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